
{"meta":{"meta-title":"Heinrich Anton D\u00e4hling < Personen","meta-description":"Heinrich Anton D\u00e4hling < Personen","canonical-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/805","api-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/api\/personen\/805","zitat":{"bereich":"Person","bearbeitet":"","titel":"Heinrich Anton D\u00e4hling"},"count":{"lebensdaten":9,"namensformen":0,"genealogie":0,"biographie":1,"werke":0,"berlinaufenthalte":0,"register":3,"quellen":0},"translations":"personen","breadcrumb":[{"url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen","text":"Personen"},{"url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/805","text":"Heinrich Anton D\u00e4hling"}]},"data":{"id":805,"zusatz_id":805,"meta":{"meta-title":"Heinrich Anton D\u00e4hling < Personen","meta-description":"Heinrich Anton D\u00e4hling < Personen","canonical-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/805","api-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/api\/personen\/805"},"title":"Heinrich Anton D\u00e4hling","nachname":"D\u00e4hling","vorname":"Heinrich Anton","lexikal-name":null,"titel":"","adelstitel":"","adelspraedikat":"","geburtsdatum":"19.01.1773","geburtsort":"Hannover","geburtsland":null,"staatsangehoerigkeit":"","geschlecht":"m\u00e4nnlich","konfession":"","sterbedatum":"10.09.1850","sterbeort":"Potsdam","sterbeland":null,"berufe":["Maler","Lithograph"],"vereine":[" <a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/geselligkeit\/17\" class=\"link-hover text-primary\">Berlinischer K\u00fcnstler-Verein (gegr\u00fcndet: 22.11.1814 aufgel\u00f6st: 1934)<\/a>"," <a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/geselligkeit\/45\" class=\"link-hover text-primary\">Akademie der K\u00fcnste<\/a>"],"bekanntschaften":[],"dynastie":null,"geburtsname":null,"gebadelspraedikat":"","gebtitel":"","geschieden":null,"verwitwet":null,"pseudonym":null,"namensvarianten":null,"namensaenderung":null,"lebenslauf":"  D\u00e4hling wird 1773 als Sohn eines Kaufmanns in Hannover geboren. Als Knabe hat er Gelegenheit, die Sammlung des Johann Friedrich Moritz Freiherrn von Brabeck in dessen Schlo\u00df S\u00f6der bei Hildesheim zu besuchen, wo vorwiegend niederl\u00e4ndische Gem\u00e4lde gezeigt wurden.&nbsp; Dieser Besuch f\u00fchrt angeblich zum Entschlu\u00df, K\u00fcnstler zu werden. <br>Seit seinem 15. Lebensjahr erh\u00e4lt er privaten Zeichenunterricht, unter anderem durch einen Lehrer namens M\u00fcller, der \"<i>Talent, aber ausser manchen praktischen Kenntnissen wenig Begriff von der h\u00f6heren Tendenz der Kunst<\/i>\" hatte, und D\u00e4hling vor allem in die Gouache-Technik einf\u00fchrte (Nagler=Georg Kaspar Nagler, Neues allgemeines K\u00fcnstlerlexikon, Bd. 3, 1836). D\u00e4hling studiert nach Kupferstichwerken in der \u00f6ffentlichen Bibliothek, insbesondere nach Volpatos Stichen nach den <i>Loggie<\/i> Raffaels. (Nagler).