
{"meta":{"meta-title":"Johann Wilhelm Meil jun. < Personen","meta-description":"Johann Wilhelm Meil jun. < Personen","canonical-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/859","api-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/api\/personen\/859","zitat":{"bereich":"Person","bearbeitet":"","titel":"Johann Wilhelm Meil jun."},"count":{"lebensdaten":9,"namensformen":0,"genealogie":1,"biographie":1,"werke":0,"berlinaufenthalte":0,"register":3,"quellen":0},"translations":"personen","breadcrumb":[{"url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen","text":"Personen"},{"url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/859","text":"Johann Wilhelm Meil jun."}]},"data":{"id":859,"zusatz_id":859,"meta":{"meta-title":"Johann Wilhelm Meil jun. < Personen","meta-description":"Johann Wilhelm Meil jun. < Personen","canonical-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/859","api-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/api\/personen\/859"},"title":"Johann Wilhelm Meil jun.","nachname":"Meil jun.","vorname":"Johann Wilhelm","lexikal-name":null,"titel":"","adelstitel":"","adelspraedikat":"","geburtsdatum":"23.10.1733","geburtsort":"Altenburg","geburtsland":null,"staatsangehoerigkeit":"","geschlecht":"m\u00e4nnlich","konfession":"","sterbedatum":"02.02.1805","sterbeort":"Berlin","sterbeland":null,"berufe":["Zeichner","Kupferstecher"],"vereine":[" <a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/geselligkeit\/45\" class=\"link-hover text-primary\">Akademie der K\u00fcnste<\/a>"," <a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/geselligkeit\/20\" class=\"link-hover text-primary\">Montagsklub (gegr\u00fcndet: 10.1750 aufgel\u00f6st: 1936)<\/a>"],"bekanntschaften":[],"dynastie":null,"geburtsname":null,"gebadelspraedikat":"","gebtitel":"","geschieden":null,"verwitwet":null,"pseudonym":null,"namensvarianten":null,"namensaenderung":null,"lebenslauf":"<b>1733<\/b><br>Am 23. Oktober wird Johann Wilhelm Meil als Sohn des Hofbildhauers Johann Christoph Meil in Altenburg (Th\u00fcringen) geboren.<br><br><b>1734<\/b><br>Meils\n Vater stirbt. Die Mutter heiratet den Bildhauer Johann Jeremias\nMartini, der wie der verstorbene Johann Christoph Meil, am Hof\ndes Herzogs von Sachsen-Altenburg t\u00e4tig ist.<br><br><b>1736<\/b><br>Martini\nzieht mit seiner Familie nach Bayreuth, wo er den Auftrag\nerh\u00e4lt, die \u00f6rtliche Kaserne mit skulpturalem Bauschmuck auszustatten.\nGleichzeitig erteilt er in der Stadt privaten Zeichenunterricht. Die\nbeiden S\u00f6hne besuchen das Gymnasium. (Dorn, S. 4f.)<br><br><b>1743<\/b><br>Martini kehrt mit seiner Famile nach Altenburg zur\u00fcck.<br><b><br>1749<\/b><br>Meil\n verl\u00e4sst das Elternhaus und folgt seinem Bruder Johann Heinrich, der inzwischen in Leipzig lebt. Vermutlich auf Dr\u00e4ngen der Eltern, die eine wissenschaftliche Laufbahn f\u00fcr Meil vorgesehen haben, schreibt er sich an der Leipziger Universit\u00e4t ein. Seine Studienf\u00e4cher sind unbekannt, gesichert ist nur, dass er weder Theologie, Jurisprudenz noch Medizin studiert. Laut Dorn besch\u00e4ftigt sich Meil in Leipzig haupts\u00e4chlich mit dem Studium der klassischen Antike, vor allem Mythologie und Philologie. Gleichzeitig beginnt er sich autodidaktisch in Zeichnung und Kupferstich zu \u00fcben. (Dorn, S. 5f.)<br><br><b>1751<\/b><br>Fr\u00fcheste erhaltene Kupferstiche Meils: \"<i>Ein Kopf nach<\/i> [Adriaen van] <i>Ostade<\/i>\", \"<i>Ein alter\nMannskopf<\/i>\", \"<i>Eine auf einem Postament stehende Flora<\/i>\", \"Eine Vignette zu\n Aesops Fabeln, von [Magnus Gottfried] <i>Lichtwehr<\/i>\", und \"<i>Eine Kanzel mit\neinem Prediger, nach Hoppenhaupt<\/i>\". (Hopffer, S. 1)<br><b><br>1752<\/b><br>Meil zieht nach Berlin, wo sein Stiefvater und seine Mutter bereits seit 1750 wohnen. \u00dcber den Vater, der selbst Bildhauer ist, entsteht der Kontakt zu den Br\u00fcdern Johann Michael und Johann Christian Hoppenhaupt. Die beiden Bildhauer, die Meil zumindest durch ihr Werk bereits 1751 bekannt waren, werden bis 1755 seine Hauptauftraggeber. Insgesamt fertigt Meil f\u00fcr die beiden Bildhauer 93 Radierungen mit Entw\u00fcrfen zu M\u00f6beln und anderen Einrichtungsgegenst\u00e4nden an, die alle nach den zeichnerischen Vorlagen von Johann Michael Hoppenhaupt entstehen. Die Berliner Staatsbibliothek bewahrt von diesen Arbeiten ein Konvolut mit 22 Kupferstichen unter der Signatur <i>gr.2\" Ny 9081<\/i> auf (vgl. hierzu auch s. n.: <i>Meublement des k\u00f6niglich preu\u00dfischen neuen Schlosses zu Sans Souci<\/i>, s. l.\n um 1760)<br>Noch zwanzig Jahre sp\u00e4ter wird ein Bericht des Ober-Bau-Departments vom 30. Mai 1772 bez\u00fcglich der Vereinigung der Maler-, Bildhauer- und Baukunst-Academie mit dem Ober-Bau-Department diese fr\u00fchen Arbeiten Meils lobend hervorheben. In dem Bericht, der neben Meil auch Christian Rode und\nDaniel Chodowiecki nennt, hei\u00dft es:<br>\"[...] <i>den Kupferstecher Meil, in\n Absicht auf jede Art von architectur St\u00fccken, Schnitzwerken,\neinfacherer Tapeten, gebl\u00fcmten Stoffen, Gef\u00e4\u00dfen, Ofen, Medaillen,\nfeinern Schl\u00f6sser- und Tischler Arbeiten, vorz\u00fcglich nach den antiquien\nzu zeichnen, auch dahin einschlagende Erfindungen durch den Druck zu\nmachen<\/i>.\" Eine weitere Stelle des Berichts nennt Meils zweites T\u00e4tigkeitsgebiet ab 1753: \"<i>Buchh\u00e4ndler wissen schon l\u00e4ngst,\nda\u00df ihre Verlagsb\u00fccher mehr K\u00e4ufer finden, wenn die darin vorkommenden\nZeichnungen von Meil und Chodowiecki sind<\/i>.\" (Zit. nach Dorn, S. 7f., o.\nQuellenangabe)<br><br><b>1753-1755<\/b><br>Nach Vorlagen von Johann Michael\nHoppenhaupt radiert Meil Titelkupfer f\u00fcr die sechsb\u00e4ndige Ausgabe von \"<i>G. E. Le\u00dfings Schriften<\/i>\" (<a href=\"http:\/\/books.google.de\/books?id=XFsHAAAAQAAJ&amp;pg=PT396&amp;dq=Lessings+schriften&amp;hl=de&amp;ei=o_P5TcTgMsvs-gbRkvnjAw&amp;sa=X&amp;oi=book_result&amp;ct=result&amp;resnum=3&amp;ved=0CD4Q6AEwAg#v=onepage&amp;q&amp;f=false\">Bd. 1<\/a><a href=\"http:\/\/books.google.de\/books?id=XFsHAAAAQAAJ&amp;pg=PT396&amp;dq=Lessings+schriften&amp;hl=de&amp;ei=o_P5TcTgMsvs-gbRkvnjAw&amp;sa=X&amp;oi=book_result&amp;ct=result&amp;resnum=3&amp;ved=0CD4Q6AEwAg#v=onepage&amp;q&amp;f=false\"> und 2<\/a>, <a href=\"http:\/\/books.google.de\/books?id=krg6AAAAcAAJ&amp;pg=RA7-PA6&amp;dq=Lessings+schriften&amp;hl=de&amp;ei=9vP5TauIG8Wa-wbEtvXlBQ&amp;sa=X&amp;oi=book_result&amp;ct=result&amp;resnum=8&amp;ved=0CFcQ6AEwBw#v=onepage&amp;q&amp;f=false\">Bd. 3(?)<\/a>, <a href=\"http:\/\/books.google.de\/books?id=oXYHAAAAQAAJ&amp;pg=RA1-PA5&amp;dq=Lessings+schriften&amp;hl=de&amp;ei=avL5TYC3BYaf-wbd0KXMAw&amp;sa=X&amp;oi=book_result&amp;ct=result&amp;resnum=1&amp;ved=0CDYQ6AEwAA#v=onepage&amp;q&amp;f=false\">Bd. 5<\/a>), die im Verlag von Christian Friedrich Voss\nerscheint. Der letzte Titelkupfer f\u00fcr den <a href=\"http:\/\/books.google.de\/books?id=Oc46AAAAcAAJ&amp;pg=PT12&amp;dq=Lessings+schriften&amp;hl=de&amp;ei=avL5TYC3BYaf-wbd0KXMAw&amp;sa=X&amp;oi=book_result&amp;ct=result&amp;resnum=5&amp;ved=0CEwQ6AEwBA#v=onepage&amp;q&amp;f=false\">6. Band<\/a> entsteht 1755 nach einem\neigenen Entwurf. (Dorn, S. 8)<br><br><b>1756<\/b><br>Meil tritt dem Berliner\n Montagsklub bei, in dem er bis Dezember 1803 Mitglied bleibt. Durch seine Mitgliedschaft entstehen zahlreiche Kontakte, etwa zu Friedrich Nicolai, Johann\nGeorg Sulzer, Moses Mendelssohn, Gotthold Ephraim Lessing und Karl\nWilhelm Ramler, durch die Meil sp\u00e4ter immer wieder zu Auftr\u00e4gen gelangen wird. (Dorn, S. 9)<br><br>Das SMB Kupferstichkabinett besitzt aus diesem Jahr folgende zeichnerische Vorlagen:<br>\"<i>Tanzendes\n Sch\u00e4ferpaar vor einem Fauns-Herme<\/i>\", Titelkupfer zu Ewald Christian von\nKleists \"Gedichte vom Verfasser des Fr\u00fchlings\", erschienen 1758 im Verlag von\n Christian Friedrich Voss, Berlin. (Friedl\u00e4nder, 1921, Bd. 1, S. 223).<br><br><b>1757<\/b><br>Meil schlie\u00dft&nbsp; mit Daniel Chodowiecki Bekanntschaft. In einem sp\u00e4teren Brief an Anton Graff hei\u00dft es dazu: \"<i>Um diese\nZeit wurde ich mit Herrn Meil bekannt, der hier viele f\u00fcrtreffliche\nVignetten und die Kupferstiche zu dem Spectaculum Naturae &amp; Artium\nverfertigte. Seine gef\u00e4llige saubere Manier h\u00e4tte mich damals\nabschrecken k\u00f6nnen, weiterzugehen, oder anspornen, seine Manier\nnachzuahmen. Aber ich habe immer daf\u00fcr gehalten, es tauge nichts, einen\nandern Manier oder Behandlung nachzuahmen<\/i>.\" (Zit. nach Dorn, S. 16f., o.\n Quellenangabe; der Brief ist bei Steinbrucker (1921) nicht abgedruckt)<br><b><br>1760<\/b><br>Meil\n erh\u00e4lt den Auftrag, die \"<i><a href=\"http:\/\/books.google.de\/books?id=ShI6AAAAcAAJ&amp;printsec=frontcover&amp;dq=Po%C3%A9sies+diverses&amp;hl=de&amp;ei=fPv5Tae5HcOq-AaDhpjWAw&amp;sa=X&amp;oi=book_result&amp;ct=result&amp;resnum=3&amp;ved=0CDcQ6AEwAg#v=onepage&amp;q&amp;f=false\">Po\u00e9sies diverses<\/a><\/i>\" von Friedrich II. zu\nillustrieren, die im Verlag von Christian Friedrich Voss erscheinen. Im SMB Kupferstichkabinett werden zu dieser Arbeit folgende zeichnerischen Vorlagen aufbewahrt:<br>\"<i>Minerva, Veritas und Fama auf Wolken<\/i>\" und \"<i>Fama mit\n einer bekr\u00e4nzten Leier von Putten begleitet auf Wolken vor einem\nObelisken<\/i>\". (Friedl\u00e4nder, 1921,\nBd. 1, S. 223f.)