
{"meta":{"meta-title":"Franz Ludwig Catel < Personen","meta-description":"Franz Ludwig Catel < Personen","canonical-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/803","api-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/api\/personen\/803","zitat":{"bereich":"Person","bearbeitet":"","titel":"Franz Ludwig Catel"},"count":{"lebensdaten":12,"namensformen":0,"genealogie":1,"biographie":1,"werke":1,"berlinaufenthalte":0,"register":3,"quellen":0},"translations":"personen","breadcrumb":[{"url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen","text":"Personen"},{"url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/803","text":"Franz Ludwig Catel"}]},"data":{"id":803,"zusatz_id":803,"meta":{"meta-title":"Franz Ludwig Catel < Personen","meta-description":"Franz Ludwig Catel < Personen","canonical-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/803","api-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/api\/personen\/803"},"title":"Franz Ludwig Catel","nachname":"Catel","vorname":"Franz Ludwig","lexikal-name":null,"titel":"","adelstitel":"","adelspraedikat":"","geburtsdatum":"22.02.1778","geburtsort":"Berlin","geburtsland":null,"staatsangehoerigkeit":"","geschlecht":"m\u00e4nnlich","konfession":"franz\u00f6sisch-reformiert","sterbedatum":"19.12.1856","sterbeort":"Rom","sterbeland":"Italien","berufe":["Maler"],"vereine":[" <a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/geselligkeit\/4\" class=\"link-hover text-primary\">Gesellschaft der Freunde der Humanit\u00e4t (Humanit\u00e4tsgesellschaft) (gegr\u00fcndet: 10.01.1797 aufgel\u00f6st: 28.12.1861)<\/a>"," <a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/geselligkeit\/45\" class=\"link-hover text-primary\">Akademie der K\u00fcnste<\/a>"],"bekanntschaften":{"2":"<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/787\" class=\"link-hover text-primary\">Ernst Friedrich Bussler (Hofstaatssekret\u00e4r)<\/a>","0":"<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/555\" class=\"link-hover text-primary\">Jacob Konrad  Andreas Levezow (Altphilologe, Altertumswissenschaftler, Lehrer)<\/a>","4":"<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/6066\" class=\"link-hover text-primary\">Friedrich Gottlieb Schadow (Architekt)<\/a>","1":"<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/641\" class=\"link-hover text-primary\">Karl Friedrich Schinkel (Architekt)<\/a>","3":"<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/5971\" class=\"link-hover text-primary\">Carl Sieg (Maler)<\/a>"},"dynastie":null,"geburtsname":null,"gebadelspraedikat":"","gebtitel":"","geschieden":null,"verwitwet":null,"pseudonym":null,"namensvarianten":null,"namensaenderung":null,"lebenslauf":"\n <b>1778<\/b><br>Am 22. Februar wird Franz Ludwig Catel als Sohn von Peter Friedrich (Pierre Fr\u00e9d\u00e9ric) Catel und seiner Ehefrau Elisabeth Wilhelmine Rousset in Berlin geboren. Die Familie ist urspr\u00fcnglich hugenottischer Abstammung. Ebenso wie der Gro\u00dfvater m\u00fctterlicherseits besitzt der Vater ein Gesch\u00e4ft in der Br\u00fcderstra\u00dfe, in dem er Spielwaren vertreibt und in dem auch Franz Ludwig Catel zusammen mit seinem Bruder Louis arbeiten wird: \"[Peter Friedrich Catel] <i>lie\u00df seine beiden S\u00f6hne<\/i>, [\u2026], <i>theil nehmen an den k\u00fcnstlichen Zusammensetzungen der allerlieblichsten Spielwerke<\/i>, <i>die er dem Publikum lieferte<\/i>, <i>und suchte so ihnen nicht allein Geschicklichkeit zu Handarbeiten beizubringen<\/i>, <i>sondern auch einen merkantilischen Sinn in ihnen zu erwecken<\/i>\". (Lacher, K\u00fcnstlerbiographien) &lt;eine ausf\u00fchrliche Auflistung der Waren von P. F. Catels Kunsthandlung sowie die Absichten, die er damit verfolgte in \"\u00d6konomische Encyklop\u00e4die\", Bd. 55, S. 306ff.; vielleicht einen eigenen Eintrag machen?&gt;<br><br><b>Um 1790-1795, Ausbildung als Bildhauer<br><\/b>Catel beginnt eine Lehre als Holzbildhauer. Bereits im Mai 1791 taucht sein Name jedoch in einem Rapport von den \"<i>niedern Zeichen Classen<\/i>\" der Akademie auf, dieser erw\u00e4hnt \"unter den Bildhauer[n]\" neben einem Zimmermann und Marcus auch einen \"<i>Cattel<\/i>\". (GStA PK I. HA Rep. 76 alt III Nr. 100)<b><br><\/b>Bei seiner ersten Beteiligung an der Berliner Akademieausstellung zeigt Catel daher auch: \"<i>Die B\u00fcste des Prinzen Ludwig, Sohn Sr. Majest\u00e4t<\/i>\", \"<i>Eine Kopie in Basrelief von der Statue des Apollo<\/i>\", \"<i>Eine Gruppe in Basrelief aus den Gesnerschen Idillen<\/i>\". (B\u00f6rsch-Supan: Kataloge, Bd. 1. 1794:263-265)<b><br><\/b>Das Interesse f\u00fcr die Bildhauerei h\u00e4lt bis 1795 an, denn in einem Brief Chodowieckis, der in enger freundschaftlicher Verbindung zur Familie Catels stand, an Anton Graff hei\u00dft es: \"<i>Ueberbringer dieses <\/i>[Briefes]<i> ist ein junger Cattel geht in eben der Absicht nach Dresden wie jener<\/i> [= Heinrich M\u00f6sch],<i> hatt auch ebenso studiert<\/i>, <i>will Bildhauer werden<\/i>, <i>zeichnet nicht so sauber<\/i>, <i>hatt aber mehr Genie und geht mehr inns Weitl\u00e4ufige<\/i>, [er ist] <i>von sehr guter Auff\u00fchrung<\/i>\". (Steinbrucker, Charlotte (Hrsg.): Briefe Daniel Chodowieckis an Anton Graff, Berlin u.a.: de Gruyter, 1921: 151; zit. nach Stolzenburg: 10)<br>Doch bereits der Ausstellungskatalog von 1795 weist nur noch zeichnerische Arbeiten auf: \"<i>Ein Narci\u00df nach Poussin gezeichnet<\/i>\", \"<i>Eine Komposition<\/i>, <i>die heilige Familie<\/i>\". (B\u00f6rsch-Supan: Kataloge, Bd. 1. 1795:161.162.)