
{"meta":{"meta-title":"Karl Friedrich Wichmann < Personen","meta-description":"Karl Friedrich Wichmann < Personen","canonical-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/783","api-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/api\/personen\/783","zitat":{"bereich":"Person","bearbeitet":"","titel":"Karl Friedrich Wichmann"},"count":{"lebensdaten":10,"namensformen":0,"genealogie":1,"biographie":1,"werke":0,"berlinaufenthalte":0,"register":3,"quellen":0},"translations":"personen","breadcrumb":[{"url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen","text":"Personen"},{"url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/783","text":"Karl Friedrich Wichmann"}]},"data":{"id":783,"zusatz_id":783,"meta":{"meta-title":"Karl Friedrich Wichmann < Personen","meta-description":"Karl Friedrich Wichmann < Personen","canonical-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/783","api-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/api\/personen\/783"},"title":"Karl Friedrich Wichmann","nachname":"Wichmann","vorname":"Karl Friedrich","lexikal-name":null,"titel":"","adelstitel":"","adelspraedikat":"","geburtsdatum":"28.06.1775","geburtsort":"Potsdam","geburtsland":null,"staatsangehoerigkeit":"","geschlecht":"m\u00e4nnlich","konfession":"","sterbedatum":"09.04.1836","sterbeort":"Berlin","sterbeland":null,"berufe":["Bildhauer"],"vereine":[" <a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/geselligkeit\/45\" class=\"link-hover text-primary\">Akademie der K\u00fcnste<\/a>"," <a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/geselligkeit\/4\" class=\"link-hover text-primary\">Gesellschaft der Freunde der Humanit\u00e4t (Humanit\u00e4tsgesellschaft) (gegr\u00fcndet: 10.01.1797 aufgel\u00f6st: 28.12.1861)<\/a>"],"bekanntschaften":["<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/627\" class=\"link-hover text-primary\">Johann Gottfried Schadow (Bildhauer)<\/a>"],"dynastie":null,"geburtsname":null,"gebadelspraedikat":"","gebtitel":"","geschieden":null,"verwitwet":null,"pseudonym":null,"namensvarianten":null,"namensaenderung":null,"lebenslauf":"\n <b>1775<span style=\"color: rgb(255, 0, 0);\"><\/span><br>\n <\/b>Am 28. Juni in Potsdam geboren.<br>\n <br>\n Sch\u00fcler des Bildhauers Conrad Nicolaus Boy, sp\u00e4ter von Johann Christian Unger.<br><br><b>1789<\/b><br>Kommt mit vierzehn Jahren in die Werkstatt Schadows, nachdem dieser die Werkstatt Tassaerts \u00fcbernommen hatte.<br>Schadow zieht ihn zu den Arbeiten am Standbild des \"alten Dessauer\" im Lustgarten heran (Bloch\/Grzimek, 1978, S. 85).<br><br>Erste Arbeit: gro\u00dfe Statue des Herkules in einer Nische des\n Brandenburger Tores [?]<br>\n <br>Hatte an allen gr\u00f6\u00dferen Arbeiten Schadows, die in dieser Zeit entstanden,\n Anteil.<br>\n \"So ist die Statue des Herzogs Leopold von Dessau auf dem Wilhelmsplatze zu\n Berlin gr\u00f6sstentheils sein Werk. Eine Gruppe der K\u00f6nigin Luise mit ihrer\n Schwester, der F\u00fcrstin von Solms, welche er 1814 f\u00fcr Charlottenburg in\n Marmor ausf\u00fchrte, gr\u00fcndete den Ruf des K\u00fcnstlers\" (Nagler: Neues allgem.\n K\u00fcnstlerlexikon, Bd. 21, 1851)<br><br>Bei der Berliner Akademieausstellung wird das Relief <i>\"Der Flu\u00dfgott\"<\/i> gezeigt (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 1. Bd. 1789:239).<br><br><b>1791<br><\/b>Wichmann zeigt bei der Berliner Akademieausstellung die in Ton gearbeitete Kopie <i>\"Herkules, welcher den Riesen Ant\u00e4us erdr\u00fcckt\"<\/i> und die Gipskopie eines Jupiter nach Schadow (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 1. Bd. 1791:23). Das Relief ist zum Brandenburger Tor geh\u00f6rig.