
{"meta":{"meta-title":"Gottfried Wilhelm V\u00f6lcker < Personen","meta-description":"Gottfried Wilhelm V\u00f6lcker < Personen","canonical-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/828","api-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/api\/personen\/828","zitat":{"bereich":"Person","bearbeitet":"","titel":"Gottfried Wilhelm V\u00f6lcker"},"count":{"lebensdaten":10,"namensformen":0,"genealogie":0,"biographie":1,"werke":0,"berlinaufenthalte":0,"register":2,"quellen":0},"translations":"personen","breadcrumb":[{"url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen","text":"Personen"},{"url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/828","text":"Gottfried Wilhelm V\u00f6lcker"}]},"data":{"id":828,"zusatz_id":828,"meta":{"meta-title":"Gottfried Wilhelm V\u00f6lcker < Personen","meta-description":"Gottfried Wilhelm V\u00f6lcker < Personen","canonical-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/828","api-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/api\/personen\/828"},"title":"Gottfried Wilhelm V\u00f6lcker","nachname":"V\u00f6lcker","vorname":"Gottfried Wilhelm","lexikal-name":null,"titel":"","adelstitel":"","adelspraedikat":"","geburtsdatum":"23.03.1775","geburtsort":"Berlin","geburtsland":null,"staatsangehoerigkeit":"","geschlecht":"m\u00e4nnlich","konfession":"","sterbedatum":"01.11.1849","sterbeort":"Berlin","sterbeland":null,"berufe":["Maler"],"vereine":[" <a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/geselligkeit\/45\" class=\"link-hover text-primary\">Akademie der K\u00fcnste<\/a>"],"bekanntschaften":["<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/905\" class=\"link-hover text-primary\">Johann Friedrich Schultze (Blumenmaler)<\/a>"],"dynastie":null,"geburtsname":null,"gebadelspraedikat":"","gebtitel":"","geschieden":null,"verwitwet":null,"pseudonym":null,"namensvarianten":null,"namensaenderung":null,"lebenslauf":" <b>1775<br><\/b>Am 23. M\u00e4rz wird Gottfried Wilhelm V\u00f6lcker geboren.<br><br>Sch\u00fcler von Johann Friedrich Schulze an der k\u00f6niglichen Porzellanmanufaktur.<br><br>\n<b>1794<br><\/b>V\u00f6lcker ist erstmals bei der Ausstellung der Berliner Akademie der K\u00fcnste vertreten und zeigt dort <i>\"Ein Blumenst\u00fcck mit Wasserfarbe gemahlt nach Schulze\"<\/i>. Der Katalog vermerkt ihn als \"Mahler bei der Porcellan-Manufaktur\" (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 1. Bd. 1794:150).<br><br><b>1797<br><\/b>Bei der Berliner Akademieausstellung zeigt V\u00f6lcker <i>\"Ein Blumenst\u00fcck in Wasserfarbe gemalt nach Schulze\"<\/i>, m\u00f6glicherweise handelt es sich hierbei um die Arbeit von 1794 (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 1. Bd. 1797:149).<br><br><b>1798<br><\/b>Der Katalog der Akademieausstellung vermerkt <i>\"Drei Blumenst\u00fccke in Wasserfarbe gemalt\"<\/i> unter einer Nummer (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 1. Bd. 1798:88).<br><br><b>1800<br><\/b>V\u00f6lcker zeigt bei der Berliner Akademieausstellung mit einem <i>\"Blumenst\u00fcck in Wasserfarbe gemahlt\"<\/i> (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 1. Bd. 1800:154).