
{"meta":{"meta-title":"Christoph Franz Hillner < Personen","meta-description":"Christoph Franz Hillner < Personen","canonical-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/884","api-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/api\/personen\/884","zitat":{"bereich":"Person","bearbeitet":"","titel":"Christoph Franz Hillner"},"count":{"lebensdaten":10,"namensformen":0,"genealogie":0,"biographie":1,"werke":0,"berlinaufenthalte":0,"register":2,"quellen":0},"translations":"personen","breadcrumb":[{"url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen","text":"Personen"},{"url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/884","text":"Christoph Franz Hillner"}]},"data":{"id":884,"zusatz_id":884,"meta":{"meta-title":"Christoph Franz Hillner < Personen","meta-description":"Christoph Franz Hillner < Personen","canonical-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/884","api-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/api\/personen\/884"},"title":"Christoph Franz Hillner","nachname":"Hillner","vorname":"Christoph Franz","lexikal-name":null,"titel":"","adelstitel":"","adelspraedikat":"","geburtsdatum":"1745","geburtsort":"Breslau","geburtsland":null,"staatsangehoerigkeit":"","geschlecht":"m\u00e4nnlich","konfession":"","sterbedatum":"1812","sterbeort":"Potsdam","sterbeland":null,"berufe":["Maler"],"vereine":[" <a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/geselligkeit\/45\" class=\"link-hover text-primary\">Akademie der K\u00fcnste<\/a>"],"bekanntschaften":["<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/638\" class=\"link-hover text-primary\">Christian Bernhard Rode (Maler, Kupferstecher)<\/a>"],"dynastie":null,"geburtsname":null,"gebadelspraedikat":"","gebtitel":"","geschieden":null,"verwitwet":null,"pseudonym":null,"namensvarianten":null,"namensaenderung":null,"lebenslauf":"  Hillner geh\u00f6rt zu den Berliner und Potsdamer K\u00fcnstlern, \u00fcber die nur sehr wenig bekannt ist. Aus den Akten der Akademie der K\u00fcnste konnten einige Fakten \u00fcber die von ihm in Potsdam gegr\u00fcndete private Kunstschule gewonnen werden.<br><br>Hillner wird in Breslau geboren. Sein Vater, Johann Hillner (geb. 1705) ist seit 1749 Orangeng\u00e4rtner in Sanssouci. (G\u00f6tz Eckardt: Ein Potsdamer Maler, 1979, S. 232; Nicolai, Beschreibung der Kgl. Residenzst\u00e4dte 1786, Anhang S. 33)<br><b><br>1763 bis 1765<\/b> <br>\n  Studium bei Rode in Berlin. (Ebd.)<br><br><b>nach 1765 <\/b><br>Selbststudium durch Kopieren in der Potsdamer Bildergalerie. Wohl Betreuung durch den Inspektor der Bildergalerie Matthias \u00d6sterreich. In Puhlmanns Briefen aus Rom wird mehrmals erw\u00e4hnt, dass \u00d6sterreich an Hillner geschrieben habe. (Ebd.)<br>\n  <b><br>\n  1774 bis 1777<\/b> <br>\n  Aufenthalt in Rom gemeinsam mit Johann Gottlieb Puhlmann. Hillner lernt ebenso wie Puhlmann im Atelier von Battoni. Kopiert im Vatikan: \"die Schlacht zwischen Konstantin und Maxentius, von Giulio Romano, nach Raphaels Zeichnung, im Vatikan al Fresko gemalt\" (Nicolai, Beschreibung der Kgl. Residenzst\u00e4dte 1786, Anhang S. 33) und in der Galleria Farnese (vgl. unten).