
{"meta":{"meta-title":"Friedrich Wilhelm Gubitz < Personen","meta-description":"Friedrich Wilhelm Gubitz < Personen","canonical-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/886","api-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/api\/personen\/886","zitat":{"bereich":"Person","bearbeitet":"","titel":"Friedrich Wilhelm Gubitz"},"count":{"lebensdaten":11,"namensformen":0,"genealogie":1,"biographie":1,"werke":2,"berlinaufenthalte":1,"register":2,"quellen":0},"translations":"personen","breadcrumb":[{"url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen","text":"Personen"},{"url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/886","text":"Friedrich Wilhelm Gubitz"}]},"data":{"id":886,"zusatz_id":886,"meta":{"meta-title":"Friedrich Wilhelm Gubitz < Personen","meta-description":"Friedrich Wilhelm Gubitz < Personen","canonical-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/886","api-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/api\/personen\/886"},"title":"Friedrich Wilhelm Gubitz","nachname":"Gubitz","vorname":"Friedrich Wilhelm","lexikal-name":null,"titel":"","adelstitel":"","adelspraedikat":"","geburtsdatum":"27.02.1786","geburtsort":"Leipzig","geburtsland":null,"staatsangehoerigkeit":"","geschlecht":"m\u00e4nnlich","konfession":"evangelisch","sterbedatum":"05.06.1870","sterbeort":"Berlin","sterbeland":null,"berufe":["Holzschneider","Schriftsteller","Verleger"],"vereine":[" <a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/geselligkeit\/45\" class=\"link-hover text-primary\">Akademie der K\u00fcnste<\/a>"," <a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/geselligkeit\/4\" class=\"link-hover text-primary\">Gesellschaft der Freunde der Humanit\u00e4t (Humanit\u00e4tsgesellschaft) (gegr\u00fcndet: 10.01.1797 aufgel\u00f6st: 28.12.1861)<\/a>"," <a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/geselligkeit\/17\" class=\"link-hover text-primary\">Berlinischer K\u00fcnstler-Verein (gegr\u00fcndet: 22.11.1814 aufgel\u00f6st: 1934)<\/a>"],"bekanntschaften":{"1":"<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/601\" class=\"link-hover text-primary\">Karl Joachim Friedrich Ludwig Arnim (Schriftsteller, Gutsbesitzer)<\/a>","2":"<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/602\" class=\"link-hover text-primary\">Clemens Wenzeslaus Maria Brentano (Dichter)<\/a>","5":"<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/940\" class=\"link-hover text-primary\">Charles Louis Chamisso jun. 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Februar wird Friedrich Wilhelm Gubitz als Sohn des in der Druckerei von Johann Gottlob Immanuel Breitkopf t\u00e4tigen Schriftsetzers, Holz- und Stahlschneiders Johann Christoph Gubitz (1754-1826) in Leipzig geboren. (Gubitz 1868, I, S.3)<b><br><br>1790<br><\/b>Umzug der Familie nach Berlin. Gubitz schreibt in seinen Lebenserinnerungen, da\u00df der 1789 zur Messe in Leipzig weilende Berliner Buchh\u00e4ndler und Buchdruckereibesitzter Johann Friedrich Gottlieb Unger (1753?\/1755-1804) den Vater eine Mitarbeit f\u00fcr \"w\u00f6chentlich f\u00fcnf Taler\" anbot und ihn damit zum Umzug ermutigte. (Gubitz 1868, I, S. 8)<b><br><br>1792<br><\/b>Gubitz wird \"Freisch\u00fcler in einer B\u00fcrgerschule\". (Gubitz 1868, I, S. 9) Schon im Kindesalter wird er \"mit dem Gu\u00dfabbrechen, Schleifen und Aufsetzen der Buchstaben in der Unger'schen Schriftgie\u00dferei besch\u00e4ftigt\", will sich aber nicht zum Schriftsetzer ausbilden zu lassen. (Gubitz 1868, I, S. 12)<br><b><br>1795-1801<br><\/b>Besuch des Gymnasiums in Wittenberg mit dem Ziel \"Landprediger\" zu werden. (Gubitz 1868 I, S.15-31) W\u00e4hrend der Ferien in Berlin nimmt er Unterricht bei dem Zeichner Daniel Laurens.&nbsp; Durch seinen Vater, der von 1790 bis 1804 als Setzer und Schriftschneider bei Unger t\u00e4tig ist, erlernt er die Kunst des Holzschnitts. Es ist zu vermuten, da\u00df Gubitz auch von Unger beeinflu\u00dft wurde, obwohl er - seinen Lebenserinnerungen nach - nie dessen Sch\u00fcler war. Eva-Maria Hanebutt-Benz nimmt an, da\u00df Gubitz die in Ungers \u201eOffizin in Anwendung kommenden Holzst\u00f6cke \u2026 h\u00e4ufig vor Augen gehabt\u201c habe, da deren Linienstil charakteristisch ist f\u00fcr seine fr\u00fchen Arbeiten. (Hanebutt-Benz 1983, S. 646)<br><b><br>1800<br><\/b>Im Alter von 15 Jahren fertigt Gubitz Holzschnitte nach eigenen Kompositionen an. Durch Vermittlung des sp\u00e4teren Vizedirektors der Berliner Akademie Johann Christoph Frisch (1738-1815) werden sie im selben Jahr unter dem Titel \"Sieben Vignetten in einem Rahm\" auf der akademischen Kunstausstellung gezeigt, wo sie beachtliches Aufsehen erregen. (B\u00f6rsch-Supan 1971, 1800: 162)<b><br><br>1801 bis 1804 <br><\/b>Studium der Theologie in Jena. Parallel zu seiner Ausbildung f\u00fchrt Gubitz seine Holzschnittarbeiten fort. Im November 1801, als, wie er sp\u00e4ter auf einem Werbeblatt zum Verkauf seiner Holzschnitte mitteilt, \u201eeinige deutsche Journalisten behauptet hatten, es sey einem Deutschen nicht m\u00f6glich, einen englischen Holzschnitt nachzumachen\", schneidet er die Kopie des Titelblatts \u201ezu dem englischen Werk 'Grove Hill, a description poem'\". (Hanebutt-Benz 1983, S. 646).<br><b><br>1801<br><\/b>Am 29. Mai schickt sein Vater K\u00f6nig Friedrich Wilhelm III. einige seiner Holzschnittedrucke. Gubitz erh\u00e4lt daf\u00fcr vom K\u00f6nig \"Zwei St\u00fcck Friedrichsd'or\". (Gubitz 1868, I, S. 35)<b><br><br>1802<br><\/b>Gubitz ist an dem \"Orbis pictus\" von Unger beteiligt, f\u00fcr den er \u201eetwa zwanzig, \u2026 sehr m\u00e4\u00dfig bezahlte Platten\" schneidet. Als reduzierte Ausgabe dieses letztendlich gescheiterten Publikationsprojekts erscheint im selben Jahr der Band \u201eF\u00fcnf und zwanzig in Holz geschnittene Figuren von J. F. Unger\", in dem vier Drucke von Gubitz signiert sind. (Hanebutt-Benz 1987, S. 646)<br>Auf der Berliner Akademie-Ausstellung stellt Gubitz folgende Arbeiten aus: \"Die Nacht, nach einer Zeichnung von Daniel Laurens, zum 5ten St\u00fcck der Zeitschrift Brennus geh\u00f6rig\", \"Titel=Vignette zu dem englischen Werke: Grove Hill, a description poem\", \"Ein preu\u00dfisches Wappen\", \"Neun Vignetten zu verschiedenen Werken, in einem Rahmen\", \"25 Figuren zu einem Schulbuche.