<br><b><br>1794-1797, Studium der Malerei und Kupferstechkunst<\/b><br>Fortsetzung der Studien an der Berliner Akademie (c.f. Sch\u00fclerliste mit ausf\u00fchrlichen Kommentaren aus dem Zeitraum von M\u00e4rz bis September; Catel wird hier neben Schumann, Sternberg, M\u00fcgge, Hampe, Wolff und Moesch beurteilt; GStA PK I. HA Rep. 76 alt III Nr. 75). Quellenm\u00e4\u00dfig nachweisbar ist die Teilnahme am Unterricht in Komposition Ende 1795 sowie im Aktzeichnen von Oktober 1795 bis April 1796. (GStA PK I. HA Rep. 76 alt III Nr. 75, fol. 44-47, 49-52 u. Nr. 78)<br>In der zweiten H\u00e4lfte des Jahres 1796 entscheidet sich Catel endg\u00fcltig f\u00fcr die Malerei. W\u00e4hrend der Rapport von 1795\/1796 noch keine \"<i>Profession<\/i>\" nennt, hei\u00dft es in einem Schreiben Chodowieckis an Heinitz vom 24. November 1796 erstmals: \"Francois Cattel Mahler\". (GStA PK I. HA Rep. 76 alt III Nr. 75 u. Nr. 90, fol. 13)<br>Die Beurteilung Catels F\u00e4higkeiten w\u00e4hrend seines Studiums fallen unterschiedlich aus. Vor allem Chodowiecki \u00e4u\u00dferst sich negativ hinsichtlich seiner Arbeitsmoral. So schreibt er \u00fcber die Zeit von Dezember 1794 bis September 1795 \"[...]<i> ist nur in den ersten 6 Wochen flei\u00dfig gewesen<\/i>, <i>hernach aber selten gekommen<\/i>\". (Geller, Hans: Franz Catel. Leben und Werk des deutsch-r\u00f6mischen Malers zum 100j\u00e4hrigen Todestag des K\u00fcnstlers, maschinenschriftliches Manuskript, K\u00f6ln: 1960: 10; zit. nach Stolzenburg: 12) Auch eine sp\u00e4tere Beurteilung Chodowieckis in einem \"<i>Rapport \u00fcber das Studium nach dem lebendigen Modell<\/i>\" von 1796\/1797 bleibt dem \u00e4hnlich. In einem Vergleich mit seinem Mitsch\u00fcler Carl Wilhelm Kolbe jun., \u00fcber den Chodowiecki geschrieben hatte: \"<i>Zeigt Genie aber f\u00fchrt nicht aus<\/i>\", hei\u00dft es \u00fcber Catel, \"<i>Ebenfalls<\/i> [= wie Kolbe] <i>aber besser<\/i>\". (GStA PK I. HA Rep. 76 alt III Nr. 151)<br>Ganz anders f\u00e4llt eine beurteilung Johann Wilhelm Meils im Dezember 1796 aus: \"<i>Er ist sehr flei\u00dfig und besch\u00e4fftigt sich wechselweise mit Zeichnen<\/i>, <i>Malen und Poussiren<\/i>, <i>und alles was er unternimmt zeigt Genie<\/i>. <i>Das mehrste was er zeither geliefert und wovon mir vorher seine Entw\u00fcrfe gewiesen<\/i>, <i>dieser hat er f\u00fcr Buchh\u00e4ndler verfertiget<\/i>, <i>und wird in Kupfer gestochen werden<\/i>.\" Und im M\u00e4rz 1797 hei\u00dft es: \"[...] <i>macht in allem was er unternimmt Fortschritte<\/i>. <i>Hat je ein Sch\u00fcler der Akademie Unterst\u00fctzung zur Aufmunterung verdient<\/i>, <i>so ist es gewi\u00df dieser<\/i>. <i>Zeithero sind seine Arbeiten Compositionen f\u00fcr Buchh\u00e4ndler gewesen<\/i>, <i>die er sogleich abgeben m\u00fcssen<\/i>, <i>damit sie in Kupfer gestochen werden konnte<\/i>. <i>Dieser Ursache wegen habe ich dieses mal nichts von ihm aufzuweisen<\/i>. <i>Jetzt besch\u00e4ftiget er sich mit Versuchen die Mani\u00e8re lav\u00e9e zu machen<\/i>. <i>Nach Beendigung einiger Arbeiten f\u00fcr Buchh\u00e4ndler<\/i>, <i>wird er nach der Schweiz gehen<\/i>, <i>wohin er verlangt wird<\/i>. <i>Freylich w\u00e4r es besser wenn ein halbdutzend St\u00fcmper statt seiner aus Berlin gingen<\/i>.\" (GStA PK I. HA Rep. 76 alt III Nr. 151)<br><b><br>1796, Catel als Buchillustrator<\/b><br>Catel fertigt f\u00fcr die Verleger wie Friedrich Vieweg und Johann Friedrich Cotta Buchillustrationen an, darunter Friedrich Gentz' \"Marie, K\u00f6nigin von Schottland\" (1797), Wolfgang Goethes \"Hermann und Dorothea\" (1798) und \"Wilhelm Meister\" (1799) sowie f\u00fcr&nbsp; zahlreiche Kalender u.\u00e4. (c.f. Stolzenburg: 13-16) Ein genauer \u00dcberblick von Catels Oeuvre aus dieser Zeit, ist jedoch noch nicht erarbeitet worden.<br><br><b>1797, erste Reisen<\/b><br>Bereits Anfang April 1797 (genaues Datum unsicher) hatte Catel zusammen mit einem Studienkollege aus der Klasse \"<i>Studium nach dem lebendigen Modell<\/i>\", dem Maler Georg Gropius, eine Reise in die Schweiz geplant, \"<i>um sich nach der dortigen sch\u00f6nen Natur in der Kunst zu vervollkommnen und selbst einige der sch\u00f6nsten dortigen Gegenden aufzunehmen<\/i>\". Beide wohnten zusammen bei dem \"<i>Kunstmann Jemen<\/i>\" [= Galanteriehandlung Henne (?) (c.f. Anschauliche Tabellen von der gesammten Residenz-Stadt Berlin, Berlin: 1799)] in der Breiten Stra\u00dfe. (GStAPK, I. HA Rep. 76 alt III Nr. 201) Zusammen mit Friedrich Gilly und Ludwig Leberecht Koppin verl\u00e4uft die Reise \u00fcber Dessau, Halle, Naumburg, Jena nach Weimar, wo Catel mit Goethe zusammentrifft. (Stolzenburg: 12; zwei Zeichnungen Gillys zeigen die Reisegesellschaft c.f. ebd.: 133,10) In einem Empfehlungsschreiben B\u00f6ttigers an Goethe datiert auf den 5. Mai 1797 hei\u00dft es: \"<i>Herr Bauinspector Gilly aus Berlin<\/i> [\u2026]<i> in der Gesellschaft eines Wasserbaumeisters aus Elbing und zweier Berliner Maler<\/i>, <i>worunter ein junger Catel<\/i>, <i>w\u00fcnschen sehnlich<\/i>,<i> Ihnen morgen fr\u00fch auf einige Minuten aufwarten zu d\u00fcrfen<\/i>. <i>Sie gehen nach Frankreich und Italien<\/i>\". (Grumbach, Ernst u. Renate (Hrsg.): Goethe. Begegnungen und Gespr\u00e4che, 14 Bde., Berlin u.a.: de Gruyter, 1965-2011: 4,309)<br>W\u00e4hrend sich Gilly bereits im Juli 1797 in Paris befindet, bleibt Catel wohl bis zum Folgejahr in der Schweiz, wo er mit seinem Bruder zusammentrifft: \"<i>Diese Reise machte freilich einen sorglosen Abschnitt in Catels Lebens Verh\u00e4ltnisse<\/i>, <i>sie unterbrach den ruhigen Wirkungskreis<\/i>, <i>welchen er durchschreiten sollte<\/i>! <i>Aber \u2013 er lebte ein freies<\/i>, <i>fr\u00f6hliches Leben in der Schweitz<\/i>,<i> half seinem Bruder wie er konnte und vernachl\u00e4ssigte sein eigenes Studium auch nicht<\/i>. <i>Interessante Bekanntschaften mit \u00e4lteren und j\u00fcngeren w\u00fcrdigen M\u00e4nnern erh\u00f6hten ihm den Lebensgenu\u00df<\/i> [\u2026]. <i>Die N\u00e4he von Italien erregte nat\u00fcrlich in den beiden Br\u00fcdern den sehnlichen Wunsch<\/i>, <i>das sch\u00f6ne Land heimzusuchen<\/i>.