
{"meta":{"meta-title":"F\u00e9licit\u00e9 Henriette Tassaert < Personen","meta-description":"F\u00e9licit\u00e9 Henriette Tassaert < Personen","canonical-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/848","api-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/api\/personen\/848","zitat":{"bereich":"Person","bearbeitet":"","titel":"F\u00e9licit\u00e9 Henriette Tassaert"},"count":{"lebensdaten":11,"namensformen":0,"genealogie":0,"biographie":1,"werke":0,"berlinaufenthalte":0,"register":2,"quellen":0},"translations":"personen","breadcrumb":[{"url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen","text":"Personen"},{"url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/848","text":"F\u00e9licit\u00e9 Henriette Tassaert"}]},"data":{"id":848,"zusatz_id":848,"meta":{"meta-title":"F\u00e9licit\u00e9 Henriette Tassaert < Personen","meta-description":"F\u00e9licit\u00e9 Henriette Tassaert < Personen","canonical-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/848","api-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/api\/personen\/848"},"title":"F\u00e9licit\u00e9 Henriette Tassaert","nachname":"Tassaert","vorname":"F\u00e9licit\u00e9 Henriette","lexikal-name":null,"titel":"","adelstitel":"","adelspraedikat":"","geburtsdatum":"05.04.1766","geburtsort":"Paris","geburtsland":"Frankreich","staatsangehoerigkeit":"","geschlecht":"weiblich","konfession":"","sterbedatum":"06.08.1818","sterbeort":"Berlin","sterbeland":null,"berufe":["Malerin"],"vereine":[" <a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/geselligkeit\/45\" class=\"link-hover text-primary\">Akademie der K\u00fcnste<\/a>"],"bekanntschaften":["<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/626\" class=\"link-hover text-primary\">Daniel Nikolaus Chodowiecki (Maler, Radierer, Kupferstecher)<\/a>","<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/636\" class=\"link-hover text-primary\">(Ernst Friedrich) Ludwig Robert (Schriftsteller, Dichter)<\/a>"],"dynastie":null,"geburtsname":null,"gebadelspraedikat":"","gebtitel":"","geschieden":null,"verwitwet":null,"pseudonym":null,"namensvarianten":null,"namensaenderung":null,"lebenslauf":"<b>1766 <br><\/b>Geboren in Paris als die Tochter des Bildhauers Jean Pierre Antoine Tassaert und der Miniaturmalerin Marie-Edm\u00e9 geb. Moreau. Sieben Geschwister, darunter die ebenfalls in Berlin als K\u00fcnstlerin t\u00e4tige Antoinette Tassaert, verh. Beer und der Bruder Jean-Joseph-Francois (1765-ca.1812), der seit 1791 als Kupferstecher in Paris t\u00e4tig war.<br><br>Ausbildung durch die Eltern.<br><br>Studium an der Berliner Akademie der K\u00fcnste bei Johann Christoph Frisch und Daniel Chodowiecki.<br><br><b>1785<\/b><br>F\u00e9liticit\u00e9 soll mit dem Lehrling ihres Vaters - Johann Gottfried Schadow - verheiratet werden, der aber mit seiner Geliebten und sp\u00e4teren Ehefrau Marianne Devidels zu deren Eltern nach Wien flieht und von dort aus zu einem 2-j\u00e4hrigen Romaufenthalt aufbricht.<br><br><b>1786<br><\/b>Tassaert ist bei der ersten Berliner Akademieausstellung vertreten und zeigt Portraits ihrer Eltern und Geschwister sowie des Ehepaars Empaytaz (B\u00f6rsch-Supan 1971, 1. Bd. 1786:189-196).<br><b><br>1787 <\/b><br>\nAufenthalt in Dresden. Studiert dort in der Gem\u00e4ldegalerie und bei Anton Graff sowie Sophie Friederike Dinglinger.