<br>Puhlmann berichtet in einem Brief im Sommer 1776 (begonnen 9. Juni, beendet Anfang September): <i>\"Sie verlangen zu wissen, was Mr. Hillner macht. Er ist schon \u00fcber 1 Jahr nicht mehr bei Batoni gekommen. Einen Sommer und Winter ist er bei einem Bildhauer gegangen, wo er nach Gips gezeichnet. Dann hat er einige Monat zu Haus nach Gipsk\u00f6pfen gezeichnet, bis ich auf Anraten Batonis nach der Galerie Carrach [Galleria Farnese] gegangen, wo er 2 Monat mit mir gezeichnet. Da man nur vormittags da zeichnen konnte, so hat er nachmittags italienisch gelernt. Jetzt ist er seit 14 Tagen im Vatikan, wo wir beide die Erlaubnis genommen, und hat angefangen, die Bataille von Julio Romano zu kopieren, die er durch Gitter nach meinem Kupfer aufgezeichnet. Er folgt im Studieren seinem Kopf und spricht von Battoni eben nicht zum besten, weil dieser ihm seine Arbeit getadelt<\/i>.\" (G\u00f6tz Eckardt: Ein Potsdamer Maler, 1979, S. 108). Die Erlaubnis, im Palazzo Farnese zu kopieren, wurde durch den neapolitanischen Minister (der Palazzo befand sich durch Erbgang in neapolitanischem Besitz) auf Vermittlung des preu\u00dfischen Ministerresidenten Abb\u00e9 Ciofani f\u00fcr zwei Monate erteilt und dann nochmals um zwei Monate verl\u00e4ngert. Hillner und Puhlmann hielten sich dort jeden Tag mehrere Stunden auf. (Vgl. ebd., S. 110f.)<br><br>Im Dezember 1776 berichtet Puhlmann seiner Familie in Potsdam, da\u00df er im kommenden Fr\u00fchjahr mit Hillner nach Neapel reisen wolle. Im April wolle Hillner nach Paris reisen. (Ebd., S. 120) Die geplante Neapelreise fand nicht statt. <br><br><b>1777<\/b><br>R\u00fcckreise aus Rom \u00fcber Turin nach Paris. Von dort nach Antwerpen und \u00fcber Holland&nbsp;\n  R\u00fcckkehr nach Potsdam. (Ebd.).<br>Im Tagebuch Puhlmanns wird erw\u00e4hnt, da\u00df Hillner am 6. April einen Vertrag \u00fcber\n die Fahrt nach Turin abschlie\u00dft, am 10. April verl\u00e4sst Hillner Rom. Am\n9. Juni 1777 empf\u00e4ngt Puhlmann einen Brief aus Paris, in dem Hillner\nseine Ankunft in Paris mitteilt. Da Hillner das Franz\u00f6sische nicht\nbeherrsche, sei die Reise besonders teuer geworden. Er lebe nun in einem\n Wirthaus und w\u00fcrde sich wohl nicht lang in Paris aufhalten. (Ebd., S.\n128f.) <br>Am 4. Oktober 1777 erh\u00e4lt Puhlmann einen weiteren Brief von\nHillner aus Paris. (Ebd. S. 140)<br><br><b>1778<\/b><br>Puhlmann schreibt an seine Familie am 6. Mai aus Rom: \"<i>Der Einfall von Mr. H[illner] Galerieinspektor zu werden, ist so ungereimt eben nicht gewesen, mich soll nur wundern, wer den Posten erhalten wird<\/i>.\" (Ebd., S. 147) Matthias \u00d6sterreich war am 19. M\u00e4rz 1778 verstorben. Tats\u00e4chlich erhielt Puhlmann das Amt 1787.<br><br><b>1780<br><\/b>Parisaufenthalt. (Becker, S. 345)<br>\n  <b><br>\n  1788<br><\/b>Beteiligung an der dritten Berliner Akademieausstellung:<br>\"<i>Orestes und Pilades<\/i>\", \"<i>Krieg und Friede<\/i>\", \"<i>Venus und Cupido zweymahl verschieden vorgestellt<\/i>\", \"<i>Bachus und Ariadne<\/i>\" (vermutlich Kopie nach Annibale Caracci in der Galleria Farnese), \"<i>Der ungl\u00e4ubige Thomas<\/i>\", \"<i>Psyche und Amor<\/i>\", \"<i>Die Anbetung der Hirten<\/i>\", \"<i>Ein Bildni\u00df in Profil<\/i>\" (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 1. Bd. 1788:189-196).