
{"meta":{"meta-title":"Emanuel Bardou < Personen","meta-description":"Emanuel Bardou < Personen","canonical-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/839","api-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/api\/personen\/839","zitat":{"bereich":"Person","bearbeitet":"","titel":"Emanuel Bardou"},"count":{"lebensdaten":10,"namensformen":0,"genealogie":1,"biographie":1,"werke":0,"berlinaufenthalte":0,"register":2,"quellen":0},"translations":"personen","breadcrumb":[{"url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen","text":"Personen"},{"url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/839","text":"Emanuel Bardou"}]},"data":{"id":839,"zusatz_id":839,"meta":{"meta-title":"Emanuel Bardou < Personen","meta-description":"Emanuel Bardou < Personen","canonical-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/839","api-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/api\/personen\/839"},"title":"Emanuel Bardou","nachname":"Bardou","vorname":"Emanuel","lexikal-name":null,"titel":"","adelstitel":"","adelspraedikat":"","geburtsdatum":"04.01.1744","geburtsort":"Basel","geburtsland":"Schweiz","staatsangehoerigkeit":"","geschlecht":"m\u00e4nnlich","konfession":"","sterbedatum":"07.06.1818","sterbeort":"Berlin","sterbeland":null,"berufe":["Bildhauer"],"vereine":[" <a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/geselligkeit\/45\" class=\"link-hover text-primary\">Akademie der K\u00fcnste<\/a>"],"bekanntschaften":[],"dynastie":null,"geburtsname":null,"gebadelspraedikat":"","gebtitel":"","geschieden":null,"verwitwet":null,"pseudonym":null,"namensvarianten":null,"namensaenderung":null,"lebenslauf":"\n  <b>1744<br><\/b>Am 4. Januar wird Emanuel Bardou in Basel geboren.<br>Seine Lehrjahre verbringt er in Berlin bei Adam Sigisbert.<br><br><b>1775<br>\n  <\/b> Ankunft in Berlin nach einer Parisreise. Darauf folgt eine Anstellung an der k\u00f6nigl.\n  Porzellanmanufaktur. Dort modelliert er sein ber\u00fchmtestes Werk, ein kleines\n  Reiterstandbild Friedrich II., womit er sich ein Verm\u00f6gen erwirbt. <br>\n  <br>\n  <b>1788<br><\/b>Bardou wird Mitglied der Berliner Akademie der K\u00fcnste. (6.12)<br><b>1789<\/b><br>In diesem Jahr verzeichnet der Katalog der Berliner Akademieausstellungen erstmals Werke von Bardou:<br>Einen liegenden Faun, eine Kariatyde und eine Leda mit dem Schwan. Allesamt in Gips ausgef\u00fchrt. (B\u00f6rsch-Supan 1971, 1789:230-232)<br><br><b>1791<\/b><br>Bardou entwirft zwei von insgesamt acht Statuen zur Fassadengestaltung des Schlosses Monbijou: Eurpheus und Euridice. (B\u00f6rsch-Supan 1971, 1791: Anhang S. 15)<br>Am 29. November vermerkt das Protokoll der Senatssitzung der Akademie der K\u00fcnste, da\u00df Bardou durch den Berliner Polizeichef Eisenhard von seiner Verpflichtung zu Feuer-Wachen befreit worden sei. Solche Befreiungen von B\u00fcrgerpflichten geh\u00f6rten zu den Priviliegien der Akademiemitglieder (GStA PK, I. HA Rep. 76 alt III, Nr. 41, S. 214).