<br><br>Ein erster Versuch, sich bei der Hannoverschen Regierung ein Stipendium f\u00fcr ein Akademiestudium zu verschaffen, misslingt. (Nagler)<br><br><b>1793<\/b><br>D\u00e4hling wird Sch\u00fcler an der Akademie der K\u00fcnste in Berlin. Er besucht zun\u00e4chst die unterste Zeichenklasse, wird aber bald zum Studium nach Gipsabg\u00fcssen zugelassen. (Nagler)<br>M\u00f6glicherweise Mitarbeit in der Werkstatt Edward Francis Cunninghams (Vgl. Veronika Hofmann, Der Maler Edward Francis Cunningham in Preu\u00dfen, Magisterarbeit FU Berlin, Mai 2006, S. 39-41).<br><br><b>1794<\/b><br>Zulassung zum Aktstudium. (Nagler) <br>In den Akten der Akademie verzeichnet: in den General-Rapports f\u00fcr das Aktstudium im WS 1795\/96 (GStA PK, I. HA Rep. 76 alt III, Nr. 78, fol. 85); WS 1796\/97, Angegeben in der Spalte \"<i>Beruf des Vaters: todt<\/i>\", Bewertung: gut. (GStA PK, I. HA Rep. 76 alt III, Nr. 151, nicht foliiert).<br>\n  <br>\n  <b>1798<br><\/b>D\u00e4hling w\u00e4re gern Historienmaler, mu\u00df sich aber durch Portr\u00e4tmalerei finanzieren: \"<i>Seine Neigung ging eigentlich auf die Composition, allein er konnte diese nicht pflegen, weil sie ihm nichts einbrachte. Er malte daher auch in Berlin Bildnisse in Miniatur, was er bei dem erw\u00e4hnten M\u00fcller erlernte, der ihn \u00fcberhaupt nur in Gouache-Farben malen lie\u00df. Es wurden auch in Berlin nur solche Arbeiten von ihm verlangt und seine Sehnsuch nach Gr\u00f6sserem blieb unbefriedigt. Zwar hatte er Besch\u00e4ftigung f\u00fcr Buch- und Kunsth\u00e4ndler, allein er fand geringe Bezahlung und eben so wenig H\u00fclfe zu einer seiner vollen Ausbildung<\/i>\" (Nagler).<b> <\/b>In dieser unbefriedigenden Lage befinden sich au\u00dfer D\u00e4hling viele zeitgen\u00f6ssische K\u00fcnstler, nicht nur in Berlin. Um nicht nur auf den standardisierten Unterricht an der Kunstakademie angewiesen zu sein, werden Studiengemeinschaften gegr\u00fcndet: \"<i>Es existierten damals in Berlin noch keine Privatateliers, in welchen junge K\u00fcnstler die spezielle Leitung erfahrner Meister geniessen konnten und D\u00e4hling suchte daher dadurch seine Kenntnisse zu f\u00f6rdern, dass er mit einigen anderen jungen K\u00fcnstlern sich zum Zwecke gemeinschaftlichen Studiums verband. Sie bestimmten wenigstens einen Tag in der Woche, um \u00dcbungen nach der Natur, nach Gew\u00e4ndern u.d.gl. vorzunehmen, auch wurden Compositionen gemacht, und gegenseitig offen beurtheilt.<\/i>\" (Nagler)<b><br><\/b>Beteiligung an der Berliner Akademieausstellung:<br>\"<i>Ein Portrait en miniature<\/i>\" (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 1. Bd. 1798:426).<br><br><b>1802<\/b><br>\"<i>Im Jahre 1802 reisete er in Gesellschaft des Kupferstechers Wachsmann u. Professor Freihof nach Paris u. kam \u00fcber Holland wieder nach Berlin zur\u00fcck<\/i>.\" (Matrikel der Akademie der K\u00fcnste: www.adk.de\/de\/akademie\/mitglieder\/index.htm?we_objectID=22719). Mehrmonatiger Aufenthalt in Paris, auf dem Weg dorthin Besichtigung der Galerien in Kassel, D\u00fcsseldorf, Den Haag und Amsterdam.<br>D\u00e4hling besucht hier das Mus\u00e9e Napol\u00e9on. \"<i>Der Eindruck, welchen 1802 auf einer Reise nach Paris die dorthin gef\u00fchrten Meisterwerke antiker und italienischer Kunst auf ihn machten, f\u00fchrt ihn zur \u00d6lmalerei <\/i>[...].\" (Nachruf im Katalog der Akademieausstellung von 1852, zit. nach Becker, S. 408, Anmerk. 815.)