<br><br><b>1789<br><\/b>Beteiligung an der Berliner Akademieausstellung:<br>Unter den nachgereichten Arbeiten:<br>\"<i>Die Mahlerei, eine allegorische Darstellung<\/i>\" (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 1. Bd. 1789:S.60).<br>\n  <b><br>\n  1790<\/b> <br>\n  Am 17. Juli 1790 zum Ordentlichen Mitglied der Akademie der K\u00fcnste in Berlin ernannt (GStA PK I. HA Rep. 76 alt III Nr. 41, S. 66)<br><br><b>1791<br><\/b>Beteiligung an der Berliner Akademieausstellung:<br>\"<i>Die Figur des K\u00f6nigs zu Pferde in r\u00f6mischer Tracht; mit Postament; eine Zeichnung<\/i>\" (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 1. Bd. 1791:10).<br><br><b>1795<\/b><br><!--[if gte mso 9]><xml>\n <w:WordDocument>\n  <w:View>Normal<\/w:View>\n  <w:Zoom>0<\/w:Zoom>\n  <w:HyphenationZone>21<\/w:HyphenationZone>\n  <w:PunctuationKerning\/>\n  <w:ValidateAgainstSchemas\/>\n  <w:SaveIfXMLInvalid>false<\/w:SaveIfXMLInvalid>\n  <w:IgnoreMixedContent>false<\/w:IgnoreMixedContent>\n  <w:AlwaysShowPlaceholderText>false<\/w:AlwaysShowPlaceholderText>\n  <w:Compatibility>\n   <w:BreakWrappedTables\/>\n   <w:SnapToGridInCell\/>\n   <w:WrapTextWithPunct\/>\n   <w:UseAsianBreakRules\/>\n   <w:DontGrowAutofit\/>\n  <\/w:Compatibility>\n  <w:BrowserLevel>MicrosoftInternetExplorer4<\/w:BrowserLevel>\n <\/w:WordDocument>\n<\/xml><![endif]--><!--[if gte mso 9]><xml>\n <w:LatentStyles DefLockedState=\"false\" LatentStyleCount=\"156\">\n <\/w:LatentStyles>\n<\/xml><![endif]--><!--[if gte mso 10]>\n<style>\n \/* Style Definitions *\/\n table.MsoNormalTable\n\t{mso-style-name:\"Normale Tabelle\";\n\tmso-tstyle-rowband-size:0;\n\tmso-tstyle-colband-size:0;\n\tmso-style-noshow:yes;\n\tmso-style-parent:\"\";\n\tmso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt;\n\tmso-para-margin:0cm;\n\tmso-para-margin-bottom:.0001pt;\n\tmso-pagination:widow-orphan;\n\tfont-size:10.0pt;\n\tfont-family:\"Times New Roman\";\n\tmso-ansi-language:#0400;\n\tmso-fareast-language:#0400;\n\tmso-bidi-language:#0400;}\n<\/style>\n<![endif]-->In der Haude-Spenersche Zeitung, Nr. 96, Dienstag, den 11. August 1795 wirbt Hillner f\u00fcr seine Zeichenschule:<br><!--[if gte mso 9]><xml>\n <w:WordDocument>\n  <w:View>Normal<\/w:View>\n  <w:Zoom>0<\/w:Zoom>\n  <w:HyphenationZone>21<\/w:HyphenationZone>\n  <w:PunctuationKerning\/>\n  <w:ValidateAgainstSchemas\/>\n  <w:SaveIfXMLInvalid>false<\/w:SaveIfXMLInvalid>\n  <w:IgnoreMixedContent>false<\/w:IgnoreMixedContent>\n  <w:AlwaysShowPlaceholderText>false<\/w:AlwaysShowPlaceholderText>\n  <w:Compatibility>\n   <w:BreakWrappedTables\/>\n   <w:SnapToGridInCell\/>\n   <w:WrapTextWithPunct\/>\n   <w:UseAsianBreakRules\/>\n   <w:DontGrowAutofit\/>\n  <\/w:Compatibility>\n  <w:BrowserLevel>MicrosoftInternetExplorer4<\/w:BrowserLevel>\n <\/w:WordDocument>\n<\/xml><![endif]--><!