<i> Erlaubni\u00df aus Berlin ward ihnen dazu ertheilt<\/i>, <i>aber die Kriegs-Unruhen<\/i>, <i>von denen Italien damals ergriffen war<\/i>, <i>verhinderten ihr Vorhaben<\/i>. <i>Nachdem der j\u00fcngere Bruder sein Gesch\u00e4ft in der Schweitz vollendet hatte<\/i>, <i>entschlossen sie sich anders, gingen von Z\u00fcrich nach Basel und verschafften sich dort P\u00e4sse nach Paris<\/i>\". (Lacher, K\u00fcnstlerbiographien)<br>Bereits in Weimar waren erste Buchillustrationen mit landschaftlichen Motiven entstanden (c.f. Taschenbuch auf 1800 f\u00fcr Garten- und Naturfreunde, T\u00fcbingen: Cotta, 1800), die gro\u00dfe Beachtung finden: \"<i>Sodann verdanken wir den grossen Talenten Hrn. Franz Catel<\/i>'<i>s 4 nach der Erinnerung trefflich gezeichnete und ge\u00e4tzte GartenParthien aus dem Park zu Weimar und dem Weissenstein bey Cassel<\/i>, <i>die jeder Kenner und Liebhaber als einen wahren Schmuck dieses Taschenbuchs sch\u00e4tzen wird<\/i>\". (Europ\u00e4ische Annalen, 4. Bd., 1799: o. Seitenzahl), eigenst\u00e4ndige Landschaftsdarstellungen entstehen jedoch erst in der Schweiz, von denen zwei 1800 von Catel zur Berliner Akademieausstellung eingesandt werden: \"<i>Zwei Gegenden aus der Schweiz<\/i>,<i> in Aquarel Farben nach der Natur gemahlt<\/i>. <i>2 F. 4 Z. L. 1 F. 12. Z. H.<\/i>\" ( B\u00f6rsch-Supan: Kataloge, Bd. 1. 1800: 172. Diese sind jedoch nicht mit dem von Stolzenburg: 11, Abb. 2 gezeigten Blatt identisch, \"<i>Das Wildkirchlein im Canton Appenzell<\/i>\" von 1798 ist mit seinen Ma\u00dfen von 32x48 cm zu klein)<br><b><br>1798-1800, 1. Paris-Aufenthalt<\/b><br>Am 21. September 1798 nimmt Catel Unterricht an der Pariser Akademie und bleibt dort bis zum Wintersemester 1800 eingeschrieben. Sein B\u00fcrge ist der franz\u00f6sische Bildhauer Jean Antoine Houdon. (Stolzenburg: 12) Hier arbeitet er nicht nur im Modell- und Antikensaal (Becker: 348), sondern studiert auch die im Mus\u00e9e Napoleon zusammengetragenen Kunstwerke, was sich insbesondere an seinen Beitr\u00e4gen zur Berliner Akademieausstellung zeigt: w\u00e4hrend er 1798 \"<i>Ein Familienst\u00fcck<\/i>,<i> in Pastell gemalt<\/i>\" (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 1. Bd. 1798:414) einsendet, sind es zwei Jahre sp\u00e4ter vor allem Kopien nach alten Meistern: \"<i>F\u00fcnf kleine Zeichnungen<\/i>, <i>nach den ber\u00fchmtesten Gem\u00e4hlden welche die\nFranzosen in Italien erobert haben<\/i>; <i>nach den Originalen im Museo zu\nParis<\/i>,<i> unter einem Rahmen<\/i>. <i>1) Transfiguration von Raphael. 2) Communion\ndes heil. Hieronimus von Dominichino. 3) Fortuna von Guido. 4) Der todte\n Christus und Maria von Anibal Caracci. 5) Andreas del Sachi\nCamaldulenser-M\u00f6nche<\/i>\" (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 1. Bd. 1800:171; weitere Beitr\u00e4ge s.o.) In Paris steht er unter anderem Wilhelm von Humboldt in Kontakt, dem er eine Zeichnung, \"<i>Iris<\/i>, <i>wie sie Priam geleitet<\/i>, <i>den Leichnam Hektors loszukaufen<\/i>\" f\u00fcr Goethe \u00fcbergibt. Dessen Antwort spiegelt vor allem die mehrfach gegen\u00fcber Catel erhobene Kritik seines zu intensiven Gesellschaftsleben wieder: \"<i>Danken Sie auch Herrn Catel f\u00fcr das \u00dcberschickte. Er zeigt in seinen Arbeit ein sch\u00f6nes Talent, nur sieht man daran, m\u00f6chte ich sagen, da\u00df er in der Zerstreuung der Welt lebt. Der einzelne K\u00fcnstler kann sich freilich nicht isolieren, und doch geh\u00f6rt Einsamkeit dazu, um in die Tiefe der Kunst einzudringen und die tiefe Kunst in seinem Herzen aufzuschlie\u00dfen. Freilich keine absolute Einsamkeit, sondern Einsamkeit in einem lebendigen reichen Kunstkreise<\/i>\". (Zit. nach Becker: 404, Anmerk. 683)<br><br><b>1801, die musivische Stuckfabrik<br><\/b>Nach seiner R\u00fcckkehr nach Berlin heiratet Catel am 28. Januar Sophie Frederike Kolbe, Schwester von Carl Wilhelm Kolbe d.J. bzw. die Nichte Carl Wilhelm Kolbe d.\u00c4. (Stolzenburg: 16)<b><br><\/b><b><br><\/b>Zusammen mit seinem Bruder gr\u00fcndet Catel in Zimmer-, Ecke Charlottenstra\u00dfe im Haus Nr. 25 die \"<i>musivische Stuckfabrik<\/i>\", \"<i>wo der K\u00e4ufer nicht allein unter einer Menge von vorhandenen Ausstellungs-St\u00fccken an Komoden<\/i>, <i>Sekret\u00e4rs<\/i>, <i>\u00d6fen<\/i>, <i>Tischplatten sc. W\u00e4hlen und seine Bestellungen darnach angeben kann<\/i>, <i>sondern wo ihm auch Zeichnungen und Modelle f\u00fcr ausserordentliche F\u00e4lle vorgelegt werden<\/i>\". Die Waren, die entweder nach Vorlagen der Kunden oder aber nach Entw\u00fcrfen von Franz Catel entstanden, sollten nicht nur in Berlin sondern auch in Hamburg sowie bei den Messen in\nLeipzig und Frankfurt (Oder) vertrieben werden. (Catel, Franz Ludwig u.\nLouis: Anzeige von einer in Berlin, unter der\nLeitung der Br\u00fcder Catell etablirten Fabrik von musivischen\nStuckarbeiten. In: Jahrb\u00fccher der preu\u00dfischen Monarchie unter der\nRegierung Friedrich Wilhelms des Dritten, 1. Bd., Berlin: Unger, 1801.\nS. 129-138) Einige St\u00fccke wurden zudem bei der Berliner Akademieausstellung pr\u00e4sentiert (f\u00fcr eine genaue Auflistung c.f. Datenbankeintrag zu Louis Catel). So hei\u00dft es etwa in einer Ausstellungsrezension von 1802: \"<i>Auf anderen Tischen sieht man die feinsten Arbeiten der Lakierkunst<\/i>; <i>an den W\u00e4nden stehn die eben so soliden als geschmackvollen Arbeiten<\/i> <i>der Catellschen Stuckfabrik<\/i>\".