\" (B\u00f6rsch-Supan 1971, 1802: 186.187) \u00dcber die Kopie einer englischen Vorlagen schreibt die Zeitschrift \"Brennus\" im Dezember 1802: \u201eDer achtzehnj\u00e4hrige J\u00fcngling \u00fcbertrifft die deutschen und englischen Meister \u2026 Auch die neueste englische Manier, deren Behandlung er nur aus Abdr\u00fccken erraten mu\u00df, hat er mehr als erreicht \u2026\". (zit. nach Hanebutt-Benz 1983, S. 647)<b><br><br>1803<br><\/b>Gubitz' Kunst findet internationale Anerkennung. Er erh\u00e4lt Auftr\u00e4ge zur Anfertigung von Holzschnitten aus London und Paris. Neben den Verlagen \"Cotta, Gr\u00e4ff und Vieweg\" geh\u00f6ren die \"Firmen Didot in Paris und Ackermann in London\" sowie der Schweizer \"Kunstkenner\" Christian von Mecheln zu seinen Auftraggebern. (Gubitz 1868, I, S. 45-46) In seinen Lebenserinnerungen berichtet er \u00fcber seine Begegnung mit Friedrich Schiller&nbsp; in Lauchst\u00e4dt im Juni 1803 anl\u00e4\u00dflich der Premiere des St\u00fccks \"Braut von Messina\". (Gubitz, 1868, I, S.54-59) Weiterhin berichtet er dort \u00fcber den Besuch des Kronprinzen in Begleitung seines Hofmeisters Julius Reimann in seiner Werkstatt, dem sich eine Einladung am Hof und seine erste Auftr\u00e4ge f\u00fcr den K\u00f6nig anschlie\u00dfen. (Gubitz 1868, I, S. 46-47)<b><br><br>1804<br><\/b>Im Winter 1803\/1004 wird Gubitz durch eine bedrohliche Nachricht von der Krankheit des Vaters veranla\u00dft, seine Examsvorbereitungen in Jena zu unterbrechen und nach Berlin zu reisen. Dort trifft er den Leipziger Buchh\u00e4ndler Heinrich Gr\u00e4ff, der ihm anbietet, in seinem Verlag zu arbeiten und nach Leipzig mitnimmt. Im Freundeskreis von Gr\u00e4ff lernt er mehrere Schriftsteller kennen und erf\u00e4hrt, da\u00df Johann Wolfgang von Goethe \u00fcber ihn geschrieben hat. Er beschlie\u00dft, den Dichter w\u00e4hrend seiner R\u00fcckreise nach Jena zu besuchen. In Weimar wird er \"zuerst bei Wieland eingef\u00fchrt\" und&nbsp; begegnet Schiller wieder. Nach einigen Tagen gelingt es ihm auch, sich bei Goethe vorzustellen, der ihn einl\u00e4dt und ihn in der Holzschneidekunst ermutigt. (Gubitz 1868, I, S.52-54, 60-66) Im Mai legt er das Examen ab und bewirbt sich als \"Pfarramtskandidat\" in Weimar und Gotha. Zu dieser Zeit erh\u00e4lt er von dem Pariser Verleger Amboise Firmin Didot (1790-1876) ein lukratives Angebot zur Mitarbeit, das er jedoch ablehnt. (Gubitz 1868, I, S. 68) Julius Reimann, dem er dar\u00fcber berichtete, schickt dem Staatskanzler Karl August Freiherrn von Hardenberg am 27. Mai eine Sammlung von Holzschnitten von Gubitz und bittet ihn, dem K\u00fcnstler eine Audienz zu gew\u00e4hren. Er berichtet, Gubitz plane \u201eeine englische Kupferdruckerei\"&nbsp; sowie \u201eeine Druckerei von Prachtausgaben zu etablieren und die Seehandlungs Obligationen so einzurichten, da\u00df sie unm\u00f6glich nach gemacht werden k\u00f6nnten\". Gubitz sei von der Wiener Kunstakademie zum Mitglied ernannt worden \u201eund der regierende Herzog von Coburg Durchlaucht\"&nbsp; habe ihm f\u00fcr seine Arbeiten \u201eeine goldene Dose gesandt\". Mitte Juni sendet Hardenberg die Holzschnitte, deren Betrachtung ihm \u201eviel Vergn\u00fcgen gemacht\" haben, zur\u00fcck. Er schreibt dazu, da\u00df Gubitz zwar nicht als Lehrer an der Akademie angestellt werden k\u00f6nne, weil die Holz- und Formschneidekunst dort schon durch den \u201egeschickten Professor Unger\" gelehrt werde \u2013 seine Arbeiten aber \u201evornehmlich f\u00fcr die vaterl\u00e4ndischen Fabricken und die Buchdruckereien, von Nutzen seyn kann\u201c und er sich dort um eine T\u00e4tigkeit f\u00fcr Gubitz bem\u00fchen werde. (GStAPK, I. HA. Rep. 76, Abt. III, Nr. 141, fol. 1-3)<br><br>Auf der am 1. Oktober er\u00f6ffneten Akademie-Ausstellung ist Gubitz mit vier Rahmen vertreten, die folgende Arbeiten zeigen: Nr. 150: \"25 Figuren zu einem Orbis pictus, geschnitten f\u00fcr den Herrn Professor Unger\". Nr. 151: 1) \"Scene zu Hermann und Dorothea\", 2) \"Drei Bl\u00e4tter zur Reise von Glogau nach Sorent\", 3) \"Eine Allegorie zu Mei\u00dfners Fabeln\", 4) \"Zwei Bl\u00e4tter Landschaften und zwei Bl\u00e4tter Scenen zu Arendts Reisen\". Nr. 152: \"Mehrere Vignetten zu verschiedenen Werken\". Nr. 153: 1) \"Umschlag zu Wilhelm Tell\", 2) \"Eine Lyra\", 3) \"Mehrere Visitenkarten\", 4) \"Ein Kartenk\u00f6nig. Erstes Bild zum ganzen Spiele\". (B\u00f6rsch-Supan 1971, 1804: 150-153)<br><br>Am 14. Oktober schickt Gubitz neuen Arbeiten an Hardenberg, um seine Fortschritte zu demonstrieren. Dazu schreibt er, da\u00df er hoffe, seine Versuche und Erfahrungen im Holzschnitt m\u00f6gen k\u00fcnftig als \"Leitfaden\" f\u00fcr den Kunstunterricht dienen. Bevor er ins Ausland gehe, w\u00fcnscht er in Berlin zum Mitglied der Akademie ernannt zu werden. Hardenberg bedauert in seiner Antwort vom 27. Oktober, da\u00df Gubitz auszuwandern plant, zumal seine Kunst \u201ef\u00fcr unsern Staat und unser Vaterland N\u00fctzliches verspricht\", und r\u00e4t ihm davon ab. Er verspricht Gubitz, falls er doch im Lande bleibt, da\u00df er ihn \u201esofort als Mitglied der Akad\u00e9mie aufnehmen la\u00dfen\"&nbsp; w\u00fcrde. Au\u00dferdem bietet er an, da\u00df er sich f\u00fcr ihn mit dem \u201eGeneral Fabriquen Departement \u2026 in Verbindung setzten\" wolle, um ihm zu zeigen, da\u00df man seine \u201eVerdienstlichkeit und \u2026 vorz\u00fcgliche Geschicklichkeit anerkent und solche auf alle Weise zu belohnen und hervorzuziehen geneigt ist\". Er beauftragt ihn Vorschl\u00e4ge zu unterbreiten, wie seine Holzschneidekunst \u201esowohl bey der Acad\u00e9mie als dem Fabriquen-Wesen, von Nutzen \u2026seyn\" und wie er \u201edabey unterst\u00fctzt \u2026 werden\" k\u00f6nne. Darauf antwortet Gubitz am 13. November ausf\u00fchrlich mit folgenden Vorschl\u00e4gen: <br>1. Da er die \"Prachtdruckerei\" ebenso gut wie die Engl\u00e4nder und Franzosen beherrsche, diese Art von Druckereien aber trotz des gro\u00dfen Bedarfs in Deutschland noch nicht existieren, schl\u00e4gt er die Gr\u00fcndung einer solchen Druckerei vor. <br>2. K\u00f6nne er zusammen mit seinem als Stahlschneider t\u00e4tigen Vater \u201eeine Noten-Druckerey etablieren, die allem, was man bisher hierf\u00fcr leisten wollte, vorzuziehen ist\". <br>3. K\u00f6nne er mit seiner neuen Druckmethode, mit der er 100.000 Abz\u00fcge von einer Platte gewinnt, Karten der f\u00fcnf Erdteile zum Schulgebrauch f\u00fcr die H\u00e4lfte des bisherigen Preises drucken, wobei seine Geschwister als \u201eEntrepreneur\" fungieren w\u00fcrden. <br>4. Dem steigenden Bedarf an Kartenspielen entsprechend schl\u00e4gt er die Anlage eines \"Fabrik-Zweiges\" f\u00fcr deren Herstellung auf der Basis des Holzschnitts vor, da die Ergebnisse seiner Druckmethode den \u201eeleganten\" franz\u00f6sischen Kartenspielen in ihrer Qualit\u00e4t nicht nachst\u00fcnden. <br>5. Schl\u00e4gt er die Gr\u00fcndung eines \u201eKunst-B\u00fcros\" vor, zumal er plane, seine Druckmethode \u00fcber den Schwarzdruck hinaus zu entwickeln. <br>6. berichtet er von seiner \u201eErfindung unnachahmlicher Staats-Papiere\", die er mit staatlicher Unterst\u00fctzung umsetzen k\u00f6nne. <br>7. Stellt er fest, da\u00df er bei seinen Bem\u00fchungen um die \u201eVerbesserung des Katun-Druckes\" mit staatlicher Unterst\u00fctzung die Qualit\u00e4t der englischen Produkte erreichen k\u00f6nne. <br>Am Schlu\u00df seines Schreibens teilt Gubitz mit, da\u00df er vom \u00f6sterreichischen Staat eine Pension angeboten bekommen habe und nur in Berlin bleiben w\u00fcrde, wenn man ihm \u201ehier eine bestimmte Versicherung einer