
{"meta":{"meta-title":"Wilhelm Johann Gottfried Barth < Personen","meta-description":"Wilhelm Johann Gottfried Barth < Personen","canonical-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/798","api-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/api\/personen\/798","zitat":{"bereich":"Person","bearbeitet":"","titel":"Wilhelm Johann Gottfried Barth"},"count":{"lebensdaten":9,"namensformen":0,"genealogie":1,"biographie":1,"werke":2,"berlinaufenthalte":0,"register":2,"quellen":0},"translations":"personen","breadcrumb":[{"url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen","text":"Personen"},{"url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/798","text":"Wilhelm Johann Gottfried Barth"}]},"data":{"id":798,"zusatz_id":798,"meta":{"meta-title":"Wilhelm Johann Gottfried Barth < Personen","meta-description":"Wilhelm Johann Gottfried Barth < Personen","canonical-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/798","api-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/api\/personen\/798"},"title":"Wilhelm Johann Gottfried Barth","nachname":"Barth","vorname":"Wilhelm Johann Gottfried","lexikal-name":null,"titel":"","adelstitel":"","adelspraedikat":"","geburtsdatum":"01.01.1779","geburtsort":"Magdeburg","geburtsland":null,"staatsangehoerigkeit":"","geschlecht":"m\u00e4nnlich","konfession":"","sterbedatum":"04.01.1852","sterbeort":"Rheinsberg","sterbeland":null,"berufe":["Maler"],"vereine":[" <a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/geselligkeit\/45\" class=\"link-hover text-primary\">Akademie der K\u00fcnste<\/a>"],"bekanntschaften":[],"dynastie":null,"geburtsname":null,"gebadelspraedikat":"","gebtitel":"","geschieden":null,"verwitwet":null,"pseudonym":null,"namensvarianten":null,"namensaenderung":null,"lebenslauf":"\n  <b>1779<br><\/b>Am ersten Januar wird Wilhelm Johann Gottfried Barth in Magdeburg als Sohn eines Lehrers geboren<b>.<\/b> <br>Eine erste k\u00fcnstlerische Ausbildung erhielt er in der Fayence- und Steingutfabrik\nder Unternehmerfamilie Guischard in Magdeburg.<br><b><br>1796<\/b> <br>Er tritt in die Lehre als Porzellanmaler bei Johann Hubert Anton Forst an der K\u00f6niglichen Porzellanmanufaktur Berlin.&nbsp;\n  Zudem ist der Sch\u00fcler an der Akademie der K\u00fcnste, dort Sch\u00fcler von Peter Ludwig L\u00fctke.\n  <br>\n   <br>\n   <b>1800<br><\/b>In diesem Jahr ist eine erste Beteiligung Barths an den Ausstellungen der Akademie nachzuweisen. Er wird als \"<i>Maler bei der k\u00f6niglichen Porcellain Manufaktur<\/i>\" bezeichnet und zeigt \"<i>Eine Landschaft in \u00d6l, nach L\u00fcttke<\/i>\". (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, Bd. 1, 1800:125)<br>&nbsp;<br>\n   <b>1804<br>\n  <\/b>Barth wird im Katalog der Berliner Akademieausstellungen als \"Landschaftsmaler\" vorgestellt. Gezeigt werden zwei \"<i>St\u00fccke in Wasserfarben<\/i>\", es handelt sich hierbei um Landschaftsansichten sowie \"<i>Zwei Prospekte von Dobberan, in Kupfer radirt und mit Wasserfarben \u00fcbermalt nach dem Original=Gem\u00e4lde des Herrn J[anus] Genelli<\/i>.