<br><br><br><b>1803 <\/b><br>Seit der R\u00fcckkehr von der Reise enge Zusammenarbeit mit den Verlegern Sander und Wittich und Kost\u00fcmentw\u00fcrfe f\u00fcr August Wilhelm Ifflands Inszenierungen f\u00fcr das Nationaltheater. Von diesen Entw\u00fcrfen sind viele in der Sammlung <i>Kost\u00fcme auf den k\u00f6niglichen National-Theater in Berlin<\/i> publiziert (22 Hefte. erschienen bei Ludwig W. Wiitich 1805-1812), vgl. dazu <i>Das Berliner Theaterkost\u00fcm der \u00c4ra Iffland<\/i>, hg. v. Klaus Gerlach, Berlin 2009.<br><br><b>1804<\/b><br>Beteiligung an der Berliner Akademieausstellung:<br>\"<i>Masken, aus der gro\u00dfen Maskerade vom 12ten M\u00e4rz dieses Jahres und zu der angek\u00fcndigten Beschreibung derselben<\/i>\". (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 1. Bd. 1804:113). Stiche von Johann Friedrich J\u00fcgel nach D\u00e4hlings Zeichnungen vom Maskenball im Schauspielhaus erscheinen in einer Festbeschreibung, die im folgenden Jahr im Verlag von Wittich publiziert wurde: <i>Der gro\u00dfe Maskenball in Berlin am 12. M\u00e4rz 1804<\/i>, Berlin 1805; vgl. dazu C. Sedlarz: Die schnurrb\u00e4rtige Venus. Luisenhuldigung auf dem Berliner Maskenball von 1804, in: <i>Forschungen zur Brandenburgischen und Preussischen Geschichte<\/i>, N.F. 19;2 (2009), S. 149-170).<br><br><b>1805<\/b><br><!--<div--><!--<div--><!--<div-->Nach dem Tod Graetschs bewirbt sich D\u00e4hling um dessen Stelle als Zeichenlehrer an der Kunstakademie. Carl Ludwig Kuhbeil wird ihm vorgezogen, D\u00e4hling jedoch auf die n\u00e4chste Gelegenheit verwiesen, er werde f\u00fcr \"<i>vorz\u00fcglich geschickt gehalten<\/i>\". (GStA PK, I. HA Rep. 76 alt III Nr. 44, fol. 57)\n  <br><div><div><div><div><div><div>\n  <b><br>1806<br><\/b>Beteiligung an der Berliner Akademieausstellung:<br>Gem\u00e4lde in Wasserfarben: \"<i>Die K\u00f6nigliche Familie; 20<sup>1<\/sup>\/<sub>2<\/sub> Zoll hoch, 17 Zoll breit<\/i>\", \"<i>Scene vor dem Schlosse bei der Ankunft Sr. Majest\u00e4t des Kaisers von Ru\u00dfland, Alexanders des Ersten, in Berlin; 25<sup>1<\/sup>\/<sub>2<\/sub> Zoll breit, 19 Zoll hoch<\/i>\". Buntgetuschte Zeichnungen:<br>\"<i>24 Zoll breit, 18 Zoll hoch. Der Kr\u00f6nungszug aus der Schillerschen Trag\u00f6die: Die Jungfrau von Orleans<\/i>\" (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 1. Bd. 1806:93-95).<br><br><b>1807<\/b><br>Ilustrationen zu \"<i>Martin Luther, oder die Weihe der Kraft<\/i>\" von Zacharias Werner. Die Buchfassung wurde 1807 bei Johann Daniel Sander ver\u00f6ffentlicht. Die Illustrationen von D\u00e4hling entsprechen den von ihm entworfenen B\u00fchnenkost\u00fcmen, weitere im Buch enthaltene Illustrationen stammen von Franz Ludwig Catel (Uta Motschmann in: <i>Das Berliner Theaterkost\u00fcm...<\/i> (vgl. unter 1803), bes. S. 86, 90f. und Abb.)<br><br><b>1810<br><\/b>Beteiligung an der Berliner Akademieausstellung: \"<i>Christus segnet die Kinder; Gem\u00e4lde in Wasserfarb<\/i>e\" (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 1. Bd. 1810:73).<br><b><br>1811<br>\n  <\/b> Mitglied der AdK (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 1. Bd. 1818:VIII). Reise nach Dresden (Nagler).