<br>Eine Zusammenarbeit mit dem Kupferstecher Georg Friedrich Schmidt, wie sie in der Literatur genannt wird, ist jedoch fraglich, da sich dieser noch bis 1762 in Petersburg aufhielt. (vgl. ADB, Bd. 31, S. 728)<br><br>Das SMB Kupferstichkabinett besitzt aus diesem Jahr noch weitere zeichnerische Vorlagen:<br>\"<i>Sch\u00e4ferpaar\n vor einer H\u00fctte<\/i>\" und \"<i>Weibliche Herme mit Sch\u00e4ferhut<\/i>\", beide als\nVignette zu Ewald Christian zur zweib\u00e4ndigen Ausgabe von Kleists \"<i>S\u00e4mtliche Werke<\/i>\" (<a href=\"http:\/\/books.google.de\/books?id=5b06AAAAcAAJ&amp;pg=PP3&amp;dq=kleist+s%C3%A4mtliche+werke+1760&amp;hl=de&amp;ei=IP35TbLGBomF-waGo4XBAw&amp;sa=X&amp;oi=book_result&amp;ct=result&amp;resnum=2&amp;ved=0CC8Q6AEwAQ#v=onepage&amp;q&amp;f=false\">Bd. 1<\/a>), erschienen 1760 im\n Verlag von Christian Friedrich Voss.<br>\"<i>Landschaft mit Rundtempel und\nPalme, andere Embleme der geistlichen Dichtkunst und des Evangeliums\nlehnen<\/i>\" als Titelblatt zu Karl Wilhelm Ramlers \"<a href=\"http:\/\/books.google.de\/books?id=9-46AAAAcAAJ&amp;printsec=frontcover&amp;dq=Ramler+geistliche+kantaten&amp;hl=de&amp;ei=-_35TcXLBsmF-waagaGxAw&amp;sa=X&amp;oi=book_result&amp;ct=result&amp;resnum=1&amp;ved=0CDsQ6AEwAA#v=onepage&amp;q&amp;f=false\"><i>Geistliche Kantaten<\/i><\/a>\",\nerschienen im Verlag von Christian Friedrich Voss. (Friedl\u00e4nder, 1921,\nBd. 1, S. 223f.).<br><br><b>1761<\/b><br>Im Berliner Verlag Winter erscheint die\n erste Lieferung des viersprachigen \"<i>Spectaculum Naturae &amp; Artium<\/i>\"\n(<a href=\"http:\/\/books.google.de\/books?id=kNM-AAAAcAAJ&amp;printsec=frontcover&amp;dq=Spectaculum+Naturae+%26+Artium&amp;hl=de&amp;ei=LP_5Ta2YOIn0-gam5uC4Aw&amp;sa=X&amp;oi=book_result&amp;ct=result&amp;resnum=1&amp;ved=0CC4Q6AEwAA#v=thumbnail&amp;q&amp;f=false\">Bd. 1<\/a>). Die zweite Lieferung\nerscheint 1765. Insgesamt fertigt Meil f\u00fcr diese Arbeit 50 Radierungen\nan. Zeichnerische Vorlagen zu einigen dieser Radierungen befinden sich im SMB Kupferstichkabinett:<br>1. Lieferung: \"<i>Der Buchdrucker<\/i>\", \"<i>Der Flu\u00df<\/i>\", \"<i>Der Klempner<\/i>\", \"<i>Der Fischer<\/i>\".<br>2.\n Liferung: \"<i>Der Holzschneider<\/i>\", \"<i>Der Kohlenbrenner<\/i>\", \"<i>Stehender Mann\nnach links, eine Kupferplatte schw\u00e4rzend<\/i>\", \"<i>Schornsteinfeger mit einem\nLehrling redend<\/i>\", \"<i>Der Schriftgie\u00dfer<\/i>\", \"<i>Der Zwinger<\/i>\". (Friedl\u00e4nder,\n1921, Bd. 1, S. 223f.).<br><br>Das SMB Kupferstichkabinett besitzt aus diesem Jahr noch weitere zeichnerische Vorlagen:<br>\"<i>Grabmal\n des Leonidas<\/i>\", Titelvignette zu \"<a href=\"http:\/\/books.google.de\/books?id=2C8CAAAAcAAJ&amp;printsec=frontcover&amp;dq=Vom+Tode+f%C3%BCrs+Vaterland+abbt&amp;hl=de&amp;ei=_v_5TbOELJCN-wbXha2xAw&amp;sa=X&amp;oi=book_result&amp;ct=result&amp;resnum=3&amp;ved=0CDcQ6AEwAg#v=onepage&amp;q&amp;f=false\"><i>Vom Tode f\u00fcrs Vaterland<\/i><\/a>\" von Thomas\nAbtt, erschienen 1761 im Verlag von Friedrich Nicolai. (Friedl\u00e4nder, 1921,\nBd. 1, S. 223).<br><br><b>1762<\/b><br>Das SMB Kupferstichkabinett besitzt aus diesem Jahr folgende zeichnerische Vorlagen:<br>\"<i>Fama\n und zwei Genien an dem Denkmal Popes, das Bildnis W<\/i>[iliam] <i>Warbutons\nanbringend<\/i>\", Titelblatt zu \"<i>Des Esq. Alexander Popes s\u00e4mmtliche Werke<\/i>\", erscheinen 1778 im Verlag von Heitz und Dannbach, Strasburg. (Friedl\u00e4nder, 1921, Bd. 1, S. 224).<br><br><b>1763<\/b><br>Das SMB Kupferstichkabinett besitzt aus diesem Jahr folgende zeichnerische Vorlagen:<br>\"<i>Die\n Muse der Sprachkunst, unter der B\u00fcste des Petrarca sitzend und drei\nKinder unterrichtend<\/i>\", Titelblatt zu Annibal Antoninis \"<i><a href=\"http:\/\/books.google.de\/books?id=nAJEAAAAcAAJ&amp;printsec=frontcover&amp;dq=Annibal+Antonini&amp;hl=de&amp;ei=OQH6TZ73L8aM-wbVvZS-Aw&amp;sa=X&amp;oi=book_result&amp;ct=result&amp;resnum=10&amp;ved=0CFkQ6AEwCQ#v=onepage&amp;q&amp;f=false\">Nuovo Dizionario\n Italiano-Tedesco<\/a><\/i>\", erschienen 1763 im Verlag Caspar Fritschs, Leipzig.\n(Friedl\u00e4nder, 1921, Bd. 1, S. 224).<br><br><b>1764<\/b><br>Meil bittet in einem Brief seinen Bruder Johann Heinrich nach Berlin zu kommen<br>\"<i>Wir\n wollen alsdann nach Potsdam reisen, ich will dir das Nest zeigen, das\nNest eines K\u00f6niglichen Adlers. Gewisz das verdient allein eine Reise,\nden gr\u00f6\u00dften Helden, den gro\u00dfen Philosophen, und den allergr\u00f6\u00dften Oeconom\n zusammen in einem K\u00f6nig zu sehen. Auch die sch\u00f6ne Gallerie voll von den\n vortrefflichsten Gem\u00e4hlden ist sehenswerth. Berlin, mein lieber Bruder,\n wird gewi\u00df auch deinen Beyfall erhalten, den [sic!] es hat viel\nsch\u00f6nes, was wenig St\u00e4dte aufweisen k\u00f6nnen, und an den pr\u00e4chtigen\nGeb\u00e4uden fehlt es auch nicht<\/i> [...] <i>Kurtz, Berlin ist eine sch\u00f6ne Stadt<\/i>.\"\n (Zit. nach Dorn, S. 6, o. Quellenangabe)<br><br>Das SMB Kupferstichkabinett besitzt aus diesem Jahr folgende zeichnerische Vorlagen:<br>\"<i>An\n einem Opferstein kniende Dichterin mit einer Leier<\/i>\", Vignette zu Anna\nLuise Karschins \"<a href=\"http:\/\/books.google.de\/books?id=Jm8UAAAAQAAJ&amp;printsec=frontcover&amp;dq=Karschin+auserlesene+gedichte&amp;hl=de&amp;ei=uAH6TbK1As2j-ga7ue23Aw&amp;sa=X&amp;oi=book_result&amp;ct=result&amp;resnum=1&amp;ved=0CDEQ6AEwAA#v=onepage&amp;q&amp;f=false\"><i>Auserlesene Gedichte<\/i><\/a>\", erschienen 1764 im Verlag von Georg\nLudwig Winter. (Friedl\u00e4nder, 1921, Bd. 1, S. 224).<br><br><b>1765<\/b><br>Das SMB Kupferstichkabinett besitzt aus diesem Jahr folgende zeichnerische Vorlagen:<br>\"<i>Urne mit Emblem des Theaters\nauf einem Postament<\/i>\", Vignetten zu Johann Friedrich L\u00f6wens \"<i><a href=\"http:\/\/books.google.de\/books?id=1a87AAAAcAAJ&amp;printsec=frontcover&amp;dq=johann+friedrich+l%C3%B6wen+schriften&amp;hl=de&amp;ei=MAL6TcGtGYGe-Qak0vixAw&amp;sa=X&amp;oi=book_result&amp;ct=result&amp;resnum=1&amp;ved=0CDEQ6AEwAA#v=thumbnail&amp;q&amp;f=false\">Schriften<\/a><\/i>\",\nerschienen 1765 im Verlag von Michael Christian Bock.<br>Sowie: \"<i>Marktschreier,\n Bilder erkl\u00e4rend; rechts Leute bei einem Fasse, links Gruppe bei einem\nBauern mit einer Karre<\/i>\", \"<i>Muse des Schauspiels sitzend nach rechts;\nrechts Genius, der einen Baum pflanzt<\/i>\". (Friedl\u00e4nder, 1921, Bd.\n 1, S. 223f.).<br><br><b>1766<\/b><br>Das SMB Kupferstichkabinett besitzt aus diesem Jahr folgende zeichnerische Vorlagen:<br>\"<i>Ein\n Genius opfert vor der Statue der Laetitia<\/i>\", \"<i>Ein fliegender Genius vor\nder Statue der Laetitia\", \"<\/i><i>Zwei <\/i><i>Putten, deren einer den Saft\neiner Traube in eine Schale pre\u00dft\", \"Sitzender Satyr, nach rechts<\/i>\" und\n\"<i>Amor und Putto links neben einer Herme<\/i>\", alle f\u00fcnf als Vignetten zu Karl Wilhelm\nRamlers \"<a href=\"http:\/\/books.google.de\/books?id=He86AAAAcAAJ&amp;printsec=frontcover&amp;dq=Lieder+der+Deutschen+ramler&amp;hl=de&amp;ei=PgT6TaGnFI6b-garn5HsAw&amp;sa=X&amp;oi=book_result&amp;ct=result&amp;resnum=1&amp;ved=0CC0Q6AEwAA#v=onepage&amp;q&amp;f=false\"><i>Lieder der Deutschen<\/i><\/a>\", erschienen 1766 im Berliner Winter-Verlag.\n(Friedl\u00e4nder, 1921, Bd. 1, S. 224f.).<br><b><br>1767<\/b><br>Das SMB Kupferstichkabinett besitzt aus diesem Jahr :<br>\"<i>Raub\n der Proserpina, die nach links von Pluto im Wagen entf\u00fchrt wird<\/i>\",\nVignette zu Jean-Bernhard M\u00e9rians \"<a href=\"http:\/\/books.google.de\/books?id=_tg9AAAAcAAJ&amp;pg=PA140&amp;dq=L%27enlevement+de+Proserpine&amp;hl=de&amp;ei=xAT6TZfgOo7_-gbfj83tAw&amp;sa=X&amp;oi=book_result&amp;ct=result&amp;resnum=2&amp;ved=0CDUQ6AEwAQ#v=onepage&amp;q=L%27enlevement%20de%20Proserpine&amp;f=false\"><i>L'enlevement de Proserpine<\/i><\/a>\",\nerschienen 1767 im Verlag von Georg Jacob Decker d. \u00c4. F\u00fcr diesen Kupferstich sind noch zwei weitere Vorlagen erhalten. (Friedl\u00e4nder, 1921, Bd. 1, S. 225).<br><br><b>1768<\/b><br>Das SMB Kupferstichkabinett besitzt aus diesem Jahr:<br>\"<i>Drei\n Putten mit einer Lyra usw. auf einer Wolke bei einem Lorbeerbaum, in\neiner Umrahmung mit Canopus als Bekr\u00f6nung<\/i>\", als Titelblatt zu Paul\nJ\u00e9r\u00e9mie Bitaub\u00e9s \"<i>Joseph<\/i>\", erschienen 1768 im Berliner Winter-Verlag.\nZu diesem Werk noch acht weitere Studien erhalten: \"<i>Joseph\n wird von seinen Br\u00fcdern verkauft<\/i>\", \"<i>Joseph von Potiphars<\/i>\" (2 Varianten)\n und \"<i>Joseph deutet den Traum des Pharao<\/i>\" (6 Varianten).<br>Sowie:\n\"<i>Alexander opfert dem Aeskulap und der Minerva<\/i>\" und \"<i>Drei Putten bei der\n B\u00fcste des Hippokrates<\/i>\", Vignetten zur Vorrede von Johann Karl Wilhelm\nMoehsens \"<i>Commentatio<\/i>\". [Verlag und Titel \u00fcberpr\u00fcfen, liegt im LS II]((Berlin: Bosse, 1767))<br>Sowie \"<i>Gorgonenschild mit Helm und schn\u00e4belnden Tauben<\/i>\", Titelvignette zu\nGotthold Ephraim Lessings \"Hamburgische Dramaturgie\", erschienen 1768 im\nVerlag von J. H. Cramer, Bremen. (Friedl\u00e4nder, 1921, Bd. 1, S. 225).