&nbsp; (Brennus 1802, November, Dezember, VII. Kunst. Ueber die Ausstellung der k\u00f6nigl. Akademie der bildenden K\u00fcnste und mechanischen Wissenschaften in Berlin, S. 493-507, 612-638.&lt;Quellenangabe?&gt;) Der bereits fr\u00fche Erfolg dieses Gesch\u00e4fts l\u00e4sst sich daran festmachen, dass bereits im M\u00e4rz 1801 der Gro\u00dfherzog Karl August von Sachsen-Weimar, der die Firma mit Umbauarbeiten am Weimarer Schloss beauftragt hatte, zusammen mit dem preu\u00dfischen K\u00f6nigspaar das Gesch\u00e4ft der Catels besuchte. (Berliner Nachrichten von Staats- und gelehrten Sachen, Nr. 27, 03.03.1801; Stolzenburg: 16ff. u. 135, Anmerk. 42)<br><b><br>1801-1802, kleinere Reisen<\/b><br>Im Herbst 1801 h\u00e4lt sich Catel in Dresden auf und h\u00e4lt an der dortigen Akademie eine Vorlesung zur Linear- und Lufperspektive. (Stolzenburg: 16 verweist jedoch auf eine unsichere Quellenlage, angeblich habe Graf Heinrich Carl Wilhelm Vitzthum von Eckst\u00e4dt, der sp\u00e4tere Direktor der Dresdner Theater, Catel als Professor f\u00fcr Landschaftsmalerei an der Dresdner Akademie vorgeschlagen, wie Catel aber eine dementsprechende Qualifikation gehabt haben soll, wird nicht genannt; c.f. Akten der Dresdner Akademie, Bd.\nXIII, Loc,2377, Bl. 73-96) Etwa zur selben Zeit unternimmt er mit dem sp\u00e4ter der Gruppe der Nazarener zugeh\u00f6rigen Johann Philipp Veith und dem Landschaftsmaler Adrian Zingg eine Reise durch die S\u00e4chsische\nSchweiz. (Stolzenburg: 16)<b><br><\/b>Nach seiner R\u00fcckkehr nach Berlin unternimmt er im Folgejahr wiederum eine Reise nach Weimar, diesemal zusammen mit Johann Gottfried Schadow.<b> <\/b>(c.f. Gottfried Schadow: Tagebuch einer Reise nach Weimar, 1802. In: Friedlaender, Julius (Hrsg.): Gottfried Schadow. Aufs\u00e4tze und Briefe nebst einem Verzeichnis seiner Werke, 2. vermehrte Auflage, Stuttgart: Ebner &amp; Seubert, 1890 (1864): 66ff.) Dort nimmt er auch an der j\u00e4rhlichen Kunstausstellung teil und zeigt erstmals ausschlie\u00dflich Landschaftsdarstellungen: \"<i>das sogenannte Wildkirchlein im K. Appenzell<\/i>, <i>und den Luzerner See zwischen Stansstad und K\u00fctznacht vorstellen<\/i>[d]; <i>und die dritte endlich eine lieblich poetisch erundene getuschte Scizze<\/i>\". Goethe habe diese Zeichnungen mit den Arbeiten von Salomon Gessner verglichen. (F\u00fcssli, Orell: Allgemeines K\u00fcnstlerlexikon [...], 2 Bde., Z\u00fcrich: Orell F\u00fc\u00dfli und Compagnie, 1806: 1,176)<b><br><br>1804<br><\/b>Beitr\u00e4ge zur Berliner Akademieausstellung: <br>\"<i>Eine kleine Zeichnung in Oktav<\/i>, <i>die Verm\u00e4hlung der heiligen Catharina<\/i>\", \"<i>Ein Sonnenaufgang auf der See<\/i>\", \"<i>Eine gro\u00dfe Aquarell-Zeichnung<\/i>, <i>die Unschuld vorstellend<\/i>. <i>Die Idee entlehnte der Besteller von einem Englischen Kupferstich<\/i>; <i>der Kopf ist Portrait<\/i>\" (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 1. Bd. 1804:142-144).<br><br><b>1805, Lehrt\u00e4tigkeit an der Berliner Akademie<br><\/b>Nachdem im Januar der Historienmaler J. Graetsch gestorben und dessen Stelle an der Akademie vakant wurde, bewirbt sich Catel um seine Nachfolge. Im M\u00e4rz entscheidet sich das Kuratorium jedoch zugunsten Wilhelm Kuhbeils, h\u00e4lt allerdings fest, dass Catel sich um eine Lehrstelle im Fach Perspektive bewerben k\u00f6nne, da er \"<i>in diesem Fache sehr geschickt ist<\/i>, <i>und seit dem Tode seines Lehrers<\/i>, <i>des Professor Gilly<\/i>, <i>kein geschickter hier dem Curatorio bekannt geworden<\/i> [ist]\". Die Stelle hatte zu diesem Zeitpunkt noch Johann Friedrich Wagner (?) (c.f. F\u00fcssli: K\u00fcnstlerlexikon, 1817: 2,4070) inne, der jedoch wegen \"<i>seines hohen Alters<\/i>, <i>seines fast aufgel\u00f6\u00dften K\u00f6rpers und des ihm g\u00e4ntzlich mangelnden Ansehens wegen<\/i>, <i>doch von wenig Nutzen ist<\/i>\" und sie war zuvor, 1793, bereits F. A. Heymann angeboten worden. (c.f. Datenbankeintrag zu Heymann; GStA PK, I. HA Rep 76 alt III, Nr. 44) Heymann hatte aber offenbar kein Interesse mehr, da bereit im November 1805 eine Ank\u00fcndigung Catels f\u00fcr seinen Unterricht im kommenden Jahr erschien: \"<i>Vorlesungen \u00fcber die Perspektive<\/i>. <i>Mehrere K\u00fcnstler und Kunstfreunde\nhaben mir den Wunsch ge\u00e4u\u00dfert<\/i>, <i>durch mich in der Perspektive\nunterrichtet zu werden<\/i>,<i> indem sie bemerkten<\/i>, <i>wie m\u00fchsam es ist<\/i>, <i>diese\nWissenschaft aus B\u00fcchern zu erlernen<\/i>, <i>welches nicht ohne bedeutende\nKenntnisse der Mathematik geschehen kann<\/i>, <i>und wie unentbehrlich doch die\n Perspektive den Kunstbeflissenen sei<\/i>,<i> wie gut es also w\u00e4re<\/i>, <i>wenn\ndieselbe diesen durch einen K\u00fcnstler gelehrt w\u00fcrde<\/i>. <i>Durch diese\nAufforderung f\u00fchle ich mich bewogen<\/i>, <i>Vorlesungen \u00fcber diese Wissenschaft\n zu halten<\/i>. <i>Meine Lehrart bedarf keiner geometrischen Vorkenntnisse in\nden Zuh\u00f6rern<\/i>, <i>und f\u00fchrt durch sinnliche Anschauung die Verst\u00e4ndigung der\n Lehrs\u00e4tze herbei<\/i>; <i>diese Methode wird hoffentlich K\u00fcnstlern und\nDilettanten die angenehmste und fa\u00dflichste sein<\/i>. <i>Der Preis dieser\nVorlesungen betr\u00e4gt 1 Fr. d\u2019or<\/i>, <i>und sie sollen im Januar k\u00fcnftigen Jahrs\n beginnen<\/i>. <i>Personen, welche daran Theil nehmen<\/i>, <i>und sich von meiner\nLehrart noch bestimmter unterrichten wollen<\/i>, <i>k\u00f6nnen bei mir Vormittags\nvon 10 bis 12 das N\u00e4here erfahren<\/i>. <i>Berlin den 28sten November 1805<\/i>. <i>Franz Catel<\/i>,<i> Hausvogteiplatz Nr. 12<\/i>, <i>zwei Treppen hoch<\/i>.