<br><br><b>1812<br><\/b>Beteiligung an der Berliner Akademieausstellung: \"<i>Schiffbr\u00fcchige. Ein \u00d6lgem\u00e4hlde<\/i>\" (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 1. Bd. 1812:61).<br>Unter den nachgereichten Arbeiten: \"<i>Die K\u00f6nigin Luise von Preu\u00dfen auf dem Sterbebette, eine getuschte Zeichnung. Der hiernach verfertigte Kupferstich [von Berger] ist im Verzeichni\u00dfe unter Nr. 13 aufgef\u00fchrt<\/i>\" (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 1. Bd. 1812:602).<br>\n  <br>\n  <b>1814<br>\n  <\/b> Mit 41 Jahren erh\u00e4lt D\u00e4hling die Ernennung zum Professor an der Akademie der K\u00fcnste. Er leitet die 3. Zeichenklasse (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 1. Bd. 1818:VI). \"<i>Mit dieser Zeit beginnt sein eigentliches K\u00fcnstlerleben, wozu sich nach einigen Jahren noch eine freundliche H\u00e4uslichkeit gesellt. Alle nennenswerthen Bilder schreiben sich von dieser Zeit her, wo er ernstlich anfing, sich fast nur mit Ausf\u00fchrung von Compositionen zu besch\u00e4ftigen, Portraits aber nur dann und wann, und auch nur in \u00d6l zu mahlen. Seine Neigung in der Composition ging von Jugend an weniger auf die eigentliche Historienmalerei, als vielmehr dahin, sich als Mensch vermittelst der Kunst auszusprechen<\/i>.\" (Nagler)<br>D\u00e4hling wird Mitglied im neugegr\u00fcndeten Berliner K\u00fcnstlerverein.<br><br>Beteiligung an der Berliner Akademieausstellung:<br>\"Wettgesang, \u00d6lgem\u00e4lde\", \"Ein J\u00fcngling und ein M\u00e4dchen, \u00d6lgem\u00e4lde\" (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 1. Bd. 1814:41.42). <!--[if gte mso 9]><xml>\n <w:WordDocument>\n  <w:View>Normal<\/w:View>\n  <w:Zoom>0<\/w:Zoom>\n  <w:HyphenationZone>21<\/w:HyphenationZone>\n  <w:PunctuationKerning\/>\n  <w:ValidateAgainstSchemas\/>\n  <w:SaveIfXMLInvalid>false<\/w:SaveIfXMLInvalid>\n  <w:IgnoreMixedContent>false<\/w:IgnoreMixedContent>\n  <w:AlwaysShowPlaceholderText>false<\/w:AlwaysShowPlaceholderText>\n  <w:Compatibility>\n   <w:BreakWrappedTables\/>\n   <w:SnapToGridInCell\/>\n   <w:WrapTextWithPunct\/>\n   <w:UseAsianBreakRules\/>\n   <w:DontGrowAutofit\/>\n  <\/w:Compatibility>\n  <w:BrowserLevel>MicrosoftInternetExplorer4<\/w:BrowserLevel>\n <\/w:WordDocument>\n<\/xml><![endif]--><!--[if gte mso 9]><xml>\n <w:LatentStyles DefLockedState=\"false\" LatentStyleCount=\"156\">\n <\/w:LatentStyles>\n<\/xml><![endif]--><!--[if gte mso 10]>\n<style>\n \/* Style Definitions *\/\n table.MsoNormalTable\n\t{mso-style-name:\"Normale Tabelle\";\n\tmso-tstyle-rowband-size:0;\n\tmso-tstyle-colband-size:0;\n\tmso-style-noshow:yes;\n\tmso-style-parent:\"\";\n\tmso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt;\n\tmso-para-margin:0cm;\n\tmso-para-margin-bottom:.0001pt;\n\tmso-pagination:widow-orphan;\n\tfont-size:10.0pt;\n\tfont-family:\"Times New Roman\";\n\tmso-ansi-language:#0400;\n\tmso-fareast-language:#0400;\n\tmso-bidi-language:#0400;}\n<\/style>\n<![endif]-->In der Haude-Spenerschen Zeitung Nr. 140, vom 22.11.1814 wird mitgeteilt:<!