baldigen Pension\" geben w\u00fcrde. Er dr\u00e4ngt abschlie\u00dfend auf eine schnelle Antwort, da er auf das Angebot des Wiener Hofes in K\u00fcrze reagieren m\u00fcsse. Nach einem pers\u00f6nlichen Gespr\u00e4ch mit Hardenberg teilt er diesem am 30. Dezember mit, da\u00df er auf seinen Rat hin den Ruf nach Wien nicht angenommen h\u00e4tte. Statt dessen habe er dem K\u00f6nig eine Holzschnitt geschickt und daf\u00fcr \u201enebst einem sehr gn\u00e4digen Kabinets-Schreiben 30 frd\u2019or als Geschenk&nbsp; erhalten\u201c. Anschlie\u00dfend empfiehlt er sich selbstbewu\u00dft als Nachfolger des inzwischen verstorbenen Unger, um dessen Stelle als Professor f\u00fcr Formschneidekunst an der Akademie zu \u00fcbernehmen: \u201eIch hoffe daher, wenn ich bey Sr. K\u00f6nigl. Majest\u00e4t um die durch den unerwarteten Tot des Professor Unger erledigte Pension erhalte, um so eher Gew\u00e4hrung, da ich nicht nur der einzige in Deutschland bin, der in meiner Kunst soweit Fortschritte zu machen , das Gl\u00fcck hatte, als auch dem Lande einige f\u00fcr Fabrik und Kunst wichtige Erfindungen bieten kann, und versichere, durch neue Ideen und Anwendungen zu Fabrikzweigen die Holzschneiderkunst zu einem vorz\u00fcglichen Erwerbszweig vieler Menschen zu machen\". (GStAPK, I. HA. Rep. 76, Abt. III, Nr. 141, fol.4-11). <b><br><br>1805<br><\/b>In den ersten Januartagen f\u00fchrt Gubitz, wie er in seinen Lebenserinnerungen berichtet, auf Einladung des Hofes der k\u00f6niglichen Familie in den R\u00e4umen der Oberhofmeisterin Gr\u00e4fin Sophie Wilhelmine Charlotte Marie v. Vo\u00df die Technik des Holzschnitts vor. (Gubitz 1868, I, S. 71-73) Am 4. Januar dankt Gubitz dem K\u00f6nig f\u00fcr die erhaltenen 30 frd\u2019or. Er berichtet, da\u00df er \u201evon der Academie in Wien, unter sehr ansehnlichen Bedingungen einen Ruf erhalten h\u00e4tte, um daselbst unter mehreren andern Arbeiten, nach meiner Erfindung unnachahmliche Staatspapiere anzufertigen\" er aber in R\u00fccksicht auf seine Familie und seine Freundschaften \u201emit den hiesigen geschickten K\u00fcnstlern\" diesem Ruf ungern folgen w\u00fcrde. \u00dcber dieses Angebot der Wiener Kunstakademie und seine vor\u00fcbergehenden Absichten, nach Wien zu gehen schweigt er jedoch sp\u00e4ter in seinen Lebenserinnerungen. <br>Im Februar \u00fcbernimmt Gubitz f\u00fcr seinen erkrankten Studienkollegen erstmals eine Predigt. (Gubitz 1868, I, S. 73-74) Unter dessen ersucht Gubitz den K\u00f6nig darum, die Nachfolge des verstorbenen Professors Unger antreten zu d\u00fcrfen. In diesem Zusammenhang macht er den K\u00f6nig darauf aufmerksam, da\u00df sein Vater und er selbst \u201edie sogenannten Ungerschen Schriften, die neuen Noten, das Papiergeld, Seehandlungs-Scheine u.s.w.\" erfunden h\u00e4tten. Dar\u00fcber hinaus k\u00f6nne er dem Staat Nutzen bringen: \"1. Durch die Anfertigung unnachahmlicher Staatspapier Bankscheine u.s.w.&nbsp; 2. Durch Lieferung von Landkarten f\u00fcr Sch\u00fcler um die H\u00e4lfte des bisherigen Preises. 3. Durch Anlage einer Noten-Druckerey, die das bisher geleistete \u00fcbertreffen wird. 4. Durch Anlegung einer Prachtdruckerey, die wir in Deutschland noch gar nicht haben, und die verm\u00f6ge des von uns erfundenen sch\u00f6nen Drucks, denen der Engl\u00e4nder und Franzosen nicht nachstehen wird. 5. Durch Benutzung meiner Fertigkeit und Sauberkeit im Holzschneiden zu Kinderb\u00fcchern. \u2026 6. Auch haben wir einige Erfindungen, die, wenn sie ins Gro\u00dfe ausgef\u00fchrt werden, bey dem Kattun-Druck von Nutzen seyn k\u00f6nne\". <br><br>Beeindruckt von den \u201evorz\u00fcglichen Proben seiner Arbeit\" erw\u00e4gt Friedrich Wilhelm III., dem Gesuch von Gubitz zuzustimmen und beauftragt Hardenberg \u00fcber die Eignung des K\u00fcnstlers als Lehrer f\u00fcr Formschneidekunst an der Akademie zu berichten. Am 3. April erkl\u00e4rt der Staatskanzeler dem K\u00f6nig gegen\u00fcber, da\u00df Gubitz \u201eunter den hier vorhandenen M\u00e4nnern in dieser Kunst \u2026 unstreitig \u2026 der geschickteste\" sei und daher berechtigt ist, die Nachfolge von Unger an der Akademie mit der damit verbundenen Pension von 400 Talern anzutreten. Per Kabinettsorder vom 9. April wird Gubitz vom K\u00f6nig zum Lehrer \u201ef\u00fcr die Holzschneidekunst bei der Kunst=Acad\u00e9mie\" mit einem Gehalt von 400 Talern ernannt und zugleich zum ordentlichen Mitglied der Akademie berufen. Von dieser Entscheidung setzt das Kuratorium der Akademie Gubitz am 13. April in Kenntnis. Mit dem \u00fcbersandten Diplom wird er beauftragt, seinen k\u00fcnftigen Lehrplan einzureichen. Wie Gubitz berichtet, erf\u00e4hrt er von dieser Entscheidung w\u00e4hrend er bei seinem Freund, dem Pastor Martini, auf die Zuweisung einer Pfarrstelle von Gothaer Konsistorium wartet. Nach l\u00e4ngerem Ringen entschlie\u00dft er sich, den sicheren Pfarrberuf f\u00fcr die ihm in Aussicht gestellte Lehrt\u00e4tigkeit an der Berliner Kunstakademie aufzugeben. (Gubitz 1868, I, S. 74-75) Er geht nach Berlin zur\u00fcck und richtet dort im Mai seine Atelier ein. Wenig sp\u00e4ter lernt er hier den aus Basel stammenden Kupferstecher und Kunsth\u00e4ndler Christian von Mecheln&nbsp; pers\u00f6nlich kennen.&nbsp; (Gubitz 1868, I, S.&nbsp; 240-245)&nbsp; &nbsp;<br><br>Am 25. Mai erscheint Gubitz pers\u00f6nlich in der Sitzung des Senats der Akademie der K\u00fcnste zur seiner Aufnahme als Akademiemitglied. Dabei wird ihm ein Lehrstuhl in Aussicht gestellt. (Lacher 2004, S. 68)&nbsp; Jedoch erst am 23. August legt Gubitz seinen Lehrplan in Form einer stichpunktartigen Auflistung prinzipieller Anordnungen vor, die vom Akademischen Senat als \u201eweder zweckm\u00e4\u00dfig noch hinreichend\" abgelehnt wird. In ihren bei der Senatssitzung am 14. September vorgetragenen Gutachten zu Lehrplan von Gubitz kommen die Rektoren Johann Gottfried Schadow, Friedrich Georg Weitsch und Johann Joseph Freidhoff zu der Ansicht, da\u00df dieser \"unzweckm\u00e4\u00dfg\" sei. (Lacher 2004, S. 69) Freidhoff , Professor f\u00fcr Kupferschabekunst, geht sogar so weit, die Bef\u00e4higung von Gubitz als Lehrer der Akademie in Frage zu stellen, da dieser gar nicht zeichnen k\u00f6nne, sondern sich die Zeichnungen von anderen K\u00fcnstlern auf die Holzplatte auftragen lasse. Gubitz m\u00fcsse diese Zeichnung dann nur aus dem Holz schneiden, worin er nur ein \u201eblo\u00dfe handwerksm\u00e4\u00dfige Arbeit\" sieht. Seine T\u00e4tigkeit sei lediglich \u201eein Gesch\u00e4ft, welches h\u00f6chstens mit der Arbeit eines Uhrmacherlehrlings\"&nbsp; verglichen werden k\u00f6nne. Er kommt zu dem Schlu\u00df, da\u00df Gubitz \u201edas hohe Kuratorium wahrscheinlich hintergangen und dadurch die Lehrstelle erschlichen\" habe. Gubitz selbst erkl\u00e4rt diese Gegnerschaft, der sich unter den Senantsmitgliedern die Kupferstecher Daniel Berger und Johann Wilhelm Meil anschlossen, im R\u00fcckblick aus der mit Konkurrenz\u00e4ngsten zu begr\u00fcndenden