
{"meta":{"meta-title":"Johann Gottfried Niedlich < Personen","meta-description":"Johann Gottfried Niedlich < Personen","canonical-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/821","api-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/api\/personen\/821","zitat":{"bereich":"Person","bearbeitet":"","titel":"Johann Gottfried Niedlich"},"count":{"lebensdaten":10,"namensformen":1,"genealogie":1,"biographie":1,"werke":0,"berlinaufenthalte":0,"register":2,"quellen":0},"translations":"personen","breadcrumb":[{"url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen","text":"Personen"},{"url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/821","text":"Johann Gottfried Niedlich"}]},"data":{"id":821,"zusatz_id":821,"meta":{"meta-title":"Johann Gottfried Niedlich < Personen","meta-description":"Johann Gottfried Niedlich < Personen","canonical-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/821","api-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/api\/personen\/821"},"title":"Johann Gottfried Niedlich","nachname":"Niedlich","vorname":"Johann Gottfried","lexikal-name":null,"titel":"","adelstitel":"","adelspraedikat":"","geburtsdatum":"05.09.1766","geburtsort":"Berlin","geburtsland":null,"staatsangehoerigkeit":"","geschlecht":"m\u00e4nnlich","konfession":"","sterbedatum":"12.08.1837","sterbeort":"Berlin","sterbeland":null,"berufe":["Historienmaler"],"vereine":[" <a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/geselligkeit\/45\" class=\"link-hover text-primary\">Akademie der K\u00fcnste<\/a>"],"bekanntschaften":["<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/6066\" class=\"link-hover text-primary\">Friedrich Gottlieb Schadow (Architekt)<\/a>"],"dynastie":null,"geburtsname":null,"gebadelspraedikat":"","gebtitel":"","geschieden":null,"verwitwet":null,"pseudonym":null,"namensvarianten":"Friedrich","namensaenderung":null,"lebenslauf":"<b>1766<\/b><br>Als Sohn des Malers Friedrich Niedlich in Berlin geboren.<br><b><br>1786, 1787, 1788<br>\n<\/b>Aufnahme des Studiums an der Akademie der K\u00fcnste. Teilnahme an der ersten Akademieausstellung 1786, Kreidezeichnung nach Annibale Caracci. 1787 stellt Niedlich mehrere Kopfstudien aus. 1788 Studien nach ganzen Figuren und Portr\u00e4ts (B\u00f6rsch-Supan 1971; 1786:301; 1787:311-315, 1788:286-293).<b><br>\n<br>\n1788 <br>\n<\/b>Wird im Juli zum Hilfslehrer in einer Zeichenklasse der Akademie bestellt. Erh\u00e4lt 60 Taler Gehalt j\u00e4hrlich. (GStA PK I. HA Rep. 76 alt III Nr. 93, fol.1).<br><br><b>1789<\/b><br>Wird im November 1789 auf eigenen Wunsch aus dem Hilfslehreramt entlassen.<br>Stellt auf der Akademieausstellung eine Kopie nach Le Sueur und eine weitere Studie aus (B\u00f6rsch-Supan 1971; 1789:105.106).<br><br><b>1790<\/b> <br>Die Johann Gottfried Niedlich zugeschriebenen Deckengem\u00e4lde f\u00fcr das neuerbaute Belvedere im Schlosspark Charlottenburg und das Deckengem\u00e4lde im S\u00e4ulensaal des Palais Enke\/Lichtenau in Charlottenburg sind vermutlich Arbeiten des Vaters.