\" (Haude und Spenersche, Nr. 144, 30.11.1805; zu Catels Lehrplan c.f. PrAdK I\/387, Bl. 24-27 &lt;Claudia fragen,&nbsp; weil Signatur nicht online nachweisbar&gt;)<b> <\/b>Offenbar musste sich Catel jedoch noch im Dezember 1805 Eignungspr\u00fcfungen durch Johann Friedrich Gentz und Peter Ludwig Burnat unterziehen. (GStA PK, I. HA Rep 76 alt III, Nr. 44; zu den Ergebnissen dieser Pr\u00fcfung c.f. PrAdK I\/388, Bl. 24f. &lt;s.o.&gt;)<b> <br><\/b><br><b>1806<br><\/b>Bei der Sitzung der Gesellschaft der Freunde der Humanit\u00e4t zu Berlin am 11. Januar zeigt Catel neben einem zeichnerischen Entwurf f\u00fcr ein Denkmal Friedrich II., der zusammen mit seinem Bruder Louis entstanden war, eine Zeichnung, welche \"<i>die eine die Ermordung des Probstes Nicolaus von Bernau vor der Th\u00fcre der Marienkirche in Berlin<\/i>\" darstellt. (Intelligenzblatt der Allgem. Literatur-Zeitung, Nr. 19, 01.02.1806: 149) Beide Darstellungen werden neben zwei \u00d6lgem\u00e4lden mit Berliner Stadtansichten (\"<i>Prospekt vom Lustgarten zu Berlin<\/i>\", \"<i>Prospekt vom neuen M\u00fcnzgeb\u00e4ude zu Berlin<\/i>\") von Catel bei der diesj\u00e4hrigen Akademieausstellung eingereicht und durch den Katalog ausf\u00fchrlich besprochen (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 1. Bd. 1806:80-84.448.449). Die als Aquarell ausgef\u00fchrte \"<i>Die Ermordung des Probstes Nicolaus von Bernau zu Berlin<\/i>\" findet jedoch mit \"<i>Eine Zeichnung in Sepia. Luther verbrennt zu Wittenberg die p\u00e4bstlichen Bullen<\/i>\" dar\u00fcber hinaus hohe Beachtung. So hei\u00dft es in einer Rezension der Haude und Spenerschen Zeitung: \"<i>Catel hat zwei sch\u00f6ne historische Zeichnungen geliefert (Nr. 80 und\n84). Besonders zeichnet sich die Letzte aus. Sie stellt Luthern vor, wie\n er zu Wittenberg die p\u00e4bstliche Bulle verbrennt. Sie ist in Sepia mit\nvielem Flei\u00dfe und in einer angenehmen weichen Manier gezeichnet. Sie hat\n aber noch weit gr\u00f6\u00dfere Verdienste; denn die Anordnung, die Zeichnung\nder einzelnen Figuren und ihrer Theile ist gut, und zeugt sowohl von\neinem gl\u00fccklichen Talente zur Composition als von einem tiefen und\nreifen Studium. <\/i>[...] <i>Was vielleicht zu w\u00fcnschen w\u00e4re, w\u00fcrde eine mehr konzentrirte\nAufmerksamkeit der Umstehenden auf die Handlung seyn. Die Unternehmung\ndes Besitzers, diese Zeichnung in Kupfer stechen zu lassen, wird gewi\u00df\nden Beifall des Publikums finden<\/i> [...]. <i>Die Ermordung des Probstes von Bernau (Nr. 80) ist der Gegenstand der anderen Zeichnung von Catel. [...] Sie ist in ziemlich gro\u00dfem Maa\u00dfstabe, und es war allerdings schwer,\ndieser Manier die Kraft abzugewinnen, die derselbe erforderte, auch ist\ndies nicht nach Erforderni\u00df gelungen, und es w\u00e4re deswegen vielleicht\nein kleinerer Maa\u00dfstab vorzuziehen gewesen. Was Komposition und\nZeichnung betrifft so hat der K\u00fcnstler um so mehr Verdienst. Ein reifes\nStudium, das sowohl die Bildung des menschlichen K\u00f6rpers, und des\nAusdrucks der Leidenschaften, der haupts\u00e4chlichsten Theile der\nGeschichtsmalerei, als auch die Kenntni\u00df des Kost\u00fcms, die Kunst des\nFaltenwurfs, die Kenntni\u00df der Perspektive umfa\u00dft, blickt aus allen\nTheilen dieser Zeichnung hervor. Einige Figuren sind vortreflich\ngezeichnet, z. B die Hauptfigur, der Probst selbst. Etwas mehr Handlung\nm\u00f6chte man in einigen der Umgebenden w\u00fcnschen, da bei einer so\ntumultuarischen Scene haupts\u00e4chlich die Lebendigkeit, das rasche und\nrastlose, was man mit dem franz\u00f6sischen Kunstworte Fracas <\/i>[= Tumult, Aufruhr] <i>bezeichnet,\ndas Hauptinteresse ausmacht, und den Zuschauer zur Theilnahme mit sich\nfortrei\u00dft.<\/i>\" (Ueber die Kunstausstellung. In: Haude und Spenersche Zeitung, Nr. 125, 18.10.1806; Nr. 128, 25.10.1806)<br>Mit \"Die Ermordung des Probstes von Berlin\" gelingt Catel am 23. Novemver die Aufnahme als ordentliches Mitglied der Berliner Akademie der K\u00fcnste. (Haude und Spenersche, Nr. 147, 09.12.1806)<br><br><b>1807-11, 2. Parisaufenthalt<br><\/b>\"<i>Sein Magazin enthielt die mannigfaltigsten Ornamente, und wurde von allen Fremden, die nach Berlin kamen, besucht. Jetzt haben die in Berlin residirenden Franzosen ihm den Vorschlag gethan, seine Mosaik=Fabrik nach Paris zu verpflanzen, wo in dieser Vollkommenheit noch nichts der Art vorhanden ist. Bey den Beschr\u00e4nkungen, die Berlin jetzt nothwendig treffen m\u00fcssen, tr\u00fcbt sich f\u00fcr jeden K\u00fcnstler die Aussicht. Er eilt gern dem Sonnenschein und dem Ueberflu\u00dfe zu, der auch die K\u00fcnste ern\u00e4hrt.<\/i> [...] <i>Ihn hat der bisherige Gouverneur von Berlin, der General Clarke, mit einem Gehalte von 4000 Livres und ganz freyer Station f\u00fcr Frankreich engagirt. Schon ist er abgereist von Berlin, und auf das Landgut des Generals Clarke gegangen, dessen Ausschm\u00fcckung seine n\u00e4chstes Gesch\u00e4ft seyn wird<\/i>.