--[if gte mso 9]><xml>\n <w:WordDocument>\n  <w:View>Normal<\/w:View>\n  <w:Zoom>0<\/w:Zoom>\n  <w:HyphenationZone>21<\/w:HyphenationZone>\n  <w:PunctuationKerning\/>\n  <w:ValidateAgainstSchemas\/>\n  <w:SaveIfXMLInvalid>false<\/w:SaveIfXMLInvalid>\n  <w:IgnoreMixedContent>false<\/w:IgnoreMixedContent>\n  <w:AlwaysShowPlaceholderText>false<\/w:AlwaysShowPlaceholderText>\n  <w:Compatibility>\n   <w:BreakWrappedTables\/>\n   <w:SnapToGridInCell\/>\n   <w:WrapTextWithPunct\/>\n   <w:UseAsianBreakRules\/>\n   <w:DontGrowAutofit\/>\n  <\/w:Compatibility>\n  <w:BrowserLevel>MicrosoftInternetExplorer4<\/w:BrowserLevel>\n <\/w:WordDocument>\n<\/xml><![endif]--><!--[if gte mso 9]><xml>\n <w:LatentStyles DefLockedState=\"false\" LatentStyleCount=\"156\">\n <\/w:LatentStyles>\n<\/xml><![endif]--><!--[if gte mso 10]>\n<style>\n \/* Style Definitions *\/\n table.MsoNormalTable\n\t{mso-style-name:\"Normale Tabelle\";\n\tmso-tstyle-rowband-size:0;\n\tmso-tstyle-colband-size:0;\n\tmso-style-noshow:yes;\n\tmso-style-parent:\"\";\n\tmso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt;\n\tmso-para-margin:0cm;\n\tmso-para-margin-bottom:.0001pt;\n\tmso-pagination:widow-orphan;\n\tfont-size:10.0pt;\n\tfont-family:\"Times New Roman\";\n\tmso-ansi-language:#0400;\n\tmso-fareast-language:#0400;\n\tmso-bidi-language:#0400;}\n<\/style>\n<![endif]--> <i>Das Gem\u00e4hlde von D\u00e4hling: \u201eder Wettgesang\u201c, das die\ndiesj\u00e4hrige Kunst-Ausstellung schm\u00fcckte, hat auf ein junges, vierzehnj\u00e4hriges\nM\u00e4dchen einen solchen Eindruck gemacht, da\u00df dadurch gleichsam eine Wiederholung\ndesselben durch nachstehende poetische Darstellung in ihr erzeugt ist [...]\".<\/i>Wiedergegeben wird ein 24strophiges Gedicht des M\u00e4dchens mit dem Titel: \"Der Wettgesang im Hain\".\n\n<br><br><b>1816<br><\/b>Beteiligung an der Berliner Akademieausstellung:<br>\"<i>Maria mit dem Kinde<\/i>\", \"<i>Landschaften, unter Einer Numme<\/i>r\" (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 1. Bd. 1816:30.31).<br><br><b>1817<br><\/b>D\u00e4hling fertigt das Gem\u00e4lde \"<i>Der Tod Christi durch die Abnahme am Kreuz dargestellt<\/i>\" f\u00fcr die Potsdamer Garnisonkirche an (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 1. Bd. 1818:S.62).<br><br><b>1818<br><\/b>Beteiligung an der Berliner Akademieausstellung:<br>\"<i>Eine Landschaft<\/i>\", \"<i>Der heilige Johannes<\/i>\" (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 1. Bd. 1818:29.30).<br><br><b>1820<br><\/b>Beteiligung an der Berliner Akademieausstellung:<br>\u00d6lgem\u00e4lde:<br>\"<i>G\u00e4rtner; eine Idyll<\/i>e\", \"<i>Maria mit dem Kind<\/i>e\" (B\u00f6rsch-Supan, Katqaloge, 1. Bd. 1820:28.29).<br><br><b>1822<br><\/b>Beteiligung an der Berliner Akademieausstellung:<br>\"<i>Einzug eines F\u00fcrsten in eine alte Stadt<\/i>\", \"<i>Ein Meister in seiner Werkst\u00e4tte; Portr\u00e4t<\/i>\", \"<i>Ein Christuskopf<\/i>\", \"<i>Portr\u00e4ts, unter Einer Nummer<\/i>\" (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 1. Bd. 1822:41-44).<br><br><b>1824<br><\/b>Beteiligung an der Berliner Akademieausstellung:<br>\"<i>Ein Romanzen-S\u00e4nger<\/i>\" (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 1. Bd. 1824:27).