
{"meta":{"meta-title":"Ernst Friedrich Bussler < Personen","meta-description":"Ernst Friedrich Bussler < Personen","canonical-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/787","api-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/api\/personen\/787","zitat":{"bereich":"Person","bearbeitet":"","titel":"Ernst Friedrich Bussler"},"count":{"lebensdaten":10,"namensformen":0,"genealogie":0,"biographie":1,"werke":0,"berlinaufenthalte":0,"register":3,"quellen":1},"translations":"personen","breadcrumb":[{"url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen","text":"Personen"},{"url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/787","text":"Ernst Friedrich Bussler"}]},"data":{"id":787,"zusatz_id":787,"meta":{"meta-title":"Ernst Friedrich Bussler < Personen","meta-description":"Ernst Friedrich Bussler < Personen","canonical-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/787","api-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/api\/personen\/787"},"title":"Ernst Friedrich Bussler","nachname":"Bussler","vorname":"Ernst Friedrich","lexikal-name":null,"titel":"","adelstitel":"","adelspraedikat":"","geburtsdatum":"25.11.1773","geburtsort":"Berlin","geburtsland":null,"staatsangehoerigkeit":"","geschlecht":"m\u00e4nnlich","konfession":"","sterbedatum":"29.11.1840","sterbeort":"Berlin","sterbeland":null,"berufe":{"1":"Hofstaatssekret\u00e4r"},"vereine":[" <a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/geselligkeit\/4\" class=\"link-hover text-primary\">Gesellschaft der Freunde der Humanit\u00e4t (Humanit\u00e4tsgesellschaft) (gegr\u00fcndet: 10.01.1797 aufgel\u00f6st: 28.12.1861)<\/a>"," <a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/geselligkeit\/45\" class=\"link-hover text-primary\">Akademie der K\u00fcnste<\/a>"," <a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/geselligkeit\/55\" class=\"link-hover text-primary\">Sing-Academie (gegr\u00fcndet: 24.05.1791)<\/a>"," <a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/geselligkeit\/57\" class=\"link-hover text-primary\">Zeltersche Liedertafel (gegr\u00fcndet: 1808)<\/a>"],"bekanntschaften":["<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/803\" class=\"link-hover text-primary\">Franz Ludwig Catel (Maler)<\/a>"],"dynastie":null,"geburtsname":null,"gebadelspraedikat":"","gebtitel":"","geschieden":null,"verwitwet":null,"pseudonym":null,"namensvarianten":null,"namensaenderung":null,"lebenslauf":"\n <div><b>1773<br>\n<\/b>Ernst Friedrich Bussler wird am 25. November in Berlin geboren.<br><br><\/div><div><b>1789<\/b><br>Nimmt im Sommer am Zeichenunterricht an der Akademie der K\u00fcnste teil (GStA PK I. HA 76 alt III Nr. 79, fol. 18).<br><br><\/div><div><b>wann Ernennung zum Hofstaatssecret\u00e4r?<\/b><br>Hofstaatsekret\u00e4r, d.h.dem Hofmarschallamt zugeordnet.<br><\/div><div><br><b>1805<\/b><br>Am 1. Oktober \u00fcbersendet Bussler dem Kurator der Akademie der K\u00fcnste sechs Hefte mit Kupferstichen \"Verzierungen aus dem Alterthume\".<br>\"<i>Der Plan des Ganzen\" sei eine Sammlung der<o:p><\/o:p> \"vortreflichen Verzierungen \u00e4gyptischen,\ngriechischen, r\u00f6mischen und gothischen Ursprungs, welche f\u00fcr den gr\u00f6\u00dften Theil\nverzierender K\u00fcnstler und Professionisten deshalb so gut als nicht vorhanden\nsind, weil solche in so theuren Prachtwerken einzeln sich verstreut finden<\/i>\". Ein Heft kostet 20 Groschen, weitere sollen monatlich erscheinen. Er bittet die Akademie, das Werk \u00f6ffentlich zu empfehlen (GStA PK I. HA 76alt III Nr. 250, fol. 1). <br><\/div><div>Am 5. Oktober h\u00e4lt er in der Humanit\u00e4tsgesellschaft einen Vortrag \u00fcber sein Werk.