\"<b> <\/b>(Morgenblatt f\u00fcr Gebildete St\u00e4nde, Nr. 213, 05.09.1807: 851f.; in dem Artikel ist zudem die Rede von verschiedenen Reisen Catels nach Italien, Frankreich aber auch England)<b> - <\/b>Im Fr\u00fchjahr arrangiert Schadow ein Mittagessen bei dem Friedrich Georg Weitsch und Catel mit Dominique-Vivant Denon, dem Direktor des Mus\u00e9e Napol\u00e9on bekannt gemacht werden sollen (Weitsch erscheint jedoch nicht). (Schadow: Kunstwerke und Kunstansichten, Berlin 1849: S. 94; c.f. Savoy, B\u00e9n\u00e9dicte: Kunstraub. Napoleons Konfiszierung in Deutschland und die europ\u00e4ischen Folgen, Wien u.a.: B\u00f6hlau, 2011: 148)<b><br><br><\/b>Catel reist anschlie\u00dfend mit seinem Bruder Louis in die Schweiz, die Er\u00f6ffnung der Musivische Stuckfabrik findet aus unbekannten Gr\u00fcnden jedoch nicht statt, noch in der Schweiz kehrt Louis Catel wieder nach Berlin zur\u00fcck. (Stolzenburg: 20) In Paris l\u00e4sst sich Catel weiter in der Malerei ausbilden: \"<i>Schon in Paris hatte Catel sich ungemein viel Praxis erworben, aber er ging damals zu sehr auf die franz\u00f6sische Manier ein, die durch Wahl und Behandlung der Farben und Hebung der einzelnen Eindr\u00fccke bei Vernachl\u00e4ssigung anderer Theile immer etwas ausspricht, aber nicht immer etwas Tiefes<\/i>.\" (Nagler: Neues allgemeines K\u00fcnstler-Lexicon [...], 22 Bde., M\u00fcnchen: Fleischmann, 1835-1852: 2,435)<b> <\/b>Der vom \"<i>Morgenblatt<\/i>\" genannte Auftrag betrifft zwei Deckengem\u00e4lde in \u00d6l, die Catel f\u00fcr das Landhaus des General Clarke im els\u00e4ssischen Neuweiler ausf\u00fchrt und deren Kartons 1807 auch im Pariser Salon gezeigt werden: \"<i>Alfred als Harfenspieler verkleidet im d\u00e4nischen Lager<\/i>\" und \"<i>Szene aus dem \u00f6sterreichischen Krieg<\/i>\". (Stolzenburg: 21)<b> <\/b>Zudem trifft er hier 1808 wieder auf Denon, offensichtlich um im Auftrag der Berliner Akademie \u00fcber Gipsabg\u00fcsse zu verhandeln. (GstA PK I. HA Rep. 76 alt III, Nr. 251)<b><br><br><\/b>In Paris Kontakt zu: Johann Heinrich Ferdinand und Heinrich Olivier, August Wilhelm Schlegel, August Klinkowstr\u00f6m, Adam Gottlob Oehlenschl\u00e4ger, Aubin-Louis Millin. (Stolzenburg: 21)<b><br><br>1810<br><\/b>Sophie Frederike Catel stirbt. (Stolzenburg: 21)<b><br><br>1811<\/b><br>Im Sommer reist Catel von Paris nach Mailand, wo er mit seinem Bruder Louis und dessen Frau zusammentrifft. \u00dcber Bologna, Florenz und Siena Weiterreise nach Rom, das sie am 28. Oktober erreichen. (Stolzenburg: 22)<br><br><b>1812<\/b><br>Im April Aufenthalt mit dem Arch\u00e4ologen Aubin-Louis Millin, den Catel bereits aus Paris kannte (s.o.), um dort Zeichnungen nach pompejanischen Wanddekorationen anzufertigen. (c.f. Millin, Aubin-Louis: Description des tombeaux qui ont \u00e9t\u00e9 d\u00e9couverts \u00e0 Pompe\u00ef dans l'ann\u00e9e, Naples: 1813) \u00c4hnliches hatte er bereits 1805 zusammen mit Friedrich Schinkel f\u00fcr Ernst Friedrich Bu\u00dfler gemacht. (c.f. Bu\u00dfler, Ernst Friedrich: Verzierung aus dem Altertum, 21 Hefte, Berlin u.a.: 1806ff.; Thieme-Becker)<br>Im Mai Weiterreise nach S\u00fcditalien. Millin schreibt: \"<i>Herr Francois Catel, ein begabter, in Berlin geborener Maler, hat mich auf meinen Reisen in Kalabrien begleitet. Wir waren an den K\u00fcsten, den Buchten und auf den Inseln, vom Kap Misceno bis Reggio; dann in einem Teil der Abruzzen bis zum Fuciner See. Ich habe eine Mappe mit den Zeichnungen, die er gemacht hat, in meinem Besitz und beabsichtige diese zu ver\u00f6ffentlichen.<\/i>\" (Zit. nach Stolzenburg: 25)<b><br><\/b>Neben den arch\u00e4ologischen Zeichnungen und den Landschaftsdarstellungen entstehen zus\u00e4tzlich einige Genrest\u00fccke, die auf einen Auftrag von Cotta zur\u00fcckzuf\u00fchren sind: \"<i>Sie haben mein sehr werther Freund gew\u00fcnscht, da\u00df ich w\u00e4hrend meinem Aufenthalt in Italien Zeichnungen zu ihren Damenkalendern machen m\u00f6chte, wozu sich hier sehr reichhaltiger Stof darbietet, wen es Ihnen recht ist so werde ich eine Anzahl von 12 Bl\u00e4ttern Volksszenen und Gebr\u00e4uche zeichnen<\/i>\". (Brief Catels an Cotta, 05.02.1812, zit. nach Stolzenburg: 135, Anmerk. 64) Einige dieser Landschaftsdarstellungen sendet Catel 1814 neben dem Kupferstich (?) \"<i>Der Erlk\u00f6nig, nach\neiner Ballade von G\u00f6the<\/i>\" als Beitrag zur Akademieausstellung nach Berlin: \"<i>verschiedene Aussichten von Calabrien und\nSorrent, unter Einer Nummer<\/i>\" (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 1. Bd. 1814:55)<br><br>W\u00e4hrend Louis Catel und seine Frau im September nach Berlin zur\u00fcckkehren bleibt Catel in Rom und bezieht dort eine Wohnung in der Via Sistina 79. Er unterh\u00e4lt Kontakt zu den Nazarenern im ehemaligen Kloster Sant'Isidoro und verkehrt in der sogenannten Casa Butti, wo er den Bildhauer Bertel Thorvaldsen und den Landschaftsmaler Christoffer Wilhelm Eckersberg kennenlernt. (Stolzenburg: 25f.)<br><br>Ab Dezember erteilt er dem Umkreis der Nazarener Unterricht in der Perspektive. Obwohl er mit diesen zusammen 1816 den Festsaal der Casa Bartholdy (heute Bibliotheca Hertziana) mit Freskoarbeiten ausstattet, wobei Catel aus Zeitmangel nur zwei Supraporten anfertigt, entsteht keine enge k\u00fcnstlerische Verbindung zu den Nazarenern, was nach Stolzenburg an deren Arbeitsweise lag: \"<i>und malten dann ihre Bilder, 'um nicht zu naturalistisch zu werden', in der Einsamkeit ihrer Zelle aus dem Ged\u00e4chtnis<\/i>\"&nbsp; (Zit. nach Stolzenburg: 31)<br><br><b>1814<\/b><br>Catel heiratet Margherita Prunetti, die Tochter des r\u00f6mischen Kunstschriftstellers Michelangelo Prunetti. Catel mu\u00df daf\u00fcr zum r\u00f6misch-katholischen Glauben \u00fcbertreten. (Stolzenburg: 29) Wie ungew\u00f6hnlich eine solche interkonfessionelle Hochzeit war, zeigt sich in einer Vorlesung Schleiermachers von 1827, in der dieser auf die Hochzeit der beiden zur\u00fcckkommt: \"<i>Neulich ist es mit einem unserer Mitb\u00fcrger in Rom ein ganz eigener Fall vorgekommen; es ist ein K\u00fcnstler, der eine R\u00f6merin heirathete; der ist in einer R\u00f6mischen Kirche mit ihr getraut worden, was sonst nie erlaubt wurde. Aber der Pabst hat es mit einem besonderen Breve verg\u00fcnstigt<\/i>.