\" und eine ebenfalls \u00fcbermalte Radierung des Charlottenburger Schlosses. (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, Bd. 1, 1804:89-92)<br><br>Au\u00dfer den Arbeiten auf Papier ist aus seiner Hand auch noch eine Landschaft \"<i>nach der Natur gezeichnet und auf Porzellan ausgef\u00fchrt<\/i>\" zu sehen. (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, Bd. 1, 1804:473)<br><br>Notiz in der <i>Haude- und Spenerschen Zeitung,<\/i> Nr. 137, 15.11.1804: <br><i>Se. Majest\u00e4t der K\u00f6nig haben dem Maler Barth f\u00fcr einen\nAllerh\u00f6chstdemselben \u00fcberreichten Kupferstich, das K\u00f6nigl. Schlo\u00df\nCharlottenburg vorstellend, folgendes eigenh\u00e4ndig unterschriebene Allergn\u00e4digste\nSchreiben nebst 10 St\u00fcck Friedrichsd\u2019or zu \u00fcbersenden geruhet.<br>Se. K\u00f6nigl. Majest\u00e4t von Preu\u00dfen etc. haben die Ihnen von\ndem Landschaftsmaler Barth unterm 27. v. M. \u00fcberreichten zwei kolorirten\nBl\u00e4tter eines Prospektes vom Schlosse zu Charlottenburg mit besonderm\nWohlgefallen aufgenommen, und wollen dem K\u00fcnstler zum Beweise Ihres Beifalls\nund Danks f\u00fcr diese wohlgelungene Arbeit beikommende 10 St\u00fcck Friedrichsd\u2019or\nzum Geschenk \u00fcbersenden.<br><\/i><p class=\"MsoNormal\"><i>Potsdam den 27sten September 1804.<br>Friedrich Wilhelm.<\/i><\/p><div class=\"MsoNormal\"><b>1806<\/b><br><\/div><div class=\"MsoNormal\">Barth reist \u00fcber Mecklenburg nach K\u00f6nigsberg, Memel und Riga.<br><\/div>Auf der Akademieausstellung werden zwei \"<i>Gem\u00e4lde in Wasserfarben<\/i>\" gezeigt. (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, Bd. 1, 1806:159.160)<br><br><b>1809<br><\/b>Ab diesem Jahr unternahm Barth einige Reisen im\nAuftrag K\u00f6nig Friedrich Wilhelms III. nach K\u00f6nigsberg, Memel, Riga und St.\nPetersburg und war daraufhin l\u00e4ngere Zeit in Ru\u00dfland t\u00e4tig. Er schuf w\u00e4hrend dieser\nZeit zahlreiche Landschafts- und Architekturansichten in Gouache und Aquarell.<br>&nbsp;<br><b>1812<br><\/b>Barth verbringt 10 Jahre in Russland. Stationen seines Aufenthaltes sind Moskau und St. Petersburg.<br><br><b>1822<br><\/b>Barth h\u00e4lt sich in M\u00fcnchen auf, wie aus dem diesj\u00e4hrigen Katalog zur Akademieausstellung hervorgeht.&nbsp; Gezeigt wird lediglich ein Bild, betitelt mit \"<i>Gegend von Moskau<\/i>\" (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, Bd. 1, 1822:117)<br><br>\n   <b>1825<br>\n  <\/b>Barth wird zum K\u00f6niglich-preussischen Hofmaler ernannt und h\u00e4lt dieses Amt bis 1841.<br>\n   <br><b>1826<br><\/b>Barth wird im Katalog der Akademieausstellung mit \"Professor\" vorgestellt. Gezeigt werden \"<i>Vier Aussichten<\/i>\". (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, Bd. 2, 1826:235-238)<br><br><b>1830<\/b><br>Unter seinem Namen wird im Katalog der Akademieausstellung vermerkt \"jetzt in Berlin\".<br>Pr\u00e4sentiert wird ein \"<i>Seest\u00fcck mit Mondschein, eigene Composition, Oelgem\u00e4lde auf Holz<\/i>.\" (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, Bd. 2, 1830:1253)<br><br><b>1831<\/b><br>Anl\u00e4\u00dflich des 200j\u00e4hrigen Gedenktags\nder Zerst\u00f6rung seiner Heimatstadt Magdeburg im Jahre 1631 malte er ein Tryptichon mit&nbsp; Ansichten der Stadt, von welchem nur der Mittelteil erhalten geblieben ist&nbsp; und im Neuen Pavillion des Charlottenburger Schlosses aufbewahrt wird. Die Seitenfl\u00fcgel sind seit Ende des Zweiten Weltkrieges verschollen. <br><br><b>1840<br><\/b>Wilhelm Barth wird im Katalog der Akademieausstellung als \"Hofmaler\" bezeichnet und stellt in diesem Jahr einige Gem\u00e4lde aus, die im Katalog als verk\u00e4uflich markiert sind.