
{"meta":{"meta-title":"Georg Andreas Hoffmann < Personen","meta-description":"Georg Andreas Hoffmann < Personen","canonical-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/885","api-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/api\/personen\/885","zitat":{"bereich":"Person","bearbeitet":"","titel":"Georg Andreas Hoffmann"},"count":{"lebensdaten":9,"namensformen":0,"genealogie":0,"biographie":1,"werke":0,"berlinaufenthalte":0,"register":0,"quellen":0},"translations":"personen","breadcrumb":[{"url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen","text":"Personen"},{"url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/885","text":"Georg Andreas Hoffmann"}]},"data":{"id":885,"zusatz_id":885,"meta":{"meta-title":"Georg Andreas Hoffmann < Personen","meta-description":"Georg Andreas Hoffmann < Personen","canonical-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/885","api-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/api\/personen\/885"},"title":"Georg Andreas Hoffmann","nachname":"Hoffmann","vorname":"Georg Andreas","lexikal-name":null,"titel":"","adelstitel":"","adelspraedikat":"","geburtsdatum":"28.10.1752","geburtsort":"Burgbernheim\/ Mittelfranken.","geburtsland":null,"staatsangehoerigkeit":"","geschlecht":"m\u00e4nnlich","konfession":"","sterbedatum":"1808","sterbeort":"Berlin","sterbeland":null,"berufe":["Maler"],"vereine":[" <a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/geselligkeit\/45\" class=\"link-hover text-primary\">Akademie der K\u00fcnste<\/a>"],"bekanntschaften":[],"dynastie":null,"geburtsname":null,"gebadelspraedikat":"","gebtitel":"","geschieden":null,"verwitwet":null,"pseudonym":null,"namensvarianten":null,"namensaenderung":null,"lebenslauf":"\n  <b>1781<br>\n  <\/b> Der geh\u00f6rlose Hoffmann wird Sch\u00fcler von Oeser an der Akademie in Leipzig.\n  <br>\n   <br>\n   <b>1786<br>\n  <\/b> Hoffmann wird Sch\u00fcler von Casanova in Dresden. <br>\n   <br>\n   <b>1788<br>\n  <\/b> Umzug nach Berlin. <br>Beteiligug an der Berliner Akademieausstellung:<br>\"Bildni\u00df Sr. Maj. des K\u00f6nigs nach der Idee gemahlt\", \"Sein eigenes Bildni\u00df\", \"Bildni\u00df seines ebenfals Taubgebohrenen Bruders\", \"Die Nacht des Corregio in Dresden nach dem Original copiert\", \"Die b\u00fc\u00dfende Magdalena eben daselbst nach Corregio copiert\", \"Die b\u00fc\u00dfende Magdalena eben daselbst nach Baroni\", \"Ein das Clavier spielendes Frauenzimmer nach Retschern\", \"Ein Nachtst\u00fcck, einen Mathematiker vorstellend, nach Slingeland\", \"Die zwey S\u00f6hne des Rubens nach Rubens\", \"Die zwey Frauen von Rubens, 2 Brustst\u00fccke unter einer Nummer, nach Rubens\", \"Bildni\u00df Carl Steward's K\u00f6nigs von England [nach van Dyck]\", \"- seiner Gemahlin --&nbsp; [nach van Dyck]\", \"- Cromwells --- [nach van Dyck]\", \"- einer Vestale nach Ang[elika] Kaufm[ann]\" (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 1. Bd. 1788:127-139).<br><br><b>1789<br><\/b>Beteiligung an der Berliner Akademieausstellung:<br>\"Ein Original, Portr\u00e4t Seiner Majest\u00e4t des K\u00f6nigs, Brustbild, in Oehlfarbe\", \"Das Bildni\u00df der Prinzessin von Oranien in Crayon\", \"Eine Kopie nach Laire\u00df\", \"Das Kind Moses. Kopie nach Battoni\" (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 1. Bd. 1789:81-84).