<br><b><br>1769<\/b><br>Meil zieht in das Aschenbornsche Haus in der Neuen Gr\u00fcnstra\u00dfe. (Dorn, S. 9)<br><br><b>1771<\/b><br>Das SMB Kupferstichkabinett besitzt aus diesem Jahr folgende zeichnerische Vorlagen:<br>\"<i>Minerva\n und zwei Putten mit dem Wappen der Buddenbrock<\/i>\", Vignette zu Johann\nKarl Wilhelm Moehsens \"<i><a href=\"http:\/\/books.google.de\/books?id=g_VAAAAAcAAJ&amp;pg=RA1-PA115&amp;dq=Verzeichnis+von+Bildnissen+ber%C3%BChmter+%C3%84rzt&amp;hl=de&amp;ei=DAj6TZaaMMyk-gaN5aW6Aw&amp;sa=X&amp;oi=book_result&amp;ct=result&amp;resnum=2&amp;ved=0CEAQ6AEwAQ#v=onepage&amp;q&amp;f=false\">Verzeichnis von Bildnissen ber\u00fchmter \u00c4rzt<\/a><\/i>e\",\nerschienen 1771 im Verlag Himburg, Berlin.<br>\"<i>Eine B\u00e4uerin reicht einem\nHerrn einen Strau\u00df. Rechts lauscht ein Mann<\/i>\", Vignette zu Ernst Wilhelm\nWolfs Oper \"<i>Das Rosenfest<\/i>\" erschienen 1771 im Verlag Karl Ludolf Hoffmann,\nWeimar.<br>\"<i>Schild mit der Medusa. Zur Zuneigung an den K\u00f6nig<\/i>\".<br>Acht\nVignette zu Francesco Algarottis \"<i>Oeuvres<\/i>\", erschienen 1772 im\nDecker Verlag: \"<i>Gestalt der Optik im Medaillon. Zum 1. Teil\nNewtons Optik<\/i>\", \"<i>Allegorie auf die K\u00fcnste mit einem kost\u00fcmierten\nOperns\u00e4nger. Zum 2. Teil, Versuch \u00fcber die sch\u00f6nen K\u00fcnste<\/i>\",<br>\"<i>Schanzkorb\n mit Troph\u00e4en. Zum 4. Teil, \u00dcber Kriegswissenschaften<\/i>\", \"<i>Putto mit einem\n Buch vor einer Urne. Zum 5. Teil, Reise nach Ru\u00dfland<\/i>\", \"<i>Medaillon mit\nder Gestalt der Malerei. Zum 6. Teil, Briefe \u00fcber Malerei und\nArchitektur<\/i>\", \"<a href=\"http:\/\/books.google.de\/books?id=9j4TAAAAQAAJ&amp;printsec=frontcover&amp;dq=Francesco+Algarotti&amp;hl=de&amp;ei=2An6TcXLN8Gk-gaFi6W7Aw&amp;sa=X&amp;oi=book_result&amp;ct=result&amp;resnum=5&amp;ved=0CE8Q6AEwBA#v=onepage&amp;q&amp;f=false\"><i>Medaillon mit Amor auf der Weltkugel. Zum 7. Teil,\nLiebesbriefe in Versen<\/i><\/a>\" und \"<i>Urania. Zum 8. Teil<\/i>\".<br>\"<i>Knabe mit Globus\nund Attributen der Freimaurerei<\/i>\", Titelkupfer zu \"<i>Freim\u00e4urerlieder<\/i>\",\nerschienen im Verlag I. G. Friedrich, Regensburg. [Exemplar pr\u00fcfen!, LS\nII]<br>\"<i>Betende in einem Medaillon mit dem Zeichen des Zodiakus<\/i>\",\nTitelvignette zu Sebastian Friedrich Treschos \"<i>Christliches Tagebuch<\/i>\"\n[lediglich ein Exemplar von 1773 aus dem Verlag von J. D. Zeisens Wittwe\nund J. H. Hartungs Erben nachweisbar, \u00dcbereinstimmung unsicher].\n(Friedl\u00e4nder, 1921, Bd. 1, S. 226).<br><br><b>1772<\/b><br>Das SMB Kupferstichkabinett besitzt aus diesem Jahr folgende zeichnerische Vorlagen:<br>\"<i>Frauengestalt\n mit F\u00fcllhorn und Ruder, in Umrahmung<\/i>\", 4 Titelkupfer f\u00fcr den G\u00f6ttinger\n\"<i>Musenalmanach<\/i>\". (Friedl\u00e4nder, 1921, Bd. 1, S. 226).<br><br><b>1773<\/b><br>Das SMB Kupferstichkabinett besitzt aus diesem Jahr folgende zeichnerische Vorlagen:<br>F\u00fcnf\n Varianten des Motivs \"<i>Diana von Ephesus, von einem Putto entschleiert;\nzu ihren F\u00fc\u00dfen ein Sch\u00fcler. Vorn Bienenk\u00f6rbe<\/i>\", Titelvignette zu\n\"<i>Gemeinn\u00fctzige Arbeiten der Churf\u00fcrstl. S\u00e4chsis. Bienengesellschaft<\/i>\",\nerschienen in Berlin und Leipzig [Verlag nicht nachweisbar].<br>\"<i>Medaillonbildnis\n Peters d. Gro\u00dfen<\/i>\", Titelkupfer f\u00fcr das \"<i>Journal de Pierre le Grand<\/i>\",\nerschienen im Decker Verlag, Berlin. (Friedl\u00e4nder, 1921, Bd. 1, S.\n226f.).<br><br><b>1774<\/b><br>Im Berliner Nationatheater wird am 12. April das St\u00fcck \"<i>G\u00f6tz von Berlichingen mit der eisernen Hand<\/i>\" durch die Theatertruppe von Gottfried Heinrich Koch aufgef\u00fchrt. Die Kost\u00fcmentw\u00fcrfe stammen von Meil. (Gerlach,\nS. 13f.) In einem Brief Friedrich Nicolais, datiert auf den 8. Oktober 1774, hei\u00dft es dazu: \"<i>Vielleicht\nhatten die Kleider und Harnische, ganz neu und im vollkommenen Cost\u00fcme\ngemacht, an diesem Beyfall ebenso viel Antheil, als etwas anders<\/i>.\" (Zit.\n nach Klara, S. 37)<br><br>Das SMB Kupferstichkabinett besitzt aus diesem Jahr folgende zeichnerische Vorlagen:<br>\"<i>Profilkopf\n des Apollonius von Tyana im Medaillon darunter ein Lorbeerzweig<\/i>\" (2\nVarianten), Titelkupfer zu Philostrates \"<i>Vie d'Apollonius de Tyane<\/i>\",\nerschienen 1774 im Decker Verlag, Berlin.<br>\"<i>Die Bergpredigt: Christus sitzt\n links, von den Aposteln umgeben<\/i>\", Titelvignette zu Friedrich Adam\nSchollers \"<a href=\"http:\/\/books.google.de\/books?id=69kTAAAAQAAJ&amp;printsec=frontcover&amp;dq=Flora+Barbiensis&amp;hl=de&amp;ei=jwz6TfnWEc7HswbT6bHdDw&amp;sa=X&amp;oi=book_result&amp;ct=result&amp;resnum=1&amp;ved=0CCsQ6AEwAA#v=onepage&amp;q&amp;f=false\"><i>Flora Barbiensis<\/i><\/a>\", erschienen 1775 im Verlag Weidmann et Reich,\nLeipzig. (Friedl\u00e4nder, 1921, Bd. 1, S. 225ff.).<br><br><b>1774-78<\/b><br>Meil\nfertigt 20 Vignetten zu Karl Wilhelm Rammlers \"<i>Lyrische Blumenlese<\/i>\" an,\ndie im Leipziger Verlag Weidemanns Erben und Reich erscheint. Im SMB Kupferstichkabinett sind dazu sechs zeichnerische Vorlagen erhalten: <br>\"<i>Sch\u00e4fer\n und zwei Sch\u00e4ferinnen<\/i>\", \"<i>Schalmeiblasender Sch\u00e4fer und Sch\u00e4ferin<\/i>\",\n\"<i>J\u00fcngling und Bienenschwarm<\/i>\", \"<i>J\u00fcnglin wassersch\u00f6pfend<\/i>\", \"<i>Leierspieler\nund drei Zuh\u00f6rende<\/i>\", \"<i>Apollo und Daphne<\/i>\" und \"<i>Leierspieler und Cupido<\/i>\".\n(Friedl\u00e4nder, 1921, Bd. 1, S. 225ff.).<br><br><b>1775-76<\/b><br>F\u00fcr den\nBerliner Verlag Himburg fertigt Meil Radierungen zu Goethes \"<i>Die Leiden\ndes jungen Werther<\/i>\" und \"<i>G\u00f6tz von Berlichingen<\/i>\" an.<br>Zeichnerische Vorlagen dazu befinden sich im SMB Kupferstichkabinett:<br>\"<i>Wappen\n des G\u00f6tz von Berlichingen<\/i>\" (zwei Varianten), \"<i>Titelvignette zu Johann\nWolfgang von Goethes Schriften<\/i>\" [Friedl\u00e4nder vermerkt hier jedoch: \"<i>ohne Angabe des Herausgebeortes<\/i>\", m\u00f6glicherweise handelt es sich also um eine andere Arbeit].\n(Friedl\u00e4nder, 1921, Bd. 1, S. 227).<br><br><b>1776<\/b><br>Meil entwirft Kost\u00fcme f\u00fcr das Theaterst\u00fcck \"<i>Ariadne auf Naxos<\/i>\" von Johann Christian Brandes und Georg Benda, das am 23. August aufgef\u00fchrt wird. (Klara, S. 43)<br><br>Das SMB Kupferstichkabinett besitzt aus diesem Jahr folgende zeichnerische Vorlagen:<br>\"<i>Fortuna,\n in einem Medaillon<\/i>\", Titelvignette zu Johann Joachim Christoph Bodes\n\"<i>Der Abentheurer<\/i>\", erschienen 1776 im Himburg-Verlag, Berlin.<br>\"<i>Wettstreit\nder deutschen und franz\u00f6sischen Dichtkunst<\/i>\" (3 Varianten), Titelvignette\n zu Karl Wilhelm Ramlers \"<i>Lyrische Gedichte<\/i>\", erschienen im Verlag von\nChristian Friedrich Voss, Berlin. [Exemplar \u00fcberpr\u00fcfen, Rara]\n(Friedl\u00e4nder, 1921, Bd. 1, S. 227).<br><br><b>1777<\/b><br>Meil entwirft Kost\u00fcme\n f\u00fcr das Theaterst\u00fcck \"<i>Medea<\/i>\" von Friedrich Wilhelm Gotter und Georg Benda, das am 26. M\u00e4rz aufgef\u00fchrt wird, ebenso Kost\u00fcme f\u00fcr \"<i>Hermannide oder die R\u00e4tsel, ein altfr\u00e4nkisches M\u00e4rchen<\/i>\" von Johann Friedrich Schmidt, aufgef\u00fchrt am 27. September, und \"<i>Hamlet<\/i>\" nach Friedrich Ludwig Schr\u00f6derm aufgef\u00fchrt am 17. Dezember. (Klara, S. 44)<br><br><b>1778<\/b><br>Dorn schreibt, Johann Wolfgang von Goethe habe Anfang Mai w\u00e4hrend seines Aufenthaltes in Berlin Meils Kunstsammlung zweimal besucht. (Dorn, S. 10) Diese Aussage ist jedoch anzuzweifeln, da Meils Name weder in den Tagebuchaufzeichnungen noch in den Briefen auftaucht - andere K\u00fcnstler wie Chodowiecki oder Frisch werden dagegen namentlich erw\u00e4hnt.<br><br>Meil fertigt Kost\u00fcmentw\u00fcrfe f\u00fcr das St\u00fcck \"<i>Cephalus und Prokris<\/i>\" von Karl Wilhelm Ramler und Johann Friedrich Reichardt, aufgef\u00fchrt am 25. Februar. (Klara, S. 48)<br><br>Das SMB Kupferstichkabinett besitzt aus diesem Jahr folgende zeichnerische Vorlagen:<br>\"<i>Frau\n mit Sphinx<\/i>\" (2 Varianten), Titelkupfer f\u00fcr die \"<i>Apologie des Ordens der\n Frey-M\u00e4urer<\/i>\", erschienen im Verlag von Christian Stahlbaum, Berlin.<br>\"<i>Eine\n Muse gibt einem Dichter eine Leiter<\/i>\" (2 Varianten). <br>\"<i>Roland und\nMorgane<\/i>\", Titelkupfer zu Ludwig Heinrich von Nicolays \"<i>Vermischte\nGedichte<\/i>\", erschienen im Verlag von Friedrich Nicolai, Berlin (vgl. auch\n 1781 u. 1783).<br>\"<i>Ritter und Damen mit einem Prunkgericht<\/i>\" und \"<i>Ein vor\neiner Dame kniender T\u00fcrke<\/i>\" (2 Varianten), Titelkupfer f\u00fcr Heinrich\nAugust Ottokar Reichards \"<i>Bibliothek der Romane<\/i>\", erschienen im Verlag\nHimburg, Berlin. (Friedl\u00e4nder, 1921, Bd. 1, S. 227f.).<br>Sowie: \"<i>Satyr mit\n Fl\u00f6te und Narrenstab<\/i>\", \"<i>Nackter J\u00fcngling, dem Amor die Leiter haltend<\/i>\"\n(5 Varationen), \"<i>Gefesselter Amor<\/i>\", \"<i>Drei Putten<\/i>\", Schlu\u00df- bzw.