<br><br><b>1793<br><\/b>Bei der Berliner Akademieausstellung wird das Relief <i>\"Venus und Bacchus\"<\/i>, eine Gipskopie nach Schadow, gezeigt (mit Ma\u00dfangaben bei B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 1. Bd. 1791:319).<br>\n <br><b>1796<br>\n<\/b>Anzeige in der Haude- und Spenerschen Zeitung:<br>\"Der Bildhauer und Meubleur Wichmann, in Berlin in der Spandauer Stra\u00dfe, neben dem Rathhause im Witteschen Erbenhause wohnhaft, zeiget an, da\u00df alle der geschmackvollsten Kunstmeubles, Trimeaux und Spiegel, Tische, Kronen-, Wand- und Tischleuchter, jederzeit fertigt. Auch da ich die Fabrikation der Uhrengeh\u00e4use, als gro\u00dfe Fl\u00f6ten-, Achttage-, Gewicht- und alle Arten von Stutz- oder Consol Uhrgeh\u00e4use, von Holz und Marmor, vom ordin\u00e4resten bis pr\u00e4chtigsten, im Gro\u00dfen betreibe, und auch zugleich komplett mit Uhren und Fl\u00f6tenwerken von hiesigen guten Meistern auf meinem Magazin fertig, und vor allem vorbemelten die billigsten Preise und prompteste Bedienung versichern kann.\"<br><b><br>1798<br><\/b>Die Marmorkopie einer Mnemosyne aus der Dresdner Antikensammlung wird bei der diesj\u00e4hrigen Akademieausstellung gezeigt. Der Katalog vermerkt Wichmann au\u00dferdem als \"K\u00f6nigl. pensionierten Bildhauer\" (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 1. Bd. 1798:237).<br><b><\/b><br><b>1799<\/b><br>Erh\u00e4lt ein Gehalt von 200 Talern. (Schadow, Kunstwerke und Kunstansichten, hg. v. G. Eckardt, Bd. 2, S. 446)<br><br><b>1800<br><\/b>Wichmann stellt bei der Berliner Akademieausstellung vier unbenannte Gipsb\u00fcsten aus (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 1. Bd. 1800:205).<br><br><b>1802<br><\/b>Die Gipsb\u00fcste eines<i> \"jungen Knaben\"<\/i> und des <i>\"Staats- und Cabinets-Ministers Graf v. Herzberg\"<\/i> werden bei der diesj\u00e4hrigen Akademieausstellung pr\u00e4sentiert (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 1. Bd. 1802:279.280).<br><br><b>\n 1804<\/b><br>\n Beteiligung an der Akademieausstellung: <i>\"Venus Urania, das Sinnbild keuscher heiliger Liebe, in Lebensgr\u00f6\u00dfe, eine Gewandfigur in Gips\"<\/i>: \"Venus Urania stehend mit zum Himmel emporgehobenem Blick h\u00e4lt in der Linken einen Globus, mit der Rechten deutet sie auf die zu ihren F\u00fc\u00dfen liegende brennende Fackel, als das Symbol der reinen Liebe, welche mit ihrem Feuer die ganze Natur belebt; mit dem linken Fu\u00df tritt sie auf eine Schildkr\u00f6te\";<br>B\u00fcsten: Prinz Ferdinand von Preu\u00dfen, Prinz Louis von Preu\u00dfen, Prinz August von Preu\u00dfen, F\u00fcrst-Bischof von Breslau, die des verstorbenen General-Adjutanten von Holzmann, des verstorbenen Geheimen Ober-Finanzrath von Burghoff, des Kapellmeisters von Himmel, des Bau-Assessors Schadow, des Justizrathes Beyer und seiner Frau aus Breslau, B\u00fcste eines Kindes. (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 1. Bd. 1804: 244-255) - laut B\u00f6rsch-Supan demonstrieren die B\u00fcsten das enge Verh\u00e4ltnis Wichmanns zum preu\u00dfischen K\u00f6nigshaus (B\u00f6rsch-Supan, 1990, S. 214)<br>\n <br>\n <b>1806<br>\n <\/b> Kunstausstellung: 9 B\u00fcsten; au\u00dferdem eine Gruppe in Lebensgr\u00f6\u00dfe: die\n Gemahlin des Prinzen Wilhelm von Preu\u00dfen mit ihrer Tochter Amalie (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, Bd. 1, 1806: 265 - 274). Die Portraitgruppe und die B\u00fcste des Herrn Doktor Meyer werden in der Haude- und Spenerschen Zeitung als meisterlich gelobt  (Haude- und Spenersche Zeitung, 28. 