<br>\n<b><br>\n1787 <\/b><br>Wird am 3. 2. 1787 zum Ehrenmitglied der Berliner Akademie der K\u00fcnste ernannt.<br>Tassaert portraitiert Friedrich Anton von Heinitz und Christian Bernhard Rode. Die beiden Bilder werden zusammen mit acht weiteren Portraits bei der diesj\u00e4hrigen Akademieausstellung gezeigt (B\u00f6rsch-Supan 1971, 1. Bd., 1787:119-121).<br><br><b>1788 <\/b><br>Tod des Vaters. Sie erh\u00e4lt eine k\u00f6nigliche Pension von 200 Talern. Bei der Akademieausstellung werden von Tassaert f\u00fcnf Pastell-Portraits gezeigt u.a. das des Staatsministers von W\u00f6llner. Au\u00dferdem ist eine Kopie des \"<i>Parna\u00df<\/i>\" in \u00d6l nach einer Vorlage von de la Fosse (B\u00f6rsch-Supan 1971, 1. Bd., 1788:102-104).<br><br><b>1789<br><\/b>Neben einem Kupferstichportrait ihres Vaters zeigt Tassaert bei der diesj\u00e4hrigen Akademieausstellung sechs weitere Portraits, von denen zwei in \u00d6l angefertigt sind (B\u00f6rsch-Supan 1971, 1. Bd. 1789:67.68).<br><br><b>1790<\/b><br>Schenkt der Akademie im April ein allegorisches Gem\u00e4lde und eine ausgearbeitete Skizze zum Denkmal&nbsp; Friedrichs II.<br>\n<b><br>\n1792<\/b> <br>7. 2. 1792 Heirat mit dem Assessor bei der franz\u00f6sischen Justiz und sp\u00e4teren Justizrates Louis Robert.<br><br><b>1793<br><\/b>Tassaert zeigt bei der diesj\u00e4hrigen Akademieausstellung sechs in Pastell angefertigte Portraits (B\u00f6rsch-Supan 1971, 1. Bd. 1793:82-87).<br><br><b>1794<br><\/b>Die Genrest\u00fccke \"<i>Ein junges M\u00e4dchen welches n\u00e4ht<\/i>\" und \"<i>Eine B\u00e4uerin welche buttert<\/i>\" werden von Tassert bei der diesj\u00e4hrigen Akademieausstellung gezeigt. Sie pr\u00e4sentiert sich dort jedoch weiterhin mit Portraits u. a. \"<i>Das Bildni\u00df Sr. Maj. des K\u00f6nigs<\/i>\" (B\u00f6rsch-Supan 1791, 1. Bd. 1794:61-65).<br><br><b>1795<br><\/b>Neben dem Genregem\u00e4lde \"<i>Ein Knabe mit einem Vogelbaue<\/i>r\" reicht Tassaert f\u00fcr zur diesj\u00e4hrigen Akademieausstellung f\u00fcnf Pastell- und ein Miniaturportrait ein (B\u00f6rsch-Supan 1971, 1. Bd. 1795:57-59).<br><br><b>1797<br><\/b>Neben zehn Portraits zeigt die Akademieausstellung ein Bildnis Tassaerts nach einer Vorlage Van Dycks sowie eine weitere \"Copie en miniature\" (B\u00f6rsch-Supan 1971, 1. Bd. 1797:30-32).<br><br><b>1798<br><\/b>Bei der Berliner Akademieausstellung zeigt Tassaert das Bild \"<i>Eine Frau, die ihr Kind s\u00e4ugt<\/i>\" sowie die Portraits des preu\u00dfischen K\u00f6nigs und der preu\u00dfischen K\u00f6nigin nach einer Vorlage von Johann Friedrich August Tischbein. Der&nbsp; Katalog nennt zudem noch drei weitere Portraits ohne genauere Beschreibung (B\u00f6rsch-Supan 1971, 1. Bd. 1798:18-21).<br><br><b>1800<br><\/b>Tassaert reicht f\u00fcr die Berliner Akademieausstellung die Bilder \"<i>Eine K\u00f6chin in der K\u00fcche<\/i>\", \"<i>Ein kleiner J\u00e4ger<\/i>\", \"<i>Ein Viehst\u00fcck<\/i>\" und f\u00fcnf weitere Portraits ein (B\u00f6rsch-Supan 1971, 1. Bd. 1800:59-62).<br><br><b>1804<br><\/b>Bei der Berliner Akademieausstellung wird das Genrest\u00fccke \"<i>Eine am Tische sitzende Familie aus der Volksklasse<\/i>\" nach einer Vorlage von Ryckart, vier Portraits und \"<i>Zwei kleine Landschaften<\/i>\" nach der Vorlage von Solemacher. Letztere befinden sich, so der Katalog, zum Zeitpunkt der Ausstellung in der K\u00f6niglichen Hofbuch- und Kunsthandlung gegen\u00fcber des Akademiegeb\u00e4udes (B\u00f6rsch-Supan 1971, 1. Bd. 1804:26-28).