\" (Fischer Hermann u.a. (Hrsg.): Friedrich Schleiermacher. Kritische Gesamtausgabe, Berlin: de Gruyter, 1980-2011: 16,260)<br>Einziges Kind dieser Ehe ist Federico Catel, der am 25. Juli 1816 geboren wird und dessen Taufpate der 1816 ebenfalls zum r\u00f6misch-katholischen Glauben \u00fcbergetretende F\u00fcrst Friedrich Wilhelm IV. von Sachsen-Gotha-Altenburg wird. Der Sohn stirbt jedoch bereits ein halbes Jahr sp\u00e4ter am 16. Februar 1817. (Stolzenburg: 29)<br><br><br><br>\"Kunst-Anzeige.<br>Kaiser Alexander bei Fridrichs des Gro\u00dfen Sarge.<br>In der That ein feierlicher Moment, der es verdient durch Pinsel und Grabstichel verewigt zu werden. Preu\u00dfens K\u00fcnstler haben ein n\u00e4heres Anrecht an dies erhabene Sujet, und wem es gelingt, Etwas zu produziren, das des Gegen-standes w\u00fcrdig ist, der kann darauf rechnen, da\u00df das ganze hiesige und ausw\u00e4rtige Publikum sich lebhaft daf\u00fcr inte-ressiren werde. Herr Franz Catel, ein junger K\u00fcnstler, der von seinem Studium und Kenntni\u00df der Kunst, so wie von vorz\u00fcglichem Talent, bereits [s]ehr r\u00fchmliche Proben ab-gelegt hat, ist jetzt mit einer Zeichnung jener interessanten Scene besch\u00e4ftigt, bei welcher mit der h\u00f6chsten Aehnlich-keit in den Figuren, in allen Details die gr\u00f6\u00dfte historische Wahrheit beobachtet sein wird. Da\u00df dies dem Poetischen in der Darstellung keineswegs Eintrag thun werde, glauben wir schon aus der Skizze beurtheilen zu k\u00f6nnen. Was Hr. Catel in Compositionen dieser Art leiste, w\u00fcrden hiesige Liebhaber aus einer trefflichen Zeichnung abnehmen k\u00f6n-nen, die er von einer Begebenheit aus der \u00e4lteren vaterl\u00e4n-dischen Geschichte so eben vollendet hat, und im Begriff ist, sie nach dem Orte ihrer Bestimmung abzusenden.\" (Haude und Spenersche, Nr. 136, Dienstag, den 12. No-vember 1805)<br><br><br><br><br><br><br><br><br><br><br><b>1816<br><\/b>Zusammen mit F\u00fcrstin Galitzin Reise nach Sizilien. (TB)<br><br><b>1818<br><\/b>Beteiligung an der Berliner Akademieausstellung:<br>\"Ein Mondschein\" (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 1. Bd. 1818:96).<br><br><b>1822<br><\/b>Beteiligung an der Berliner Akademieausstellung:<br>\"Rudolf von Habsburg begegnet auf der R\u00fcckkehr von der Jagd, in einer durch pl\u00f6tzliches Austreten der Gew\u00e4sser \u00fcberschwemmten Gegend, einem Priester, welcher in Begleitung eines Chorknaben das Heil. Sakrament zu einem Kranken nach einem entfernten Dorfe tr\u00e4gt. Rudolf giebt dem Priester sein Pferd, damit es ihn durch die Gew\u00e4sser trage. Der Priester weissagt dem Grafen zuk\u00fcnftige Gr\u00f6\u00dfe. Oelgem\u00e4lde, nach Schillers Dichtung\", \"Aussicht auf das mittell\u00e4ndische Meer von der H\u00f6he des Paufilippo; im Hintergrunde der Vesuv; im Im Vordergrunde eine Fischergruppe\", \"Ansicht von Rom. Im Vordergrunde zwei Sch\u00e4fer aus den Abruzzo's, von der Zahl derer, welche im Monat December nach Rom zu kommen pflegen, um die Jungfrau Maria zu ehren, und vor deren Bildnisse Musik zu machen. Sie sind von zuh\u00f6renden Kindern umgeben\" (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, Bd. 1822:37-39).<br><br><b>1824<br><\/b>Zusammen mit Schinkel, He\u00df und Begas Reise an den Golf von Neapel und Salerno. (TB; ADB)<br><br>Beteiligung an der Berliner Akademieausstellung:<br>Unter den nachgereichten Arbeiten:<br>\"Ein M\u00f6nch, der gefahren wird\", \"Eine Marine\", \"Italienische Hirten (Pisserari) blasend auf Sackpfeifen\", \"Die Peterskirche in Rom, in Mondbeleuchtung\" (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 1. Bd. 1824:553-556).<br><br><b>1826<br><\/b>Beteiligung an der Berliner Akademieausstellung:<br>\"Pisserari-Familie\", \"Ansicht des Benedictiner-Klosters bei San Cosimato\" (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 2. Bd. 1826:26.27).<br><br><b>1828<br><\/b>Beteiligung an der Berliner Akademieausstellung:<br>\"Portrait Sr. K\u00f6nigl. Hoheit des Prinzen Heinrich\" (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 2. Bd. 1828:20).<br><br><b>1829<br><\/b>Mitbegr\u00fcnder der \"Societ\u00e0 degli Amatori e Cultori delle Belle Arti\". (TB)<br><br><b>1830<br><\/b>Beteiligung an der Berliner Akademieausstellung:<br>\"Die Bay von Neapel\" (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 2. Bd. 1830:83).<br><br>Unter den nachgereichten Arbeiten:<br>\"Besuch des Pompejus auf der Villa des Cicero bei Puzzuoli\", \"Dasselbe Bild mit einigen Ab\u00e4nderungen\", \"Ein Karth\u00e4user-Kloster\" (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 2. Bd. 1830:1260-1262).<br><br><b>1832<br><\/b>Beteiligung an der Berliner Akademieausstellung:<br>\"Aussicht bei Neapel von Camaldoli. Im Besitz des Hrn. Ant. Bendemann\", \"Aussicht oberhalb Puzzuoli auf Ischia, Procida und Cap Missene. Im Besitz des Herrn v. Halle\" (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 2. Bd. 1832:103.104).<br><br><b>1833<br><\/b>\"Drei Schreiben aus Rom gegen Kunstschreiberei\" erscheint.<br><br><b>1834<br><\/b>Beteiligung an der Berliner Akademieausstellung:<br>\"Ein St\u00fcck der Via Appia, bekannt unter dem Namen der Gr\u00e4berstra\u00dfe, vor dem Thore di S. Sebastiano. Im Hintergrunde das Albanergebirge. Privatbesitz\", \"Blick auf Neapel vom Pafilipp aus gesehen. Eigenthum des Hrn Grafen Blankensee\", \"Blick auf Amalfi aus der Vorhalle des dortigen Doms. Desgl.\", \"Blick auf Rom von der Villa Medicis aus, Mondschein. Desgl.\", \"Oktoberfest in einer Vigna bei Rom\" (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 2. Bd. 1834:122-126).