
{"meta":{"meta-title":"Carl Friedrich Hampe < Personen","meta-description":"Carl Friedrich Hampe < Personen","canonical-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/810","api-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/api\/personen\/810","zitat":{"bereich":"Person","bearbeitet":"","titel":"Carl Friedrich Hampe"},"count":{"lebensdaten":9,"namensformen":0,"genealogie":0,"biographie":1,"werke":0,"berlinaufenthalte":0,"register":3,"quellen":0},"translations":"personen","breadcrumb":[{"url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen","text":"Personen"},{"url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/810","text":"Carl Friedrich Hampe"}]},"data":{"id":810,"zusatz_id":810,"meta":{"meta-title":"Carl Friedrich Hampe < Personen","meta-description":"Carl Friedrich Hampe < Personen","canonical-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/810","api-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/api\/personen\/810"},"title":"Carl Friedrich Hampe","nachname":"Hampe","vorname":"Carl Friedrich","lexikal-name":null,"titel":"","adelstitel":"","adelspraedikat":"","geburtsdatum":"13.07.1772","geburtsort":"Berlin","geburtsland":null,"staatsangehoerigkeit":"","geschlecht":"m\u00e4nnlich","konfession":"","sterbedatum":"29.12.1848","sterbeort":"Berlin","sterbeland":null,"berufe":["Lithograph","Historienmaler"],"vereine":[" <a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/geselligkeit\/45\" class=\"link-hover text-primary\">Akademie der K\u00fcnste<\/a>"," <a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/geselligkeit\/17\" class=\"link-hover text-primary\">Berlinischer K\u00fcnstler-Verein (gegr\u00fcndet: 22.11.1814 aufgel\u00f6st: 1934)<\/a>"],"bekanntschaften":[],"dynastie":null,"geburtsname":null,"gebadelspraedikat":"","gebtitel":"","geschieden":null,"verwitwet":null,"pseudonym":null,"namensvarianten":null,"namensaenderung":null,"lebenslauf":"\n\n\n<div class=\"MsoNormal\"><b>1788<br>\n<\/b>Am 11. Juni beginnt Hampe ein Studium an der Akademie der K\u00fcnste.<br>\n<b><br>\nseit 1790<br>\n<\/b>F\u00f6rderung durch Johann Gottfried Niedlich.<br><br><b>1791<br><\/b>Beteiligung an der Berliner Akademieausstellung:<br>\"<i>Portia, wie sie die gl\u00fchenden Kohlen herunter schluckt, um ihren Leben ein Ende zu machen, nach Guido Reni gezeichnet<\/i>\" (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 1. Bd. 1791:124).<br><br><b>1793<br><\/b>Beteiligung an der Berliner Akademieausstellung:<br>\"Der Kopf der Portia, eine Studienzeichnung nach einem Gem\u00e4hlde von Guido Reni, auf dem K\u00f6nigl. Schlosse kopirt\" (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 1. Bd. 1793:218).<br><br><b>1794<br><\/b>Beteiligung an der Berliner Akademieausstellung:<br>\"Portrait einer Herzogin von Burgund nach Ferdinand Boll\", \"Der bettelnde Belisarius, nach Rehberg\" (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 1. Bd. 1794:138.139).<br><br>\n<\/div><div class=\"MsoNormal\"><b>1794 bis 1798<\/b> <br>\nStudienaufenthalt in Rom und Neapel.<br><br><b>1795<br><\/b>Beteiligung an der Berliner Akademieausstellung:<br>\"Die Mu\u00dfen am Parna\u00df nach Herm. von der Weg\" (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 1. Bd. 1795:139).