<br><br><b>1791<\/b><br>Im Januar wird Niedlich gemeinsam mit dem Maler Schumann wegen \"unbescheidenen Benehmens\" in der Aktzeichenklasse vom Aktzeichnen w\u00e4hrend des Wintersemester ausgeschlossen. Der Fall wurde im Senat der Akademie verhandelt. Nach einer Zurechtweisung geben Niedlich und Schumann, \"<i>die trotzige Antwort [...], da\u00df sie keine Eleven, sondern\nfreye Leute w\u00e4ren<\/i>\" (Senatsprotokoll, GStA PK I. HA Rep. 76 alt III Nr. 41, p. 242.)<br><br>Keine Teilnahme an der Akademieaustellung dieses Jahres. Der Bruder Johann Wilhelm Niedlich, stellt einen Engelskopf nach Willeborth in der Akademieausstellung aus. (B\u00f6rsch-Supan 1971; 1791:107).<br><br><b>1793<br><\/b>Niedlich zeigt auf der Akademieausstellung zwei eigene Kompositionen: eine Kreidezeichnung \"Sokrates im Gef\u00e4ngnis\" und ein \u00d6lgem\u00e4lde \"Venus und Adonis\"<b> <\/b>(B\u00f6rsch-Supan 1971; 1793:133.134). Wird hier nicht mehr als Student gef\u00fchrt - Vater?<br>\n<br><br><b>1795 bis 1798<\/b> <br>\n  Reise mit seinem Bruder Johann Wilhelm nach Italien. Der Vater finanziert die Reise.<br><span style=\"font-weight: bold;\"><br><\/span><b>1795<br><\/b>Niedlich bittet um ein Empfehlungsschreiben der Akademie an Rehberg in Rom. Er verlangt f\u00fcr seine Reise sonst keine weitere Unterst\u00fctzung. Auf der Senatssitzung am 25. M\u00e4rz wird folgendes zu Protokoll genommen:<b><br><\/b>\"<i>wegen des\nvon dem Mahler Niedlich zu seiner vorhabenden Reise nach Rom, an den dortigen\nProfessor Rehberg nachgesuchte EmpfehlungsSchreiben beschlo\u00dfen, da\u00df ihm solches\nzwar nunmehr ertheilet, bey Zufertigung desselben aber, ihm dasjenige, was der\nH. Puhlmann unterm heutigen dato \u00fcber die zu fr\u00fche Reise unserer jungen\nK\u00fcnstler nach Rom, und \u00fcber den Nutzen, erst hier, unsere antiquen Gyps-Abg\u00fc\u00dfe\nund sch\u00f6ne Gem\u00e4lde der italienischen und niederl\u00e4ndischen Schulen zu studiren,\ngesagt hat, mit dem Zusatz, da\u00df es zwar von ihm abhange, ob er diesen guten\nRath befolgen wolle, er jedoch sich von selbst bescheiden werden, da\u00df er die\nBefolgung seines eigenen Plans, dem die Academie ihre Zustimung nicht geben\nk\u00f6nne, keine Unterst\u00fczung von derselben zu erwarten habe<\/i>.\" (GStA PK I. HA Rep. 76 III Nr. 41<b style=\"\"><span style=\"\" lang=\"IT\"><o:p><\/o:p><\/span><\/b>, S. 513, vgl. auch GStA PK I. HA Rep. 76 III Nr. 201, Brief Puhlmanns an Heinitz vom 28.3.1795, Antwort Nied<span style=\"color: rgb(255, 153, 102);\">lichs vom<\/span>). <br><br>Im Oktober 1795 wird Niedlich erstmals in den Rapports aufgef\u00fchrt, die Rehberg \u00fcber die Fortschritte der von ihm betreuten preussischen K\u00fcnstler aus Rom an die Akademie schickt. Demnach ist Niedlich seit Sommer 1795 in Rom, er hat nach Raffael in den Stanzen gezeichnet und studiere nun den \"Christus von Leonardo da Vinci im Pallast Borghese\". Er sei flei\u00dfig und geschickt. (GStA PK I. HA Rep. 76 III Nr. 20<b style=\"\"><span style=\"\" lang=\"IT\"><o:p><\/o:p><\/span><\/b>, p. 38f.)&nbsp; Er arbeitet mit seinem im Herbst 1795 eingetroffenen Freund Schumann zusammen, \u00fcber den ebenfalls in den Rapports Rehbergs berichtet wird.