<br><br><b>1794<\/b><br>Drei Portr\u00e4twerke sind dem Katalog der Akademieausstellung zu entnehmen, die aus der Hand Bardous stammen und in diesem Jahr entstanden sind:<br>Unter der Nummer 231 \"Ein Modell von dem Monument des Prediger Roloff, welches der Geheime Rath Roloff seinem Vater hat errichten lassen.\" (Die Allegorie der Hoffnung, die sich auf eine Urne mit Bildnisreliefs der Roloffschen Eltern st\u00fctzt, ist heute noch in der Berliner Marienkirche erhalten. Ausf\u00fchrlich beschrieben und analysiert bei Sibylle Badst\u00fcbner-Gr\u00f6ger, S. 176.)<br>Zudem \"Das Portrait des Geheimen Rath Formey von Gyps nach der Natur.\" und \"Das Portrait Friedrichs des Zweiten von wei\u00dfem Marmor\"<br>(B\u00f6rsch-Supan 1971, 1794:231-233)<br><br><b>1795<br><\/b>Hervorgehoben als \"Eigene Composition\" stellt Bardou insgesamt zwei Plastiken und vier Skulpturen aus:<br>Neben einer Psyche in Gips&nbsp; die Madamme Schick als Iphigenia in selbem Material. Zudem eine Leda, eine Venus nach der Antike, eine Venus nach Tassart und einen Bacchus nach Flament, alle aus Marmor. <br>(B\u00f6rsch-Supan 1971, 1795:180-185)<br><br><b>1797<\/b><br>Beteiligung an der Berliner Akademieausstellung: <br>\"<i>Madame Baranius, als Ariadne auf Naxos, in Gips<\/i>\", \"<i>Pandora, in Gips<\/i>\", \"<i>drey Brustbilder nach dem Leben<\/i>\", <i>eine \"schlafende Venus<\/i>\".<br>(B\u00f6rsch-Supan 1971, 1797:239-242)<br><br>B\u00fcste von Iffland. (HSZ, Nr. 11, 26.01.1797)<br><b><br>1798<br><\/b>Unter der Nummer 427 zeigt Bardou auf der Akademieausstellung \"Eine Mannsb\u00fcste nach der Natur in Marmor.\" Zudem eine \"B\u00fcste des verstorbenen Generals von Pfuhl, in Gips\"<b><br><\/b>(B\u00f6rsch-Supan 1971, 1798:427.428)<br><br><b>1800<br><\/b>Das von Bardou gefertigte Gipsmodell, welches Friedrich I. von Zollern, den Kurf\u00fcrsten von Brandenburg zeigt, umd im Jahr 1800 ausgestellt wurde, ist im Katalog zur Akademieausstellung sehr ausf\u00fchrlich beschrieben. Es stellt den F\u00fcrsten dar, in dem Moment, in dem er seinen Prinzen sein Testament vorlegt.<b><br><\/b>(B\u00f6rsch-Supan 1971, 1800:33)<br><br><b>1802<\/b><br>Beteiligung an der Berliner Akademieausstellung:<br>\"<i>Ein schlafender Endymion in Lebensgr\u00f6\u00dfe<\/i>\", \"<i>Die B\u00fcste Friedrichs des Zweiten von cararischem Marmor<\/i>\", \"<i>Die B\u00fcste des Directors der Akademie Herrn D. Chodowiecki<\/i>\" (c.f. HSZ, Nr. 57, 12.05.1801, hier zwei B\u00fcsten von Chodowiecki genannt: \"<i>die eine mit Haupt- und Stirnenhaaren nach dem Leben, die andre aber als Antike<\/i>\"; beide B\u00fcsten kurze Zeit sp\u00e4ter durch ein k\u00f6nigliches Privileg gegen Nachahmung gesch\u00fctzt, HSZ, Nr. 71, 13.06.1801), \"<i>Die B\u00fcste des verstorbenen Lieutenants Henn von Dorville<\/i>\". (B\u00f6rsch-Supan 1971, 1802:21.264-267; c.f. ZtElegW, Nr. 6, 13.01.1803)<br><br><b>1806<\/b><br>\"Ihre Majest\u00e4t die K\u00f6nigin, als Chef eines Dragoner-Regiments. Eine Stat\u00fce equestre.\" ist im Katalog der Akademieausstellung unter dem Namen Bardous verzeichnet.