--[if gte mso 9]><xml>\n <w:LatentStyles DefLockedState=\"false\" LatentStyleCount=\"156\">\n <\/w:LatentStyles>\n<\/xml><![endif]--><!--[if gte mso 10]>\n<style>\n \/* Style Definitions *\/\n table.MsoNormalTable\n\t{mso-style-name:\"Normale Tabelle\";\n\tmso-tstyle-rowband-size:0;\n\tmso-tstyle-colband-size:0;\n\tmso-style-noshow:yes;\n\tmso-style-parent:\"\";\n\tmso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt;\n\tmso-para-margin:0cm;\n\tmso-para-margin-bottom:.0001pt;\n\tmso-pagination:widow-orphan;\n\tfont-size:10.0pt;\n\tfont-family:\"Times New Roman\";\n\tmso-ansi-language:#0400;\n\tmso-fareast-language:#0400;\n\tmso-bidi-language:#0400;}\n<\/style>\n<![endif]--><i>Der Historien- und Portraitmahler, auch\nRestaurateur alter Gem\u00e4hlde, Herr Franz Hillner, wirkliches Mitglied der K\u00f6nigl.\nAkademie der bildenden K\u00fcnste und mechanischen Wissenschaften zu Berlin wie\nauch der M\u00e4rkischen \u00f6konomischen Gesellschaft zu Potsdam, auch der Mahler- und\nBildhauer-Akademie zu Rom und Paris Mitglied, macht den einheimischen und\nausw\u00e4rtigen Herrschaften und einem respekt. Publikum bekannt, da\u00df er den 1sten\ndieses sein eigenes Haus am Neust\u00e4dter Thor bezogen. Um den W\u00fcnschen\nverschiedener Verehrer der bildenden Kunst ein Gen\u00fcge zu leisten, hat derselbe\nsich entschlossen, eine Zeichen-Akademie zu errichten, wo die zur Kunst\nBelieben tragende Jugend, die im Handzeichnen und in der Oel-Mahlerei einen\nUnterricht zu haben w\u00fcnschen, denselben bei ihm erhalten k\u00f6nnen. Die\nBedingungen hiezu erf\u00e4hrt man bei ihm selbst<\/i>. <br><br>Er erh\u00e4lt daraufhin ein am 6. November 1795 verfasstes Schreiben des Kurators der Akademie der K\u00fcnste, Anton Freiherr von Heinitz, der ihn auffordert, \u00fcber die Einrichtung der Schule an die Akademie zu berichten (GStA PK I. HA Rep. 76 alt III <!--[if gte mso 9]><xml>\n <w:WordDocument>\n  <w:View>Normal<\/w:View>\n  <w:Zoom>0<\/w:Zoom>\n  <w:HyphenationZone>21<\/w:HyphenationZone>\n  <w:PunctuationKerning\/>\n  <w:ValidateAgainstSchemas\/>\n  <w:SaveIfXMLInvalid>false<\/w:SaveIfXMLInvalid>\n  <w:IgnoreMixedContent>false<\/w:IgnoreMixedContent>\n  <w:AlwaysShowPlaceholderText>false<\/w:AlwaysShowPlaceholderText>\n  <w:Compatibility>\n   <w:BreakWrappedTables\/>\n   <w:SnapToGridInCell\/>\n   <w:WrapTextWithPunct\/>\n   <w:UseAsianBreakRules\/>\n   <w:DontGrowAutofit\/>\n  <\/w:Compatibility>\n  <w:BrowserLevel>MicrosoftInternetExplorer4<\/w:BrowserLevel>\n <\/w:WordDocument>\n<\/xml><![endif]--><!--[if gte mso 9]><xml>\n <w:LatentStyles DefLockedState=\"false\" LatentStyleCount=\"156\">\n <\/w:LatentStyles>\n<\/xml><![endif]--><!--[if gte mso 10]>\n<style>\n \/* Style Definitions *\/\n table.MsoNormalTable\n\t{mso-style-name:\"Normale Tabelle\";\n\tmso-tstyle-rowband-size:0;\n\tmso-tstyle-colband-size:0;\n\tmso-style-noshow:yes;\n\tmso-style-parent:\"\";\n\tmso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt;\n\tmso-para-margin:0cm;\n\tmso-para-margin-bottom:.0001pt;\n\tmso-pagination:widow-orphan;\n\tfont-size:10.0pt;\n\tfont-family:\"Times New Roman\";\n\tmso-ansi-language:#0400;\n\tmso-fareast-language:#0400;\n\tmso-bidi-language:#0400;}\n<\/style>\n<![endif]-->Nr. 137, Acta, betreffend die in Potsdam errichtete Zeichen-Anstalt von dem Historien- und Portrait-Mahler Frantz Hillner und dessen Ernennung zum Professor in der Zeichen-Kunst von 1795-1807, fol. 1).