<br><br><b>1796<\/b><br>Im Januar berichtet Rehberg im Rapport, Niedlich arbeite an einem Gem\u00e4lde nach eigener Erfindung. Im April wird vermerkt, er befinde sich auf einer Reise nach Neapel. Im August, er arbeite an Zeichnungen nach Raffaels \"Schule von Athen\". Im November werden Skizzen nach Figuren aus dem J\u00fcngesten Gericht des Michelangelo erw\u00e4hnt, die Niedlich geschaffen habe. Nun arbeite er an einer \"Skizze von eigener Erfindung\". (GStA PK I. HA Rep. 76 III Nr. <span style=\"color: rgb(255, 102, 0);\">20, <\/span>)<br>Sein Bruder, der erst im Fr\u00fchjahr 1796 nach Rom aufbrach, wird in den Rapports nicht erw\u00e4hnt, jedoch der vermutlich gemeinsam mit Johann Wilhelm gereiste Carl Ludwig Kuhbeil. Jedenfalls erhalten beide ihre P\u00e4sse im M\u00e4rz 1796 ausgeh\u00e4ndigt (GStA PK, I. HA Rep. 76 alt, Nr. 201: Antrag eines Passes durch Friedrich Niedlich f\u00fcr seinen Sohn 16. 2. 1796, Aush\u00e4ndigung der P\u00e4sse an Joh. Wilhelm Niedlich 1. 3. 1796, an Kuhbeil 5. 3. 1796).<br><br><b>1797<\/b><br>Im Januar berichtet Rehberg \u00fcber weitere Studien Niedlichs nach Fresken von Raffael. Im Juli: \"<i>Hat\nverschiedenes nach dem Gypse gezeichnet, und den Entwurf zu einem Gem\u00e4lde\ngemacht, welches Jupiter und Ganimed vorstellen wird<\/i>\" (GStA PK I. HA Rep. 76 III Nr. 20, fol. xx). An diesem Gem\u00e4lde arbeitet Niedlich nach den Angabe Rehbergs bis in den Sommer 1798.<br>R\u00fcckkehr nach Berlin??<br><br><b>1798<\/b><br>Zwei r\u00f6mische Zeichnungen in Tuschfarben, eine Kreidezeichung. (B\u00f6rsch-Supan 1971; 1798:151.152)<br><br><b>1800<\/b><br>Niedlich stellt auf der Akademieausstellung ein \"Jupiter und Ganymed, ein \u00d6lgem\u00e4lde in Naturgr\u00f6\u00dfe\" aus. Au\u00dferdem Kreidezeichnungen nach Szenen in den Stanzen von Raffael (B\u00f6rsch-Supan 1971; 1800:141-158) Er tr\u00e4gt also nicht zum Zyklus der zur Jahrhundertwendeausstellung von Friedrich Wilhelm III. gew\u00fcnschten vaterl\u00e4ndischen Darstellungen bei.<br><span style=\"font-weight: bold;\"><br><\/span><b>1801<\/b> <br>Im Februar erh\u00e4lt Niedlich von der Akademie die Aufforderung, Probezeichungen einzureichen, die zeigen sollen, ob er sich zu \"einer h\u00f6heren Lehrstelle qualificire\". (GStA PK I. HA Rep. 76 alt III Nr. 93, fol. 4)<br>Im Mai erh\u00e4lt Niedlich eine Professur als Zeichenlehrer in der Gipsklasse (als Assistent von Johann Heinrich Meil. Schumann wird gleichzeitig der Unterricht in der anatomischen Klasse \u00fcbertragen). <span style=\"color: rgb(255, 102, 102);\">Wird Mitglied des\n  Senats der Akademie der K\u00fcnste?<\/span><br>\n<br>\n<b>1802<\/b><br>Niedlich f\u00fchrt zwei Deckengem\u00e4lde in den \"Prachtzimmern Ihro Majest\u00e4t der K\u00f6nigin\" im Potsdamer Stadtschloss aus. Beide sind \"im Geschmack der Villa Madama in Rom komponiert\". Gro\u00dfer Coursaal: zwei schwebende weibliche Figuren vor blauem Grund, Figuren, Weinlaub. Kleinerer Saal: Amor und Psyche vor gelbem Grund. Die Gem\u00e4lde sind in Leimfarbe ausgef\u00fchrt. (Quelle? B\u00f6rsch?)