<br><\/div><div>Das Kuratorium der Akademie pr\u00fcft das Werk und hat einige Hinweise bzw. Einw\u00e4nde, beispielsweise, dass die Stiche schriftliche Vermerke zu den Vorbildern enthalten sollen. Auch seien zuviele \u00e4gyptische Kapitelle abgebildet. Bussler antwortet, da\u00df gerade die \u00e4gyptischen Vorlagen bereits zu \"Mustern f\u00fcr Blumengef\u00e4\u00dfe\" dienten (GStA PK I. HA 76alt III Nr. 250, fol. 11).<br><br><\/div><div><b>1806<\/b><br>Die Fortsetzung des Werks reicht Bussler der Akademie im M\u00e4rz 1806 ein. Er bietet nun au\u00dferdem die bereits entstandenen 72 Stiche jeweils einzeln in einem Futteral an.<\/div><div>Das \"<i>Comit\u00e9e zur Versorgung\nder Kunstschulen mit Vorbildern<\/i>\" an der Akademie der K\u00fcnste lobt die Fortsetzung und empfiehlt eine Anschaffung. Die Akademie kauft Bussler vier Exemplare ab, die an die Bibliotheken der Kunst- und Bauakademie gehen. Dem Senat der Akademie wird vorgeschlagen, Bussler zum Mitglied aufzunehmen. Der Senat lehnt eine Aufnahme ab, da Bussler nur kopiert habe und das Werk keine eigenen Erfindungen enthalte. (GStA PK I. HA 76alt III Nr. 250, fol. 17-19).<\/div><div><div>Im M\u00e4rz berichtet Zelter an Goethe, dass Bussler ihm ein Exemplar des ersten Bandes der \"<i>Verzierungen<\/i>\" \u00fcberreicht habe. Er leitet es an Goethe zu einer eventuellen Rezenion weiter. \"<i>Einige von den Bl\u00e4ttern scheinen mir Aufmunterung zu verdienen. Ich habe diesem Manne allerlei Verbindlichkeiten, die besonders darinne bestehen, da\u00df mir durch seinen Beistand die Privatbibliothek des vorigen K\u00f6nigs in Potsdam, welche manche musikalische Sch\u00e4tze enth\u00e4lt offen stand<\/i>.\" (19.3.\/20.3.1806, Briefwechsel zwischen Goethe und Zelter, hg. v. E. Zehm u.a., Bd.1. S. 123). Joh. Heinrich Meyer rezensiert das Werk in der Jenaischen Allg. Litteratur Zeitung 1806, Nr. 153, Sp. 612). Im Juni berichtet Zelter \u00fcber den Erhalt des 2. Bandes (1.6.1806, Briefwechsel Goethe\/Zelter, hg. v. E. Zehm u.a., Bd.1. S. 130f.)<br><br><b>\n<\/b><\/div>\n<div><b>1812<br><\/b>Beteiligung an der Berliner Akademieausstellung:<br>\"<i>Christuskopf, in schwarzer Kreide, nach Raphael. Das Originalgem\u00e4hlde ist in der Bildergallerie zu Sanssouci<\/i>\" (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 1. Bd. 1812:231).<br><b><br><\/b><\/div><div><b>1814<\/b><\/div><div> Bussler reist gemeinsam mit dem Aufseher \u00fcber die Kunstkammer im Schlo\u00df, Jean Henry, nach Paris. Sie sind mit der Zur\u00fcckholung der von Vivant Denon konfiszierten Kunstwerke nach Berlin beauftragt .<br><br><b>1816<br><\/b>Beteiligung an der Berliner Akademieausstellung:<br>\"<i>Eine Zeichnung in schwarzer Kreide, nach der Gypsb\u00fcste des herrn Rauch, von dem Monumente der hochsel. K\u00f6nigin Majest\u00e4t genommen<\/i>\", <br>\u00d6lgem\u00f6lde:<br>\"<i>Eine heilige Familie, nach Sasso Feriasa [?]<\/i>\", \"<i>Madonna della Sedia<\/i>\", \"<i>Maria Magdalena, nach Correggio<\/i>\" (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 1. Bd. 1816:207-210).<br><br><b>1818<br><\/b>Beteiligung an der Berliner Akademieausstellung:<br>\u00d6lgem\u00e4lde:<br>\"<i>Der Abend, Landschaft, nach Claude Lorrain<\/i>\", \"<i>Der Morgen, Landschaft, eigene Komposizio<\/i>n\" (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 1. Bd. 1818:207.208).<br><br>\n <\/div><div><b>1819<br>\n <\/b>Ernennung zum Ehrenmitglied der Akademie der K\u00fcnste (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 1. Bd. 1820:XI).<br><br><b>1820<br><\/b>Beteiligung an der Berliner Akademieausstellung:<br>\"<i>Christus erscheint dem Thomas in der Versammlung der J\u00fcnger. Eigne Komposizion, als Versuch im Ausdruck innerer Gem\u00fcthsbewegungen.