
{"meta":{"meta-title":"Jean Barth\u00e9lemy Pascal < Personen","meta-description":"Jean Barth\u00e9lemy Pascal < Personen","canonical-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/822","api-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/api\/personen\/822","zitat":{"bereich":"Person","bearbeitet":"","titel":"Jean Barth\u00e9lemy Pascal"},"count":{"lebensdaten":10,"namensformen":0,"genealogie":0,"biographie":1,"werke":0,"berlinaufenthalte":0,"register":1,"quellen":0},"translations":"personen","breadcrumb":[{"url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen","text":"Personen"},{"url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/822","text":"Jean Barth\u00e9lemy Pascal"}]},"data":{"id":822,"zusatz_id":822,"meta":{"meta-title":"Jean Barth\u00e9lemy Pascal < Personen","meta-description":"Jean Barth\u00e9lemy Pascal < Personen","canonical-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/822","api-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/api\/personen\/822"},"title":"Jean Barth\u00e9lemy Pascal","nachname":"Pascal","vorname":"Jean Barth\u00e9lemy","lexikal-name":null,"titel":"","adelstitel":"","adelspraedikat":"","geburtsdatum":"06.02.1774","geburtsort":"Berlin","geburtsland":null,"staatsangehoerigkeit":"","geschlecht":"m\u00e4nnlich","konfession":"","sterbedatum":"27.04.1853","sterbeort":"Berlin","sterbeland":null,"berufe":["Kaufmann","Seidenfabrikant","Maler"],"vereine":[" <a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/geselligkeit\/45\" class=\"link-hover text-primary\">Akademie der K\u00fcnste<\/a>"," <a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/geselligkeit\/17\" class=\"link-hover text-primary\">Berlinischer K\u00fcnstler-Verein (gegr\u00fcndet: 22.11.1814 aufgel\u00f6st: 1934)<\/a>"],"bekanntschaften":["<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/903\" class=\"link-hover text-primary\">Sebastian Carl Christoph Reinhardt (Landschaftsmaler, Miniaturist)<\/a>"],"dynastie":null,"geburtsname":null,"gebadelspraedikat":"","gebtitel":"","geschieden":null,"verwitwet":null,"pseudonym":null,"namensvarianten":null,"namensaenderung":null,"lebenslauf":"\n  <b>Vgl. die f\u00fcr den Berlinischen K\u00fcnstlerverein verfasste\nAutobiographie Pascals, transkribiert von Reimar F. Lacher auf unserer\nWebsite unter Projekt\/Werkvertr\u00e4ge.<\/b><br><br>Pr\u00fcfen: Unterlagen zu Kolbe-Genealogie. Verwandtschaftliche Beziehungen zur Familie Kolbe und sicherlich auch zum Verleger und Hutmacher Pascal.<br><b><br>1774<br>\n<\/b>Geboren in Berlin als Sohn eines Handschuhmachers.<br>\n<br>\n<b>ca. 1780<\/b><br>\nDen ersten Schulunterricht erh\u00e4lt Pascal in der \"Schule des H. Dubois, eines abgedankten Husaren\".<br>\n<br>\n<b>1784<\/b><br>\nPascal besucht das Franz\u00f6sische Gymnasium und \"bald darauf\" Zeichenkurse an der Akademie der K\u00fcnste.<br><br>\n<b>ca. 1788<\/b><br>\nWird im Landschaftszeichnen durch den K\u00fcnstler Fr. Barbi\u00e9 unterrichet.<br>\n<br>\n<b>1790<\/b><br>\nBeginnt eine Lehre bei einem Verwandten, dem Seidenh\u00e4ndler und\n-fabrikanten Isaak Blanc, in dessen Comptoir in der Breiten Stra\u00dfe.<br>\n<b><br>\n1799<\/b> <br>\nTritt Pasacal mit seinem Verwandten Peter Louis David Blanc\nin die Kaufmannschaft der Tuch- und Seidenh\u00e4ndler Berlins ein. Isaak\nBlanc \u00fcbergibt die Firma an seinen Sohn und an Pascal. Die Firma Blanc\n&amp; Pascal, die vermutlich in diesem Jahr\ngegr\u00fcndet wurde, hatte ihren Sitz in der Breiten Str. 6.<br><br><b>1806<\/b><br>Durch die franz\u00f6sische Besetzung ger\u00e4t die Firma in eine Krise. Pascal hat als Gilde\u00e4ltester Verhandlungen mit franz\u00f6sischen Beh\u00f6rden zu f\u00fchren. In der Folge zieht er sich eine Typhusinfektion zu. Er wendet sich wieder k\u00fcnstlerischen Studien zu.