<br><br><b>1826<br><\/b>Beteiligung an der Berliner Akademieausstellung:<br>\"<i>Eine Bacchantin mit einem Panther spielend<\/i>\" (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 2. Bd. 1826:32).<br><br><b>1826\/1828<br><\/b>D\u00e4hling fertigt in den Gem\u00e4chern des preu\u00dfischen Kronprinzen (wo?) zwei Wandgem\u00e4lde nach antiken Vorbildern an: \"<i>Act\u00e4on<\/i>\", \"<i>Nymphe, den Pegasus waschend<\/i>\" (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 2. Bd. 1828:XIV).<br><br><b>1827<br><\/b>D\u00e4hling wird Mitglied des Senats der Adk (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 2. Bd. 1828:V).<br><br><b>1828<br><\/b>Anl\u00e4\u00dflich des 300. Todestages von D\u00fcrer und in Zusammenhang mit den Festveranstaltungen der AdK fertigt D\u00e4hling im Festsaal der Singakademie ein Wandgem\u00e4lde nach einem Holzschnitt D\u00fcrers an. \"<i>Das von D\u00e4hling gemalte Bild, das den oberen Theil der dekorirten Wand einnahm, ist jetzt in dem l\u00e4ngsten Ausstellungs-Saale der Akademie zum Andenken an gedachte Feier aufgestellt worden<\/i>.\" (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 2. Bd. 1828:X), auch Schadow erw\u00e4hnt das Bild in seinen Lebenserinnerungen: \"<i>Dar\u00fcber war im Halbrund, nach dem Holzschnitt Albert D\u00fcrers, die Dreieinigkeit vorstellend, in Farben \u00fcbertragen, eine wohlgelungene Arbeit von D\u00e4hling, welche im langen Saale der Akademie noch zu sehen ist<\/i>.\" (Schadow, Kunstwerke und Kunstansichten, Hg. G\u00f6tz Eckhardt, Berlin 1987, S. 167f., vgl. die Anmerkung von G\u00f6tz Eckhardt, Bd. 3, S. 688 und ebd. Abb. 303)<br><br>Beteiligung an der Berliner Akademieausstellung:<br>\"<i>Kranzwinderinnen<\/i>\" (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 2. Bd. 1828:6).<br><br><b>1829<br><\/b>Die Neustrukturierung der Akademie der K\u00fcnste bringt nicht nur eine Trennung der Zeichenklassen sondern auch die Einrichtung einer \"<i>Pr\u00fcfungsklasse<\/i>\", die der Leitung D\u00e4hlings untersteht, der von Lengerich assistiert wird (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 2. Bd. 1830:V).<br>Nagler erw\u00e4hnt, in der Akademie sei in einem der S\u00e4le ein 14 Fu\u00df (ca. 5,50 m) langes Gem\u00e4lde, eine Grisaille, die D\u00e4hling nach einem <i>\"kleinen Relief des Direktor Schadow ausf\u00fchrte<\/i>\" ausgestellt. (Nagler).<br><br><br><b>1830<br><\/b>Beteiligung an der Berliner Akademieausstellung:<br>\"<i>Adam und Eva. Carton<\/i>\", \"<i>Landschaft. Oelgem\u00e4lde<\/i>\", \"<i>Gro\u00dfes halbrundes Relief, grau in grau gemahlt, nach einer Modellirung des Direktors J. G. Schadow. (Ist in der gro\u00dfen Gallerie \u00fcber der Eingangsth\u00fcre aufgestellt.) Theseus befreit die athenienischen J\u00fcnglinge und M\u00e4dchen aus dem Labyrinth in Creta. Nach dem Fragment eines alten herkulanischen Gem\u00e4ldes, welches inde\u00df nur die Figuren, so die Mitte der Darstellung einnehmen, enth\u00e4lt; alles andere ist Zusatz<\/i>.\" (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 2. Bd. 1830:95-97)<br><br><b>1832<br><\/b>Beteiligung an der Berliner Akademieausstellung:<br>\"<i>Festliche Wasserfahrt<\/i>\", \"<i>Scene an einem Brunnen<\/i>\", \"<i>Landschaft, M\u00fchle in einer Felsschlucht<\/i>\" (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 2. Bd. 1832:112-114).