<br><br><b>1802<br><\/b>Zur \u00dcberraschung des Berliner Publikums zeigt V\u00f6lcker bei der diesj\u00e4hrigen Akademieausstellung nicht nur<i> \"einige Blumenst\u00fccke\"<\/i> sondern auch <i>\"ein Fruchtst\u00fcck\"<\/i>. Die Bilder werden im Katalog unter den \"sp\u00e4ter eingereichten Kunstsachen\" gef\u00fchrt (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 1. Bd. 1802: 445).<br><br><b>1803<br><\/b>V\u00f6lcker wird Nachfolger Schulzes in seiner Position als Malereivorsteher an der k\u00f6niglichen Porzellanmanufaktur.<br><br><b>1804<br><\/b>Bei der Akademieausstellung werden zwei Blumenst\u00fccke pr\u00e4sentiert (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 1. Bd. 1804:575.576).<br><br><b>1806<br><\/b>V\u00f6lcker ist mit zwei in \u00d6l gearbeiteten Stilleben mit Blumen- und Fr\u00fcchtemotiv bei der Berliner Akademieausstellung vertreten (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 1. Bd. 1806:145.146).<br><br><b>1810<br><\/b>Der Katalog der Berliner Akademieausstellung verzeichnet ein <i>\"Blumenst\u00fcck\" <\/i>von V\u00f6lcker (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 1. Bd. 1810:69).<br><br><b>1811 <br>\n<\/b>Am 12. M\u00e4rz zum ordentlichen Mitglied der Akademie der K\u00fcnste in Berlin ernannt, dort sp\u00e4ter auch Professor. Die Chronik des Ausstellungskataloges der Berliner Akademie bezeichnet ihn als \"Blumenmaler in Berlin\" (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 1. Bd. 1818:VIII).<br><br><b>1812<br><\/b>V\u00f6lcker zeigt bei der Akademieausstellung zwei Stilleben mit Blumen. Der Katalog vermerkt zum ersteren: \"Ein Blumenst\u00fcck von ausl\u00e4ndischen Pflanzen nach der Natur, als: Cactus grandiflorus, Hydrangea hortensis, Celosia cristata, Georgina coccinea, Browallia elata, Erodium incarnatum, Cistus albidus, Strelitzia Reginae, Colaea scandens, Pelargonium tricolor, Pelargonium Barringtonii, Linaria reticulata, Veronica australis, Chrysanthemum carinatum, Centaurea montana, Passiflora holosericea, u.s.w. Der Katalog f\u00fchrt ihn zudem erstmals als Mitglied der Akademie (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 1. Bd. 1812: 67.68).<br><br><b>1814<br><\/b>V\u00f6lcker zeigt bei der Berliner Akademieausstellung drei Stilleben mit Blumen und eines mit Fr\u00fcchten. Au\u00dferdem f\u00fchrt der Katalog die Bilder <i>\"Ein todter Hase, nach der Natur\"<\/i> und <i>\"Ein Rebhuhn, nach einem unbenannten Meister\"<\/i> an (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 1. Bd. 1814:47-52).<br><br><b>1816<br><\/b>Neben einem Stilleben mit Blumenmotiv pr\u00e4sentiert sich V\u00f6lcker erstmals bei der Akademieausstellung mit einer Landschaftsdarstellung, die er nach Schwanefeld kopiert hat (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 1. Bd. 1816:54.55).<br><br><b>1818<br><\/b>V\u00f6lcker wird im Katalog der Berliner Akademieausstellung erstmals mit dem Titel eines&nbsp; Professor belegt. Dem Besucherpublikum pr\u00e4sentiert er in diesem Jahr <i>\"Drei Blumengeh\u00e4nge, nach der Natur; eine Anspielung auf das Bildnis welches in der Mitte als Gemme gemalt ist\" <\/i>(B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 1. Bd. 1818:59).<br><br><b>1820<br><\/b>Bei der diesj\u00e4hrigen Akademieausstellung zeigt V\u00f6lcker <i>\"Zwei Blumenvasen mit Blumen, nach der Natur gemalt\", \"Ein Blumengeh\u00e4nge und Weintrauben\" <\/i>sowie <i>\"Ein Fruchtgem\u00e4lde\"<\/i> (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 1. Bd. 1820: 65-67).