Feindschaft der Kupferstecher der wiederbelebten Holzschnitzkunst gegen\u00fcber. Sie trug seiner Erinnerung nach wesentlich dazu bei, da\u00df ihm die Erteilung des Patents zu dem versprochenen Professorentitel zun\u00e4chst verweigert wurde. (Gubitz 1868, I, S. 79-80) Der Senat beschlie\u00dft daraufhin in der Konferenz am 14. September selbst einen Lehrplan f\u00fcr Gubitz zu entwerfen, der erstmals am 7. Dezember dem Kuratorium der Kunstakademie vorgelegt wird. (GStAPK, I. HA. Rep. 76, Abt. III, Nr. 141, fol.14, 17-22 und ungez\u00e4hlte fol.) <br>In diesem Jahr besucht ihn der Orientalisten Julius Klaproth (1783-1835), um ihm im Auftrag des Rittmeisters von Kamecke den Druck persischer Texte im Holzschnitt auf Seidenpapier anzuvertrauen. (Gubitz 1869, III, S. 193-195)<b><br><br>1806 <br><\/b>Am 5. Februar bespricht Frisch als Direktor der Kunstakademie mit Gubitz dessen Lehrplan. Man einigt sich darauf, da\u00df Gubitz die Sch\u00fcler der Holzschnittkunst getrennt von den f\u00fcr die Fabriken ausgebildeten \"Formschneidern\" unterrichten wird. Letzteren werde er seine \"Druck Methode\" erl\u00e4utern, w\u00e4hrend die Sch\u00fcler der Holzschnittkunst nicht die entsprechenden verfeinerten Druckmethoden erlernen sollen, da sie sonst in der Lage w\u00e4ren, \"unnachahmliche Bankscheine zu liefern\". Einen Monat sp\u00e4ter, am 18. M\u00e4rz, beauftragt das Kuratorium den Senat der Kunstakademie mit der \"Redaction des Lehrplans\". Hinsichtlich der vom Senat aufgeworfenen Fragen entscheidet das Kuratorium erstens, da\u00df Gubitz in seiner Werkstatt zun\u00e4chst nur zwei Sch\u00fcler unterrichten soll. Es beh\u00e4lt sich jedoch vor, in Zukunft den Unterricht von mehreren Sch\u00fclern zu verlangen. Zweitens verlangt er hinsichtlich der von Gubitz gew\u00fcnschten Geheimhaltung seiner speziellen Druckmethoden, da\u00df dieser \"die Holzschneidekunst in ihrem ganzen Umfange\" zu lehren habe. Er k\u00f6nne jedoch \"besondere ihm eigenth\u00fcmliche und zur Holzschneide-Kunst nicht wesentlich geh\u00f6rige Geheimni\u00dfe, dergleichen die unnachahmlichen Banco Scheine seyn sollen\" f\u00fcr sich behalten. <br>Am 29. M\u00e4rz \u00fcberreicht der Senat dem Kuratorium den neuen Lehrplan von Gubitz, der am 5. April genehmigt wird. Danach hat Gubitz t\u00e4glich au\u00dfer an Sonn- und Feiertage von 8-12 Uhr und von 2-4 Uhr zu unterrichten. Es wird vereinbart, da\u00df Gubitz die Vorzeichnungen f\u00fcr die Sch\u00fcler der Holzschnittkunst selbst erstellt, w\u00e4hrend die Vorlagen f\u00fcr den Sch\u00fcler der Formschneiderei von der Akademie geliefert werden sollen. Gubitz wird au\u00dferdem verpflichtet, im Abstand eines halben Jahres dem Senat der Akademie \u00fcber die Fortschritte seiner Sch\u00fcler zu berichten.<br><br>Am 3. Mai wird Gubitz zur Senatssitzung der Berliner Kunstakademie eingeladen, \"um auf Wunsch von v. Stein zu beraten, wie Fabrik-Druckereien verbessert werden k\u00f6nnten\". (Lacher 2004, S. 72) Er schickt am 10. Mai dem Kuratorium der Akademie eine Mitteilung \u00fcber die Anzahl der gleichzeitig ausgebildeten Sch\u00fcler im Formschneidehandwerk, und schl\u00e4gt vor, den ersten Sch\u00fcler zugleich zur Unterrichtung der Folgenden auszubilden. Dieser Sch\u00fcler m\u00fcsse \"ein mittelm\u00e4\u00dfiges Gehalt\" und er selbst \"ein Locale, woselbst noch ich wohnen k\u00f6nnte\" oder eine \"Entsch\u00e4digung\" bekommen, wenn er die Ausbildung mehrerer Sch\u00fcler erm\u00f6glichen solle. W\u00e4hrend einer Lehrzeit von 3-4 Jahren sollten die Sch\u00fcler seiner Ansicht nach im Auftrag einer Fabrik arbeiten, wof\u00fcr ihnen \"ein Theil des Verdienstes zuflie\u00dfen\" w\u00fcrde. Am 30. Mai \u00fcbermittelt das Kuratorium der Akademie Gubitz den bereits am 5. April genehmigten Lehrplan und fordert ihn auf, unverz\u00fcglich mit dem Unterricht zu beginnen. <br><br>In der ersten Jahresh\u00e4lfte gibt Gubitz der k\u00f6niglichen Familie eine zweite Vorstellung seiner Kunst, wobei er diesmal die Anfertigung von Farbdrucken nach einer Landschaft in Aquarell von Johann Christian Klengel (1751-1824) und nach einem \"Heilandsbild\" von Lukas Cranach vorstellte. (Gubitz 1868, I, S. 86-88)<br><br>Nach den ersten Unterrichtsmonaten \u00fcberreicht Gubitz am 2. August dem K\u00f6nig zwei seiner neuen Arbeiten sowie einige Arbeiten von Sch\u00fclern und ersucht zugleich um seine Ernennung zum Professor. Friedrich Wilhelm III. ist in Anbetracht der Qualit\u00e4t dieser Arbeiten geneigt, diesem Gesuch zu entsprechen und fordert Hardenberg darauf hin am 25. August zu einer Stellungnahme auf. Dieser berichtet am 6. September, da\u00df man mit der Verleihung von Professorentieln derzeit \"sparsam\" umgehe, \"um diesen ehrenvollen Titel nicht herunter zu setzen\". Er gibt zu bedenken, da\u00df Unger lange unentgeltlich an der Akademie unterrichtet habe, w\u00e4hrend Gubitz als sein Nachfolger sofort dessen Pension erhielt. Au\u00dferdem ist er der Meinung, da\u00df Gubitz \"einen \u00fcberm\u00e4\u00dfigen Werth\" in diesem Titel sehe und \u00fcber \"einen hohen Grad von Selbstliebe\" verf\u00fcge, die er \"bey jeder Gelegenheit an den Tag legt\". Die Akademie habe daher entschieden, ihm erst den Professorentitel zu erteilen, wenn er \"als Zeichner und als praktischer Lehrer der formschneidenden Kunst, sich ebenfalls geh\u00f6rig ausgewiesen und als n\u00fctzlich gezeigt\" habe. Dies sei noch nicht der Fall, weil der Lehrplan erst vor wenigen Monaten \"nach weitl\u00e4ufigen Verhandlungen mit ihm, wobey er ebenfalls gro\u00dfe Einbildung von sich selbst und viel Schwankendes in seinem Charakter an den Tag gelegt\" habe, genehmigt und der erste Kurs noch nicht abgeschlossen worden sei. Hardenberg ist der Ansicht, da\u00df sein Talent nicht in der Zeichnung sondern vor allem in der mechanischen Ausf\u00fchrung des Holzschnitts beruhe, wodurch er \"vornehmlich f\u00fcr Zeug Fabriken, Buchdruckereyen p.p. wo hochstehende Durckformen erfordert werden, und bey Gegenst\u00e4nden die sehr viele Abdr\u00fccke&nbsp; erheischen als bey Vignetten\" Nutzen bringen k\u00f6nne. Am 22. September ber\u00e4t der Akademische Senat \u00fcber das Anliegen von Gubitz und kommt zu dem Schlu\u00df, da\u00df dieser keinen Anspruch auf den Professorentitel habe, da die Holzschneide-Kunst auf der Stufe des Mosaikkunst und der Gobelinkunst stehe und als rein \"mechanische Fertigkeit\" zur Ausf\u00fchrung \"einer von einem K\u00fcnstler auf der Holzplatte selbst vorgezeichneten Idee\" selbst keine \"wirklichen Kunstwerke\" hervorbringen k\u00f6nne. Au\u00dferdem verdienten die \"kleinen von ihm selbst erfunden und gezeichneten Arbeiten ... wie Visiten Karten und dergl. ... ihrer Geschicklichkeit wegen, keine Betrachtung\" (GStAPK, I. HA. Rep. 76, Abt. III, Nr. 141).