<br>Der vorgestellte Moment ist derjenige, wo Thomas auch noch vermittelst des Gesichts die N\u00e4gelmale Christi forschend pr\u00fcft, nachdem er schon zuvor vom Daseyn, der Wunde in der Seite, sich durch Einlegung seiner Finger \u00fcberzeugt hatte, und Christus spricht: 'aber selig sind die, die da nicht sehen und doch glauben.' - Der Ausdruck in den einzelnen J\u00fcngern istz, auf das gegenw\u00e4rtige Ereigni\u00df bezogen, nach ihrem verschiedenen Charakter zu individualisiren versucht worden, in so weit das Neue Testament hier\u00fcber Andeutungen liefert. So sollte am Petrus freudig best\u00e4ttigender Zuruf seiner fr\u00fcheren Versicherungen, beim Johannes sorgsames Beachten dessen, was Christus noch spricht, am Jacobus dem J\u00fcngeren, neugieriges Forschen, wie im Thomas die \u00dcberzeugung sich \u00e4u\u00dfern werde, bei dem Matth\u00e4us (rechts) ruhiges Betrachten und Reflectiren \u00fcber das, was vorgeht, beim Philippus Misbilligung und gleichsam die Absicht den Thomas zur\u00fcckzuhalten, damit er nicht zu weit in seinem Unglauben ginge, beim Simon Bets\u00e4tigung derselben, mit Hindeutung auf das, was Christus eben spricht und beim Jacobus dem \u00c4lteren (ganz links) vollkommener Unwille sich auszudr\u00fccken<\/i>.\"<br>\"<i>Sechs Apostel-K\u00f6pfe, in schwarzer Kreide; Studien<\/i>\" (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 1. Bd. 1820:26.27).<br><br><b>1822<br><\/b>Beteiligung an der Berliner Akademieausstellung:<br>\"<i>Die drei Marien am Grabe Christi; eigene Komposizion<\/i>\" (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 1. Bd. 1822:36).<br><br><b>1824<br><\/b>Beteiligung an der Berliner Akademieausstellung:<br>\"<i>Christus und die Samariterin am Brunnen; eigene Komposizion. Die Landschaft durch Herrn St\u00fcrmer ausgef\u00fchrt<\/i>\" (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 1. Bd. 1824:23).<br><br>\n<\/div>\n<div><b>1829<\/b><br>Eine Neuauflage der \"<i>Verzierungen aus dem Alterthume<\/i>\" erscheint in zwei B\u00e4nden.<br><br><\/div><div><b>1840<\/b><\/div><div><b>\n<\/b>Bussler stirbt am 29. November in Berlin.<br>Nachruf im Akademiekatalog: \"<i>Ernst Friedrich Bu\u00dfler, Geheimer Hofrath bei dem K\u00f6niglichen Hof-Marschall-Amt, Ritter des rothen Adler-Ordens dritter Klasse mit der Schleife, geboren zu Berlin den 25. November 1773, zum Ehren-Mitglied der Akademie aufgenommen den 10. Juli 1819, gestorben hieselbst den 29. November 1840<\/i>.\" (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 2. Bd. 1842:V)<br><\/div>\n\n\n\n <div>_____________<\/div>\n <div><br>K\u00f6nigl. Hof-Staatssekret\u00e4r<\/div>\n <div>Hofrat<\/div>\n <div>sp\u00e4ter Geh. Hofrat im K\u00f6nigl. Hofmarschallamt<br>\n<\/div>\n<div>Beamter, Maler-\nund Zeichnerdilettant, Arch\u00e4ologe.<br>\n<\/div>\n<div><br>\nPrim\u00e4rlit.:<br>\nErnst Friedrich Bussler: Verzierungen aus dem Alterthume, Berlin 1829, 2 Bde.<br>\n <\/div>\n\n\n<\/div>","genealogie":"","primaer":null,"sekundaer":null,"berlinaufenthalte":[],"fach":["Verwaltung"],"institution":["Hofmarschallamt"],"ort":[],"verein":["Humanit\u00e4tsgesellschaft","Zeltersche Liedertafel  ","Sing-Academie  "],"quellen_liste":"<div class=\"overflow-x-auto\">\n                <table class=\"table table-zebra w-full\">\n                    <thead>\n                   <tr><th>Institution<\/th><th>Signatur<\/th><th>Titel<\/th><\/tr>\n                   <\/thead>\n                   <tbody>\n                    <tr>\n                            <td>GSt<\/td><td>Ministerium der Geistlichen \u2013 Unterrichts- und Medicinal-Angelegenheiten. Geistliche- und Unterrichts-Abtheilung<\/td><td>Acta betreffend die von dem Hof-Staats-Secretair Bussler herausgegebenen Hefte von Verziehrungen aus dem Alterthum von 1805-1806\n\n<\/td>\n                            <\/tr>\n                   <\/tbody>\n                   <\/table><\/div>","quellen_allgemein":""}}