10. 1806, Nr. 129).<br>\"Gruppe in Lebensgr\u00f6\u00dfe: m\u00fctterliche Liebe. In dieser Gruppe ist das Portrait Ihrer K\u00f6nigl. Hoheit der Prinzessin Wilhelm von Preu\u00dfen [Prinzessin Marianne] mit ihrer Tochter, der Prinzessin Amalia K\u00f6nigl. Hoheit, vorgestellt\".<br>B\u00fcsten: Prinz Heinrich von Preu\u00dfen, Prinz Wilhelm von Preu\u00dfen, Prinzessin Wilhelm von Preu\u00dfen, Prinzessin Amalia von Preu\u00dfen, Oberlandj\u00e4germeister Graf von Moltke, Justizrath Lemke in Spandau, Doktor Meyer, Demoiselle Engel, die verstorbene Tochter des Bankiers Bendir.<br>\n <br>Am 23. November zum ordentlichen Mitglied der Akademie der K\u00fcnste ernannt (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 1. Bd. 1818:VII).<br><br><b>1807<br><\/b><i>\"M\u00e4dchenb\u00fcste\"<\/i>, in Marmor, heute BSM Alte Nationalgalerie SPKB (Inv.-Nr. ?).<br><br><b>1808<br><\/b>Beteiligung an der Akademieausstellung: <br>\"Gruppe in Lebensgr\u00f6\u00dfe, die m\u00fctterliche Liebe vorstellend. In dieser Gruppe ist das Bildni\u00df Ihrer K\u00f6nigl. Hoheit der Prinzessin Wilhelm von Preu\u00dfen mit der verstorbenen Prinzessin Amalia, ihrer Tochter, vorgestellt\" (in Gips).<br>B\u00fcsten: Friedrich der Gro\u00dfe, Prinz Heinrich von Preu\u00dfen, Prinz Wilhelm von Preu\u00dfen, des verstorbenen Ludwig von Preu\u00dfen, Iffland, des verstorbenen Assessors Eisendecher, August Kuhn, <i>\"B\u00fcste des verstorbenen Herrn Pascal; Versuch nach einem Miniaturgem\u00e4lde\"<\/i>, Juwelier Geis, des russischen Grafen Kasimir von Ronikiew (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 1. Bd. 1808:190-199.217)<br><br><b>1810<br><\/b>Beteiligung an Akademieausstellung:<br>B\u00fcsten: K\u00f6nigin Luise, Prinz August von Preu\u00dfen, des Deichhauptmanns von Jagow, <i>\"B\u00fcste des Herrn Berhard aus Spanien\"<\/i>, der verstorbenen Schauspielerin Fleck, der verstorbenen Schauspielerin und S\u00e4ngerin Schick, mehrere Kinderb\u00fcsten unter einer Nummer. (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 1. Bd. 1810:176-182)<br><b><br>1810\/1811<br><\/b>Gemeinsame Reise mit den Gebr\u00fcdern Schadow nach Rom.<br><br><b>1812<br><\/b>Beteiligung an der Akademieausstellung:<i> \"Zwei Modelle, in Gyps, Ihro Majest\u00e4t die h\u00f6chstselige K\u00f6nigin Luise vorstellend\"<\/i>, zwei Marmorb\u00fcsten, mehrere Gipsb\u00fcsten unter einer Nummer (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 1. Bd. 1812: 271-275).<br><br><b>1814<br><\/b>Wichmann f\u00fchrt die Entw\u00fcrfe Karl Friedrich Schinkels f\u00fcr das Grabmal Johann Gottlieb Fichtes auf dem Dorotheenst\u00e4dtischen Friedhof in Berlin-Mitte aus (dig. Abb. im Bildindex FotoMarburg).<br><br>Beteiligung an der Akademieaustellung: B\u00fcsten: <i>\"B\u00fcste Sr. Majest\u00e4t des K\u00f6nigs\"<\/i>, des russischen Zaren, F\u00fcrst Bl\u00fccher von Wahlstatt, Kronprinz von Schweden, Hofrat Dr. Gr\u00e4fe, des Regimentschirurgus Dr. V\u00f6lker, Philosoph Fichte, Gr\u00e4fin von Ro\u00df, die Frau des Staatsrathes Westphal<br><i>\"Eine sitzende weibliche Figur, zu einem Denkmal geh\u00f6rend, halb Lebensgr\u00f6\u00dfe; Hautrelief\"<\/i> (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 1. Bd. 1814:226-235).