\nTitelvignette zu Karl Wilhelm Ramlers \"<i>Lyrische Blumenlese<\/i>\". Friedl\u00e4nder gibt als Erscheinungsort dieser Gedichtb\u00e4nde Berlin an. Dort ist jedoch eine solche Ausgabe nicht nachweisbar. Wahrscheinlicher ist, dass es sich hier um zeichnerische Vorlagen f\u00fcr die Kupferstiche der Leipziger Ausgabe handelt (s. 1774-1778). (Friedl\u00e4nder, 1921, Bd. 1, S. 227f.).<br><br><b>1779<\/b><br><span style=\"color: rgb(0, 0, 0);\">Am\n 14. Juni wird Meil von Heinitz als Vizedirektor der Akademie\nvorgeschlagen und Ende des Monats berufen (I. HA Rep. 76 alt \u00c4ltere\nOberbeh\u00f6rden f\u00fcr Wissenschaften, Kunst, Kirchen- und Schulsachen III,\nNr. 64, fol. 28 u. 31f.) <br><span style=\"color: rgb(51, 204, 0);\">(Ver\u00f6ffentlichung der Berufung in der Haude und\n Spenerschen Zeitung)<\/span><\/span><br><br>Meil zieht in das Haus \"Zum Behemoth\" in der Krausenstra\u00dfe. (Dorn, S. 9)<br><br>Das SMB Kupferstichkabinett besitzt aus diesem Jahr folgende zeichnerische Vorlagen:<br>\"<i>Sitzender\n alter und stehender junger R\u00f6mer<\/i>\", Titelkupfer zu Henry St. John\nBolingbrokes \"<i>Von der Verbannung<\/i>\", erschienen 1779 im Verlag von Friedrich\nNicolai, Berlin.<br>\"Offener Rundtempel\", Titelvignette zu Johann August\n Starcks \"<i>Geschichte der christlichen Kirche<\/i>\" (<a href=\"http:\/\/books.google.de\/books?id=muIAAAAAcAAJ&amp;printsec=frontcover&amp;dq=Geschichte+der+christlichen+Kirche+starck&amp;hl=de&amp;ei=doj8TZfjOILn-gaQyO3LAw&amp;sa=X&amp;oi=book_result&amp;ct=result&amp;resnum=1&amp;ved=0CC8Q6AEwAA#v=onepage&amp;q&amp;f=false\">2. Bd<\/a>.), erschienen 1779 bis 1780 im Decker\nVerlag, Berlin. (Friedl\u00e4nder, 1921, Bd. 1, S. 228).<br><br><b>1780<\/b><br>Das SMB Kupferstichkabinett besitzt aus diesem Jahr folgende zeichnerische Vorlagen:<br>\"<i>Zwei\n Sphinxe vor einem Tempelgiebel<\/i>\", Vignette zu \"[Christian] <a href=\"http:\/\/books.google.de\/books?id=83I7AAAAcAAJ&amp;printsec=frontcover&amp;dq=Christian+Wernickes+%C3%9Cberschriften&amp;hl=de&amp;ei=xIj8TeOeGsXs-gbwhfHLAw&amp;sa=X&amp;oi=book_result&amp;ct=result&amp;resnum=1&amp;ved=0CDAQ6AEwAA#v=onepage&amp;q&amp;f=false\"><i>Wernickes\n\u00dcberschriften<\/i><\/a>\". Auch hier gibt Friedl\u00e4nder irrt\u00fcmlicherweise Berlin als Erscheinungsort an. Das Buch wird jedoch im Leipziger Verlag Weidemanns Erben &amp; Reich gedruckt.<br>\"<i>Germanische\n Szene<\/i>\" (4 Varianten), Titelkupfer zu Justus M\u00f6sers \"<i>Osnabr\u00fccker\nGeschichte<\/i>\" (<a href=\"http:\/\/books.google.de\/books?id=w2QPAAAAQAAJ&amp;pg=PA267&amp;dq=Justus+M%C3%B6ser+osnabr%C3%BCcker+geschichte&amp;hl=de&amp;ei=i4n8Ta-AD4Ga-waIzuXPAw&amp;sa=X&amp;oi=book_result&amp;ct=result&amp;resnum=1&amp;ved=0CC4Q6AEwAA#v=onepage&amp;q&amp;f=false\">1. Bd.<\/a>), erschienen 1780 im Verlag von Friedrich Nicolai, Berlin.<br>\"<i>Amor\n mit J\u00fcngling<\/i>\", Titelvignette zu Jacques Cazottes \"<i>Biondetta<\/i>\",\nerschienen 1780 im Verlag von Christian Friedrich Himburg, Berlin.\n(Friedl\u00e4nder, 1921, Bd. 1, S. 228).<br><b><br>1781<\/b><br>Das SMB Kupferstichkabinett besitzt aus diesem Jahr folgende zeichnerische Vorlagen:<br>\"<i>Cybele mit dem L\u00f6wen<\/i>\", Vignette zu Carl Abraham Gerhards \"<a href=\"http:\/\/books.google.de\/books?id=ShI-AAAAcAAJ&amp;printsec=frontcover&amp;dq=Carl+Abraham+Gerhard+geschichte+mineralreichs&amp;hl=de&amp;ei=KIr8TcubJdCN-wbb4vDpAw&amp;sa=X&amp;oi=book_result&amp;ct=result&amp;resnum=1&amp;ved=0CC4Q6AEwAA#v=onepage&amp;q&amp;f=false\"><i>Geschichte des Mineralreiches<\/i><\/a>\", erschienen 1781 im Verlag von Christian Friedrich Himburg, Berlin.<br>\"<i>Ein\n Ritter kommt einer \u00fcberfallenen Frau zu H\u00fclfe<\/i> [Richard und Angelika]\",\nTitelvignette zu Ludwig Heinrich von Nicolays \"<i>Vermischte Gedichte<\/i>\", 6.\nTeil, erschienen im Verlag von Friedrich Nicolai, Berlin (s.o.).<br>\"<i>Satyr\n bei einer Tafel mit einer umgest\u00fcrzten Statue<\/i>\", Titelvignette zu\nPetronius' \"<a href=\"http:\/\/books.google.de\/books?id=7GITAAAAYAAJ&amp;printsec=frontcover&amp;dq=Satyricon&amp;hl=de&amp;ei=zor8TaH_Fcef-warrqBX&amp;sa=X&amp;oi=book_result&amp;ct=result&amp;resnum=1&amp;ved=0CDEQ6AEwAA#v=onepage&amp;q&amp;f=false\"><i>Satyricon<\/i><\/a>\", erschienen 1781 im Fritsch Verlag, Leipzig.\n(Friedl\u00e4nder, 1921, Bd. 1, S. 229).<br><br><b>1782<\/b><br>Das SMB Kupferstichkabinett besitzt aus diesem Jahr folgende zeichnerische Vorlagen:<br>\"<i>Paar\n bei einer verschlossenen Kiste<\/i>\", Titelkupfer zu Johann Ernst Stutz'\n\"Friedrich Engelhards ungl\u00fcklichstes Lebensjahr oder wenn man so\nwill auch das gl\u00fcklichste\", erschienen im Verlag von F. Maurer,\nBerlin. (Friedl\u00e4nder, 1921, Bd. 1, S. 229).<br><b><br>1783<\/b><br>Das SMB Kupferstichkabinett besitzt aus diesem Jahr folgende zeichnerische Vorlagen:<br>\"<i>Gruppe\n von vier Personen<\/i> [ein T\u00fcrke entschleiert eine Dame]\" (2 Varianten),\nVignette zu Carl David Stegmanns Operette \"<i>Der Kaufmann von Smyrna<\/i>\"\n[Exemplar nicht nachweisbar].<br>\"<i>Ritter an einem Sarkophag mit einem\ntoten M\u00e4dchen<\/i>\", Titelvignette zu Ludwig Heinrich Nicolays \"<i>Vermischte\nGedichte<\/i>\", erschienen im Verlag von Friedrich Nicolai, Berlin (s.o.).\n(Friedl\u00e4nder, 1921, Bd. 1, S. 229).<br><br><b>1784<\/b><br>Der Berliner Astronom\n Johann Elert Bode ver\u00f6ffentlicht seine Abhandlung \"<a href=\"http:\/\/books.google.de\/books?id=ZqA5AAAAcAAJ&amp;printsec=frontcover&amp;dq=Johann+Elert+Bode+von+dem+neu+entdeckten+planeten&amp;hl=de&amp;ei=44z8TdcSiYX7BoajhcED&amp;sa=X&amp;oi=book_result&amp;ct=result&amp;resnum=1&amp;ved=0CDsQ6AEwAA#v=onepage&amp;q&amp;f=false\"><i>Von dem neu entdeckten Planeten<\/i><\/a>\" \u00fcber den von Wilhelm\nHerschel drei Jahre zuvor entdeckten Planeten Uranus und beauftragt Meil\n mit einer allegorischen Illustration.<br><br><span style=\"color: rgb(51, 204, 0);\">Zusammen mit anderen\nK\u00fcnstlern wie Tassaert, Daniel Berger und Mayer droht Meil, die Akademie\n zu verlassen, sofern ihr nicht bald \"eine gesetzm\u00e4\u00dfige Gestalt\" gegeben\n werde. (Brief von Chodowiecki an Graff, 28. Mai 1784; Steinbrucker, S.\n32)<\/span><br><br>Das SMB Kupferstichkabinett besitzt aus diesem Jahr folgende zeichnerische Vorlagen:<br>\"<i>Ritter\n und Spinnerin<\/i>\", Titelvignette zu Christoph Martin Wielands \"<i>Allgemeine\nDamenbibliothek<\/i>\". Auch hier gibt Friedl\u00e4nder irrt\u00fcmlich Berlin als Erscheinungsort\nan. Das Buch wird jedoch im Leipziger Verlag Weidemanns Erben &amp;\nReich gedruckt.<br>Drei Kupferstiche zu Jean Charles de la Veauxs\n \"<i>Les nuits champ\u00eatres<\/i>\", erschienen 1784 im Verlag Himburg, Berlin: \"<i>Lucile\nst\u00fcrzt sich ins Wasser<\/i>\", \"<i>Palemon gibt Licidas und Lucile zusammen<\/i>\" und\n\"<i>Orpheus im Walde<\/i>\". (Friedl\u00e4nder, 1921, Bd. 1, S. 229).<br><br><b>1785<\/b><br>Das SMB Kupferstichkabinett besitzt aus diesem Jahr folgende zeichnerische Vorlagen:<br>\"<i>Nathan\n der Weise<\/i>\" (2 Varianten), Schlu\u00dfvignette zu \"<i>Moses Mendelssohns\nMorgenstunden, oder Vorlesungen \u00fcber das Daseyn Gottes<\/i>\", erschienen im Verlag von Christian Friedrich Vo\u00df und Sohn, Berlin.<br>Zwei\nTitelkupfer zu \"<i>Abenteuer des Prinzen Kalloandro<\/i>\", erschienen im\nRellstab Verlag, Berlin: \"M\u00e4dchen am Lager eines kranken Ritters\", \"Paar\n mit Esel\" (Friedl\u00e4nder, 1921, Bd. 1, S. 229f.).<br><br><b>1785\/86<\/b><br>Illustrationen\n zu Johann Jacob Engels zweib\u00e4ndigem Werk \"<a href=\"http:\/\/books.google.de\/books?id=I2oTAAAAQAAJ&amp;printsec=frontcover&amp;dq=Ideen+zu+einer+Mimik&amp;hl=de&amp;ei=D5D8TfugCsOq-gaIuaC6Aw&amp;sa=X&amp;oi=book_result&amp;ct=result&amp;resnum=1&amp;ved=0CDUQ6AEwAA#v=onepage&amp;q&amp;f=false\"><i>Ideen zu einer Mimik<\/i><\/a>\", das im Berliner Verlag&nbsp; Mylius in Comm. erscheint. Dieses\nWerk wird 1813 w\u00e4hrend einer Senatssitzung in einem Atemzug mit Leonardo\n da Vinci und Gerard de Lairesse genannt. (Archiv der Akademie der\nK\u00fcnste Berlin, Pr. AdK Nr. 28 Senatsprotokolle 1811-1816, fol. 98v.;\nvgl. Gerlach, S. 134)<br>Im SMB Kupferstichkabinett f\u00fcnf zeichnerische Vorlagen zu diesem Werk erhalten:<br>\"<i>Mann\n im Schlapphut<\/i> [= Blatt 2]\" (2 Varianten), \"<i>Mann mit geballten F\u00e4usten<\/i>\n[= Blatt 19]\" (3 Varianten). (Friedl\u00e4nder, 1921, Bd. 1, S. 229f.)<br>&nbsp;<br><b>1786<\/b><br>Das Senatsprotokoll vom 6. April vermerkt, dass der Kunsth\u00e4ndler \"<i>Morino u. Compagnie<\/i>\" die von Meil ausgef\u00fchrten \"<i>7 academische Figuren in R\u00f6thel Art gestochen<\/i>\" habe. (I. HA Rep 76alt III, Nr. 9 Akademische\nConferenzprotokolle 1786-1788, fol. 2)<br>Ebenfalls in dieser Sitzung&nbsp; wird Meil zusammen mit den Sekret\u00e4r des Senats beauftragt, die Statuten und Reglements der Akademie zu \u00fcberarbeiten. Das Protokoll vermerkt, dass beide bereits zum&nbsp; 2. Mai des laufenden Jahres damit beauftragt worden seien [Schreibfehler?]