<br><br><b>1806<br><\/b>Dem Publikum wird bei der diesj\u00e4hrigen Akademieausstellung das Bild \"<i>Eine Frau, welche die Laute spielt<\/i>\" nach einer Vorlage von Mievis sowie sieben Portraits pr\u00e4sentiert (B\u00f6rsch-Supan 1971, 1. Bd. 1806:36.37).<br><br><b>1808<br><\/b>Der Katalog der Akademieausstellung listet f\u00fcr dieses Jahr folgende Arbeiten auf: \"<i>Eine Bauernfamilie, nach Ryckaerdt<\/i>\", \"<i>Eine heil. Familie, nach la Fosse<\/i>\", \"<i>Kopf der Magdalena, nach einem holl\u00e4ndischen Maler<\/i>\", zwei Landschaftsmalereien, die nach der Vorlage Sollemachers angefertigt wurden, \"<i>Eine Frau in ihrer K\u00fcche nach der Natur<\/i>\", \"<i>Eine Frau die auf der Laute spielt, nach Gerard Domo<\/i>\" und ein \"<i>Bildni\u00df eines Mannes, nach der Natur<\/i>\" (B\u00f6rsch-Supan 1971, 1. Bd. 1808:87-95).<br><br><b>1810<br><\/b>Taessart zeigt bei der Berliner Akademieausstellung neben f\u00fcnf Portraits die Pastellgem\u00e4lde \"<i>Das Ausziehen eines Malers aus seiner Wohnung, nach einem Umri\u00df des D[aniel] Chodowieky<\/i>\", \"<i>Eine Frau, welche die Guitarre spielt<\/i>\" und \"<i>Magdalena, welche beim Kreuze kniet<\/i>\" (B\u00f6rsch-Supan 1971, 1. Bd. 1810:50-53).<br><br><b>1812<br><\/b>Bei der Berliner Akademieausstellung werden folgende Arbeiten Tassaerts gezeigt: \"<i>Bildni\u00df der h\u00f6chstseligen K\u00f6nigin Majest\u00e4t<\/i>\", nach Ternite\", \"<i>Der heil. Franziskus, nach Hrn. Caracci<\/i>\", \"<i>Ein Frauenkopf, nach Denner<\/i>\", \"<i>Zwei Kinderk\u00f6pfe<\/i>\", \"<i>Kopf einer Jungfrau, nach einem Kupferstich<\/i>\" und \"<i>Ein Bauernm\u00e4dchen<\/i>\" (B\u00f6rsch-Supan 1971, 1. Bd. 1812:45-51).<br><br><b>1814<br><\/b>Der Katalog der diesj\u00e4hrigen Akademieausstellung verzeichnet den \"<i>Besuch der Maria bei der Elisabeth nach [Peter Paul] Rubens<\/i>\" sowie drei Portraits (B\u00f6rsch-Supan 1971, 1. Bd. 1814:67.68), heute in den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, Gem\u00e4ldegalerie Neue Meister, Invent.-Nr. P 184 (dig. Abb. im Bildindex FotoMarburg).<br><br><b>1816<br><\/b>Tassaert ist letztmalig bei der Berliner Akademieausstellung vertreten. Der Katalog nennt die arbeiten \"<i>Der Schuhmacher, nach Ostade<\/i>\", \"<i>Eine Bauernfamilie<\/i>\" sowie drei Portraits (B\u00f6rsch-Supan 1971, 1. Bd. 1816:44-46).<br><br>Christopher Drum, 2009<br>------------------------------------------------------------------------------------------------------------------<br><br>Der Nachlass Tassaert wurde 1841 durch ihren Sohn K\u00f6nig Friedrich Wilhelm IV. \u00fcbergeben, der ihn mit Ausnahme der Portraits seiner Eltern (nach der Vorlage von Tischbein) dem Berliner Kupferstichkabinett \u00fcberwies. Erhalten hat sich dort laut Thieme\/Becker, 1999, Bd. 31\/32, S. 453 nur der \"<i>Umzug des Malers<\/i>\" (im Katalog von Friedl\u00e4nder jedoch nicht aufgef\u00fchrt).<br>Noch nachsehen: Jahrbuch der Museen, Aufsatz von Guy Leclerc.<br><br>","genealogie":"","primaer":null,"sekundaer":null,"berlinaufenthalte":[],"fach":["Bildende Kunst"],"institution":["Akademie der K\u00fcnste"],"ort":[],"verein":[],"quellen_liste":null,"quellen_allgemein":""}}