<br><br><b>1808<\/b><br>Auf den Rat Suzette Henrys, die im selben Haus im Tiergarten wohnte, beginnt er bei Johann Gottlob Samuel R\u00f6sel Zeichenunterricht zu nehmen. <br><br><b>1810-1811<\/b><br>Nach einer einer weiteren Erkrankung entschlie\u00df sich Pascal zu einer Erholungsreise in die Schweiz und das s\u00fcdliche Frankreich. Er bricht im Fr\u00fchjahr auf und bleibt bis Herbst 1810 in der Schweiz. Reist \u00fcber die Provence nach Nizza. Im Fr\u00fchjahr 1811 reist er nach Paris und kehrt im Sommer 1811 nach Berlin zur\u00fcck.<br>Da R\u00f6sel inzwischen selbst zu einer Schweiz- und Italienreise aufgebrochen ist, l\u00e4\u00dft sich Pascal durch Carl Ludwig Kuhbeil und Friedrich Georg Weitsch unterrichten. U.a. kopiert einer eine Landschaft von Pynacker, dabei ist ihm ein Nachbar im Tiergarten der Maler Friedrich Fregevize behilflich.<br><br><b>1814<\/b><br>Pascal zieht sich aus der Firma zur\u00fcck und widmet sich der Kunstaus\u00fcbung. Er besucht die Aktklassen an der Akademie der K\u00fcnste.<br><br><b>1815<\/b><br>Im Februar wird er Mitglied des Berlinischen K\u00fcnstlervereins und \u00fcbernimmt 1816 das Amt des S\u00e4ckelmeisters.<br><br><b>1816<\/b><br>Stellt auf der Akademieausstellung eine \"Landschaft nach Pynacker\" und eine Zeichnung? \"St. Andr\u00e9 bei Nizza, nach der Natur\" aus. (B\u00f6rsch-Supan, 1816:222.223)<br><br><b>1819<\/b><br>\n  Ernennung zum Ehrenmitglied der AdK.<br><br><b>1820<\/b><br>Reise nach S\u00fcddeutschland, Norditalien und der Schweiz. Auf der Akademieausstellung zwei \u00d6lgem\u00e4lde: \"Landschaft, Kopie nach Hobbema\" und \"Landschaft in der Abendbeleuchtung, eigene Komposition\" pr\u00e4sentiert. (B\u00f6rsch-Supan:46.47)<br>\n<b><br>1822<br><\/b>Auf der Akademieausstellung: vier Landschaften \"nach eigener Erfindung\". (B\u00f6rsch-Supan 1822:69-72)<b><br><br>1824<br><\/b>Auf der Akademieausstellung: eine Landschaften in der Abendbeleuchtung. Eigene Komposition (B\u00f6rsch-Supan 1824:61)<br><br>seit ???<br>Besitzer eines Hauses in der Burgstr. 7, Rittergutsbesitzer. (vgl. Lacher Anm. 65 zu Autobiographie)<br><b><br>1826<br><\/b>Beteiligung an der Akademieausstellung mit den \u00d6lgem\u00e4lden:<br>- Landschaft mit der Inschrift: Kennst Du das Land wo die Zitronen bl\u00fchn und Staffage darauf: der Harfenspieler und Mignon. Eigene Komposzion.<br>- Blick auf die Kirche bei Stralau an einem Fischzugstage<br>- Die Kirche in Pankow, gesehen vom Geh\u00f6lz bei Sch\u00f6nhausen, an einem Sonntag-Nachmittag. Beides nach der Natur.<br>- Punto die Bellaggio, im Lago di Como.<br>- Schweizerh\u00e4uschen an Br\u00fcnig. Nach der Natur. (B\u00f6rsch-Supan, Bd. 2, 1826:69-73)<b><br><br>1828<br><\/b>-&nbsp; Eine componirte Landschaft, welche Deutschland bezeichnet, und ein Seitenst\u00fcck zu der fr\u00fcher ausgestellten Landschaft, Italien, abgeben soll. Der Eichwald, der Buchenhain, die weite ebene Flur, von fernen Gebirgsz\u00fcgen begr\u00e4nztm sollen die heimische Natur bezeichnen. Deutsche Kunst in sch\u00f6nster Bl\u00fcthe aber sich in den m\u00e4chtigen Riesendomen zeigen. Auf ihrem ersten rohen Anfang, als die Deutschen die W\u00e4lder verlie\u00dfen, deuten die Burgruinen hin.<br>- Ein Blick auf den Genfer See und das Schlo\u00df der Berner V\u00f6gh in Lausanne. Nach der Natur. (B\u00f6rsch-Supan 1828: 55.56)<b><br><br>1846<br><\/b>- Zwei Landschaften eigener Composition, Umarbeitung fr\u00fcher behandelter Motive<br>Das Thal Tempe, nach der Idee und den Skizzen der Reisenden (Clarke etc), in Morgenbeleuchtung<br>- Sonnenblick nach dem Regen (B\u00f6rsch-Supan: 1567.1568)<br><b><br><\/b>\n  <br>\n  <b><br><\/b>\n ","genealogie":"","primaer":null,"sekundaer":null,"berlinaufenthalte":[],"fach":[],"institution":[],"ort":[],"verein":["Berlinischer K\u00fcnstler-Verein"],"quellen_liste":null,"quellen_allgemein":""}}