<br><br>Auf der am 22. September er\u00f6ffneten Akademie-Ausstellung zeigt Gubitz in 6 Rahmen folgende Holzschnitte: Nr. 71. \"Der Gewittersturm; die Wahrheit im Fabelgewande; und vier andre Vorstellungen\", Nr. 72: \"Pestalozzi's Portrait; eine Mondschein- und eine Gewitterlandschaft; zwei andere Vorstellungen\", Nr. 73: \"Heiligendamm bei Dobberan; Portrait Albrecht D\u00fcrers's, und sieben verschiedenen Vignetten\", Nr. 74: \"Belisar; eine Morgen-Landschaft und zwey Vignetten\",&nbsp; Nr. 75: \"Das Brandenburger Thor; ein Preu\u00dfisches Wappen; drei Visitenkarten und Vignetten; s\u00e4mmtlich mit zwei Platten\", Nr. 76: \"Artemisia, Antike im Dresdner Museo. Nach der Zeichnung des Herrn von Mechel, mit zwei Platten\". (B\u00f6rsch-Supan 1971, 1806: 71-76)<br><br>Am 3. November erh\u00e4lt Gubitz Besuch von dem Verfasser der \"Briefe aus Berlin\" im Cotta'schen \"Morgenblatt f\u00fcr gebildete St\u00e4nde\". Er f\u00fchrt mit dem K\u00fcnstler ein Werkstatt-Interview, das allerdings erst am 16. M\u00e4rz 1808 erscheint. Darin hei\u00dft es, da\u00df&nbsp; Gubitz \"der beste Holzschneider in Deutschland\" und der j\u00fcngste Lehrer an der Berliner Kunstakademie sei. Zu seinen Erfindungen geh\u00f6re seine besondere Drucktechnik, bei der die \"Druckerschw\u00e4rze ... jedesmal vom Papier, welches nie angefeuchtet, sondern nur durch D\u00e4mpfe erw\u00e4rmt werde, und durchaus keine Unterlage haben darf, v\u00f6llig aufgezogen, so da\u00df die Form ungewaschen und ungerieben, zum neuen Abdruck vollkommen tauglich jedesmal aus der Presse kommt\". Dadurch sei es nach Gubitz m\u00f6glich, von den in Buxbaum geschnittenen Holzplatten \"50000 Abdr\u00fccke\" zu machen. Er berichtet, wie es dem Gubitz gelang, sich durch eigene Erfindungen von Unger unabh\u00e4ngig zu machen und liefert dem Leser ein Beispiel von dem gro\u00dfen Selbstvertrauen des K\u00fcnstlers: \"Nie, sagt Gubitz, habe ich mich je verrechnet, wenn ich einen Gedanken, mit dem ich mich Wochenlang herumtrage, erst geh\u00f6rig durchdacht und vollendet hatte. Es mu\u00dfte allemal so gehen, wie ich wollte, und ich lebe Jahrelang schon in dem festen Princip: der Mensch kann durchaus alles, alles m\u00f6glich machen, woran er nur ernstlich denkt\". Abschlie\u00dfend bemerkt der Verfasser mit gro\u00dfem Bedauern, da\u00df Gubitz nicht bereit sei, mehr \u00fcber seine Drucktechnik mitzuteilen und eine Zeichnung seiner Presse selbst nicht f\u00fcr \"1000 Rthlr.\" erlauben w\u00fcrde. (Morgenblatt f\u00fcr gebildete St\u00e4nde, Nr. 65. 1808, S. 258). <br><br>In diesem Jahr lernt Gubitz den aus Warschau nach Berlin gekommenen Dichter E.T.A. Hoffmann (1776-1822) kennen \u00fcber den er im R\u00fcckblick schreibt: \"Mit diesem Schriftsteller, dessen Talent ich stets anerkannt habe, ohne da\u00df ich mich an den Spuckgebilden seines berauschten Verstandes ungetr\u00fcbt zu erfreuen vermochte, bin ich zwar in Begegnung und Umgang, dabei aber niemals in Behaglichkeit gekommen.\"&nbsp; (Gubitz 1868, I, S. 245-246)<b><br><br>1807<br><\/b>In Anbetracht des Krieges, der ausfallenden Gehaltszahlungen, der geringen Auftr\u00e4ge&nbsp; und der durch die Besatzung verursachten hohen Kosten wendet sich Gubitz der Publizistik zu. Seit 1805 ist er in Kontakt mit Berliner Verlegern wie Friedrich Christoph Nicolai, Friedrich Maurer und de la Garde. In ihren Kreisen lernt er die Autoren Ignaz Aurelius Fe\u00dfler und Zacharias Werner kennen.&nbsp; (Gubitz 1868, I, S. 100-108) Er wird zun\u00e4chst journalistischer Mitarbeiter beim \"Berliner Morgenblatt\", einer T\u00e4tigkeit, der er bis 1820 nachgeht. Dem folgen sp\u00e4ter weitere Zeitungen, so da\u00df Friedrich Pruskill schreibt, da\u00df Gubitz von 1807 bis 1870 als \"Beurteiler des Berliner Schauspielhauses in verschieden Zeitungen und Zeitschriften\"&nbsp; auftritt. (Pruskill 1937, S. 104 ) <br>Die Kriegsereignisse veranlassen ihn zun\u00e4chst zur Gr\u00fcndung der patriotischen Zeitung \"Das Vaterland\", die bis 1809 bei dem Verleger Friedrich Maurer erscheint. Hier ver\u00f6ffentlicht er kritischen Beitr\u00e4ge \u00fcber die Napoleonische Besatzung, die seine zeitweise Inhaftierung durch die franz\u00f6sischen Beh\u00f6rden zur Folge haben. Dank der F\u00fcrsprache seines Freundes des Kunsth\u00e4ndlers Christian von Mecheln&nbsp; und des Staatrats und Kunstsammlers Bignon war diese jedoch mit einer au\u00dferordentlich respektvollen Behandlung verbunden. Gubitz erinnerte sich: \"man verurteilte mich zu sechsw\u00f6chiger Hausvogteihaft, die man mir aber zeitweises, auf mein Versprechen, mich wieder zu stellen, vertagte, sie dann gar nicht mehr beachten wollte, so da\u00df ich, zusammengerechnet, h\u00f6chstens vier Wochen Gefangener war in einer lichten Stube, wo ich bei steter T\u00e4tigkeit selten gest\u00f6rt wurde.\"&nbsp; (Gubitz 1868, I, S. 131) Im selben Jahr beginnt er seine schriftstellerische T\u00e4tigkeit mit ersten B\u00fchnenst\u00fccken.<b><br><br>1808<br><\/b>Anfang des Jahres 1808 lernt Gubitz Amalie Beer, die Mutter des sp\u00e4teren Komponisten Giacomo Meyerbeer, kennen. Er verkehrt seitdem im \"Beerschen Haus, wo jeder, der sich in Kunst und Wissenschaft hervortat, gern gesehen wurde, der Einheimische wie der Fremde\". (Gubitz 1868, I, S. 139-140) Hier begegnet er u.a. der Schauspielerin Friederike Bethmann. \u00dcber sie lernt er den Schaupieler Karl Wilhelm Ferdinand Unzelmann , ihren ersten Ehemann, Theaterdirektor August Wilhelm Iffland, Karl August Varnhagen von Ense und die Dichter August von Kotzebue und Friedrich Schulz, genannt \"Theater-Schulz\", kennen. Der Sohn der F. Bethmann,&nbsp; Friedrich Ludwig Unzelmann, wurde sp\u00e4ter bei Gubitz zum Holzschneider ausgebildet. In diese Zeit f\u00e4llt auch seine erste Begegnung mit Ferdinand von Schill.&nbsp; (Gubitz 1868, I, S. 141-153, 195-216)<br>Am 21. September erteilt Friedrich Wilhelm III. von K\u00f6nigsberg aus Gubitz \"in R\u00fccksicht der von ihm bewiesenen Fortschritte in der Kunst \" zusammen mit dem Kupferstecher Johann Friedrich Frick den Professorentitel und beauftragt das Kuratorium der Akademie \"f\u00fcr beide die gew\u00f6hnlichen Patente dem gem\u00e4ss ausfertigen zu la\u00dfen und das sonst Erforderliche zu verf\u00fcgen\". Daraufhin \u00fcbergibt das Curatorium Gubitz am 19. Dezember das Patent des Professorentitel und teilt diese Berufung am selben Tag der \"Haude &amp; Spenerschen Zeitung\" und der \"Vo\u00dfeschen= Ungerschen Zeitung\" zur \u00f6ffentlichen Bekanntmachung mit. (GStAPK, I. HA. Rep. 76, Abt. III, Nr. 141). <br>Gubitz berichtet weiterhin, da\u00df er in diesem Jahr dem aus der Gefangenschaft geflohenen ehemaligen Kriegsrath Friedrich von C\u00f6lln (1766-1820) f\u00fcr einige Tage Zuflucht in seinem Haus gew\u00e4hrte und bei dem Staatskanzler von Hardenberg dessen Freilassung vermittelte.