<br><p class=\"MsoNormal\" style=\"\"><b style=\"\"><span style=\"\">&nbsp;<\/span><\/b>Hillner antwortet: <!--[if gte mso 9]><xml>\n <w:WordDocument>\n  <w:View>Normal<\/w:View>\n  <w:Zoom>0<\/w:Zoom>\n  <w:HyphenationZone>21<\/w:HyphenationZone>\n  <w:PunctuationKerning\/>\n  <w:ValidateAgainstSchemas\/>\n  <w:SaveIfXMLInvalid>false<\/w:SaveIfXMLInvalid>\n  <w:IgnoreMixedContent>false<\/w:IgnoreMixedContent>\n  <w:AlwaysShowPlaceholderText>false<\/w:AlwaysShowPlaceholderText>\n  <w:Compatibility>\n   <w:BreakWrappedTables\/>\n   <w:SnapToGridInCell\/>\n   <w:WrapTextWithPunct\/>\n   <w:UseAsianBreakRules\/>\n   <w:DontGrowAutofit\/>\n  <\/w:Compatibility>\n  <w:BrowserLevel>MicrosoftInternetExplorer4<\/w:BrowserLevel>\n <\/w:WordDocument>\n<\/xml><![endif]--><!--[if gte mso 9]><xml>\n <w:LatentStyles DefLockedState=\"false\" LatentStyleCount=\"156\">\n <\/w:LatentStyles>\n<\/xml><![endif]--><!--[if gte mso 10]>\n<style>\n \/* Style Definitions *\/\n table.MsoNormalTable\n\t{mso-style-name:\"Normale Tabelle\";\n\tmso-tstyle-rowband-size:0;\n\tmso-tstyle-colband-size:0;\n\tmso-style-noshow:yes;\n\tmso-style-parent:\"\";\n\tmso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt;\n\tmso-para-margin:0cm;\n\tmso-para-margin-bottom:.0001pt;\n\tmso-pagination:widow-orphan;\n\tfont-size:10.0pt;\n\tfont-family:\"Times New Roman\";\n\tmso-ansi-language:#0400;\n\tmso-fareast-language:#0400;\n\tmso-bidi-language:#0400;}\n<\/style>\n<![endif]--><span style=\"\">\"<i>Um meine wenige[n] Kenntnisse\ngemeinn\u00fctzig zu machen, <\/i><\/span><i>so ist es auf Anrathen einiger Freunde der\nKunst gesch\u00e4hen, da\u00df ich ein Hau\u00df in Potsdam erkaufte, mit dem Vorsatz[,]\nes diesem Etablissement zu widmen<\/i>\", auf einem gedruckten Blatt werden weitere Informationen zur Schule gegeben. (Ebd., fol. 2)<br><\/p><i><br>\n\n<\/i><!--[if gte mso 9]><xml>\n <w:WordDocument>\n  <w:View>Normal<\/w:View>\n  <w:Zoom>0<\/w:Zoom>\n  <w:HyphenationZone>21<\/w:HyphenationZone>\n  <w:PunctuationKerning\/>\n  <w:ValidateAgainstSchemas\/>\n  <w:SaveIfXMLInvalid>false<\/w:SaveIfXMLInvalid>\n  <w:IgnoreMixedContent>false<\/w:IgnoreMixedContent>\n  <w:AlwaysShowPlaceholderText>false<\/w:AlwaysShowPlaceholderText>\n  <w:Compatibility>\n   <w:BreakWrappedTables\/>\n   <w:SnapToGridInCell\/>\n   <w:WrapTextWithPunct\/>\n   <w:UseAsianBreakRules\/>\n   <w:DontGrowAutofit\/>\n  <\/w:Compatibility>\n  <w:BrowserLevel>MicrosoftInternetExplorer4<\/w:BrowserLevel>\n <\/w:WordDocument>\n<\/xml><![endif]--><!--[if gte mso 9]><xml>\n <w:LatentStyles DefLockedState=\"false\" LatentStyleCount=\"156\">\n <\/w:LatentStyles>\n<\/xml><![endif]--><!