<br><br><b>1816<br><\/b>Bei der diesj\u00e4hrigen Akademieausstellung zeigt Wichmann mehrere B\u00fcsten aus Marmor und Gips, die im Katalog s\u00e4mtlich unter einer Nummer gef\u00fchrt und nicht weiter beschrieben werden (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 1. Bd. 1816:240).<br><br><b>1818<br><\/b>Beteiligung an der Akademieausstellung: B\u00fcsten: Staatskanzler F\u00fcrst von Hardenberg, Oberlandbaudirektor Eytelwein; in Marmor: General Postmeister von Seegebarth, Iffland, Frau Piper, nach der Todtenmaske (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 1. Bd. 1818:253-256).<br>\n <br>\n <b>1819\/20<br>\n <\/b> Aufenthalt in Paris.<br>Reise nach Italien zusammen mit Rudolph Schadow<br>In Rom traf er seinen Bruder Ludwig Wilhelm -&gt; gemeinsame Studien<br><br><b>1820<br><\/b>Beteiligung an der Akademieausstellung: <i>\"Die B\u00fcste Sr. Durchlaucht des Herrn Staatskanzlers F\u00fcrsten von Hardenberg, nach dem Leben, in Marmor\"<\/i> (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 1. Bd. 1820: 248).<br>\n <br><b>\n 1821<\/b><br>\n R\u00fcckkehr nach Berlin; gr\u00fcndet mit seinem Bruder in Berlin eine\n Werkstatt.<br><br><b>1824<br><\/b>Beteiligung an der Akademieausstellung mit mehreren B\u00fcsten unter einer Nummer (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 1. Bd. 1824:362).<br><br><b>1825<br><\/b>Marmorb\u00fcste von Karl Georg von Raumer (dig. Abb. im Bildindex FotoMarburg).<br><br>Marmorb\u00fcste des Apothekers C. G. Hagen f\u00fcr das Auditorium Maximum des Alten Albertinums in K\u00f6nigsberg.<br><br><b>1827<br><\/b>Sitzstatue der Charlotte von Preu\u00dfen [sp\u00e4ter Zarin Alexandra Feodorowna], Marmor, ehemals im Schlo\u00df Charlottenburg, zerst\u00f6rt. (Abb. in Bloch\/Grzimek, 1978, Taf. 60)<br><br><b>1828<br><\/b>Beteiligung an der Akademieausstellung:<br>\"Das Modell der lebensgro\u00dfen Statue Ihrer Maj. der regierenden Kaiserin Alexandra von Ru\u00dfland, wie dieselbe auf Befehl Sr. Maj. des K\u00f6nigs in Marmor ausgef\u00fchrt, und bereits im K\u00f6nigl. Schlosse zu Charlottenburg aufgestellt ist, nur mit so ver\u00e4ndertem Haarputz, wie diese Statue jetzt f\u00fcr Sr. Maj. den Kaiser von Ru\u00dfland in Marmor ausgef\u00fchrt wird, und wozu das Portrait bei Allerh\u00f6chster letzter Anwesenheit der Kaiserin in Berlin nach dem Leben modellirt ist.\" Marmorb\u00fcsten: \"<i>B\u00fcste Ihrer Majest\u00e4t der regierenden Kaiserin Alexandra von Ru\u00dfland; nach dem Leben\", \"B\u00fcste des Kaiserl. Russischen Oberst-Lieutenants a. D. von M\u00f6ller; nach dem Leben\"<\/i> und <i>\"B\u00fcste des Geheimen Medizinal-Raths J. G. Walter; nach der Todten-Maske\"<\/i> (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 2. Bd. 1828:529-532).<br><br>Das Tonmodell der Sitzstatue wird in drei Exemplaren in Marmor ausgef\u00fchrt: Zwei f\u00fcr Nikolaus I., eins f\u00fcr Friedrich Wilhelm III, dieser stellt die Figur in den eigens daf\u00fcr \u00fcberarbeiteten unteren ovalen Saal des Charlottenburger Schlosses. (B\u00f6rsch-Supan, 1990, S. 214)<br><br>Im Berliner Kunstblatt, 1828, Heft 5, S. 158f. hei\u00dft es: Das von allen Seiten gleichm\u00e4\u00dfig einfallende Licht sei dem Werk \"nicht g\u00fcnstig [...] Abend dagegen, bei gl\u00e4nzender Bleuchtung, die in der Mitte des Saales von oben herabf\u00e4llt, ist der Eindruck wahrhaft zauberisch.\" (Zit. nach Storm, 1990, S. 323)<br>\n <br>\n <b>1829<br>\n <\/b> Wichmann wird Professor an der Akademie der K\u00fcnste.