. (I. HA Rep 76alt III, Nr. 9 Akademische\nConferenzprotokolle 1786-1788, fol. 2v) In der Sitzung am 13., 20. und 27. April wird diese \u00dcberarbeitung erneut genannt, ohne dass n\u00e4her darauf eingegangen wird. (ebd., fol. 3r, 4r u. 5)<br><br>In der Senatssitzung vom 13. April werden Meil und Rode mit einem Entwurf f\u00fcr eine Preismedaille beauftragt. (I. HA Rep 76alt III, Nr. 9\nAkademische Conferenzprotokolle 1786-1788, fol. 1) Bereits das Sitzungsprotokoll vom 6. April hatte vermerkt, dass beide Vorschl\u00e4ge dazu einbringen wollten. (ebd., fol. 2r; vgl. auch 4r)<br><br>Meil zieht in das Aschenbornsche Haus. (Dorn, S. 9)<br><br>Seit diesem Jahr ist Meil st\u00e4ndig bei der Oper und dem Nationaltheater t\u00e4tig. (Klara, S. 39)<br><br>Reform des Reglements der Akademie (I. HA Rep 76alt III, Nr. 9 Akademische Conferenzprotokolle 1786-1788, fol. 1, 2v, 3, 4, 15v, 25)<br><br>Zusammen\n mit Rode Entwurf einer Preismedaille (I. HA Rep 76alt III, Nr. 9\nAkademische Conferenzprotokolle 1786-1788, fol. 1, 2, 3, 4)<br>Im Juni\nAprobation der Entw\u00fcrfe, die von Meils Bruder ausgef\u00fchrt werden sollen\n(I. HA Rep 76alt III, Nr. 9 Akademische Conferenzprotokolle 1786-1788,\nfol. 12)<br><br>Beteiligung an der\nBerliner Akademieausstellung: \"Eine allegorische Zeichnung\", \"Der\nbelohnende Genius der Academie\", \"Orpheus\", \"Pythagoras und seine\nSch\u00fcler\". (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, Bd. 1, 1786: 41-44)<br><br>Im BMPK Kupferstichkabinett sind aus diesem Jahr folgende zeichnerische Vorlagen erhalten:<br>\"M\u00e4dchen\n eine B\u00fcste umarmend\", Titelkupfer zu (Elizabeth Blowers?) \"Maria\",\nBerlin [Verlag nicht nachweisbar]. (Friedl\u00e4nder, 1921, Bd. 1, S. 230).<br><br>Reformation\n des Reglements und der Statuten durch Meil. (I. HA Rep 76alt III, Nr. 9\nAkademische Conferenzprotokolle 1786-1788, fol. 2 RS u. 3 RS)<br><br>Zusammen\n mit seinem Sekret\u00e4r ist Meil f\u00fcr den diesj\u00e4hrigen Ausstellungskatalog\nverantwortlich. (I. HA Rep 76alt III, Nr. 9 Akademische\nConferenzprotokolle 1786-1788, fol. 6; I. HA Rep 76alt III, Nr. 9\nAkademische Conferenzprotokolle 1786-1788, fol. 6).<br><br>In einem\nanderen Protokoll werden zus\u00e4tzlich Taessart, Meyer und Meils Bruder\ngenannt (I. HA Rep 76alt III, Nr. 9 Akademische Conferenzprotokolle\n1786-1788, fol. 5)<br><br>4. Mai: \"Der Herr Director Rode hatt der\nAcademie angezeigt da\u00df Se. Durchlaucht der Herzog von Curlandt das\nPatent so derselbe in Begleitung der Herrn J. W. Meil und dem Sekret\u00e4r\nhochdenenselben im Nahmen der Academie am 30. April \u00fcberreicht hatte\ngn\u00e4dig aufgenommen h\u00e4tte, wodurch hochderselbe zu einem EhrenMitglied\nder Academie aufgenommen worden.\" (I. HA Rep 76alt III, Nr. 9\nAkademische Conferenzprotokolle 1786-1788, fol. 6)<br><br>Reform des Zeichenunterrichtes: \"Die\n Herrn Professor Kr\u00fcger und Eckert haben ihre Vorschl\u00e4ge zur\nClassification der Studirenden in der Zeichen Classe vorgelegt, da aber\nein vorher gethaner Vorschlag des Herrn Director Herrn Meil Sr: und\nunterzeichneten Secretairs laut Protokol vom 24. v. M: schon vom Sr:\nhochfreyherrl Excellenz des Herrn Protektors aprobirt worden ist, nach\nwelchem in einer<br><br>1ten Classe Principia, Blumen und Zierrathen von Herrn Saler<br><br>2ten&nbsp; _____ Kopfe, H\u00e4nde, F\u00fc\u00dfe u. s. w. _______Prof. Eckert<br><br>3ten&nbsp; _____ Ganze Figuren _________________Kr\u00fcger<br><br>gelehrt\n werden sollen, so soll es dabey sein Bewenden haben. Solte es aber der\nFond der Academie erlauben so k\u00f6nnte noch eine 4te Classe in welcher\nArchitektur Landschaften und dergleichen gezeichnet werden k\u00f6nte,\nangestellt werden, bey welchem man den Herrn Rosenberg zum Lehrer\nbestellen k\u00f6nte.\" (I. HA Rep 76alt III, Nr. 9 Akademische Conferenzprotokolle 1786-1788, fol. 13)<br><br>22.\n Juni: Meil liest einen Aufsatz \"\u00fcber die Gegenst\u00e4nde die zu der\nPr\u00e4mierung f\u00fcr \u00c4ltre K\u00fcnstler als die Sch\u00fcler der Academie,\nvorgeschlagen werden k\u00f6nten\" (I. HA Rep 76alt III, Nr. 9 Akademische\nConferenzprotokolle 1786-1788, fol. 14)<br><br>1. Juli: Meil soll eine Medaille zur Feier der Gesetzesreform entwerfen. \"Er\n soll vor der Hand das Zeichnen und Mahlen der Composition zur Erlangung\n der Grossen Pr\u00e4mien noch eingestellt bleiben und vor erste nur von den\nSch\u00fclern die nach dem Leben studiren oder andere junge K\u00fcnstler zu Erlangung einer zu diesem Behuff noch anzufertigenden sch\u00f6nen gro\u00dfen\nSilberne Medaille gearbeitet werden.<br>Der Gegenstand so wohl f\u00fcr die\nZeichner als auch f\u00fcr die Bildhauer soll eine academische Gruppe von\nzwey Figuren sein. welche in der letzten Woche des Monaths Mertz\ngestellt werden soll. In der folgenden Woche soll die Arbeiten der\nconcurirenden in einer Completten Versammlung der Academie beurtheilt\nwerden und zu Austheilung der Pr\u00e4mien der 29te April, der Tag der Erneuerung der fundermental Gesetze der Privilegien der Academie\nangesetzt werden.\" (I. HA Rep 76alt III, Nr. 9 Akademische\nConferenzprotokolle 1786-1788, fol. 13)<br><br>24. August: Zusammen mit\nFrisch, Tassaert und dem \"Sekret\u00e4r in der Stelle des Herrn Directors\"\nErnennung zum Deputanten. (I. HA Rep 76alt III, Nr. 9 Akademische\nConferenzprotokolle 1786-1788, fol. 17)<br><br>3. November: \"Herr Rector\n Meil Junior ist auf seine Vorstellung da\u00df bei der Academie eine Classe\nzu erlernung der Composition eingerichtet w\u00fcrde zum Lehrer in dieser\nClasse die auch sogleich bewilligt worden ernannt worden, und sollen\nder junge Schesmann und der junge Niedlich vor erste diesen Unterricht\nbey ihm genie\u00dfen, und soll diese Vorstellung circuliren\" (I. HA Rep\n76alt III, Nr. 9 Akademische Conferenzprotokolle 1786-1788, fol. 24)<br><br><b>1787<\/b><br>5. Januar: \"<span style=\"font-size: 12pt; font-family: &quot;Times New Roman&quot;;\">Die Herrn\nRectores Meil Jun. und Frisch werden ein avertissement aufsetzen um dem\nPublicum eine Id\u00e9e zu geben von einer neu zu errichtenden Classification der\nstudirenden Jugend um sie zu ihren k\u00fcnftigen Bestimmung zwegm\u00e4\u00dfiger\nvorzubereiten.\" (<\/span>I. HA Rep 76alt III, Nr. 9 Akademische Conferenzprotokolle 1786-1788, fol. 27)<br><br>3.\n Februar: \"Aus Mangel der Zeit, ist noch r\u00fcckst\u00e4ndig geblieb. Raport von\n der Academie von einem in circulation gesetzten Aufsatz des Herrn Rector\n Meil Junior die Bestellung neuer Lehrer der Zusamensetzung,\nAlterthumsKunde KunstLitteratur e: S: Prot. vom 3n. Xber 1786:<br>dergleichen\n von einem in circulation gesetzten Aufsatz vom Sekret\u00e4r der bestallung\neines Lehrers des Ausdrucks der Landschaften. S. Prot. vom 1n. X.ber das\n dreymonath[liche] examen der arbeiten der Sch\u00fcler in der Zeichen Classe ist\nin der Conferenz vom 2 Janu. nicht vorgenommen worden.\" <span style=\"font-size: 12pt; font-family: &quot;Times New Roman&quot;;\">(<\/span>I. HA Rep 76alt III, Nr. 9 Akademische Conferenzprotokolle 1786-1788, fol. 31)<br><br>Der\n K\u00f6nig steuert aus seiner Sammlung Gem\u00e4lde f\u00fcr die diesj\u00e4hrige\nAkademieausstellung bei, Meil soll die Auswahl treffen. (I. HA Rep 76alt\n III, Nr. 9 Akademische Conferenzprotokolle 1786-1788, fol. 32v)<br><br>25.\n M\u00e4rz: Verlesung des Aufsatzes zur Reform der Zeichenschule. Zusammen\nmit Frisch, Moelter, Kr\u00fcger und Eckert soll Meil ein Reglement f\u00fcr die\nUmsetzung verfassen (I. HA Rep 76alt III, Nr. 9 Akademische\nConferenzprotokolle 1786-1788, fol. 33)<br><br>22. Juni<br>\"Auch die von\n S. Excellenz an den Herrn Rector Meil Junior ergangene Frage den\nFortgang seines Unterrichts in der Composition u.s.w. betreffend hatt\nderselbe angezeigt da\u00df sich noch niemand bey ihm gemeldet hatt um von\ndiesem Unterricht zu profitiren. Um dieses Studium in Aus\u00fcbung zu\nbringen ist demselben aufgegeben worden, mit einigen academischen\nSch\u00fclern an denen er die geh\u00f6rigen F\u00e4higkeiten wahrnehmen wird den\nAnfang zu machen \" (I. HA Rep 76alt III, Nr. 9 Akademische\nConferenzprotokolle 1786-1788, fol. 37v)<br><br>22. Juli<br>\"<span style=\"font-size: 12pt; font-family: &quot;Times New Roman&quot;;\">Se\nExcellenz haben der Academie eine Zeichnung zu einem Dejeun\u00e9 welche auf der\nPorcelan Fabrick ist projectirt worden vorgelegt um ihre Meinung darunter zu\nh\u00f6ren; und dem Herrn Rector Meil Junior eine solche Zeichnung anzufertigen\naufgegeben. <\/span><span style=\"font-size: 12pt; font-family: &quot;Times New Roman&quot;;\">da dieses\nDejeun\u00e9 den 23ten Sber zu \/39 v\/ des K\u00f6nigs Geburtstag fertig sein soll, so\nwird Herr Meil die Zeichnung so bald wie m\u00f6glich liefern<\/span><span style=\"font-size: 12pt; font-family: &quot;Times New Roman&quot;;\">.\"<\/span> (I. HA Rep 76alt III, Nr. 9 Akademische Conferenzprotokolle 1786-1788, fol. 39f.)<br><br>2. November<br>\"Auf befehl. K\u00f6nigl. Majestaet haben S: hochfreyherrl. Excellenz den herrn Galerie Inspector den Eide der Treue leisten lassen .<br>der herr Director wird ihm die Galerie auf dem hiesigen Schlosse<br>der herr Rect: Meil Junior die Gallerie zu Sanssouci und <br>der\n herr Rect: Frisch die Gem\u00e4hlde zu Charlottenburg \u00fcberliefern, und von\nallen werden vollst\u00e4ndige Verzeichni\u00dfe angefertiget werden\" (I. HA Rep\n76alt III, Nr. 9 Akademische Conferenzprotokolle 1786-1788, fol. 43)<br><br>7. Dezember<br><span style=\"font-size: 12pt; font-family: &quot;Times New Roman&quot;;\">\"S.