<br><br><b>1836<br><\/b>Beteiligung an der Berliner Akademieausstellung:<br>\"Gegend von seinem Landgut in der Mark Ancona, unweit Macerata. Eigenthum des Kaufmanns Hrn. Rousset in Berlin\", \"Brunnen an der Via triumphalis auf dem Monte Mario bei Rom. Eigenthum des Hrn. Hofrath Bu\u00dfler in Berlin\", \"Serenate auf der Insel Capri\", \"Die Gr\u00e4berstra\u00dfe bei Pozzuoli; Staffage: der Wanderer, nach G\u00f6the. Eigenthum der Frau Gr\u00e4fin Dohna\" (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 2. Bd. 1836:121-124).<br><br><b>1838<br><\/b>Beteiligung an der Berliner Akademieausstellung:<br>\"Die Tempel von P\u00e4stum. Eigenth. des Hrn. Grafen Putbus\", \"Die R\u00fcckkehr des Fischers am Cap Misene. Abendbeleuchtung\", \"Scene in der Villa Pamsili-Doria zu Rom. Beide Hrn. Dohrem in Stettin geh\u00f6rig\", \"Scene aus dem Roman: R\u00e9n\u00e9, von Chateaubriand. Eigenth. des Hrn. Grafen Wasiljewsky in Moskau\", \"Br\u00fccke bei den B\u00e4dern von Lucca, Scene aus dem Mittelalter\", \"Nachtscene im Colosseum\", \"M\u00e4nnliches Bildni\u00df\" (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 2. Bd. 1838:105-111).<br><br><b>1839<br><\/b>Beteiligung an der Berliner Akademieausstellung:<br>\"Aussicht beim Kapuziner-Kloster auf Amalfi und den Golf von Salern. Eigenthum des Hrn. Directors Dr. G. Schadow\", \"Ein Ave Maria auf Monte Mario bei Rom. Eigenthum des Hrn. Directors Dr. G. Schadow\" (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 2. Bd. 1839:135.136).<br><br><b>1840<br><\/b>Beteiligung an der Berliner Akademieausstellung:<br>\"Die R\u00fcckkunft des Fischers\", \"Aussicht aus der Grotte bei dem Kapuziner-Kloster bei Amalfi\", \"Die Insel Capri; gesehen von der Stra\u00dfe nach Massa\", \"Aussicht auf Piano di Sorrento und die weiteren K\u00fcsten, von dem Platz vor der Kirche in Meta di Sorrento aus genommen\", \"Ein Kind unter einer Gruppe von Orangenb\u00e4umen (halbe Lebensgr\u00f6\u00dfe)\" (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 2. Bd. 1840:114-118).<br><br><b>1841<br><\/b>Berlin-Aufenthalt. Erh\u00e4lt hier einen Professoren-Titel. (TB, ADB)<br><br><b>1842<br><\/b>Beteiligung an der Berliner Akademieausstellung:<br>\"Fischerh\u00fctte bei Neapel. Im Besitz d. Frl. Em. v. Waldenburg\", \"Villa des M\u00e4cen bei Tivoli mit den Castellen. Eigenthum des Hrn. Heinr. Rousset\", \"Crater des Vesuvs, mit Ansicht auf den Golf von Neapel. Eigenth. des Hrn. Baron v. Schwanefeld\", \"Ansicht der Insel Capri, von der Sorrenter K\u00fcste aus genommen. Eigenthum des Herrn v. Klenze in Berlin\" (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 2. Bd. 1842:133-136).<br><br><b>1844<br><\/b>Beteiligung an der Berliner Akademieausstellung:<br>\"Aussicht auf einen Theil Roms mit der Peterskirche und dem Vatican von der Villa Medicis aus. Abendbeleuchtung. Eigenthum Sr. K. Hoheit des Prinzen Wilhelm von Preu\u00dfen\", \"Aussicht von Sorrent aus nach Neapel. Eigenthum des Herrn Banquier Magnus\" (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 2. bd. 1844:149.150).<br><br><b>1845<br><\/b>Verwaltet die Unterst\u00fctzungskasse f\u00fcr K\u00fcnstler. Mitbegr\u00fcnder des Deutschen K\u00fcnstlervereins. (TB)<br><br><b>1846<br><\/b>Beteiligung an der Berliner Akademieausstellung:<br>\"Aussicht aus dem Portikus der Kathedrale zu Amalfi. Eigenthum des Herrn Baron v. Richthofen\" (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 2. Bd. 1846:135).<br><br><b>1852<br><\/b>Catel wird Vorsitzender des Deutschen K\u00fcnstlervereins. (TB)<br><br><b>1856<br><\/b>Am 19. Dezember stirbt Franz Ludwig Catel in Rom. (TB)<br><br><br><b>Literatur<\/b><br><ul><li><b>ADB<\/b>: Allgemeine Deutsche Biographie, 1876: Bd. 4, S. 175f.<br><\/li><li>Becker, Wolfgang: Paris und die deutsche Malerei. 1750-1840 [= Studien zur Kunst des neunzehnten Jahrhunderts, Bd. 10], M\u00fcnchen 1971. 507 S.<\/li><li><b>TB<\/b>: Thieme\/Becker: Bd. 6, S. 180f.<\/li><\/ul><b>Noch zu sichtende Literatur<br><\/b><ul><li>Kunstblatt, 1819, Nr. 7, S. 25; 1820, N. 66, 262; 1821, 31, 124; 1823, 18, 71f.; 1824, 40, 157 u.s.w. (laut TB regelm\u00e4\u00dfig Artikel bis 1857)<\/li><li>Nagler<\/li><li>F\u00fcssli: K\u00fcnstlerlexikon<\/li><li>Schnorr, Briefe aus Italien, 396,408,478.<\/li><li>Seidler, Erinnerungen<\/li><li>Richter, Lebenserinnerungen<\/li><li>Deutsches Kunstblatt<br><\/li><\/ul><br><br><br><br>&nbsp;<br>\n ","genealogie":"Eltern: Pierre Fr\u00e9d\u00e9ric Catel (1747-1791), Assessor am Franz\u00f6sischen Gericht in Berlin\n          Elisabeth Wilhelmine, geb. Roussets.\nBr\u00fcder: Charles Simon Catel (1773-1830), Komponist, und Ludwig Friedrich (Louis) Catel\n          (1776-1819).\nAm 28.01.1801 Heirat (ev.) mit Sophie Frederike Kolbe (-1811).\nAm 28.11.1814 Heirat (kath.) mit Margherita Prunetti (1790-1874).\nKinder: Frederico (1816-1817).","primaer":null,"sekundaer":["<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/bibliographie\/3647\" class=\"link-hover text-primary\">Das \"Pio Istituto Catel\" in Rom und sein Stifter Franz Catel<\/a>","<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/bibliographie\/9944\" class=\"link-hover text-primary\">Der Landschafts- und Genremaler Franz Ludwig Catel (1778-1856)<\/a>","<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/bibliographie\/9945\" class=\"link-hover text-primary\">Die Ausbildung in der Perspektive an den deutschen Kunstakademien um 1800<\/a>"],"berlinaufenthalte":[],"fach":["Bildende Kunst"],"institution":["Akademie der K\u00fcnste"],"ort":[],"verein":["Humanit\u00e4tsgesellschaft"],"quellen_liste":null,"quellen_allgemein":""}}