<br><br><b>1791<br><\/b>Beteiligung an der Berliner Akademieausstellung:<br>\"a.) Ein gro\u00dfes Gem\u00e4hlde, den Alexander und die Dariussche Familie vorstellend, nach Battoni; eine Kopie. b.) Eine Idee, mit zwei in der Luft schwebenden Figuren, nach einem Kupferstiche, englisch-punktirter Art. c.) Eine Kopie, die Erschaffung der Welt im Paradis vorstellend, nach Dietrich. d.) Eine dergleichen, der Herzog von Weimar, nach Retschen. e.) Eine dergleichen, der Mareschall de Sare; nach Rigaud\" (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 1. Bd. 1791:73).<br>\n   <br>\n   <b>1793<br>\n  <\/b> Mitglied der AdK.<br>Beteiligung an der Berliner Akademieausstellung:<br>\"Das Portrait Sr. K\u00f6nigl. Majest\u00e4t von Preu\u00dfen, ganze Figur nach Schr\u00f6der\", \"Das Portrait Ludwig des XVI. in seinem k\u00f6niglichen Ornat, gleichfalls ganze Figur nach einem Kupfer\", \"Der studierende Paulus, eine Kopie nach Rembrand\", \"Ein Tableau, das Grabmahl Hectors vorstellend, nach einem Kupferstich\", \"Ein dergleichen, die Segnung der Kinder von Christus vorstellend, nach einem Kupferstich\", \"Ein dergleichen, ein Theaterst\u00fcck, nach einem Kupferstich\" (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 1. Bd. 1793:104-109).<br><br><b>1794<br><\/b>Beteiligung an der Berliner Akademieausstellung:<br>\"Das Portrait Seiner Excellenz des Herrn geheimen Staatsminister, Freyherrn von Heinitz\", \"Die Tochter Pharaos mit dem im Wasser gefundenen Moses, in Lebensgr\u00f6\u00dfe. eigene Erfindung\", \"John und Bernard, S\u00f6hne Stuarts, nach einem Kupferstiche\", \"Der junge Samuel nach einem Kupfer\", \"Eine Wahrsagerinn\" (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 1. Bd. 1794:97-102).<br><br><b>1795<br><\/b>Beteiligung an der Berliner Akademieausstellung:<br>\"Das Portrait I. K. H. der Kronprinzessin von Preu\u00dfen, nach der Natur\", \"Christus erweckt Jairi T\u00f6chterlein, nach einem Kupferstich\", \"Eine Federviehh\u00e4ndlerinn\", \"Eine Klavierspielerinn\", \"Ein Frauenzimmer, welches sich die H\u00e4nde w\u00e4scht\", \"Ein Christuskopf, nach Guido Reni\", \"Eine liegende Venus, nach Titian\", \"Ein Sujet unter einem Musselinvorhang\", \"Ganymed, vom Jupiter entf\u00fchrt, nach Rembrand\", \"Maria mit dem Jesuskinde nach Corregio\", \"Zwei Theaterscenen aus dem Shackspaere, aus Richard dem Dritten, und: Viel L\u00e4rm um Nichts\" (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 1. Bd. 1795:66-77).<br>\n   <b><br>\n   1796 bis 1797<\/b> <br>\n   Aufenthalt in Rom, wo er f\u00fcr die Gr\u00e4fin Lichtenau u.a. Raphaels \"Schule von\n  Athen\" kopiert.<br><br><b>1798<br><\/b>Beteiligung an der Berliner Akademieausstellung:<br>\"Die Schule zu Athen\", \"Der Musenberg\", \"Petrus im Gef\u00e4ngnis\". \"Dieses sind Copien nach drei der sch\u00f6nsten Gem\u00e4lde Rapahaels in den vaticanischen Zimmern. Die Originale sind auf die nasse Mauer und in Figuren von Lebensgr\u00f6\u00dfe gemahlt. Das erste stellet die verschiedenen Sekten der alten Philosophie in verschiedenen Gruppierungen vor. Plato und Aristoteles in der Mitte, ein jeder von