\nExcellenz haben dem Herrn Rector Meil Junior und dem Sekretair einen Cathalogum\nder bey Rost in Leipzig zu verauctionirenden Kupferstiche \u00fcbergeben und sollen\ndieselben etwa f\u00fcr th 100 f\u00fcr die academie n\u00fctzliche \/46v\/ Bl\u00e4tter\nanstreichen und mit bestimmten Preysen durch einen commissionair f\u00fcr dieselbe\nerstehen lassen<\/span>\" (I. HA Rep 76alt III, Nr. 9 Akademische Conferenzprotokolle 1786-1788, fol. 46f.)<br><br>F\u00fcr\n den Verlag G\u00f6schen in Leipzig fertigt Meil eine Titelvignette zu\nGoethes \"Die Leiden des jungen Werther\". Die zeichnerische Vorlage dazu\nbefindet sich im BMPK Kupferstichkabinett. (Friedl\u00e4nder, 1921, Bd. 1, S.\n 230)<br><br>Am 26. Februar 1787 verfasst Meil die Schrift \"Gedanken zu\neiner, unter Aufsicht der K\u00f6nigl. Akademie der K\u00fcnste usw. zu\nerrichtenden Zeichenschule f\u00fcr Handwerker\".<br><br>Die Zeichenschule solle, so hei\u00dft es in der Schrift, in drei Klassen unterteilt werden:<br>\"1ste\n eine Reissclasse w\u00e4re, worinn von der Geometrie so viel gelehrt wird,\ndass sich die Lehrlinge einen deutlichen Begriff von den geometrischen\nLinien, von ihrer Lage gegen einander, und von ihrer Eintheilung machen\nlernen; dass sie ferner allerley Fussmass einzutheilen, und dieses aus\ndem Gro\u00dfen ins Kleine und aus dem Kleinen ins Gro\u00dfe zu \u00fcbertragen\nwissen, dass sie mit dem Zirkel, Lineal und Reissfedern umgehen, und die\n f\u00fcnf S\u00e4ulen-Ordnungen nebst ihren Verzierungen reinlich zeichnen und\nschattiren lernen; und dass ihnen endlich in dieser Classe alles erkl\u00e4rt\n werde, was zur Verfertigung eines Architektonischen Grund- und\nAufrisses, so wohl im weitl\u00e4ufigen als engern Verstande geh\u00f6rt, damit\nTischler, Maurer, Steinmetz, Zimmerleute u.s.w. und \u00fcberhaupt alle\nMetiers, welche k\u00f6rperliche Gegenst\u00e4nde zu bearbeiten haben, sich ihre\nn\u00f6thigen Zeichnungen selbst anfertigen k\u00f6nnen.\"<br>\"Die 2te eine Classe\nder freyen Handzeichnung, von welcher es schwer ist, in kurzem hier mehr\n zu sagen, als was ich schon gesagt habe.\"<br>\"Die 3te. Eine Classe,\nworinn Unterricht im Bossiren, sowohl im Thon als in Wachs, f\u00fcr\ndiejenigen Metiers gegeben wird, welche diesen Unterricht vorz\u00fcglich\nbed\u00fcrfen; als Gelbgiesser, G\u00fcrtler, Schwerdtfeger, T\u00f6pfer u.s.w. Diesen\nk\u00f6nnen die bey der Akademie sich befindlichen Gipsabg\u00fcsse der antiken\nSimmswerke, Basreliefs und anderer Verzierungen, so wie sie sich zu\njedem Metier schicken, zum Nachbossiren vorgelegt werden. Es ist kein\ngeringer Vortheil f\u00fcr die oben erw\u00e4hnten Metiers, wenn sie sich ihre\nModelle selbst erfinden, oder wenigstens selbst bossiren k\u00f6nnen; denn\neben durch diesen Weg mu\u00df die Verfeinerung ihres Metiers gesucht werden.\n Wenn die Lehrlinge die zu ihrer Bestimmung n\u00f6thigen Classen\ndurchgegangen sind, dann k\u00f6nnten ihre erlangten F\u00e4higkeiten dadurch\ngepr\u00fcft werden, da\u00df man Zusammensetzungen von ihnen forderte, und die\nF\u00e4higkeiten bey ihrer Entlassung mit kleinen Pr\u00e4mien belohnt.\"<br>Meil\nunterscheidet bez\u00fcglich des Unterrichtes zwischen der Ausbildung f\u00fcr\nK\u00fcnstler und f\u00fcr Handwerker: f\u00fcr letztere seien die Umrisse \"antiker\nGef\u00e4sse und Urnen\" von \"Blumen und Pflanzen\" ausreichend. Die\nBesch\u00e4ftigung mit der \"Gestalt des Menschen\" bleibe dem K\u00fcnstler\nvorenthalten. F\u00fcr die Handwerker solle der Unterricht auf das je\nbestimmte Handwerk konzentriert sein. (Vollst\u00e4ndiger Text in:\nMonats-Schrift der Akademie der K\u00fcnste und mechanischen Wissenschaften,\n1. Bd., 4. St. (1788), S. 154-168; Ausz\u00fcge des Textes in Wirth S. 20-26)<br><br>Beteiligung an der Berliner Akademieausstellung:<br>\"Eine allegorische Zeichnung\". (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, Bd. 1, 1787: 26)<br><br>Weitere zeichnerische Vorlagen aus diesem Jahr im BMPK Kupferstichkabinett:<br>\"Trauernder Genius\", Titelvignette zu \"Goethes Schriften\" (1. Teil), erschienen im Verlag G\u00f6schen, Leipzig.<br>\"Kalliope\n und Putto\", Titelvignette zu \"Salomon Gessners auserlesene Idyllen\",\nerschienen im Verlag Unger, Berlin. (Friedl\u00e4nder, 1921, Bd. 1, S. 230).<br><br>1788<br>1. November:<br>\"Auf\n die m\u00fcndliche Anzeige das H. Rector Meil jun: \u00fcber dessen Bemerkung,\nbey der letzten Anwesenheit zu Potsdam, wollen Sein Excellenz eine\nrealtion anfertigen um die Sicherheit der Bilder Gallerie zu Potsdam\ngegen leicht zu ver\u00fcbende Diebst\u00e4le, zu bewirken, weil daselbst ein\nDiebstal leicht au\u00dfzuf\u00fchren seyn soll, und jener zu Dresden wohl einen\nunternehmenden Nachahmer finden d\u00fcrfte.\" (I. HA Rep 76alt III, Nr. 10\nAkademische Conferenzprotokolle 1788-1780, fol. 1)<br>\"<span style=\"font-size: 12pt; font-family: &quot;Times New Roman&quot;;\">die\nAbhandlung des p Scheite erhiel H. Meil jun: um dar\u00fcber sein Gutachten\neinzureichen\" <\/span>(I. HA Rep 76alt III, Nr. 10 Akademische Conferenzprotokolle 1788-1780, fol. 2v; vgl. auch fol. 6)<br><br><br>Beteiligung an der Berliner Akademieausstellung:<br>\"Der\n Gott der Liebe\", \"Die Mildth\u00e4tigkeit der Stadt Berlin gegen die\nabgebrandten Ruppiner, eine allegorische Vorstellung\", \"Higi\u00e4a\", \"Die\nschw\u00e4rmende Freude\", \"Ein Bauernm\u00e4dchen\", \"Eine Allegorie, Minerva, eine\n Skizze\". (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, Bd. 1, 1788: 18-23)<br><br>Kost\u00fcmentw\u00fcrfe f\u00fcr \"Macbeth\", B\u00fcrger u. Shakespeare, 28. Dezember. (Klara, S. 48)<br><br>Im BMPK Kupferstichkabinett sind aus diesem Jahr folgende zeichnerische Vorlagen erhalten:<br>Vier\n Vignetten zu \"Virgilii Maronis opera omnia\", erschienen in Leipzig\n[Verlag nicht eindeutig nachweisbar, m\u00f6glicherweise Verlag Fritsch]:\n\"Juno bei Aeolus\", \"Aeneas bei Venus\", \"Juno und Venus\", \"Kampf mit den\nHarpyen\". Dazu noch sieben weitere nicht benutzte Entw\u00fcrfe: \"Venus bei\nVulkan\", \"Venus und Erinnys\", \"Venus bei Neptun\", \"Aeneas redet zu den\nTruppen\" (2 Varianten) und \"Aeneas und Priester\" (2 Varianten).<br>Sowie:\n \"Adler auf einem Altar\", Vignette zur deutschen \u00dcbersetzung von James\nCooks Dritte Entdeckungsreise\", Berlin [Ausgabe nicht nachweisbar].\n(Friedl\u00e4nder, 1921, Bd. 1, S. 230).<br><br>1789<br>17. Januar:<br>\"<span style=\"font-size: 12pt; font-family: &quot;Times New Roman&quot;;\">Dem Geh:\nSekr: H. Weisse soll seine Abhandlung \u00fcber das Cost\u00fcme der Alten mit einem\nBriefe remittirt werden worin ihm f\u00fcr seine Absicht und Arbeit gedankt wird,\nnebst dem Gutachten des Herrn Rect: Meil jun: in Copia ohne die Unterschrift\ndes Nahmens des Herrn Meil.\" (<\/span>I. HA Rep 76alt III, Nr. 10 Akademische Conferenzprotokolle 1788-1780, fol. 12v)<br><br>11. Juli:<br>\"Inmittelst,\n haben nach dem Subscripto von gedachter Sr. Excellenz m\u00fcndl ertheilth\nBefehl dH. Professor Moritz den Auftrag erhalten, die von den H. Meil\njun. f\u00fcr die Academie erkauft B\u00fccher in Empfang zu nehmen, und zu deren\nAufbewahrung, mit dem H. Professor Eckert, gemeinschaftl. eine Zeichnung\n u. Anschlag von Einrichtung eines Begun eum&nbsp; Successive zu vergewi\u00dfenden repositioni, \u00fcber die B\u00fccher Steh - und Zeichen Schr\u00e4nke - zu\n besorgen, und solche Sr. Excellenz hiern\u00e4chst zur Approbation vorzulegen.\" (I. HA Rep 76alt III, Nr. 10 Akademische Conferenzprotokolle\n1788-1780, fol. 29)<br><br>Kost\u00fcmentw\u00fcrfe f\u00fcr \"Athalia\" Racine, 25. September. (Klara, S. 50)<br><br><b>1790<\/b><br>Meil\n entwirft die Kost\u00fcme f\u00fcr das Theaterst\u00fcck \"Die Sonnenjungfrau\". In\neinem Brief an August von Kotzebue schreibt der Direktor des Berliner\nNationaltheaters, Johann Jakob Engel: \"Alles bis auf den geringsten\nStatisten herab war neu eingekleidet; die Zeichnungen hat unser bester\nK\u00fcnstler Meil gemacht.