<br>\n<br>\n<b>1796-1799<\/b><br>\nWerden Zeichnungen Hampes von \"<i>Scenen aus dem siebenj\u00e4hrigen Kriege<\/i>\"\ngestochen.<br>\n<br>\n<b>1806<\/b><br>\nBesucht Kurse in Perspektivzeichnen bei Prof. Wagner an der Akademie der\nK\u00fcnste.<br>\n<br>\n<b>1810<\/b><br>\nBeteiligung an der Berliner Akademieausstellung:<br>\"Seitenhalle einer Kirche in einem Nonnenkloster\", \"Theil eines Kreuzganges in einem Franziskanerkloster\", \"Ein Ritter\" (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 1. Bd. 1810:104-106).<br><br><b>1812<br><\/b>Beteiligung an der Berliner Akademieausstellung:<br>\"Eine heil. Familie\", \"Christus und Johannes\" (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 1. Bd. 1812:100.101).<br><\/div>\n<div class=\"MsoNormal\"><b><br>1814<\/b><br>\nGr\u00fcndungsmitglied des Berlinischen K\u00fcnstlervereins.<br><br>Beteiligung an der Berliner Akademieausstellung:<br>\"Eine Mutter mit ihren Kindern\", \"Das Thor einer kleinen Stadt\" (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 1. Bd. 1814:141.142).<br>\n&nbsp;<br>\n<b>1816<\/b> <br>\nAufnahme zum Ordentlichen Mitglied der Akademie der K\u00fcnste in Berlin (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 1. Bd. 1818:IX).<br><br>Beteiligung an der Berliner Akademieausstellung:<br>\"Eine F\u00fcrstin besucht die Grabst\u00e4tte ihres Gemahls\", \"Ein Karth\u00e4user an der Pforte seines Klosters\", \"Ein schlafendes Christuskind. Inschrift: cor meum vigilat (mein Herz wacht)\", \"Eine betende Nonne. Morgenbeleuchtung\", \"Kartenspieler\", \"Theil eines Kreuzganges; man sieht in das Innere des Hofes und die Pforte der Kirche\", \"Ueberreste der alten Burg in einer kleinen Stadt im Herzogthum Sachsen\" (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 1. Bd. 1816:75-81).<br><br><b>1818<br><\/b>Beteiligung an der Berliner Akademieausstellung:<br>\"Eine heilige Familie\", \"Eine betende Familie. Morgenbeleuchtung\", \"Johannes der T\u00e4ufer\", \"Ein Paar Liebende von Meuchelm\u00f6rdern bedroht\", \"Ein alter Franziskaner-M\u00f6nch\" (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 1. Bd. 1818:31-35).<br><br><b>1820<br><\/b>Beteiligung an der Berliner Akademieausstellung:<br>\"<i>Luthers Zimmer zu Wittenberg, im ehemaligen Augustiner Kloster, nahe dem Elsterthore. Nach der Natur gezeichnet den 3ten August 1819. Der Churf\u00fcrst Johann der Best\u00e4ndige schenkte Luther das ganze Klostergeb\u00e4ude, in welchem noch nach seinem Tode die Witwe mit ihren Kindern bis im Jahr 1552 wohnte. Die Pest, die im gedachten Jahre zu Wittenberg w\u00fcthete, veranl\u00e4\u00dfte die einstweilige Verlegung der Universit\u00e4t nach Torgau und bewog die Witwe mit ihren zwey S\u00f6hnen und der einzigen Tochter, ebenfalls dahin zu fliehen. Die Pferde vor ihrem Wagen wurden auf dem Wege scheu; sie wollte sich durch einen Sprung vom Wagen retten, hatte aber das Ungl\u00fcck in eine Pf\u00fctze zu fallen. Der Schreck und eine dazu gekommene Erk\u00e4ltung wurden Ursach ihres Todes, welcher drei Monate darnach zu Torgau den 20 December 1552 erfolgte. Den 29 Juni 1553 hatten sich Luthers s\u00e4mtliche Kinder schon wieder in Wittenberg eingefunden und die Theilung der Hinterlassenschaft vorgenommen. Die Universit\u00e4t