<br><br>Im gleichen Jahr malt Niedlich das Vestib\u00fcl und den Kuppelsaal im Landhaus M\u00f6lter \"im Geschmack italienischer Landh\u00e4user\" aus. En Camayeu. (beschrieben in B\u00f6rsch-Supan 1971; 1802:S. 97-99, weitere Beschreibungen: Matthias Hahn: Landhaus M\u00f6lter, Virtueller Stadtplan)<br><br>Er ist beteiligt an der Ausmalung des im Februar 1803 er\u00f6ffneten Konzertsaals im Nationaltheater:&nbsp; \"<i>Die Dekoration des Saales besteht in Malerei,\nwelche chamois und hellblau, von sehr angenehmer Haltung ist. Bis zur H\u00f6he der\nLogen sind die W\u00e4nde ganz einfach mit Pfeilern gemahlt. In den Intervallen\nzwischen den Bogen sind tanzende Musen, Bachanten und T\u00e4nzerinnen, in\nLebensgr\u00f6\u00dfe, vom Herrn Prof. Niedlich, das \u00fcbrige der architektonischen\nZierrathen ist vom Herrn Ringsleben gemahlt.<\/i>\" (Haude- und Spenersche Zeitung, Nr. 25, Sonnabend,\n26. Februar 1803<b style=\"\"><o:p><\/o:p><\/b>)<br><b><br><\/b>Auf der Akademieausstellung zeigt er ein \u00d6lgem\u00e4lde: \"Penelope holt den Bogen des Odysseus aus der Waffenkammer\".\nZeichnungen: r\u00f6mische Studienbl\u00e4tter (B\u00f6rsch-Supan 1971;\n1802:44-48)<br><br><b>1804<\/b><br>Auf der Akademieausstellung wird \u00d6lgem\u00e4lde Niedlichs gezeigt: \"Ulysses wird von der alten Dienerin an der Narbe beim Waschen der F\u00fc\u00dfe erkannt\". Ferner: Kreidezeichnung nach Michelangelo, Kreidezeichung nach einem Kopf von Raffael (B\u00f6rsch-Supan 1971; 1804:20.547.548. S. 104)<br><br><b>1806<\/b> <br>Auf der Akademieausstellung zeigt Niedlich: \"Chiron lehrt den Achilles den Bogen spannen\" (B\u00f6rsch-Supan 1971; 1806:453). Bei diesem Gem\u00e4lde wird besonders die Gruppierung der Personen und die Darstellung verschiedener Altersstufen gelobt (Haude- und Spenersche Zeitung, 16.10.1806, Nr. 124).<br><br><b>1808<\/b><br>Auf der Akademieausstellung zeigt Niedlich zwei \u00d6lgem\u00e4lde: \"Chiron lehrt den Achilles den Bogen spannen\"; \"Ein Satyr unterrichtet den Amor im Fl\u00f6tenspiel\" und Zeichnungen nach Raffael (B\u00f6rsch-Supan 1971; 1808:51-55)<br><br><b>1810<\/b><br>Niedlich stellte eine \"Eine Grablegung Christi\" aus (B\u00f6rsch-Supan 1971; 1810:29)<br><br><b>1812<\/b><br>Niedlich stellt in der Ausstellung der Akademie sein Gem\u00e4lde: \"D\u00e4dalus und Ikarus, in dem Moment, wo D\u00e4dalus dem Knaben die n\u00f6thigen Erinnerungen wegen der Richtung des Fluges ertheilt\" mit 'Figuren in nat\u00fcrlicher Gr\u00f6\u00dfe' aus (B\u00f6rsch-Supan 1971; 1814:32). <br>Offenbar hatte Niedlich mit der Chiron\/Achill-Satyr\/Amor-Gem\u00e4lden, und dem zuletzt genannten eine Art Zyklus mit Szenen entworfen, in denen ein Meister einen Knaben unterrichtet.<br>Laut Adresskalender 1812 wohnt Niedlich im Bauhof Nr. 5.<br><br><b>1814<\/b><br>Niedlich stellt ein \u00d6lgem\u00e4lde: \"Die drei Marien am Grabe Christi\"; eine&nbsp; R\u00f6thelzeichnung nach der Antike, einen \"weiblichen Akt nach der Natur\", Kreidezeichnung, aus (B\u00f6rsch-Supan 1971; 1814:17-19).<br><b><br>1816<\/b><br>Niedlich zeigt auf der Akademieausstellung: \"Maria mit dem Christus-Kinde\", \"Ein schlafender Faun\",&nbsp; \"Verschiedene weibliche Akte\" (B\u00f6rsch-Supan 1971; 1816:21-23).