\" (Zit. nach Gerlach, S. 14)<br><br>Am 27. Februar schl\u00e4gt Meil einen K\u00fcnstler namens \"<i style=\"color: rgb(0, 0, 0);\">Gualdals<\/i>\" [?, Name unleserlich] zur Aufnahme vor (aus der Akte geht jedoch nicht hervor, ob dieser als Sch\u00fcler oder als Mitglied aufgenommen werden soll). (I.HA Rep. 76 alt \u00c4ltere Oberbeh\u00f6rden f\u00fcr Wissenschaft,\nKunst, Kirchen- und Schulsachen III Nr. 41, fol. 33)<br><br>Am 27. M\u00e4rz bestellt die Berliner Akademie der K\u00fcnste \"<i>zwey Anatomien<\/i>\". Meil l\u00e4sst eine weitere f\u00fcr sich bestellen. (I. HA Rep. 76 alt \u00c4ltere Oberbeh\u00f6rden f\u00fcr Wissenschaft,\nKunst, Kirchen- und Schulsachen III Nr. 41, fol. 40). Bei den besagten \"<i>Anatomien<\/i>\" handelte es sich jedoch nicht um ein anatomisches Lehrbuch sondern offenbar um Gipsmodelle. (ebd., fol. 59) F\u00fcr den Unterrichtsgebrauch in der Zeichenklasse beschlie\u00dft der Senat am 6. November, an Meil eine \"Anatomie\" aus Rom weiterzuleiten, bei er sich jedoch um Kupferstiche handelt, da \"<i>die Bl\u00e4tter (m\u00fc\u00dfen) auf Pappe aufgezogen und dazu eine teutsche Beschreibung gemacht werden<\/i>\". (ebd., fol. 106)<br><br>Das Senatsprotokoll der Akademie der K\u00fcnste h\u00e4lt am 10. April fest, dass Meil aufgrund der Abwesenheit von Rode und Chodowiecki f\u00fcr die kommende Woche die Beaufsichtigung der Zeichenklasse \u00fcbernehmen solle. (I. HA Rep. 76 alt\n\u00c4ltere Oberbeh\u00f6rden f\u00fcr Wissenschaft, Kunst, Kirchen- und Schulsachen III Nr. 41, fol. 44; vgl. dazu auch fol. 46). Meil berichtet von da an in den Sitzungen regelm\u00e4\u00dfig \u00fcber die Entwicklung der Zeichenklasse (ebd., fol. 53)<br><br>Zur Begutachtung der Modelle f\u00fcr die Quadriga des Brandenburger Tors entsendet die Akademie am ein vierk\u00f6pfiges Komitee bestehend aus Meil, Rode, Frisch und Schadow. Die Begutachtung ist f\u00fcr die zweite Maiwoche angesetzt. (I. HA Rep. 76 alt\n\u00c4ltere Oberbeh\u00f6rden f\u00fcr Wissenschaft, Kunst, Kirchen- und Schulsachen III Nr. 41, fol. 48)<br><br>Am\n 17. Juli setzt sich Meil in der Akademiesitzung f\u00fcr <span style=\"color: rgb(0, 0, 0);\">\"<i>Heidenreich<\/i><\/span>\" (m\u00f6glicherweise identisch mit dem Zeichner und Kupferstecher J. D. Heidenreich, der jedoch nur zwischen 1791 und 1793 Sch\u00fcler an der Akademie war bzw. zu dieser Zeit mehrmals bei der Akademieausstellung vertreten war, Thieme\/Becker, Bd. 15\/16, S. 264) ein und\n erbittet f\u00fcr diesen eine finanzielle Untzerst\u00fctzung. (I.HA Rep. 76 alt\n\u00c4ltere Oberbeh\u00f6rden f\u00fcr Wissenschaft, Kunst, Kirchen- und Schulsachen III Nr. 41, fol. 67)<br><br>Im\n August ersteigert Meil einen gro\u00dfen Teil des Nachlasses von Jean Pierre\n Antoine Tassaert. (Vgl. Brief Chodowieckis an Graff vom 15. August\n1790; Steinbrucker, S. 85)<br><br>Am 2. Oktober kauft die Akademie eine\nGipssammlung von Meil an (das Protokoll ist hier jedoch nicht eindeutig, m\u00f6glicherweise handelt es sich auch um Johann Heinrich Meil), die in dem \"untern Saale\" aufgestellt werden\nsoll. (I.HA Rep. 76 alt \u00c4ltere Oberbeh\u00f6rden f\u00fcr Wissenschaft, Kunst,\nKirchen- und Schulsachen III Nr. 41, fol. 90; vgl. dazu auch fol. 92) Bereits am 15. M\u00e4rz 1791 wird die Sammlung erneut verlagert, da in \"<i>dem gew\u00f6hnlichen Conferentz-Zimmer<\/i>\" eine Vorlesung von Moritz stattfinden soll. (ebd., fol. 151) Der neue Aufstellungsort wird nicht genannt. Jedoch vermerkt das Protokoll vom 16. April einer Renovierung der besch\u00e4digten Sammlung, die im Anschluss daran zusammen mit den \"<i>L\u00fcttkeschen Gip\u00dfsachen<\/i>\" nach einer Aufstellung von Karsten \"<i>in die untere Sa\u00e4le<\/i>\" gebracht werden solle. (ebd. fol. 173; zur Renovierung durch Beyer vgl. fol. 176, 181)<br><br>Meil erinnert in der Senatssitzung am 27. November daran, die Sch\u00fcler, welche freien Unterricht erhalten, regelm\u00e4\u00dfig zu \u00fcberpr\u00fcfen, um ggf. dieses Privileg wieder zu entziehen. (I.HA Rep. 76 alt \u00c4ltere Oberbeh\u00f6rden f\u00fcr Wissenschaft, Kunst,\nKirchen- und Schulsachen III Nr. 41, fol. 116)<br><br>Im BMPK Kupferstichabinett sind aus diesem Jahr folgende zeichnerische Vorlagen erhalten:<br>\"Dichtkunst\n und Satyr\" (mit Vorstudie), Vignette zu \"Friedrichs d. Gr. bei seinen\nLebzeiten erschienene Werke\", Berlin [Titel nicht nachweisbar].\n(Friedl\u00e4nder, 1921, Bd. 1, S. 2).<br><br>1790-1802<br>Meil arbeitet f\u00fcr Iffland. (Klara, S. 53)<br>Kost\u00fcmentw\u00fcrfe\n aus dieser Zeit werden im BMPK Kupferstichkabinett unter den Signaturen\n MGI 7\/11 (Meil 4) und 7\/12 (Meil 5) aufbewahrt.<br>Friedrich Nicolai schreibt dazu in seinen \"Beschreibung von Berlin\", 1779, 2. Bd., S. 1028:<br>\"Er\n hat einen besonderen Verdienst um das hiesige Theater, durch\nverschiedene Zeichnungen zu Kleidungen, die er f\u00fcr dasselbe gemacht hat.\n Seine Kenntni\u00df des Kostums der alten und mittleren Zeit ist es zu\nverdanken, wenn auf demselben die Personen dem Charakter der Zeit gem\u00e4\u00df\nauftreten. Die altgriechischen und simpeln Kleidungen der Ariadne und\ndes Theseus, der Medea und des Jason, des Cephalus und Prokris, die\naltdeutschen Kleidungen des 16ten Jahrhunderts im G\u00f6tz von Berlichingen,\n und die gothischen Kleidungen in der Hermanide sind nach seinen\nZeichnungen gemacht worden. Kenner versichern, da\u00df sie in Italien und\nFrankreich, zwar mehr Flitterstaat, aber nicht ein so richtiges Kostum\ngefunden h\u00e4tten.\"<br><br>In seinem Buch \"B\u00fcsten berlinischer\nGelehrten und K\u00fcnstler mit Devisen\" vermerkt Julius Friedrich Kn\u00fcppeln:\n\"Wenige K\u00fcnstler erreichen ihn an Kenntnis des Kostume und seine\nAufgaben desselben beim berlinischen Theater haben den Anspruch der\nKenner gerechtfertigt, da\u00df r\u00f6mische und griechische Kleidungen, in\nItalien selbst wol mit gr\u00f6\u00dferem Flitterstaat, aber nicht mit mehrerer\nRichtigkeit gesehen werden k\u00f6nnten.\" (Kn\u00fcppeln, S. 171)<br><br><b>1791<\/b><br>Am 15. Januar vermerken Chodowiecki und Eckert, dass sich die Sch\u00fcler der Zeichenklasse verschiedentlich falsche Arbeitsmethode angeeignet h\u00e4tten, \"<i>da\u00df sie ihre Zeichnungen nicht auf einmahl anlegten, sondern nach Vorlieben, bald diesen, bald jenen einzelnen, mit einander nicht zusammen hangenden Theil anfingen und vollendeten, ohne auf das Gantze R\u00fccksicht zu nehmen<\/i>.\" Meil wird beauftragt, dar\u00fcber in der n\u00e4chsten Sitzung zu berichten. (I. HA Rep. 76 alt \u00c4ltere Oberbeh\u00f6rden f\u00fcr Wissenschaft, Kunst,\nKirchen- und Schulsachen III Nr. 41, fol. 128) Meil bem\u00e4ngelt in der Sitzung am 22. Januar jedoch nicht die Arbeitsweise seiner Sch\u00fcler, sondern weist stattdessen auf die schlechten Arbeitspl\u00e4tze hin und schl\u00e4gt eine \"<i>Anschaffung von 2\n St\u00e4nden und 2 Staffeleyen<\/i>\" vor. Des weiteren sollen \"die Kerls und Weiber, welche\nunten am Eingang der Academie mit Kuchen Obst, u.d.gl. hielten, zu\nvielen Unordnungen Anla\u00df g\u00e4ben, indem sie theils, durch h\u00e4ufiges\nHerunterlaufen, viel Zeit verschleuderten, theils einer, den anderen,\nzur Nascherey verf\u00fchrten\" vertrieben werden. (I. HA Rep. 76 alt\n\u00c4ltere Oberbeh\u00f6rden f\u00fcr Wissenschaft, Kunst, Kirchen- und Schulsachen III Nr. 41, fol. 133)<br><br>Am 26. Februar berichtet Meil in der Senatssitzung \u00fcber die Entwicklung der Zeichenklasse. (I. HA Rep. 76 alt\n\u00c4ltere Oberbeh\u00f6rden f\u00fcr Wissenschaft, Kunst, Kirchen- und Schulsachen III Nr. 41, fol. 148) Ein weiterer Bericht Meils am 19. M\u00e4rz, der jedoch nichts besonders anmerkt. (ebd., fol. 156)<br><br>Am 5. M\u00e4rz spricht sich Meil zusammen mit seinem Bruder und Chodowiecki gegen die von Unger vorgeschlagene Aufnahme des Schriftgie\u00dfers und Buchdruckers Firmin Didot in die \"<i>Mechanische Classe<\/i>\" aus. Begr\u00fcndung: Didot solle die Akademie pers\u00f6nlich um die Aufnahme ersuchen. Da alle anderen Mitglieder des Senats die Aufnahme jedoch bef\u00fcrworten, wird Didot aufgenommen. (I. HA Rep. 76 alt \u00c4ltere\nOberbeh\u00f6rden f\u00fcr Wissenschaft, Kunst, Kirchen- und Schulsachen III Nr. 41, fol. 154)<br><br>In der Senatssitzung am 16. April wird eine Kritik Meils an dem zeichnerischen Entwurf f\u00fcr die Pferdeskulptur Abbe de Paws f\u00fcr das geplante K\u00f6nigliche Monument verlesen.\n(I. HA Rep. 76 alt \u00c4ltere Oberbeh\u00f6rden f\u00fcr Wissenschaft, Kunst, Kirchen-\nund Schulsachen III Nr. 41, fol. 172; vgl. auch fol. 164) <br>Des weiteren wird Meil zusammen mit Frisch und Moritz f\u00fcr die Erarbeitung des diesj\u00e4hrigen Ausstellungskataloges beauftragt. (ebd. fol. 173)<br><br>In der Sitzung am 7. Mai pl\u00e4diert Meil zusammen mit Rode und Chodowiecki daf\u00fcr, noch weitere Sch\u00fcler f\u00fcr den freien Unterricht aufzunehmen, \"<i>weil der Hauptbericht des H. Eckardt \u00fcber den Unterricht f\u00fcr das n\u00e4chste halbe Jahr noch nicht eingegangen<\/i>\". Meil setzt sich dabei besonders f\u00fcr die Sch\u00fcler \"<i>Lampe<\/i>\" und \"<i>Schmidt<\/i>\" ein. (I. HA Rep. 76 alt\n\u00c4ltere Oberbeh\u00f6rden f\u00fcr Wissenschaft, Kunst, Kirchen- und Schulsachen III Nr. 41, fol. 182f.)