zu Wittenberg kaufte das ganze Klostergeb\u00e4ude f\u00fcr 3700 Gulden, jeden zu 21 Silbergroschen gerechnet. Der Kauf- und Verkaufs-Brief vom 27 September 1564, ist von den Bevollm\u00e4chtigen der Universit\u00e4t, und Johann, Martin und Paul Luther unterzeichnet. Das Zimmer befindet sich in dem ersten Stockwerk eines Hintergeb\u00e4udes gedachten Klosters, hat zwei Fenster und ist 19<sup>1<\/sup>\/<sub>2<\/sub> Fu\u00df tief, 22 Fu\u00df breit, 12 Fu\u00df hoch. Die W\u00e4nde sind mit Holz bekleidet, die untere H\u00e4lfte derselben bemalt; B\u00e4nke befinden sich an den W\u00e4nden umher. Der Ofen ist sehr zierlich und der Sage nach von Luther selbst angegeben; die Evangelisten, die Geometrie und Musik sind daran auf schwarzen Kacheln, in halberhobener Arbeit, abgebildet; der obere Theil schlie\u00dft mit einem Wappenschilde, auf welchem die Leidensinstrumente zu sehen [sic!]. An der Th\u00fcr zun\u00e4chst dem Ofen, die in das Schlafgemach Luthers f\u00fchret, hat der Zaar Peter der Gro\u00dfe seinen Namen geschrieben, als er den 14 October 1714 sich alle Merkw\u00fcrdigkeiten der Stadt Wittenberg zeigen und beschreiben lie\u00df. Ein Tisch und ein Sitz am Fenster sind die noch einzigen Ger\u00e4the des Zimmers aus Luthers Zeite<\/i>n.\"<br>\"Eine Betende; Morgenbeleuchtung\", \"Ein Springbrunnen in einem Garten\", \"Eine Landschaft\", \"Eine Mutter mit ihrem S\u00e4uglinge sitzt auf dem Grabh\u00fcgel ihres Mannes, in den Ruinen seiner zerst\u00f6hrten Burg\", \"Eine Mutter lehrt ihr Kind die H\u00e4nde falten. Morgenbeleuchtung\" (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 1. Bd. 1820:32-37).<br><br><b>1822<br><\/b>Beteiligung an der Berliner Akademieausstellung:<br>\"Ein Hof\", \"Johannes der T\u00e4ufer\", \"Eine h\u00e4usliche Scene\" (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 1. Bd. 1822:53-55).<br>\n<\/div>\n\n<div class=\"MsoNormal\"><b><br>1823<\/b>\n<br>\nLehrer an der akademischen Zeichenschule.<br><br><b>1824<br><\/b>Beteiligung an der Berliner Akademieausstellung:<br>\"Ein Karth\u00e4user-Klosterhof\", \"Theil eines Friedhofes\", \"Eine Landschaft\" (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 1. Bd. 1824:47-49).<br><b><br>1825 <\/b><br>\n\nProf. und\nInspektor der Akademie der K\u00fcnste<br><b><br>1826<br><\/b>Beteiligung an der Berliner Akademieausstellung:<br>\"Eine Wasserfahrt\", \"Eine F\u00fcrstin besucht die Grabst\u00e4tte ihres Gemahls\", \"Mondschein\" (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 2. Bd. 1826:42-44).<br>\n<\/div>\n\n\n<div class=\"MsoNormal\"><b><br>1828<\/b> <br>\nZusammen mit D\u00e4hling, Kretschmar und Wach Senatsmitglied der Akademie der K\u00fcnste (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 2. Bd. 1828:V).