<br><br><b>1817<\/b><br>Niedlich liefert ebenso wie Weitsch, Hummel, D\u00e4hling, Schumann und Kolbe ein Gem\u00e4lde f\u00fcr die neu erbaute Garnisonkirche in Potsdam. Im Auftrag Friedrich Wilhelms III. sollte ein Zyklus des Leben Christi entstehen. Niedlich malt die \"Taufe Christi\". Das Gem\u00e4lde wird 1824 durch eines von Carl Begas mit demselben Thema ersetzt (ebenso Weitschs Gem\u00e4lde durch eines von Wilhelm Schadow).<br><b><br><\/b><b>1818<\/b><br>\"Maria mit dem Christus-Kinde\", verschiedene weibliche Akte. (B\u00f6rsch-Supan 1971; 1818:18.19)<br><br><b>1820<\/b><br>Aus der im Katalog der Akademieausstellung abgedruckten \"Chronik der Akademie\" geht hervor, da\u00df Niedlich interimistisch f\u00fcr den Unterricht im Zeichnen der Ornamente angestellt wurde (der Bruder??).<br>Ausstellung: Professor Niedlich: \"Ein schlafender Hirt\", Zwei weibliche Studien (B\u00f6rsch-Supan 1971; 1820:9.10)<br><br><b>1822<\/b><br>\nZwei \u00d6lgem\u00e4lde von Professor Niedlich: \"Der Zinsgroschen\", Bildnis, und zwei Zeichnungen nach antiken Ornamenten. (B\u00f6rsch-Supan 1971; <span style=\"color: rgb(255, 102, 0);\">1793:133.134<\/span>)<br><br><b>1824<\/b><br>Ausstellungsbeteiligung: Kreidezeichung \"Der erste Brudermord\", Zeichnungen in verschiedenen Kreiden nach antiken Ornamenten (B\u00f6rsch-Supan 1971; 1824:11.12)<br><br><b>1826<br><\/b>Niedlich zeigt auf der Akademieausstellung eine Zeichnung in schwarzer und wei\u00dfer Kreide. Vorgestellt wird eine Bibelstelle in der Joseph dem K\u00f6nig von \u00c4gypten Tr\u00e4ume deutet. Zudem eine nach der Natur gezeichnete weibliche Figur, ebenfalls in schwarzer und wei\u00dfer Kreide und einige Zeichnungen nach antiken Ornamenten.<br>(B\u00f6rsch-Supan 1971, 1826:8-10)<br><br><b>1828, 1830, 1832<br><\/b>Niedlich stellt seine Kreidezeichnungen nach antiken Ornamenten aus.<b><br><\/b>(B\u00f6rsch-Supan 1971; 1828:2), (B\u00f6rsch-Supan 1971, 1830:VI.457), (B\u00f6rsch-Supan 1971, 1832:484)<br><br><b>1834<br><\/b>Im Katalog zur Akademieausstellung wird der Wohnort des K\u00f6niglichen Professors und Mitglieds des Senats der Akademie mit Wilhelmsplatz 3 angegeben.<br>Aus seiner Hand werden mehrere Kreidezeichnungen gezeigt, darunter Armor und Psyche als Kinder. (B\u00f6rsch-Supan 1971, 1834:564.565)<br><br><b>1836<\/b><br>Neben Kreidezeichnungen von antiken Ornamenten wird auf der Akademieausstellung eine Kreidezeichnung mythologischer Natur gezeigt: \"Kalypso naht sich dem auf der Insel Ogygia trauernden Ulysses, um ihn zu tr\u00f6sten\". (B\u00f6rsch-Supan 1971, 1836:649.650)<br><b><br>-----------------------------------------------------------------------------------------------<br><\/b>Im Berliner Kupferstichkabinett drei undatierte Zeichnungen Niedlichs: \"Landschaft. Einzelner Baum auf einer Wiese\" (BMPK 10094), \"Venus und Adonis\" (BMPK 10095) und \"Bildnis einer stehenden Dame in einer Parklandschaft\" (BMPK 4024) (Friedl\u00e4nder, 1921, Bd. 1: 260).<br>&nbsp;Prometheus: Supraporten ohne Standort, Jahr.<br>\n<br>CS<br><br>Verwendete Lit.:<br>Hagemann 2007, vgl. Lit.verzeichnis.<br>\n<br>\n\n","genealogie":"Sohn des Malers Friedrich Niedlich, Bruder von Johann Wilhelm Niedlich.","primaer":null,"sekundaer":null,"berlinaufenthalte":[],"fach":["Bildende Kunst"],"institution":["Akademie der K\u00fcnste"],"ort":[],"verein":[],"quellen_liste":null,"quellen_allgemein":""}}