
{"meta":{"meta-title":"Johann Heinrich Meil sen. < Personen","meta-description":"Johann Heinrich Meil sen. < Personen","canonical-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/844","api-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/api\/personen\/844","zitat":{"bereich":"Person","bearbeitet":"","titel":"Johann Heinrich Meil sen."},"count":{"lebensdaten":9,"namensformen":0,"genealogie":0,"biographie":1,"werke":2,"berlinaufenthalte":0,"register":2,"quellen":0},"translations":"personen","breadcrumb":[{"url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen","text":"Personen"},{"url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/844","text":"Johann Heinrich Meil sen."}]},"data":{"id":844,"zusatz_id":844,"meta":{"meta-title":"Johann Heinrich Meil sen. < Personen","meta-description":"Johann Heinrich Meil sen. < Personen","canonical-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/844","api-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/api\/personen\/844"},"title":"Johann Heinrich Meil sen.","nachname":"Meil sen.","vorname":"Johann Heinrich","lexikal-name":null,"titel":"","adelstitel":"","adelspraedikat":"","geburtsdatum":"29.08.1729","geburtsort":"Gotha","geburtsland":null,"staatsangehoerigkeit":"","geschlecht":"m\u00e4nnlich","konfession":"","sterbedatum":"12.10.1820","sterbeort":"Berlin","sterbeland":null,"berufe":["Bildhauer","Maler","Medailleur","Kupferstecher"],"vereine":[" <a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/geselligkeit\/45\" class=\"link-hover text-primary\">Akademie der K\u00fcnste<\/a>"],"bekanntschaften":[],"dynastie":null,"geburtsname":null,"gebadelspraedikat":"","gebtitel":"","geschieden":null,"verwitwet":null,"pseudonym":null,"namensvarianten":null,"namensaenderung":null,"lebenslauf":"<meta http-equiv=\"Content-Type\" content=\"text\/html; charset=utf-8\"><meta name=\"ProgId\" content=\"Word.Document\"><meta name=\"Generator\" content=\"Microsoft Word 11\"><meta name=\"Originator\" content=\"Microsoft Word 11\"><link rel=\"File-List\" href=\"file:\/\/\/C:%5CDOKUME%7E1%5Cbk-stud%5CLOKALE%7E1%5CTemp%5Cmsohtml1%5C01%5Cclip_filelist.xml\"><!--[if gte mso 9]><xml>\n <o:OfficeDocumentSettings>\n  <o:AllowPNG\/>\n  <o:PixelsPerInch>72<\/o:PixelsPerInch>\n  <o:TargetScreenSize>1024x768<\/o:TargetScreenSize>\n <\/o:OfficeDocumentSettings>\n<\/xml><![endif]--><!--[if gte mso 9]><xml>\n <w:WordDocument>\n  <w:View>Normal<\/w:View>\n  <w:Zoom>0<\/w:Zoom>\n  <w:HyphenationZone>21<\/w:HyphenationZone>\n  <w:PunctuationKerning\/>\n  <w:ValidateAgainstSchemas\/>\n  <w:SaveIfXMLInvalid>false<\/w:SaveIfXMLInvalid>\n  <w:IgnoreMixedContent>false<\/w:IgnoreMixedContent>\n  <w:AlwaysShowPlaceholderText>false<\/w:AlwaysShowPlaceholderText>\n  <w:Compatibility>\n   <w:BreakWrappedTables\/>\n   <w:SnapToGridInCell\/>\n   <w:WrapTextWithPunct\/>\n   <w:UseAsianBreakRules\/>\n   <w:DontGrowAutofit\/>\n  <\/w:Compatibility>\n  <w:DoNotOptimizeForBrowser\/>\n <\/w:WordDocument>\n<\/xml><![endif]--><!--[if gte mso 9]><xml>\n <w:LatentStyles DefLockedState=\"false\" LatentStyleCount=\"156\">\n <\/w:LatentStyles>\n<\/xml><![endif]--><style>\n<!--\n \/* Font Definitions *\/\n @font-face\n\t{font-family:Cambria;\n\tmso-font-charset:0;\n\tmso-generic-font-family:auto;\n\tmso-font-pitch:variable;\n\tmso-font-signature:3 0 0 0 1 0;}\n \/* Style Definitions *\/\n p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal\n\t{mso-style-parent:\"\";\n\tmargin-top:0cm;\n\tmargin-right:0cm;\n\tmargin-bottom:10.0pt;\n\tmargin-left:0cm;\n\tmso-pagination:widow-orphan;\n\tfont-size:12.0pt;\n\tfont-family:Cambria;\n\tmso-fareast-font-family:Cambria;\n\tmso-bidi-font-family:\"Times New Roman\";\n\tmso-fareast-language:EN-US;}\n@page Section1\n\t{size:595.0pt 842.0pt;\n\tmargin:72.0pt 90.0pt 72.0pt 90.0pt;\n\tmso-header-margin:35.4pt;\n\tmso-footer-margin:35.4pt;\n\tmso-paper-source:0;}\ndiv.Section1\n\t{page:Section1;}\n-->\n<\/style><!