&nbsp; (Gubitz 1868, I, S. 168-176)<br><br><b>1809<\/b><br>Am 8. Juli weisen die Korrespondenz-Nachrichten&nbsp; des \"Morgenblatts\" aus Berlin anl\u00e4\u00dflich des Erscheines des botanischen Werkes des Grafen von Hoffmannsegg auf den von Gubitz geschaffenen Umschlag dieser Ver\u00f6ffentlichung hin. Er sei, so hei\u00dft es dort, \"besonders in Hinsicht des Druckes merkw\u00fcrdig, welcher mit drey Platten geschieht, wovon die eine wei\u00df (auf violettem Papier), die andere grau, die dritte schwarz auftr\u00e4gt\" (Morgenblatt f\u00fcr gebildete St\u00e4nde, Nr. 183, Mittwoch 2. August 1809, S. 732). Bei der feierlichen Umbenennung des Gesundbrunnens in \"Luisenbad\" am 12. Juli beteiligt sich Gubitz mit seinem Gedicht \"Erinnerung und Weihe\" an dem gebotenen musikalisch-literarischen Festprogramm. (Morgenblatt f\u00fcr gebildete St\u00e4nde, Nr. 186, Sonnabend 5. August 1809, S. 743).<br><br><b>1810<\/b><br>Gubitz schneidet im Auftrag der Hamburger Spielkartenfabrik Spielkartenentw\u00fcrfen nach Zeichnungen von Philipp Otto Runge (1777-1810). Konrad Feilchenfeld ist der Hinweis auf einen Brief vom 9. Februar zu verdanken, in dem Runge seinen in Berlin weilenden Freund Clemens Brentano (1778-1842) bittet, f\u00fcr ihn mit Gubitz \u00fcber den Holzschnittdruck seines Entwurfes f\u00fcr den Umschlag zu der Zeitschrift \"Vaterl\u00e4ndisches Museum\" zu verhandeln. Bei diesem Besuch, und nicht 1816 wie Gubitz in seinen Lebenserinnerungen schreibt, lernt er den Dichter Brentano kennen. Brentano berichtet am 18. M\u00e4rz an Runge, da\u00df Gubitz, nicht wu\u00dfte, da\u00df die Spiekartenentw\u00fcrfe von Runge sind. Er teilt weiterhin mit, da\u00df Gubitz vom Spielkartenfabrikanten befugt worden sei, die Zeichnungen Runges, nach seinem Ermessen \"etwas zurechtezur\u00fccken\", dies aber unterlie\u00df - obwohl ihm die Zeichnungen der \"Damen\" nicht gefielen - sondern \"seiner Gewohnheit, im Geiste des K\u00fcnstlers zu bleiben\" treu blieb. Brentano f\u00fcgt noch an: \"was er bereits geschnitten hat, ist sehr zierlich und treu ausgefallen.\" (Feilchenfeld, 1974, S. 31-33, S. 86) Im Vergleich mit dem bis heute in der Hamburger Kunsthalle (Kh 49208) erhaltenen vollst\u00e4ndigen Satz der farbigen Holzschnitten r\u00e4umt J\u00f6rg Traeger zwar ein: \"Gubitz ver\u00e4nderte an einigen Stellen die Modellierenden Schattenlagen auf Kosten der Lebendigkeit.\"&nbsp; Insgesamt aber best\u00e4tigt er Brentanos Beobachtung \"da\u00df Gubitz ... den Vorlagen bis in die Einzelheiten hinein prinzipiell genau gefolgt ist.\" (Traeger, 1975, S. 138 und Kat.Nr. 462, S. 450)<b><br><br>1812 <br><\/b>Der Artikel \"Geschichte der K\u00f6nigl. Akademie der K\u00fcnste vom Jahr 1805 bis 1818\" im Akademie-Katalog von 1818 berichtet, da\u00df Gubitz in diesem Jahr seine Stelle \"als Professor der Holz= und Form=Schneidekunst\" antrat. (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, Bd. 1, 1818:VI). Als eine seiner besten farbigen Arbeiten vollendet er das mit acht Platte gedruckte Portr\u00e4t von Gr\u00e4fin Voss nach Anton Graff. <br>In diesem Jahr wird er Theaterkritiker der \"Spenerschen Zeitung\". Daneben verfa\u00dft er unter dem Pseudonym \"Max Helfenstein\" \"Inschriften zu Geschenken, mit Vor- und Nachreden\". Im Kreis der Friederike Bethmann lernt er die Schauspiererin Karoline D\u00f6bbelin, die seinerzeit \"zu den ersten Schauspierinnen Deutschlands gez\u00e4hlt\" wurde, bei einem Fest anl\u00e4\u00dflich ihres 50sten B\u00fchnenjubil\u00e4ums kennen.&nbsp; (Gubitz, 1868, I, S. 205)<b><br><br>1813<br><\/b>Zur Aufbesserung seiner finanziellen Situation vollendet Gubitz seine ersten B\u00fchnenst\u00fccke. Dank Ifflands F\u00f6rderung deb\u00fctiert er mit 3 B\u00fchnenst\u00fccken innerhalb von viereinhalb Monaten im K\u00f6niglichen Nationaltheater. Im M\u00e4rz sendet er Iffland sein St\u00fcck \"Die Seelige Frau\" und sp\u00e4ter \"Lieb und Frieden\". Am 10. September findet die Urauff\u00fchrungen des ersten&nbsp; und am 22. Oktober die des zweiten St\u00fccks statt. Gleichzeitig schreibt das Trauerspiel \"Ein Tag des Schicksals\" und entwickelt Ende des Jahres aus der Umarbeitung des St\u00fcckes \"Der Beruf\" das Lustspiel \"Die Talentprobe\" (Gubitz, 1868, I, S. 287-296; Friedrich, 1922, S. 11-12) Nach Paul Friedrich handelte es sich bei seinen Theatertexten zumeist um \"recht belanglose[..] St\u00fccke \". (Friedrich 1922, S. 12) <br>W\u00e4hrend dieser Zeit lernt er Carl Maria von Weber (1786-1826) kennen, der ihn zum Schreiben eines Operntextes \u00fcberredet. (Gubitz 1868, II, S. 189-204)<br><b><br>1814<br><\/b>Am 5. Januar findet die Urauff\u00fchrung seines ersten Trauerspiels \"Ein Tag des Schicksals\" im Nationaltheater statt.&nbsp; (Gubitz 1868, I, S. 297). Er schreibt das Lustspiel \"Die Prinzessin\", das \"in Hamburg, Prag, Posen, auch noch auf anderen Provinztheatern aufgef\u00fchrt\" wurde.&nbsp; (Gubitz 1868, I, S. 301) Als Rezensent des Cotta'schen \"Morgenblatts\" berichtet er auch \u00fcber diese Urauff\u00fchrungen. Nach dem Tod Ifflands im September wendet er sich wieder von der B\u00fchnendichtung ab, zumal diese&nbsp; \"zum n\u00e4hrenden Bedarf wenig beisteuerten, die Auftr\u00e4ge zu k\u00fcnstlerischen Arbeiten sich aber wieder gemehrt hatten.\"&nbsp; (Gubitz 1868, I, S. 309-310) Am 22. November wird der Berlinischen K\u00fcnstlerverein gegr\u00fcndet, dem Gubitz als Mitglied angeh\u00f6rt.<b><br><br>1815<br><\/b>Am 3. Januar heiratet Gubitz Henriette Friederike Fleck, Tochter des Schauspielers Johann Friedrich Ferdinand Fleck (1757-1801). Im April lernt er den Schauspieler Ludwig Devrient (1784-1832) auf der B\u00fchne des Nationalthaters in der Rolle des \"Franz Moor\" kennen, dem er im Januar des folgenden Jahres erstmals pers\u00f6nlich begegnet. Wenig sp\u00e4ter \u00fcbernimmt Devrient eine Rolle in seinem Schauspiel \"Liebe und Vers\u00f6hnen\". (Gubitz, 1868, II, S. 72-87) <b><br><br>1816<br><\/b>Gubitz hat \"zur Erholung bei schriftstellerischer Besch\u00e4ftigung ein Zimmer nah am Tiergarten f\u00fcr Nachmittags- und Abendstunden gemietet\". Dort besucht ihn Mitte des Jahres der B\u00fchnenautor Adolf M\u00fcllner (1774-1829), dessen Trauerspiel \"Die Schuld\" er 1814 in der \"Spenerschen Zeitung\" rezensiert hatte.&nbsp; (Gubitz 1868, I, S. 316) Zu dieser Zeit lernt er die in unmittelbarer N\u00e4he seines \"Zimmers\" am Tiergarten wohnende Schriftstellerin Helmine von Chezy (1783-1756) kennen. (Gubitz 1868, II, S. 204-211)&nbsp; Anl\u00e4\u00dflich eines Gastspiels begegnet er der ber\u00fchmte Schauspielerin Sophie Schr\u00f6der (1781-1868) von Wiener Burgtheater. Zu dieser Zeit beginnt seine Freundschaft mit Achim von Arnim (1781-1831), mit dem er \"bis zu seinem Tode in schriftstellerischer Verbindung, n\u00e4chstdem aber in freundschaftlicher Vertraulichkeit war und blieb.