<br><br>Das Protoll der Senatssitzung vom 22. Oktober vermerkt, dass Meil eine zeichnerische Vorlage H. Moellingers f\u00fcr eine Uhr, die dem K\u00f6nig geschenkt werden solle, an sich genommen habe, \"<i>um das Ornament geschmackvoll anzuordnen<\/i>\". (I.HA Rep. 76 alt \u00c4ltere\n Oberbeh\u00f6rden f\u00fcr Wissenschaft, Kunst, Kirchen- und Schulsachen III Nr. 41, fol. 213 u. 218)<br>Des weiteren schl\u00e4gt Meil den Bildhauer Bo\u00ffe als Mitglied vor. (ebd., fol. 214)<br><br>Am 3. Dezember wird Meil zusammen mit Chodowiecki im Zusammenhang einer \"<i>Concession zu Anfertigung und Verkauf der Gip\u00df-Ausg\u00fcsse<\/i>\" damit beauftragt, \"<i>die Seebaldschen Gip\u00dfSachen<\/i>\" zu begutachten. (I.HA Rep. 76 alt \u00c4ltere\n Oberbeh\u00f6rden f\u00fcr Wissenschaft, Kunst, Kirchen- und Schulsachen III Nr. 41, fol. 231) Diese auf ein Monopol hinauslaufende \"<i>Concession<\/i>\" wird \"<i>Seebaldt<\/i>\" jedoch in der Sitzung am 10. Dezember versagt [m\u00f6glicherweise Transkriptionsfehler, gemeint ist sicherlich der Gipsh\u00e4ndler Dominikus Seewald; vgl. Friedrich Nicolai: <i>Beschreibung <\/i>[...], Nachdruck der 3. Auflage, Berlin 1968 (1786): Bd. 2, S. 571] . (ebd., fol. 234)<br><br>Am 17. Dezember schl\u00e4gt Meil vor, die Kosten f\u00fcr die Formen der Gipsabg\u00fcsse, welche Langhans anfertigen lie\u00df, um Skulpturen aus dem \"<i>K\u00f6nigl. Antiken Tempel<\/i>\" g\u00e4nzlich auf Kosten der Akademie verfertigen zu lassen. Die Finanzierung solle \u00fcber den Verkauf weiterer Abg\u00fcsse aus diesen Formen erfolgen \"<i>und er war der Meynung, da\u00df dies in der Folge ein Guter Fond f\u00fcr die Academie werden w\u00fcrde<\/i>\". (I.HA Rep. 76 alt \u00c4ltere Oberbeh\u00f6rden\nf\u00fcr Wissenschaft, Kunst, Kirchen- und SchulsachenIII Nr. 41, fol. 239). Dieser Vorschlag wird jedoch in der kommenden Sitzung nicht weiter er\u00f6rtert. (ebd., fol. 243)<br><br>Beteiligung an der Berliner Akademieausstellung:<br>\"Der\n K\u00f6nig zu Pferde in r\u00f6mischer Kleidung. Derselbe in Kleidung der \u00e4ltern\nDeutschen\", \"Eine Allegorie\", \"Satyre, welche spielen\", \"Der\nMeuchelmord, allegorisch vorgestellt, nach einer Stelle aus Emilia\nGalotti\", \"Die eingebildete Lucretia im Narrenhause, ein Gedanke zu\neiner Kleidung f\u00fcrs Theater\". (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, Bd. 1, 1791:\n3.28)<br><br>Im BMPK Kupferstichkabinett sind aus diesem Jahr folgende zeichnerische Vorlagen erhalten:<br>F\u00fcnf Vignetten f\u00fcr das \"Taschenbuch f\u00fcr Aufkl\u00e4rer\", erschienen im Verlag Unger, Berlin:<br>\"Die\n Hexen\", \"Der Basilisk\", \"Das Gespenst\", Die Vampyren (Szene bei einem\nSarge)\", \"Origenes kombabisiert sich\". (Friedl\u00e4nder, 1921, Bd. 1, S.\n230f.).<br><br><b>1792<\/b><br>Am 4. Februar berichten Rode und Meil \u00fcber die Entwicklung der Zeichenklasse, es ist jedoch \"<i>nichts zu erinnern<\/i>\". (I.HA Rep. 76 alt \u00c4ltere Oberbeh\u00f6rden\nf\u00fcr Wissenschaft, Kunst, Kirchen- und Schulsachen III Nr. 41, fol. 253) Ein weiterer ebensolcher Bericht am 1. Dezember. (ebd., fol. 334)<br><br>Am 18. Februar wird Meil zusammen mit Becherer beauftragt, den zeichnerischen Nachlass des Major v. Gontand zu begutachten, damit dieser ggf. durch die Akademie angekauft wird. (I.HA Rep. 76 alt \u00c4ltere Oberbeh\u00f6rden\nf\u00fcr Wissenschaft, Kunst, Kirchen- und Schulsachen III Nr. 41, fol. 260)<br><br>Im November kommt es in der Zeichenklasse Meils, in der Komposition unterrichtet wird zu Konflikten. Die Sch\u00fcler weigern sich, die von ihnen geforderten Zeichnungen anzufertigen. Der Senat beschlie\u00dft daraufhin am 24. November, abzuwarten, \"<i>was diese Leute bey der n\u00e4chstbevorstehenden Kunstausstellung versprochenermassen exponiren werden, wovon denn, um den Faden der Sache zu behalten, die Direction zu seiner Zeit und zwar in dem Rapport vom 1n April bis zu 1n Ocbr 1793 ihr gutachterliches Sentiment abgeben wird<\/i>\" (I. HA Rep. 76 alt \u00c4ltere Oberbeh\u00f6rden\nf\u00fcr Wissenschaft, Kunst, Kirchen- und Schulsachen III Nr. 41, fol. 330f.; vgl. auch fol. 354)<br><br>Am 1. Dezember vermerkt das Protokoll eine Bestellung Meils von einem Abguss des \"<i>liegenden Faun von Sergell<\/i>\"&nbsp; aus den \"<i>Le Suerschen Gip\u00dfSachen<\/i>\". (I.HA Rep. 76 alt \u00c4ltere Oberbeh\u00f6rden\nf\u00fcr Wissenschaft, Kunst, Kirchen- und Schulsachen III Nr. 41, fol. 336)<br><br>Entwurf f\u00fcr ein Relief mit dem Portrait\nFriedrichs II., das von Martini ausgef\u00fchrt im Garten des Auftraggebers,\nGeneral Prittwitz, in Quilitz (Neu-Hardenberg) aufgestellt wird.<br><br>Im BMPK Kupferstichkabinett sind aus diesem Jahr folgende zeichnerische Vorlagen erhalten:<br>\"Minerva mit Putten\", Titelkupfer zu Johann Wilhelm von Archenholtz' Zeitschrift \"Minerva\", Berlin.<br>Zwei\n Arbeiten zu Johann Gottwerth M\u00fcllers \"Selim der Gl\u00fcckliche\", erschienen\n im Verlag von Friedrich Nicolai: \"Neger und Muselman\", \"Zwei komische\nFiguren auf Leitern, einander gegen\u00fcber, zwischen ihnen andere groteske\nGestalten\" (unverwendeter Entwurf). (Friedl\u00e4nder, 1921, Bd. 1, S. 231).<br><br><b>1793<\/b><br>Am 6. Januar pr\u00e4sentiert Meil in der Senatssitzung Gipsabg\u00fcsse von Hagemann und schl\u00e4gt vor, durch diesen \"<i>die sch\u00f6nsten Gip\u00dfsachen in Postdam<\/i>\" in \"<i>mittleren Gr\u00f6\u00dfe<\/i>\" abformen zu lassen. Die Form, so erkl\u00e4rt Meil weiter, w\u00fcrden der Akademie \u00fcberlassen werden, insofern diese Hagemann weiterhin \"<i>verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig<\/i>\" unterst\u00fctzen w\u00fcrde. (I.HA Rep. 76 alt \u00c4ltere Oberbeh\u00f6rden\nf\u00fcr Wissenschaft, Kunst, Kirchen- und Schulsachen III Nr. 41, fol. 340; vgl. dazu auch fol. 348 u. 350)<br><br>Am 12. Januar verzeichnet das Protokoll der Senatssitzung eine Beurteilung Meils zu einer Zeichnung von Roesel, die eine Antilopenhaut zeigt. (I.HA Rep. 76 alt \u00c4ltere Oberbeh\u00f6rden\nf\u00fcr Wissenschaft, Kunst, Kirchen- und Schulsachen III Nr. 41, fol. 344)<br><br>Am 26. Januar erstattet Meil schriftlichen Bericht \u00fcber die Entwicklung der Zeichenklasse. Dabei wurde namentlich besonders begabte Sch\u00fcler erw\u00e4hnt, deren Namen im Protokoll jedoch nicht angef\u00fchrt werden. (I.HA Rep. 76 alt \u00c4ltere Oberbeh\u00f6rden\nf\u00fcr Wissenschaft, Kunst, Kirchen- und Schulsachen III Nr. 41, fol. 350). <br><br>Meil bezieht das \"Pascalsche Haus\" in der Neuen Friedrichstra\u00dfe. (Dorn, S. 9)<br><br>Beteiligung an der Berliner Akademieausstellung:<br>\"4\n gezeichnete Gegenst\u00e4nde zum Kupferstechen bestimmt, aus dem Roman,\nbenannt die Burg von Otronto\", \"Die drei Grazien\". (B\u00f6rsch-Supan,\nKataloge, Bd. 1, 1793: 19-24)<br><br>Am 7. Dezember wird Meil mit der Begutachtung von Kupferstichen Koenigs und eines \"Verzeichni\u00df einer Kupferstichsammlung, welche in Leipzig verkauft werden soll\" beauftragt. (I.HA Rep. 76 alt \u00c4ltere Oberbeh\u00f6rden\nf\u00fcr Wissenschaft, Kunst, Kirchen- und Schulsachen III Nr. 41, fol. 415) W\u00e4hrend die Anschaffung der Kupferstiche Koenigs von Meil bef\u00fcrwortet, lehnt er den Kauf des Kupferstichverzeichnisses ab. (ebd., fol. 418f.)<br><br><b>1794<\/b><br>Meil wird am 28. Juni mit der Begutachtung Rambachs beauftragt, welcher sich der Akademie als Nachfolger f\u00fcr den verstorbenen Moritz in allen seinen Aufgaben angeboten hatte. (I. HA Rep. 76 alt \u00c4ltere Oberbeh\u00f6rden f\u00fcr Wissenschaft, Kunst, Kirchen- und Schulsachen III Nr. 41, fol. 466) Ein Bericht \u00fcber ein Gespr\u00e4ch zwischen Meil und Rambach wird im Protokoll des 5. Juli erw\u00e4hnt. (ebd., fol. 468)<br>Ebenso wird in dem Protokoll vom 28. Juni die Begutachtung einer Wachsb\u00fcste des Herzogs von Braunschweig aus der Hand eines gewissen \"<i>Weber aus Wolfenb\u00fcttel<\/i>\" genannt, die von Meil zusammen mit Chodowiecki und Frisch durchgef\u00fchrt wird.<br><br>Neben\n Frisch und Berger wird Meil mit der Organisation der\nAkademieausstellung beauftragt. (I. HA Rep. 76 alt \u00c4ltere Oberbeh\u00f6rden\nf\u00fcr Wissenschaft, Kunst, Kirchen- und Schulsachen III Nr. 41, fol. 528)<br><br>Im BMPK Kupferstichkabinett sind aus diesem Jahr folgende zeichnerische Vorlagen erhalten:<br>\"M\u00e4dchen\n vor einem J\u00fcngling kniend\", Figuren f\u00fcr den Titelkupfer zu&nbsp; Friedrich\nvon Oertels \"Bettina: Eine Geschichte in Briefen [...]\", erschienen im\nVerlag Leo, Leipzig.<br>\"Vorlesung\" (mit vier Studien), Vignette zu\nLudwig Heinrich Nicolays \"Geschichte eines dicken Mannes\", erschienen\nFriedrich Nicolai, Berlin. (Friedl\u00e4nder, 1921, Bd. 1, S. 231f.).<br><br><b>1795<\/b><br>In der Senatssitzung vom 17. Januar schl\u00e4gt Meil die Anschaffung der \"<i>Lippertsche<\/i>[n] <i>Dactiliothec<\/i>\" vor. Ein Entschluss dar\u00fcber wird jedoch nicht gef\u00e4llt. (I. HA Rep. 76 alt \u00c4ltere Oberbeh\u00f6rden\nf\u00fcr Wissenschaft, Kunst, Kirchen- und Schulsachen III Nr. 41, fol. 505)<br><br>Am 4. Juli wird Meil zusammen mit Rambach beauftragt, den Bestand der Akademie-Bibliothek durchzusehen, um ggf. Anschaffungsvorschl\u00e4ge zu unterbreiten. (I. HA Rep. 76 alt \u00c4ltere Oberbeh\u00f6rden\nf\u00fcr Wissenschaft, Kunst, Kirchen- und Schulsachen III Nr. 41, fol. 525)<br><br>Zusammen mit Frisch und Berger wird Meil am 15. August \"<i>das arrangement der<\/i> [Akademie-]<i>Ausstellung<\/i>\" \u00fcbertragen. (I. HA Rep. 76 alt \u00c4l","genealogie":"Vater: Johann Christoph Meil (1698-1734), Hofbildhauer am Hof des Herzogs von Sachsen-Altenburg\nMutter: N.N.\nStiefvater: Johann Jeremias Martini (ca. 1710-1760), Bildhauer am Hof des Herzogs von Sachsen-Altenburg\nBruder: Johann Heinrich Meil (1730-1820)\nSchwester: N.N. (geb. 1736\/1743)\nTante: Christina Meyer (Geburtsname unbekannt)\nOnkel: Wilhelm Christian Meyer (1726-1786), Bildhauer","primaer":null,"sekundaer":null,"berlinaufenthalte":[],"fach":["Bildende Kunst"],"institution":["Akademie der K\u00fcnste"],"ort":[],"verein":["Montagsclub"],"quellen_liste":null,"quellen_allgemein":""}}