seinen Sch\u00fclern umgeben. Links unterredet sich Socrates mit Xenophon, Alkibiades, Ph\u00e4don u.a. Etwas tiefer zeichnet Pythagoras sitzend etwas in sein Buch, er ist umgeben von Charondas, Zaleucus, dem jungen Architas und der Theano. Auch sieht man Epicur am Ende schreibend. Vorn an sitzt Epictet einzeln, und eben so liegt halbnackt der cynische Diogenes auf der Treppe ausgespreizt. Weiterhin rechts folgt die sch\u00f6ne Gruppirung des Euklides mit seinen Sch\u00fclern: dann Zoroaster [= Zarathustra], Ptolomeus, und h\u00f6her einige andere Philosophen. - Am Ende rechts treten noch Pietro Perugino, und sein Sch\u00fcler Raphael selbst herein, zwar sch\u00fcchtern, aber doch als wenn er sagen wollte: 'Auch io son lilosofo [sic!].'<br>Das zweite St\u00fcck, der Parna\u00df, stellet auf dem Gipfel den Apollo mit den Musen vor; zu beiden Seiten rechts und links n\u00e4hern sich der geheiligten Anh\u00f6he auf verschiedenen Abstufungen die Dichtergruppen. Links, fast im nemlichen Niveau mit den Musen sind die epischen Dichter: Homer, umgeben von Virgil und Dante, und im Hintergrunde der junge Ariosto. Dieser gruppiren sich die erotischen Dichter: Anacreon, Petrarcha, Corinna, Boccaccio, Sapho. Links behaupten die h\u00f6chste H\u00f6he: \u00c4schilos [= Aischylos], Sophocles, Aristophanes, dann Sanazzaro, Dibaldeo (zwei Freunde von Raphael), und unten sitzt Pindar, vor welchen der junge Horaz mit Erstaunen hintritt.<br>Das dritte St\u00fcck, die Befreiung Petri, ist vorz\u00fcglich merkw\u00fcrdig, weil der Nachteffekt von drei verschiedenen Lichtern so meisterhaft gegeben ist. Raphael war der erste, der das k\u00fchne St\u00fcck einer solchen Beleuchtung wagte. In der Mitte des Gem\u00e4ldes weckt der Engel, von welchem das himmlische Licht ausflie\u00dft, den entschlafnen Petrus. Ein au\u00dfer dem Kerker wachhabender Soldat, die Fackel in der Hand, weckt seine Kameraden. Fernhin sieht man den aufgehenden Mond am Horizont, von welchem die Purpurstreifen der untergehenden Sonne noch nicht ganz verschwunden sind. Rechts im Vordergrunde sieht man andere schlafende Wachen, und Petrus, der an der Hand des Engels fortgeleitet wird.\" (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 1. Bd. 1798:65-67)<br>Unter den nachgereichten Arbeiten:<br>\"Zw\u00f6lf Kopieen biblischer Darstellungen nach den vaticanischen Logen von Raphael. Diese Logen formiren einen offenen Bogengang von dreizehn Arcarden. Das Kreuzgew\u00f6lbe jeder Arcade ist mit vier Darstellungen theils aus dem alten, theils aus dem neuen Testamente bemalt. Die Pilaster, und andere Zwischenfl\u00e4chen sind mit Arabesken, theils in Farbe, theils in Stuckreliefs geziert. Raphael zeiget sich in den Logen, als einen wahren Proteus. Unter allen Arten von Gestalten erscheint seine reiche unersch\u00f6pfliche Phantasie, welche jedes mit Anmuth zu ordnen, und mit Geist zu verbinden wu\u00dfte. Die Ausf\u00fchrung ist zwar nicht von ihm selbst, sondern von den H\u00e4nden seiner zahlreichen Sch\u00fcler: man findet keine strenge Vollendung des Einzelnen und das Ganze ist mehr als Decoration zu betrachten. Von den 52 Darstellungen sind gegenw\u00e4rtige Kopieen eine Auswahl:\"<br>\"Der Sch\u00f6pfer theilet das