--[if gte mso 10]>\n<style>\n \/* Style Definitions *\/\n table.MsoNormalTable\n\t{mso-style-name:\"Normale Tabelle\";\n\tmso-tstyle-rowband-size:0;\n\tmso-tstyle-colband-size:0;\n\tmso-style-noshow:yes;\n\tmso-style-parent:\"\";\n\tmso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt;\n\tmso-para-margin:0cm;\n\tmso-para-margin-bottom:.0001pt;\n\tmso-pagination:widow-orphan;\n\tfont-size:10.0pt;\n\tfont-family:\"Times New Roman\";\n\tmso-ansi-language:#0400;\n\tmso-fareast-language:#0400;\n\tmso-bidi-language:#0400;}\n<\/style>\n<![endif]--><b>1729<\/b><br>Am 29. 8. wird Meil in Gotha geboren. Schon fr\u00fch erkannten die Eltern sein k\u00fcnstlerisches Talent und f\u00f6rderten seine Laufbahn als Kupferstecher und Zeichner.<br><br><br><b>1734<\/b><br>Meils Vater stirbt.<br><br><br><b>1743<\/b><br>Umzug der Br\u00fcder mit Mutter und Schwester nach Altenburg.<br><br><br><b>1747<\/b><br>Johann Heinrich verl\u00e4sst das Elternhaus und geht nach Leipzig, bleibt dort als Dilettant mehr als 25 Jahre.<br><br><br><b>1764<\/b><br>Mail h\u00e4lt sich in Gera auf. Johann Heinrich wird&nbsp; von seinem j\u00fcngeren Bruder Johann Wilhelm per Brief aufgefordert diesem nach Berlin zu folgen, in dem er unter anderem den Satz schreibt: \u201e.....kurtz, Berlin ist eine sch\u00f6ne Stadt.\u201c<br><br><br><b>1766<\/b>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <br>Meil sticht 113 Vignetten-Bl\u00e4tter f\u00fcr Gellerts Fabeln.<br><br><br><b>1774<\/b><br>Nach Anstellungen in Altenburg, Bayreuth und Leipzig kommt M. nach Berlin. Sein Bruder beherbergt ihn vorerst und durch dessen Empfehlung arbeitet Johann Heinrich von nun an als Medailleur, Rektor der Akademie und Vorsteher der anatomischen Zeichenklasse (Gipsklasse).<br><br><br><b>1783<\/b><br>Er wird in die Akademie aufgenommen. Streit mit dem K\u00f6nig um den Zustand der Akademie. Die Br\u00fcder Meil unterzeichnen am 12. 6. einen Immediatbericht.<br><br><br><b>1784<\/b><br>K\u00f6nigliche Officianten und Mitglieder: die Gebr\u00fcder Meil sind verzeichnet.<br><br><br><b>1786<\/b><br>Ernennung zum Rektor der AdK. (Vorsteher der anatomischen Zeichenklasse). Er entwirft Jetons und Stempel f\u00fcr die Akademie. Er hat au\u00dferdem eine Maschine entworfen, die das Aktstellen erleichtern soll.<br><br><br><b>1787<\/b><br>Meil wird die Gipsklasse und die Anatomie zugeteilt.<br><br><br><b>1788<\/b><br>Beteiligung an der Berliner Akademieausstellung:<br><br>\"Venus auf des Martis Bette sitzend befiehlt einem Amor der ihr auf dem Knie sitzt nach einem gewissen Ziel zu schiessen. Andre Amores scheinen mit in die Wette zu schiessen. Auf grau Papier gezeichnet\" (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 1. Bd. 1788:30).<br><br><br><b>1789<\/b><br>Graetsch soll auf Anordnung Heinitz\u00b4 zur Unterst\u00fctzung von Meil als Lehrer f\u00fcr die Gipszeichenklasse angestellt werden.<br><br><b><br>1791<\/b><br>Auf der Akademieausstellung werden Zeichnungen und Modelle zum Monument Friedrichs des Zweiten gezeigt:<br>Der K\u00f6nig zu Pferde in r\u00f6mischer Kleidung<br>Modell zu dem Monument des K\u00f6nigs zu Pferde, ohne Pferdestall<br>(B\u00f6rsch-Supan: Kataloge 1791:3.5)<br><br><br>1800<br><br>Allegorie auf das Jubil\u00e4um der K\u00fcnste<br>Diana, in dem sie von der Jagd zur\u00fcckgekommen ist, will eben mit ihren Nymphen in das Bad gehen. (B\u00f6rsch-Supan: Kataloge 1800:6.40)<br><br><br>1802<br><br>In der Allgemeinen Literaturzeitung erscheint eine Besprechung \u00fcber Meils Sammlung mehrerer Hefte \u201eUnterricht im Zeichnen f\u00fcr Kinder, Kunstfreunde