\" (Gubitz 1868, II, S. 125-142) Auch mit Clemens Brentano steht er w\u00e4hrend seines zweiten Berliner Aufenthaltes bis 1819 in enger freundschaftlicher und verlegerischer Beziehung. Er sch\u00e4tzt an seinen Texten den \"Geistreichtum\"&nbsp; trotz \"mancherlei \u00dcberspannungen\", \"gem\u00fctswunderlichen Herzensgebilde[n]\" und \"irrweglichsten Seltsamkeiten\". (Gubitz 1868, II, S. 142-149) Im Dezember lernt er Johann Adam M\u00fcller (1770-1832) kennen und f\u00fchrt ein Interview mit ihm, da\u00df er&nbsp; in den ersten Nummern seiner neuen Zeitschrift&nbsp; \" Der Gesellschafters\" 1817 publiziert. (Gubitz 1868, II, S. 55-68) Wie er schreibt gr\u00fcndete er dieses Zeitschrift auf Dr\u00e4ngen von Gr\u00e4ff und Vetter, den Besitzern der Maurerschen Buchhandlung. (Gubitz 1868, I, S. 331-332))<b><br><br>1817<br><\/b>Am 1. Januar erscheint die erste Ausgabe seiner anfangs w\u00f6chentlich erscheinenden Zeitschrift&nbsp; \" Der Gesellschafter oder Bl\u00e4tter f\u00fcr Geist und Herz: ein Volksblatt\" im Verlag von F. Maurer. Hier publiziert Gubitz Beitr\u00e4ge u.a. von A. v. Arnim, C. Brentano, E.T.A. Hoffmann&nbsp; und sp\u00e4ter auch Heinrich Heine (1797-1856). Weitere Kontakte ergeben sich \u00fcber den \"Gesellschafter\" zu Autoren wie Julius von Vo\u00df (1768-1832) August Zeune (1778-1853) und den Schauspieler Heinrich Ludwig Schmelka (1772-1837) (Gubitz, 1869, III, S. 37-41, 53-60). Von 1817 bis 1820 steht er mit Friedrich Ludwig Jahn (1778-1852) in Kontakt, dessen Ansichten er im \"Gesellschafter\" hinterfragt. Im R\u00fcckblick kommt er \u00fcber Jahn zu dem Schlu\u00df: \"er war in den schlimmen Teilen des verj\u00e4hrten Deutschvolkst\u00fcmlichen so eingeschn\u00fcrt, da\u00df wahrhaft Menschent\u00fcmliches ihm unerreichbar blieb.\" (Gubitz 1868, II, S. 161-163) <br>Zu dieser Zeit erh\u00e4lt er von dem Generalkonsul Delius aus Bremen den Auftrag, das Gesetzbuch der 1811 mit der Kr\u00f6nung K\u00f6nig Heinrich I. begr\u00fcndete \"konstitutionelle Monarchie\" in Haiti, \"Code Henry\" genannt,&nbsp; mit 12 Holzschnitten zu illustrieren. Seine Holzschnitte publiziert er anschlie\u00dfend im Leipziger Verlag von A. H. K\u00f6chli. Bis zum Sturz der Monarchie 1820 wird Gubitz regelm\u00e4\u00dfig mit Informationen aus Haiti versorgt, die er im \"Gesellschafter\" publiziert. (Gubitz 1868, II, S. 163-175) <br><b><br>1818<br><\/b>In der in seinem Eigenverlag herausgegebenen Textsammlung \"Gaben der Milde\" ver\u00f6ffentlicht er erstmals Brentanos \"Geschichte vom braven Kasperl und sch\u00f6nen Annerl\". Er lernt zu dieser Zeit die Schriftstellerin Louise Brachmann (1777-1800) kennen, deren Beitr\u00e4ge er im&nbsp; \"Gesellschafter\" publizierte. (Gubitz 1869, III, S. 7-11) Der Schriftsteller Karl Haun (1771-1854) ist&nbsp; bis 1819 unter dem Pseudonym \"H. Clauren\" als Dresdner Korrespondent des \"Gesellschafters\" f\u00fcr Gubitz t\u00e4tig. (Gubitz, 1869, III, S. 11-14)<b><br><br>1821<br><\/b>Geburt seines Sohnes Anton. Er wird sp\u00e4teren Sch\u00fclers und Mitarbeiters seines Vaters. <br>Im zweiten Viertel des Jahres besucht Heinrich Heine Gubitz mit dem Wunsch, seine Gedichte im \"Gesellschafter\" zu publizieren. Gubitz veranla\u00dft Heine zu Korrekturen, wof\u00fcr Heine sp\u00e4ter den Ausdruck \"Gubitzen\" pr\u00e4gte, und ver\u00f6ffentlicht in den Mai und Juni Ausgaben der Zeitschrift erstmals 5 seiner fr\u00fchen Gedichte. Gubitz berichtet in seinen Lebenserinnerungen, da\u00df er sich bei dem Onkel des Dichters, dem Hamburger Bankier Salomon Heine, um dessen dauerhafte finanzielle Unterst\u00fctzung eingesetzt sowie die Publikation seines ersten Gedichtbandes in der Maurerschen Buchhandlung vermittelt habe. Dieser Band wurde&nbsp; 1822 im \"Gesellschafter\" durch Karl August Varnhagen von Ense (1785-1858), dem Gubitz in diesem Jahr als Mitarbeiter f\u00fcr seine Zeitschrift gewinnt,&nbsp; rezensiert. Weiter teilt er mit: \"innerhalb der Jahre 1822 bis 1826, ist beinahe alles, was Heine schrieb, im 'Gesellschafter' zu finden.\" (Gubitz 1868, II, S. 260-297)&nbsp; \u00dcber Heine lernt er den Dichter Christian Dietrich Grabbe (1801-1836) kennen, dessen St\u00fccke er im \"Gesellschafter\" ank\u00fcndigt und rezensiert. (Gubitz 1868, II, S. 253-260) In diese Zeit fallen auch die Begegnungen mit den jungen Dichtern Ludwig B\u00f6rne (1786-1837) und Daniel Le\u00dfmann (1794-1831). (Gubitz 1868, II, S. 297; 1869, III, S. 1-7). <br>Am 18. Juni ist Gubitz mit Heine, Hoffmann und dem jungen Felix Mendelssohn-Bartholdy (1809-1847) unter der \"patriotische[n] Jugend\", den Studenten, K\u00fcnstlern und jungen Gelehrten, die an der Urauff\u00fchrung der gefeierten Oper&nbsp; 'Der Freisch\u00fctz' von Karl Maria von Weber im Nationaltheater auf dem Gendarmenmarkt teilnehmen. (Freydank, 1988, S. 178) Bei dem anschlie\u00dfenden Fest verfasst Gubitz das Gedicht \"An Carl Maria von Weber\", zu dem der Direktor der Singakademie Carl Friedrich Rungenhagen (1778-1851) eine Vertonung komponierte, bevor es anschlie\u00dfend spontan vorgetragen wurde. (Gubitz 1868, II, S. 197-200) <b><br><br>1822<br><\/b>Gubitz beginnt die bis 1865 fortgef\u00fchrte Herausgabe des \"Jahrbuchs deutscher B\u00fchnenspiele\", in dem er den gr\u00f6\u00dften Teil seiner etwa 70 B\u00fchnenst\u00fccke publiziert. In diesem Jahr lernt Gubitz den Schriftsteller Karl Immermann (1796-1840) kennen, dessen B\u00fchnenst\u00fccke im \"Gesellschafter\" von Varnhagen von Ense und sp\u00e4ter von seinem Sohn Anton Gubitz rezensiert werden. (Gubitz 1869, II, S. 15-27)<b><br><br>1823<br><\/b>Nach Pruskill war er an der Gr\u00fcndung des \"K\u00f6nigst\u00e4dtischen Theaters\" beteiligt, lehnte aber letztlich seinen Eintritt in das \"mehrk\u00f6pfige Direktorium\" der B\u00fchne ab. (Pruskill 1937, S. 105) Hier lernt er die w\u00e4hrend eines Gastspiels, das er im \"Gesellschafter\" rezensiert, die Hamburger Schauspielerin Charlotte Birch-Pfeiffer (1800-1868) kennen. ( Gubitz 1869, II, S. 60-64)<b><br><br>1824<br><\/b>Am 26. Oktober ist Gubitz beteiligt an der Gr\u00fcndung der \"Literarische (Mittwochs=) Gesellschaft\". (Gubitz 1869, II, S.134-149)&nbsp; Durch die Wiederbelebung des Kontakts zu Friedrich Rochlitz (1769-1842), dem Begr\u00fcnder der Allgemeinen Musikzeitung, der ihn 1803 f\u00fcr den Besuch bei Goethe mit einem Empfehlungsschreiben ausger\u00fcstet hatte, ergeben sich Kontakte Siegfried August Mahlmann (1771-1826) und Friedrich de la Motte-Fouqu\u00e9 (1777-1843). (Gubitz 1869, II, S.97-116).<b><br><br>1825<br><\/b>Gubitz \u00fcbernimmt das Theaterreferat der \"Vossischen Zeitung\" und beurteilt in dieser Funktion \"die k\u00f6nigst\u00e4dtische B\u00fchne vom Gr\u00fcndungsjahr an bis 1844 \". Seine ersten Kritiken \u00fcber das K\u00f6nigst\u00e4dtische Theater sind, wie Pruskill feststellte, zumeist wohlwollend gehalten. (Pruskill 1937, S. 104-105) Im selben Jahr vollendet Gubitz das auf dringende Bitte von C. M. Weber verfasste Textbuch zu der M\u00e4rchenoper \"K\u00f6nig Alfred\", das seit Webers Tod verschollen ist. (Gubitz 1869, II, S. 197)<b><br><br>1826<br><\/b>Gubitz l\u00e4\u00dft Heins Gedichtzyklus \" Die Harzreise\" zum ersten mal im \"Gesellschafter\" drucken. Er schreibt in seinen Lebenserinnerungen, da\u00df dieser Abdruck weniger K\u00fcrzungen enthalten habe als die um einige Gedichte erweiterten Ausgabe&nbsp; in seinem ersten, in Hamburg ver\u00f6ffentlichten Band \"Reisebilder\". Mit der im selben Jahr im \"Gesellschafter\" gedruckten Rezension dieses Bandes bricht sein Kontakt zu Heine ab. Dies kommentiert Gubitz im R\u00fcckblick: \"im Hinblick auf mich hat er sich wahrscheinlich gedacht, da\u00df ich mit vielem, was von ihm ausging, schwerlich ohne Beschr\u00e4nkung einverstanden sein w\u00fcrde, worin er nicht geirrt h\u00e4tte.