<br><br>Beteiligung an der Berliner Akademieausstellung:<br>\"<i>Luthers Brunnen bei Wittenberg. Er ist um 1521 von Luther selbst angelegt, damit er sich mit seinen Collegen an diesen einsamen Ort begeben k\u00f6nnte, um \u00fcber schwierige Sachen ungest\u00f6rt nachdenken zu k\u00f6nnen. Der Brunnen liegt eine Stunde von der Stadt vor dem Elsterthore. Aus dem Gew\u00f6lbe desselben sieht man vor sich hin auf die Elbe, links in einen dichten Wald hinein und rechts die Stadt Wittenberg mit ihren hohen spitzen H\u00e4usern und Th\u00fcrmen. Ein, ehemals mit Linden und Eichen bepflanzter Weg, der sich bis an die Stadt erstreckte, ist von der Elbe nach und nach so zerst\u00f6rt worden, da\u00df die Spuren davon beinahe g\u00e4nzlich verschwunden sind; auch der Brunnen verfiehl beinahe g\u00e4nzlich nach Luthers Tode, da niemand sich die Erhaltung desselben angelegen sein lie\u00df. Im Jahre 1694 sah ihn der Kurf\u00fcrst Friedrich August auf seiner Reise nach Wittenberg; er befahl dem Rathe der Stadt ihn wieder in guten Stand zu setzen, damit nichts dem Ged\u00e4chtnisse entzogen w\u00fcrde, was an diesen so merkw\u00fcrdigen Mann erinnern k\u00f6nne. In den Jahren 1694 und 1695 wurde der Bau des Brunnen von Wassermeister Joh. Ullrich Schumacher begonnen, aber nicht vollendet, erst im Jahre 1717 erhielt der Mauermeister Peter Wullschl\u00e4ger vom Rathe der Stadt den Auftrag, den angefangenen Bau des Brunnen zu beendigen und die Geb\u00e4ude darauf zu setzen, wie sie noch jetzt stehen. - Luther hat ein lateinisches Epigramm auf diesen Quell des Teichelberges gemacht, das in Junkers g\u00fcldenes und silbernes Ehrenged\u00e4chtnis Dr. M. Luthers pag. 300 abgedruckt ist<\/i>.\"<br>\"Aussicht aus einer Klosterhalle. - Staffage; ein M\u00f6nch vom Orden Christi in Portugal\" (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 2. Bd. 1828:4.5).<br><b><br>1829<\/b><br>\n\nVorsteher der akademischen Zeichenschule (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 2. Bd. 1830:V).<br><b><br>1838<br><\/b>Am 30. August wird Hampe neben Kugler und Schnell Aufseher der akademischen Bibliothek (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 2. Bd. 1839:VII).<br><br><b>1848<br><\/b>Carl Friedrich Hampe stirbt am 29. Dezember 1848.<br><br>Nachruf im Ausstellungskatalog der Berliner Akademie der K\u00fcnste:<br>\"<i>Carl Friedrich Hampe, Genre-Maler und gl\u00fccklich in der Darstellung des Innern von Baulichkeiten der Reformationszeit, Professor, Mitglied des Senats, Inspector und Bibliothekar der Akademie, wurde 1772 den 13. Juli zu Berlin geboren und bildete sich auf der Akademie besonders unter der Leitung von Niedlich und Frisch. Am 30. November 1816 zum ordentlichen Mitgliede der Akademie aufgenommen, wurde er 1823 Lehrer und 1829 Vorsteher der akademischen Zeichnenschule; erhielt in demselben Jahre das Inspectorat der Akademie, welches er schon seit 1825 in Stellvertretung seines Vorg\u00e4ngers verwaltet hatte und bis zu seinem Tode, der am 29. December 1848 erfolgte, mit einer P\u00fcnktlichkeit f\u00fchrte, die noch immer die Akademie zum Dank verpflichtet. Zum Assessor des Senats war er am 12. April 1825, zum Mitgliede desselben am 22. Juni 1828 ernannt worden und starb im 77. Jahre seines Alters<\/i>.\" (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 2. Bd. 1850:IV)<br><b><br><\/b>\n<\/div>\n<div class=\"MsoNormal\">CS<span style=\"font-size: 12pt; font-family: &quot;Times New Roman&quot;;\"><br>\n<\/span><\/div>\n\n\n\n\n","genealogie":"","primaer":null,"sekundaer":null,"berlinaufenthalte":[],"fach":["Bildende Kunst"],"institution":["Akademie der K\u00fcnste"],"ort":[],"verein":["Berlinischer K\u00fcnstler-Verein"],"quellen_liste":null,"quellen_allgemein":""}}