<br><br>Der Ausstellungskatalog gibt an, dass D\u00e4hling in der Leipzigerstr. 109 wohnhaft ist.<br><br><b>1834<br><\/b>Beteiligung an der Berliner Akademieausstellung:<br>\"<i>Lebensmomente, acht Entw\u00fcrfe<\/i>\":<br>\"<i>Kindheit<\/i>\", \"J<i>ugend. Erwachen der Empfindungen und erstes Geschlechtsgef\u00fchl. Liebe, Ha\u00df, Zorn ec. Verlangen zum Unterricht. Verlassen des Vaterhauses<\/i>\", \"<i>M\u00e4nnliches Alter. Begr\u00fcndung der Heimath. Ehe. Zusammentreten der Familien zum Volksverbande. Bestimmung der Gr\u00e4nzen. Anfang zum St\u00e4dtebau. Rechtspflege. Die Tr\u00e4gen. Die Feindseligen. Keime k\u00fcnftigen Krieges<\/i>\", \"<i>Krieg. Angriff der Gr\u00e4nzen. Pl\u00fcnderung, Brand, Gefangennehmen. Vertheidigung. H\u00fclfeflehende. Aufruf zum Kampfe. Bereiten, Ergreifen der Waffen. Abschied<\/i>\", \"<i>R\u00fcckkehr aus dem Felde. Freudiges Wiedersehen. Vergebliches Erwarten. Empfangen der Sieger durch das Vaterland und seine Kinder. Der Herrscherstuhl den Heeresf\u00fcrsten erwartend<\/i>\", \"<i>Ruhige, festbegr\u00fcndete Herrschaft. die Familie auf dem Throne. Wissenschaft, Kunst, Gewerbe, Schiffahrt, Stra\u00dfenbau. Erndten und Genu\u00df der Lebensg\u00fcter. Darbringen der Gaben<\/i>\", \"<i>Greisenalter. Gl\u00fcckliches Alter. Familienfest \u00fcber fr\u00fchere Wirksamkeit. Lehre an die Jugend. Sterbelager. Einsames Alter. Vergeudetes Leben<\/i>\", \"<i>Tod<\/i>\" (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 2. Bd. 1834:133-140). Nagler gibt an, es handle sich um 8 Zeichnungen von 4 Fuss L\u00e4nge und 2<sup>3<\/sup>\/<sub>4<\/sub> Fuss H\u00f6he (Nagler, 1836; damit handelt es sich um sehr gro\u00dfformatige Zeichnungen: 1 Fu\u00df entspricht 37, 66 cm).<br><br><b>1836<br><\/b>Beteiligung an der Berliner Akademieausstellung:<br>\"<i>Vertreibung aus dem Paradiese<\/i>\", \"<i>Christus, H\u00fclfsbed\u00fcrftige zu sich einladend, nach Matth. 11. v. 28. Entwurf zu einem gr\u00f6\u00dferen Gem\u00e4lde<\/i>\" (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 2. Bd. 1836:142.143).<br><br><b>1838<br><\/b>D\u00e4hling \u00fcbernimmt die Leitung der Gipsklasse und des Eleven-Instituts (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 2. Bd. 1838:VIII).<br><br>Beteiligung an der Berliner Akademieausstellung: <br>\"<i>Ein blinder Greis, gef\u00fchrt von seiner Tochter<\/i>\" (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 2. Bd. 1838:131).<br><br><b>1839<br><\/b>Beteiligung an der Berliner Akademieausstellung:<br>\"<i>Noah und seine Familie, die Arche verlassend<\/i>\" (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 2. Bd. 1839:147).<br><br><b>1840<br><\/b>Beteiligung an der Berliner Akademieausstellung:<br>Zeichnungen:<br>\"<i>Der K\u00f6nig von Thule<\/i>\", \"<i>Mater dolorosa<\/i>\", \"<i>Momente aus dem Jugendleben<\/i>\", \"<i>Scene aus Goethes Faust<\/i>\" (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 2. Bd. 1840:129-132).<br><br>Der Katalog vermerkt, dass D\u00e4hling in der Leipzigerstr. 100 wohnt.