<br>Sein Wohnort wird mit \"Sch\u00f6neberg 39g\" angegeben (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge Bd. 2. 1840, S. 2)<br><br><b>1841<\/b><br>Barth siedelt nach Rheinsberg um.<br><br><b>1852<\/b><br>Am 4. Januar stirbt Barth.<br><br>Gernot Ernst bezeichnet Barth als einen der \"wichtigsten Vedutenmaler\" in Berlin (Gernot Ernst: Die Stadt Berlin in der Druckgraphik 1570-1870. Berlin 2009, Bd.1, S. 109). Dort auch die beiden Ehefrauen Barths erw\u00e4hnt: Auguste Therese Wilhelmine Kitzing (Lebensdaten unbekannt) Mutter des Eduard Bahrt (1802-nach 1853) und Christiane Dresler (1814-1869).<br>Das \u00d6lgem\u00e4lde \"Blick auf das Potsdamer Stadtschlo\u00df und den Alten Markt\" befindet sich im Besitz der Stiftung Stadtmuseum Berlin.<br><br><p class=\"4Kleindruck\"><b style=\"\">Literatur:<\/b> <br><\/p><p class=\"4Kleindruck\">Saur AKL 7, <i style=\"\">226f<\/i>.; <br><\/p><p class=\"4Kleindruck\">Kroll, Renate (Bearb.): <i>Wilhelm Barth 1779\u20131852 \u2013 ein Architekturmaler der\nSchinkelzeit<\/i>.<br>Generaldirektion der Staatlichen Galerien und Schl\u00f6sser\nPotsdam-Sanssouci 1981.<\/p><p class=\"4Kleindruck\"> Kroll, Renate  (Bearb.) Der Landschaftsmaler Wilhelm Barth, ein geb\u00fcrtiger\nMagdeburger, in: <i>Magdeburger Bl\u00e4tter <\/i>1985, 47\u201354.<\/p>\n<span style=\"\" lang=\"EN-GB\"><\/span><o:p><\/o:p>KULTURSTIFTUNG RUHR, ESSEN (HRSG.) : <i>St. Petersburg um 1800. Ein\ngoldenes Zeitalter des russischen Zarenreichs. Meisterwerke und\nauthentische Zeugnisse der Zeit aus der Staatlichen Eremitage,\nLeningrad<\/i>. Katalog zur Ausstellung in der Villa H\u00fcgel, Essen, von Juni\nbis November 1990.<br><br>Cosmann, Ursula. <i>Berliner Vedutenmalerei<\/i>. Leipzig. <i>1986<\/i>.<br><br>B\u00f6rsch-Supan, Helmut: <i>Die Kataloge der Berliner\nAkademie-Ausstellungen 1786 - 1850<\/i>. Berlin 1971.<br><br><b>Simon Hofer 2008<\/b><br><br><span style=\"font-size: 12pt; font-family: &quot;Times New Roman&quot;;\"><\/span>\n ","genealogie":"Verheiratet  mit Johanna Barth.\nSohn: Eduard Barth.","primaer":["<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/bibliographie\/5185\" class=\"link-hover text-primary\">Spuren vom Aufenthalt des preu\u00dfischen Landschaftsmalers Johann Wilhelm Gottfried Barth in Ru\u00dfland 1810 - 1821<\/a>","<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/bibliographie\/5186\" class=\"link-hover text-primary\">Der Landschaftsmaler Wilhelm Barth, ein geb\u00fcrtiger Magdeburger<\/a>"],"sekundaer":["<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/bibliographie\/5181\" class=\"link-hover text-primary\">Wilhelm Barth 1779 - 1852<\/a>","<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/bibliographie\/5184\" class=\"link-hover text-primary\">Johann Wilhelm Gottfried Barth<\/a>","<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/bibliographie\/10674\" class=\"link-hover text-primary\">Wilhelm Barth 1779\u20131852 \u2013 ein Architekturmaler der Schinkelzeit<\/a>","<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/bibliographie\/10676\" class=\"link-hover text-primary\">Berliner Vedutenmaler<\/a>"],"berlinaufenthalte":[],"fach":["Bildende Kunst"],"institution":["Akademie der K\u00fcnste"],"ort":[],"verein":[],"quellen_liste":null,"quellen_allgemein":""}}