<br><br><b>1821 <br>\n<\/b>Reise nach Wien.<br><br><b>1822<br><\/b>V\u00f6lcker reicht f\u00fcr die Akademieausstellung zwei Stilleben ein: <i>\"Ein Blumengem\u00e4lde, nach der Natur\"<\/i> und <i>\"Weintrauben und Herbstblumen, nach der Natur\" <\/i>(B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 1. Bd. 1822:105.106).<br><br>\n<b>1823 <br>\n<\/b>Reise nach Paris.<br><br><b>1824<br><\/b>Der Katalog der Berliner Akademieausstellung verzeichnet drei Stilleben mit Blumenmotiven von V\u00f6lcker, von denen eine Arbeit unter den nachgereichten Beitr\u00e4gen aufgelistet ist (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 1. Bd. 1824:80.81.568).<br><br><b>1825 <br>\n<\/b>Reise nach Holland. R\u00fcckkehr nach Berlin. \u00dcbernahme des Amtes des Vorstehers im Figurenfach an der k\u00f6nigl. Porzellanmanufaktur.<br><br><b>1826<br><\/b>V\u00f6lcker zeigt bei der Berliner Akademieausstellung ein Blumenstilleben (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 2. Bd. 1826:93).<br><br><b>1828<br><\/b>Bei der Berliner Akademieausstellung werden drei Arbeiten V\u00f6lckers pr\u00e4sentiert:<br><i>\"Eine Gartenpartie von exotischen Pflanzen. Nach der Natur gemalt\", \"Eine wei\u00dfe Lilie (Lilium candidum) die im k\u00f6nigl. Garten zu Paretz bl\u00fchte und 205 ganz vollkommen ausgebildete Blumen hatte. Nach der Natur gemalt\"<\/i> und <i>\"Eine Zusammenstellung von Fr\u00fchlingsblumen mit einer monstr\u00f6sen Kaiserkrone (Frittilaria [sic!] Imperialis). Nach der Natur gemalt\"<\/i> (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 2. Bd. 1828:80-82).<br><br><b>1830<br><\/b>V\u00f6lcker reicht f\u00fcr die Akademieausstellung in Berlin drei Stilleben ein: <i>\"Rosen. Nach der Natur gemalt\"<\/i> und <i>\"Weintrauben und Herbstblumen, nach der Natu<\/i>r\". Das dritte \"<i>Blumenst\u00fcck<\/i>\" wird im Katalog unter den nachgereichten St\u00fccken verzeichnet (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 2. bd. 1830:673.674.1303).<br><br><b>1832<br><\/b>Bei der Berliner Akademieausstellung ist <i>\"Ein Blumenst\u00fcck in einer Nische, nach der Natur gemalt\"<\/i> zu sehen. Laut Katalog ist V\u00f6lcker im Haus Thiergartenstra\u00dfe 4 ans\u00e4ssig (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 2. bd. 1832:704). <br><br><b>1834<br><\/b>V\u00f6lcker ist bei der Berliner Akademieausstellung mit zwei Stilleben vertreten, die beide ein Motiv bestehend aus Blumen und Fr\u00fcchten zeigen. Der Katalog vermerkt weiterhin, dass das gr\u00f6\u00dfere der beiden Bilder \"f\u00fcr K. B. in K\u00f6nigsberg bestimmt\" ist, sowie dass der K\u00fcnstler nun im Haus Leipziger Stra\u00dfe 11 wohnhaft ist (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 2. Bd. 1834:800.801). <br><br><b>1836<br><\/b>Bei der Berliner Akademieausstellungen werden vier Stilleben V\u00f6lckers mit Blumen- und Fr\u00fcchtemotiven gezeigt. Der Katalog vermerkt ferner den neuen Wohnsitz des K\u00fcnstlers, der sich nun in der Leipziger Stra\u00dfe 42 befindet (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 2. Bd. 1836:982-985).<br><br><b>1838<br><\/b>V\u00f6lcker reicht f\u00fcr die Berliner Akademieausstellung drei Blumenstilleben ein. Eines davon stellt <i>\"Blumen in einer hetrurischen Vase\"<\/i> dar. Der Katalog gibt als aktuelle Adresse wieder das Haus Thiergarten 4 an (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 2. Bd. 1838:851-853).