<br>\n <br>\n <b>1831<\/b> <br>\n Reise nach St. Petersburg, wo er eine von ihm gefertigte lebensgro\u00dfe\n Marmorstatue der Zarin Alexandra Feodorowna aufstellt.<br>\n \"Der K\u00fcnstler modellierte daselbst auch die B\u00fcsten s\u00e4mmtlicher Mitglieder\n der kaiserlichen Familie, wie jene des Kaisers Nicolaus, der Kaiserin\n Alexandra Feodorowna, des Gro\u00dff\u00fcrsten Alexander, der Gro\u00dff\u00fcrstinnen Maria,\n Olga, Alexandra und Helena, der Gro\u00dff\u00fcrsten Nicolaus und Constantin\"\n (Nagler).<br>\n <br>\n <b>1832<\/b><br>\n Mitglied des Senats der Akademie der K\u00fcnste<br>\n Russ. St. Annen-Orden 3. Klasse<br><br>Der Katalog nennt als Adresse die Neue Wilhelmstr. 9.<br>Gipsarbeiten: \"<i>Statue Sr. Majest\u00e4t des Kaisers Nicolaus von Ru\u00dfland, sitzend, lebensgro\u00df, als Siegesheld, die Hand auf das Schwert gest\u00fctzt\"<\/i>, \"<i>B\u00fcste Sr. M. des Kaisers Nicolaus\", \"B\u00fcste Ihrer Maj. der Kaiserin Alexandra Feodorowna von Ru\u00dfland\", \"B\u00fcste Sr. Kaierl. Hoheit des Gro\u00dff\u00fcrsten Alexander, Thronfolger\", \"B\u00fcste Ihrer Kaiserl. Hoheit der Gro\u00dff\u00fcrstin Maria\", \"B\u00fcste Ihrer Kaiserl. Hoheit der Gro\u00dff\u00fcrstin Olga\", \"B\u00fcste Ihrer Kaiserl. Hoheit der Gro\u00dff\u00fcrstin Alexandra\", \"B\u00fcste Sr. Kaiserl. Hoheit des Gro\u00dff\u00fcrsten Constantin\", \"B\u00fcste Sr. Kaiserl. Hoheit des Gro\u00dff\u00fcrsten Nicolaus\", B\u00fcste Ihrer Kaiserl. Hoh. der Frau Gro\u00dff\u00fcrstin Helena von Ru\u00dfland\"<\/i>; \"S\u00e4mmtliche B\u00fcsten nach dem Leben in St. Petersburg angefertigt.\" (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 2. Bd. 1832: 876-885).<br>\n <br><b>1834<br><\/b>Der Katalog nennt wiederholt die Neue Wilhelmstr. 9 als Adresse.<br>Marmorarbeiten: B\u00fcste des K\u00f6nigl. Preu\u00df. Generals der Infanterie und Wirklichen Geheimen-Staats-Minister Graf von Wylich und Lottum, B\u00fcste des Landes-Gerichts-Chef-Pr\u00e4sidenten Delrichs \"bestimmmt f\u00fcr den Sitzungssaal des Oberlandes-Gerichts zu Marienwerder\", B\u00fcste des verstorbenen Geheimen-Medizinal-Raths und Professors Rudolphi \"f\u00fcr den gro\u00dfen H\u00f6rsaal der hiesigen Universit\u00e4t bestimmt\", mehrere Gipsb\u00fcsten unter einer Nummer (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 2. Bd. 1834:977-980).<br>\n <b><br>1836<\/b><br>Gestorben am 9. April in Berlin (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 2. Bd. 1836:VI).<br>\n <br>\n \"Franz Kr\u00fcger malte das Bildniss des Meisters, welches sich in den H\u00e4nden\n des Bruders befindet\" (Nagler)<br><br>--------------------------------------------------------------------------------------------------------------<br>\n <br>\n vollst\u00e4ndiges Werkverzeichnis: s. Thieme\/Becker: Allgemeines Lexikon der\n bildenden K\u00fcnstler, Bd. 35, 1942.<br><br><b>Literatur<br><br><\/b>Bloch, Peter \/ Grzimek, Waldemar: Das klassische Berlin. Die Berliner Bildhauerschule im neunzehnten Jahrhundert, Berlin u.a. 1978.<br><br>Bloch, Peter \/ Einholz, Sybille \/ Simson, Jutta von: Ethos und Pathos. Die Berliner Bildhauerschule 1786-1914, Berlin 1990.<br>\n ","genealogie":"Vater hatte Bildhauerwerkstatt in Potsdam; dekorativ-architektonische Arbeiten\n\nBruder: Ludwig Wilhelm Wichmann (1788-1859), Bildhauer","primaer":null,"sekundaer":null,"berlinaufenthalte":[],"fach":["Bildende Kunst"],"institution":["Akademie der K\u00fcnste"],"ort":[],"verein":["Humanit\u00e4tsgesellschaft"],"quellen_liste":null,"quellen_allgemein":""}}