--[if gte mso 10]>\n<style>\n \/* Style Definitions *\/\n table.MsoNormalTable\n\t{mso-style-name:\"Normale Tabelle\";\n\tmso-tstyle-rowband-size:0;\n\tmso-tstyle-colband-size:0;\n\tmso-style-noshow:yes;\n\tmso-style-parent:\"\";\n\tmso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt;\n\tmso-para-margin:0cm;\n\tmso-para-margin-bottom:.0001pt;\n\tmso-pagination:widow-orphan;\n\tfont-size:10.0pt;\n\tfont-family:\"Times New Roman\";\n\tmso-ansi-language:#0400;\n\tmso-fareast-language:#0400;\n\tmso-bidi-language:#0400;}\n<\/style>\n<![endif]--><i>Regulativ<br><\/i><i>F\u00fcr die Herren Scholaren, welche meinen accademischen\nUnterricht n\u00fctzen wollen, m\u00fcssen sich gefallen lassen in meinem Hause zu\nkommen, wo ich zu diesem Studio den Vormittag bestimmt habe.\n\n<\/i><p class=\"MsoNormal\"><i>1. Diejenigen welche t\u00e4glich Unterricht haben wollen, zahlen\npro Monath 3 Rthlr. und haben 2 Stunden t\u00e4glich; auch k\u00f6nnen sie sich Stunden\nw\u00e4hlen[,] die Ihnen bequem seyn.\n\n<\/i><\/p><p class=\"MsoNormal\"><i>2. F\u00fcr die welche sich in der Oelmahlerey unterrichten\nlassen wollen, zahlen pro Monath 6 Rthlr. und k\u00f6nnen den ganzen Vormittag\nbenutzen, die Zahlung mu\u00df aber jedesmal den Anfange des Monats geleistet\nwerden; wollen sie beym Schlu\u00df des Monats ihr Studium endigen, so haben sie\nweiter keine Zahlung zu leisten.<\/i><\/p><i>\n\n<\/i><p class=\"MsoNormal\"><i>3. Diejenigen welche sich Privat-Stunden ausbedingen, da\u00df\nhei\u00dft, nicht t\u00e4glich kommen wollen, erhalten Billets, und zahlen f\u00fcr 24 St\u00fcck 3\nRthlr. haben eine Stunde; bey Endigung der Stunde geben sie ein Billet ab,\nnachdem 24 St\u00fcck abgegeben, erhalten sie wieder 24 St\u00fcck wann sie das Studium\nfortsetzen wollen.<\/i><\/p><i>\n\n<\/i><p class=\"MsoNormal\"><i>4. Zeichen-Materialien m\u00fcssen sie sich selbst besorgen, wo\nsie von mir Anweisung erhalten.<\/i><\/p><i>\n\n<\/i><p class=\"MsoNormal\"><i>5. Mache ich es mir zur Bedingung, wann wichtige Gesch\u00e4fte\nmich von Hause berufen sollten, oder Unp\u00e4\u00dflichkeit es nicht gestatte im Studio\ngegenw\u00e4rtig zu seyn, so m\u00fcssen sie es sich gefallen lassen; doch wenn es mir\nm\u00f6glich, zeige es den Tag zuvor an, was ich f\u00fcr Verf\u00fcgung treffen werde.<\/i><\/p><i>\n\n<\/i><p class=\"MsoNormal\"><i>6. Um zu keinen Beschwerden Anla\u00df zu geben, haben sie das\nRecht ihre Stunden in andern Tagen einzuholen. Gegeben von <\/i><\/p><i>\n\n<\/i><p class=\"MsoNormal\"><i>Frantz Hillner,\n\n<\/i><\/p><p class=\"MsoNormal\"><i>Historien, und Portrait-Mahler, wie auch Restaurateur alter\nGem\u00e4lde, wirkliches Mitglied der K\u00f6nigl[ichen] Accademie der bildenden K\u00fcnste\nund mechanischen Wissenschaften zu Berlin, wie auch verschiedener andern\nAccademien Mitglied. <\/i>(Ebd., fol. 3)<i><br><\/i><\/p>\n\nAn Heinitz schreibt Hillner, da\u00df sich bisher nur wenige Sch\u00fcler angemeldet h\u00e4tten,<br><i>\"dahero ich f\u00fcrchte[,] da\u00df mein\nEndzweck verkannt werden wird<\/i>. <i>Wenn es in der Folge sich nicht besser\nals gegenw\u00e4rtig anl\u00e4\u00dft, so ist es ohnm\u00f6glich, ohne weitere Unterst\u00fctzung bey\nmeinem gefa\u00dften Vorsatz fortzukommen, weil ich nicht im Stande bin[,] mein\nZimmer, und den Unterricht ohnentgeldlich zu geben.