und angehende K\u00fcnstler\u201c (in der Akademischen Buchhandlung erschienen):<br><br>\u201eIm Text herrscht ganz der Sache angemessen ein sehr einfacher, leicht fasslicher Vortrag, wodurch Anf\u00e4nger zur Beobachtung n\u00fctzlicher Kunstregeln angewiesen werden; indes h\u00e4tten wir gew\u00fcnscht, der Verfasser m\u00f6chte sich nicht so vieler fremden Worte, wie z.B. encouragieren, imprimiren, geniren, imitiren, Judicum, Eleven etc bedient haben, welches gar nicht n\u00f6tig war, da man sich deutsch v\u00f6llig gleichbedeutend ausdr\u00fccken kann; auch darf nicht unangemerkt bleiben, dass im dritten Heft der Irrthum begangen worden, neben Fiamingo, den Boucher als einen der vorz\u00fcglichsten Meister in Figuren von Kindern anzuf\u00fchren, diesen unertr\u00e4glichsten aller franz\u00f6sischen Manieristen! Von den Kupfern, in sofern dieselben beim Unterricht im Zeichnen als Musterbl\u00e4tter dienen sollen, sagen wir ungern, dass sie keine Empfehlung verdienen, Richtigkeit in der Zeichnung, so wie gute Formen und Verh\u00e4ltnisse mangeln durchaus.\u201c<br><br><br>1806<br><br>In der Akademieausstellung zeigt Meil die Darstellung \"Der Centaur Chiron unterrichtet den Achill in den K\u00fcnsten\" als gemaltes Basrelief, grau in grau (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, Bd. 1, 1806: 451), wo von in der Haude- und Spenerschen Zeitung nur die anatomischen Z\u00fcge gelobt werden (Haude- und Spenersche Zeitung, 16.10.1806, Nr. 124).<br><br><br>1811<br><br>Aus einem Eintrag in den Regesten der Senatsprotokolle: \"Meil sen. ist \u201el\u00e4ngst\u201c im Ruhestand.\"<br><br><br>1820<br><br>Am 12.10. stirbt Johann Heinrich Meil in Berlin.<br>------------------------------------------------------------------------------------------------------------------<br><br><br>Literatur:<br>- Bock,E: Zeichnungen alter Meister im Kupferstichkabinett Berlin: die deutschen Meister, Teil I. Berlin 1921<br>- Dorn, Wilhelm: Meil Bibliographie. Verzeichnis der von dem Radierer Johann Wilhelm Meil illustrierten B\u00fccher und Almanache. Berlin 1928<br>- M\u00fcller, Hans: Die k\u00f6nigliche Akademie der K\u00fcnste zu Berlin. 1696-1896. Band 1. Berlin 1896<br>- Seeger, H., Werner, A. von, Pietsch, L (Hg.) :Zur Jubelfeier 1696-1896, Kgl. Akad. Hochschule f\u00fcr die bildenden K\u00fcnste zu Berlin.&nbsp; Berlin 1896<br>-&nbsp; Wirth, Irmgard: Berlin Museum. Johann Wilhelm Meil. Zeichner und Radierer in Berlin. 1733-1805. Eine Sammlung des Berlin Museums. Berlin 1970<br>- Thieme, U. ;Becker, F. (Hg.): Allgemeines Lexikon der bildenden K\u00fcnstler von der Antike bis zur Gegenwart. Leipzig<br><br>au\u00dferdem:<br>www.goethezeitportal.de<br>www.berliner-klassik.de&nbsp; (Regesten der Senatsprotokolle)<br>www.zs.thulb.uni-jena.de<br>www.wikipedia.de<br><br><br>","genealogie":"","primaer":["<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/bibliographie\/10738\" class=\"link-hover text-primary\">Verzeichni\u00df der vom verstorbenen Direktor der K\u00f6nigl. Akademie der K\u00fcnste und mechanischen Wissenschaften Herrn J. W. Meil hinterlassenen vortreflichen Sammlung von Kupferstichen der ber\u00fchmtesten Meister aus allen Schulen, Kunstwerken, sehr sch\u00f6nen Handzeichnungen und vielen; ganz vorz\u00fcglichen Gem\u00e4lden der besten Meister.<\/a>"],"sekundaer":["<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/bibliographie\/10739\" class=\"link-hover text-primary\">Verzeichnis s\u00e4mtlicher Titelkupfer und Vignetten-Abdr\u00fccke von Johann Wilhelm Meil [...] von seinen ersten bis zu seinen letzten Arbeiten<\/a>"],"berlinaufenthalte":[],"fach":["Bildende Kunst"],"institution":["Akademie der K\u00fcnste"],"ort":[],"verein":[],"quellen_liste":null,"quellen_allgemein":""}}