Chaos. Der Herr erscheint in seiner Macht, wie der Jupiter der Griechen im Ungewitter\", \"Er setzt mit leichter Wendung die beiden Hauptlichter, Sonne und Mond, an das Firmament des Himmels. Die Erde schwebt zu seinen F\u00fc\u00dfen\", \"Er planirt \u00fcber der Erde; mit einer Hand die Gew\u00e4chse hervorlockend, mit der anderen den Gewassern die Ufer bezeichnend\", \"Jetzt steht Er auf der Erde. Der sch\u00f6nste Tag ist am Horizont aufgegangen. Das ferne Gebirg, die Gewasser, und die mit Pflanzen reichbekleidete Erde erscheinen in ihrem Glanze. Das Antlitz des Sch\u00f6pfers strahlet mit mildgesenktem Blicke. Auf seinen Wink erheben sich aus dem Staub zahllose Thiergestalten zu ihm empor\", \"Adam erwacht. Mit dem Blick auf die z\u00fcchtige Eva, welche der Herr ihm als die Gef\u00e4hrtin seines Lebens vorstellet, durchgl\u00fchet ihn ein neues Gef\u00fchl seines Daseyns\", \"Sie haben das Gebot \u00fcbertreten. Der stattliche Cherub mit der strengen Miene, doch mit gesenktem Schwerte, treibt sie fort aus der strahlenden Pforte des Paradieses, ihnen anweisend das Land der M\u00fche und des Schwei\u00dfes. Adam verh\u00fcllt seinen Blick. Eva mit thr\u00e4nenden Augen gen Himmel, ist das erstemal vom Gef\u00fchle ihrer Nacktheit durchdrungen\", \"Abraham liegt tief gebeugt vor den himmlischen J\u00fcnglingen. Sara lauscht unter der Th\u00fcre der H\u00fctte\", \"Lot, mit starkem Arme seine beiden T\u00f6chter leitend, entfernt sich mit festem Tritte von der in der Ferne brennenden Stadt, und dem Weibe, das - den Schritt vorw\u00e4rts, das Gesichte r\u00fcckw\u00e4rts - in eine Salzs\u00e4ule verwandelt, steht\", Eine der sch\u00f6nsten biblischen Idyllen. Der wandernde Jacob gr\u00fc\u00dfet die freundlich stehenden Schwestern, Lea und Rahel, die zum Brunnen des Feldes die sich dr\u00e4ngenden Schaafe [sic!] f\u00fchrten\", \"Joseph, der erhabene J\u00fcngling, vor den Thoren des Pharao gef\u00fchrt, entr\u00e4thselt mit unerschrockenem Sinne den Traum des tiefhorchenden K\u00f6nigs\", \"Moses Auffindung. Das auf dem Nil aufgefangene K\u00f6rbchen wird ge\u00f6ffnet. Die Lebensf\u00fclle des muntern Knaben weckt die Empfindung der K\u00f6nigstochter und ihrer Zofen. Doch h\u00e4lt sie sich, gleich der Diana unter ihren Nymphen, mit Anstand, indem sich die M\u00e4dchen der ausdrucksvollen Naivheit ihres Gef\u00fchls \u00fcberlassen\", \"In der Ferne entdeckt man das erh\u00f6hte Memphis in dem flachen Nilthale, das der Flu\u00df j\u00e4hrlich unter Wasser setzt\", \"Besuch der K\u00f6nigin von Saba bei Salomon. Der weise K\u00f6nig erhebt sich stattlich vom Throne. Die Kommende eilet zu ihm hinau [sic!], indessen ihre mitgebrachten Sch\u00e4tze am Fu\u00dfe des Thrones ausgegossen werden\" (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 1. Bd. 1798:306-317).<br>\n   <b><br>\n   1799<\/b> <br>\n   H. wohnt mit seinem ebenfalls geh\u00f6rlosen Bruder Friedrich Johann in der\n  Sch\u00fctzenstra\u00dfe 62. Der Bruder arbeitet als Kanzleibeamter in Berlin und wird\n  1793 Assistent am Archiv der AdK.\n ","genealogie":"","primaer":null,"sekundaer":null,"berlinaufenthalte":[],"fach":[],"institution":[],"ort":[],"verein":[],"quellen_liste":null,"quellen_allgemein":""}}