\" <\/i>(Ebd. fol.2)<br>\n  <br>\n  <b>1798<br>\n  <\/b> Am 22. Juni berichtet Hillner an Heinitz, da\u00df seine Schule nur wenige Sch\u00fcler habe und diese ihm sein Verdienst entz\u00f6gen, da sie selbst Privatunterricht im Zeichnen g\u00e4ben. Er bittet um eine Ernennung zum Professor der Handzeichnung. Er erh\u00e4lt die vom K\u00f6nig unterzeichnete Ernennung am 28. Juli 1798 und das vom Kurator unterzeichnete Patent.<br><br>Im Novemberg 1798 berichtet Hillner an Heinitz nochmals \u00fcber die schon genannten Schwierigkeiten. Er bittet um die Auszahlung eines j\u00e4hrlichen Gehalts von 200 Talern und die kostenlose \u00dcberlassung von Vorlagenmaterial durch die Berliner Akademie. Das Gehalt wird ihm jedoch nicht bewilligt, offenbar schlie\u00dft Hillner daraufhin seine Schule.<br><br>Beteiligung an der Berliner Akademieausstellung:<br>\"<i>Danae f\u00e4ngt den Goldregen auf<\/i>\" (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 1. Bd. 1798:91).<br><br><b>1802<br><\/b>Beteiligung an der Berliner Akademieausstellung:<br>\"<i>Der Thurmbrand zu Potsdam. Ein Originalgem\u00e4lde<\/i>\" (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 1. Bd. 1802:160).<br><br><b>1806<br><\/b>Anfang Januar wird in der Haude- und Spenerschen Zeitung die Wiederer\u00f6ffnung der Kunstschule angezeigt (<!--[if gte mso 9]><xml>\n <w:WordDocument>\n  <w:View>Normal<\/w:View>\n  <w:Zoom>0<\/w:Zoom>\n  <w:HyphenationZone>21<\/w:HyphenationZone>\n  <w:PunctuationKerning\/>\n  <w:ValidateAgainstSchemas\/>\n  <w:SaveIfXMLInvalid>false<\/w:SaveIfXMLInvalid>\n  <w:IgnoreMixedContent>false<\/w:IgnoreMixedContent>\n  <w:AlwaysShowPlaceholderText>false<\/w:AlwaysShowPlaceholderText>\n  <w:Compatibility>\n   <w:BreakWrappedTables\/>\n   <w:SnapToGridInCell\/>\n   <w:WrapTextWithPunct\/>\n   <w:UseAsianBreakRules\/>\n   <w:DontGrowAutofit\/>\n  <\/w:Compatibility>\n  <w:BrowserLevel>MicrosoftInternetExplorer4<\/w:BrowserLevel>\n <\/w:WordDocument>\n<\/xml><![endif]--><!--[if gte mso 9]><xml>\n <w:LatentStyles DefLockedState=\"false\" LatentStyleCount=\"156\">\n <\/w:LatentStyles>\n<\/xml><![endif]-->01.01.1806). Dies wird in der Akademie zur Kenntnis genommen, jedoch ist kein weiterer Schriftverkehr mit Hillner erhalten.<br>Beteiligung an der Berliner Akademieausstellung:<br>\"<i>Drei Jagdst\u00fccke unter Glas<\/i>\" (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 1. Bd. 1806:87-89).<br><br><b>1812<br><\/b>Beteiligung an der Berliner Akademieausstellung:<br>\"<i>Ein wilder Schweinskopf, in Naturgr\u00f6\u00dfe<\/i>\" (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 1. Bd. 1812:59). <br><br><b>Claudia Sedlarz, Stand Mai 2011<\/b><br><br><b>Literatur<\/b><br>Becker, Wolfgang: Paris und die deutsche Malerei. 1750-1840 [= Studien zur Kunst des neunzehnten Jahrhunderts, Bd. 10], M\u00fcnchen 1971. 507 S.<br>","genealogie":"","primaer":null,"sekundaer":null,"berlinaufenthalte":[],"fach":["Bildende Kunst"],"institution":["Akademie der K\u00fcnste"],"ort":[],"verein":[],"quellen_liste":null,"quellen_allgemein":""}}