<br><br><b>1842<br><\/b>Beteiligung an der Berliner Akademieausstellung:<br>\"<i>Anbruch des j\u00fcngsten Tages. Carton<\/i>\", \"<i>Scene nach der Braut von Messina von Schiller. Zeichnung<\/i>\", \"<i>Jubelfeier. Zeichnung<\/i>\", \"<i>Mondnacht. Zeichnung<\/i>\" (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 2. Bd. 1842:146-149).<br><br>D\u00e4hling wohnt in der Carlstra\u00dfe 23b.<br><br><b>1844<br><\/b>D\u00e4hling wird Mitglied der Komission f\u00fcr die diesj\u00e4hrige Akademieausstellung, neben Kretschmar, Daege und Krause ist er f\u00fcr die Auswahl der Gem\u00e4lde zust\u00e4ndig (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 2. Bd. 1844:XIV).<br><br>Beteiligung an der Berliner Akademieausstellung mit zwei Zeichnungen:<br>\"<i>Fr\u00fchling, der Winter entweichend<\/i>\", \"<i>Heiteres Landleben<\/i>\" (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 2. Bd. 1844:173.174).<br><br><b>1846<br><\/b>Beteiligung an der Berliner Akademieausstellung:<br>\"<i>Landschaft aus der Gegend von Macerata<\/i>\", \"<i>Landschaftliche Composition. Motiv bei Olevano<\/i>\" (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 2. Bd. 1846:146.147).<br><br>Der Katalog vermerkt, dass D\u00e4hling sich in diesem Jahr in Italien aufh\u00e4lt.<br><br><b>1848<br><\/b>Beteiligung an der Berliner Akademieausstellung:<br>\"<i>Der Todesengel<\/i>\" (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 2. Bd. 1848:168).<br><br><b>1850<br><\/b>Beteiligung an der Berliner Akademieausstellung:<br>\"<i>Eine Gerichtssitzung<\/i>\", \"<i>Heiteres Landleben. Die Landschaft von Richard D\u00e4hling<\/i>\", \"<i>Die Nacht und die Traumbilder<\/i>\", \"<i>Christus, der H\u00fclfreiche, nach Matth. 11. V. 28-30. Ausf\u00fchrung einer Skizze vom Jahre 1836<\/i>\" (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 2. Bd. 1850:151-154).<br><br>\"<i>D\u00e4hling zeigt sich in seinen Werken als correkten Zeichner, und die Nettigkeit des Pinsels und der Schmelz der Farben, ohne Spuren peinlicher M\u00fche, befriedigen durch sanfte \u00dcberg\u00e4nge und geschmackvolle Vollendung das Auge. Er \u00fcberl\u00e4sst sich oft den Eingebungen seines Genius allein und \u00fcbertr\u00e4gt sogleich das Bild auf die Leinwand, wie es sich lebendig in seinem Innern gestaltet, ein unbezweifelbarer Beweis von der praktischen Leichtigkeit und gl\u00fccklichen Einbildungskraft des K\u00fcnstlers. Viele seiner Bilder athmen \u00e4cht romantischen Geist und sind mit so viel Besonnenheit als W\u00e4rme ausgef\u00fchrt; alle zeugen von einem einsichtsvollen Streben nach w\u00fcrdevoller Einfachheit<\/i>.\" (Nagler, 1836)<br><br>Georg Kaspar Nagler, Neues allgemeines K\u00fcnstlerlexikon, Bd. 3, 1836<br><br><b>Claudia Sedlarz, Mai 2011<\/b><br><br><b>Literatur<\/b><br>Becker, Wolfgang: Paris und die deutsche Malerei. 1750-1840 [= Studien zur Kunst des neunzehnten Jahrhunderts, Bd. 10], M\u00fcnchen 1971. 507 S.<br><br>\n <\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div>","genealogie":"","primaer":null,"sekundaer":null,"berlinaufenthalte":[],"fach":["Bildende Kunst"],"institution":["Akademie der K\u00fcnste"],"ort":[],"verein":["Berlinischer K\u00fcnstler-Verein"],"quellen_liste":null,"quellen_allgemein":""}}