<br><br><b>1839<br><\/b>Das im k\u00f6niglichen Auftrag entstandene Bild <i>\"Die innere Ansicht des Aloe-Hauses im k\u00f6nigl. Schlo\u00dfgarten zu Charlottenburg mit der bl\u00fchenden Agave americana, welche ein eine H\u00f6he von 21 F. erreichte, und mehrere exotische Pflanzen\"<\/i> wird bei der diesj\u00e4hrigen Akademieausstellung der Berliner \u00d6ffentlichkeit pr\u00e4sentiert (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 2. Bd. 1839:895).<br><br><b>1840<br><\/b>Bei der Berliner Akademieausstellung zeigt V\u00f6lcker drei Stilleben: <i>\"Blumen in einem Korbe, nach der Natur gemalt\", \"Ein Fruchtst\u00fcck\" <\/i>ebenfalls nach der Natur sowie <i>\"Eine Rosenparthie, im Hintergrund eine waldige Gegend\" <\/i>(B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 2. Bd. 1840:823-825).<br><br><b>1842<br><\/b>V\u00f6lcker reicht f\u00fcr die Berliner Akademieausstellung drei Arbeiten ein: <i>\"Ein Blumen- und Fruchtst\u00fcck nach der Natur\", \"Ein Fruchtst\u00fcck im Oval; Eigenthum des Geh. Ober-Bergraths Herrn Frick\" <\/i>und <i>\"Auf einer landschaftlichen Terasse wachsende Rosen, im Vordergrunde Wasser mit einer wilden Ente\"<\/i> (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 2. Bd. 1842:1015-1017).<br><br><b>1844<br><\/b>Der Katalog der Berliner Akademieausstellung vermerkt drei Stilleben aus V\u00f6lckers Hand: <i>\"Ein Blumengem\u00e4lde, verschiedener Arten von Rosen, en jardinet nach der Natur gemalt\"<\/i> aus dem Besitz des preu\u00dfischen K\u00f6nigs, <i>\"Ein Fruchtst\u00fcck\"<\/i> aus dem Eigentum des Geheimen Oberbergrates Frick sowie ein Bild mit<i> \"Blumen und Fr\u00fcchten in einer Nische\"<\/i> (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 2. Bd. 1844:1095-1097).<br><br><b>1847<br><\/b>V\u00f6lcker feiert am 29. November sein 50j\u00e4hriges Dienstjubil\u00e4um in der Berliner Porzellanmanufaktur (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 2. Bd. 1848:V).<br><br><b>1848<br><\/b>V\u00f6lcker erfreut das Publikum der Berliner Akademieausstellung zu letzten Mal mit zwei Fr\u00fcchtestilleben. Der Katalog vermerkt ihn au\u00dferdem als \"Geh. Hofrath\" (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 2. Bd. 1848:1110.1111).<br><br><b>1849<br><\/b>V\u00f6lcker stirbt am 1. November. Die Chronik der Berliner Akademie schreibt im Katalog von 1850: \"Gottfried Wilhelm V\u00f6lcker, Blumenmaler, K\u00f6nigl. Geheimer Hofrath und Professor, geboren zu Berlin den 23. M\u00e4rz 1775, Sch\u00fcler des Blumenmalers Joh. Friedr. Schultze und dessen Nachfolger als Vorsteher der Malerei bei der K\u00f6nigl. Porzellan-Manufactur, wurde den 12. M\u00e4rz 1811 zum ordentlichen Mitgliede der Akademie gew\u00e4hlt. Er folgte seinem in diesem Bericht schon erw\u00e4hnten Sohne am 1. November 1849 im 75. Lebensjahre.\" (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 2. Bd. 1850:VII).<br><br><br><br><br>\n<br>\n<br>\n<br>\n<br>\n","genealogie":"","primaer":null,"sekundaer":null,"berlinaufenthalte":[],"fach":["Bildende Kunst"],"institution":["Akademie der K\u00fcnste"],"ort":[],"verein":[],"quellen_liste":null,"quellen_allgemein":""}}