<br>(B\u00f6rsch-Supan 1971, 1806:262)<br><br><b>1808<\/b><br>Bardou zeigt folgende St\u00fccke auf der Akademieausstellung:<br>\"Friedrich der Gro\u00dfe zu Pferde, in Gips\", \"B\u00fcste Friedrichs des Gro\u00dfen, von Marmor\", \"Eine schlafende Venus, von Marmor\" und einen \"Kopf des Apollo, von Marmor\" (B\u00f6rsch-Supan 1971, 1808:213-216)<br><br><b>1809<\/b><br>Ernennung Bardous zum Professor. (23.9)<br><br><b>1810<br><\/b>\"Die K\u00f6nigin Luise von Preu\u00dfen zu Pferde\", \"Ein Amor\" und \"Zwey Brustbilder\" stellt Bardou in der Akademieausstellung aus. (B\u00f6rsch-Supan 1971, 1810:185-188)<br><br><b>1812<br><\/b>Proffesur Bardous. (7.3.)<br>Unterricht im Bossieren an der Berliner Akademie der K\u00fcnste. (HSZ, Nr. 33, 17.03.1812)<br><br>In diesem Jahr beschickt Bardou die Akademieausstellung mit verschiedenen Port\u00e4tk\u00f6pfen, zum Teil nach dem Leben, in Gips, Alabaster und Terracotta.<b><br><\/b>(B\u00f6rsch-Supan 1971, 1812:276-280)<br><br><b>1814<br><\/b>\"Eine Viktoria, 4 Fu\u00df hoch, in Gyps\" und die marmorne Bildnisb\u00fcste Friedrichs des Gro\u00dfen sind der Beitrag zur diesj\u00e4hrigen Akademieausstellung.<b><br><\/b>In diesem Jahr wird er Lehrer an der Kunst- und Gewerbeschule in Berlin, und unterrichtet dort bis zu seinem Tod.<br>(B\u00f6rsch-Supan 1971, 1814:236.237)<br><br><b>1815<\/b><br>Unterricht im Bossieren an der Berliner Akademie der K\u00fcnste. (HSZ, Nr. 31, 14.03.1815)<br><br><b>1816<br><\/b>Den letzen Beitrag Bardous zur Akademieausstellung&nbsp; bilden \"Ein weibliches und m\u00e4nnliches Bildni\u00df in Gyps\"<b><br><\/b>(B\u00f6rsch-Supan 1971, 1816:407)<br><br><b>1818<br><\/b>Am 7.6.1818 stirbt Bardou in Berlin.<b><br><\/b>(B\u00f6rsch-Supan 1971, 1818:V, VI)<br><br>Literatur: <br><br>B\u00f6rsch-Supan, Helmut: Die Kataloge der Berliner Akademie\nAusstellungen 1786 - 1850. Bearbeitet von Helmut B\u00f6rsch-Supan. (= Quellen und Schriften zur bildenden Kunst.\nHerausgegeben von Otto Lehmann-Brockhaus und Stephan Waetzold 4).<span class=\"metaData2\"> Berlin, Bruno Hessling, 1971.<br><br>Badst\u00fcbner-Gr\u00f6ger, Sibylle: Schweizer K\u00fcnster in Berlin und Potsdam in der zweiten H\u00e4lfte des 18. Jahrhunderts, in: Schweizer im Berlin des 18. Jahrhunders, hg. v. Martin Formey u. a. Berlin 1996, S. 158-197.<br><br><b>Simon Hofer, 2008<\/b><\/span><br><br><b>Quellen<\/b><br><ul><li><b>Geheimes Staatsarchiv Preu\u00dfischer Kulturbesitz (GStA)<\/b><\/li><\/ul><blockquote>GStA PK, I. HA Rep. 76 alt III. Nr. 283. <i>Acta betr. die dem Bildhauer Bardou bewilligte Pension von 200rt aus der vakanten Pension des Bildhauers Raentz von 1794-1810<\/i>.<br><\/blockquote><ul><li><b>HSZ<\/b>: <i>Berlinische Nachrichten von Staats- und gelehrten Sachen<\/i>, Berlin: Haude &amp; Spener, 1740-1872.<\/li><li><b>ZtElegW<\/b>: <i>Zeitung f\u00fcr die Elegante Welt: Mode, Unterhaltung, Kunst, Theater<\/i>, hrsg. v. Karl Spazier, Berlin: Janke, 1801-1859.<br><\/li><\/ul>\n ","genealogie":"Sohn: Carl Wilhelm, Portraitmaler, Sch\u00fcler seines Onkels Paul Joseph","primaer":null,"sekundaer":null,"berlinaufenthalte":[],"fach":["Bildende Kunst"],"institution":["Akademie der K\u00fcnste"],"ort":[],"verein":[],"quellen_liste":null,"quellen_allgemein":""}}