\" (Gubitz 1869, II, S. 295)<b><br><br>1827<br><\/b>Urauff\u00fchrung des einaktigen Lustspiels \"Allen ist geholfen\" von Gubitz im K\u00f6nigst\u00e4dtischen Theater. (Pruskill 1937, S. 105) Gubitz gr\u00fcndet die \"Vereinsbuchhandlung\" (Friedrich 1922, S. 12) Durch die \"Literarische Mittwochsgesellschaft\" tritt Gubitz in Kontakt zu Dichter wie August Wilhelm Schlegel,&nbsp; Adelbert von Chamisso (1781-1838)&nbsp; und Ernst Raupach (1784-1852). (Gubitz 1869, III, S.151-189)<br><b><br>1828<br><\/b>In seinen Lebenserinnerungen schildert Gubitz, da\u00df seine Zeitschrift \"Gesellschafter\" seit Anfang des Jahres aufgrund eines Artikels, durch den sich der Gesandte Hannovers in Rom Baron von Reden gekr\u00e4nkt f\u00fchlte, f\u00fcr fast zwei Jahrzehnte einer strengen Zensur unterworfen wird. (Gubitz 1869, III, S. 64-89) <br>Nach einer Unterbrechung von 22 Jahren ist er als Professor und Mitglied der Kunstakademie wieder regelm\u00e4\u00dfig bei der Berliner Akademie-Ausstellung vertreten. Er zeigt Nr. 982: \"Mehrere Holzschnitt-Abdr\u00fccke in der Kolorit-, Tusch-, und Strich-Manier\", Nr. 983: \"Einige Kopieen nach englischen Holzschnitt-Abdr\u00fccken\" (B\u00f6rsch-Supan 1971, Bd.2, 1828: 982. 983)<b>.<br><br>1830<br><\/b>Gubitz ist auf der Akademie-Ausstellung mit mehreren Arbeiten unter einer Nummer vertreten: Nr. 931: \"Holzschnitt=Abdr\u00fccke (Bildnisse, Vignetten und andere Verzierungen, zum Theil doppelfarbig)\" (B\u00f6rsch-Supan 1971, Bd. 2, 1830:931).<b><br><br>1832<br><\/b>Bei der Akademie-Ausstellung zeigt Gubitz: Nr. 968: \"Holzschnitt-Abdr\u00fccke\", Nr. 969: \"Desgl. aus dessen Lehranstalt f\u00fcr die Holzschneiderkunst\". (B\u00f6rsch-Supan 1971, Bd. 2, 1832: 968. 969). <br>Wie aus einem Schreiben des B\u00fcrgermeisters von K\u00f6nigsberg \/ i. d. Neumark an Gubitz hervorgeht, f\u00fchrt er zu dieser Zeit eine \"Schriftgie\u00dferei, Buchdruckerei auch eine Buchhandlung\". Er wird von K\u00f6nigsberger B\u00fcrgermeister um Rat zur Gr\u00fcndung einer Buchhandlung in seiner Stadt gebeten. (Gubitz 1869, III, S. 191-192)<b><br><br>1833<br><\/b>Im Fr\u00fchjahr gr\u00fcndet Gubitz in K\u00f6nigsberg \/ i. d. Neumark eine \"Buchdruckerei, verbunden mit einer Buch=, Musikalien= und Kunsthandlung. ... Die Anstalt mehr zu beleben, lie\u00df ich auch sogleich die Zeitschrift 'Der M\u00e4rkische Stadt- und Landfreund' erscheinen, sorgte daf\u00fcr von Berlin aus, hatte aber vorweg erkl\u00e4rt, da\u00df ich nur ein paar Jahre das Ganze leiten und es dann einem K\u00e4ufer \u00fcberlassen w\u00fcrde.\" Dieses Unternehmen verkaufte er sp\u00e4ter an seinen dortigen Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer J. G. Striese. (Gubitz 1869, III, S.192-193)<b><br><br>1834<br><\/b>Auf der Akademie-Ausstellung pr\u00e4sentiert Gubitz unter Nr. 1032: \"Holzschnitte. Bildniss des Kaisers Franz I.&nbsp; und G\u00f6the's (Beide zu den Heften: \"Wohlfeilste Volks=Bildergallerie)\" sowie unter der folgenden Nummer die unter dessen Leitung entstandene Holzschnitte \"Rudolph Bethge\", \"August M\u00fcller\", \"Franz Dittner\", \"Adolf Lider\". Au\u00dfer dem pr\u00e4sentiert er unter Nr. 1034: einen \"Erste(n) Versuch, Stickmuster gleich colorirt auf der Buchdrucker-Presse zu drucken. und Lithographien.\" (B\u00f6rsch-Supan 1971, Bd. 2, 1834:1032-1034).<b><br><br>1835<br><\/b>Vollendung des B\u00fchnenst\u00fccks \"Liebe und Vers\u00f6hnung\" (Friedrich 1922, S. 12) In&nbsp; der von ihm gegr\u00fcndeten&nbsp; \"Vereinsbuchhandlung\" gibt Gubitz den \"Deutschen Volkskalenders\" heraus, der \"ausschlie\u00dflich von ihm mit Holzschnitten geschm\u00fcckt[...] und zum gr\u00f6\u00dften Teil auch selbst geschieben[...]\" wurde. (Friedrich 1922, S. 13) Zun\u00e4chst als Anhang zum \"Deutschen Volkskalender\" gibt Gubitz \"Das Jahrbuch des N\u00fctzlichen und Unterhaltenden\" heraus, das bis 1870 erscheint.<br>Nach einer kritischen Rezension der von Varnhagen publizierten Briefe seiner verstorbenen Frau Rahel von Varnhagen im \"Gesellschafter\" beendet dieser seine Mitarbeit an dieser Zeitschrift sowie seine Verbindung zu Gubitz. (Gubitz 1869, III, S.221-225)<b><br><br>1836<br><\/b>Bei der Akademie-Ausstellung ist Gubitz vertreten mit: Nr. 1226: \"Holzschnitte. Verzierungen zu farbigem Unterdruck und andere Darstellungen\", gemeinsam mit Rudolph Bethge: \"Heirathsantrag auf Helgoland. Zu dem Werke des Hrn. Grafen Raczynski\" sowie \"Ferner aus dessen Atteliers f\u00fcr Holzschneidekunst\" Arbeiten von Rudolph Bethge, August M\u00fcller, Adolf Krause, Julius Patzig und Carl Glantz. (B\u00f6rsch-Supan 1971, Bd. 2, 1836:1226).<br>Wie Pruskill schreibt, steht Gubitz als \"Buchdruckereibesitzer\" zur Direktion K\u00f6nigst\u00e4dtischen Theaters in enger Beziehung, in dem er Druckauftr\u00e4ge f\u00fcr Zetteldrucke und Textb\u00fccher \u00fcbernimmt. Seine Eink\u00fcnfte daf\u00fcr belaufen sich \"im Jahr durchschnittlich auf reichlich 1000 Taler\"&nbsp; (Pruskill 1937, S. 105) <br>Gubitz schreibt das B\u00fchnenst\u00fcck \"Prinzessin\". (Friedrich 1922, S. 12)<b><br><br>1838<br><\/b>Gubitz zeigt bei der Akademie-Ausstellung die Holzschnitte Nr. 1078: \"Die Soldatenkinder\", \"Landschaft nach Watelet\", \"Bildnisse und andere Bl\u00e4tter zu der \"Volks-Bildergalerie\" sowie die \"unter dessen Leitung\" entstandenen Arbeiten von Rudolph Bethge, August M\u00fcller, Julius Patzig, Adolf Krause, Carl Glantz, H.F. M\u00fcller und erstmals die seines Sohnes und Sch\u00fclers Anton Gubitz. (B\u00f6rsch-Supan 1971, Bd. 2, 1838:1078). Ab 19. April bemerkt Pruskill einen anderen Ton in den Theaterkritiken der \"Vossischen Zeitung\" und vermutet, da\u00df er sich schon am 19.4. durch seinen Sohn Anton als Kritiker dieser Zeitung abl\u00f6sen lie\u00df. (Pruskill 1937, S. 105) Um ihm Gelegenheit zur Entfaltung seines schriftstellerischen Talents zu geben, richtet der Vater f\u00fcr ihn im \"Gesellschafter\" \"eine eigene Beilage f\u00fcr Kunst=Literatur= und Theaterfragen ein.\" Wie Pruskill schreibt, war G. durch die Mitarbeit seines Sohnes als Theaterkritiker in der Lage \"sein Urteil \u00fcber beide Berliner Schauspielhauser durch zwei Stimmen zu \u00e4u\u00dfern\", d.h. zum einen in der politisch einflu\u00dfreichen \"Vossischen Zeitung\" und zum anderen im sehr verbreiteten \"Gesellschafter\". \"Er war so imstande, die \u00f6ffentliche Theatermeinung wesentlich zu beeinflussen.\"&nbsp; Mit dieser Monopolstellung handelte er sich schlie\u00dflich den Ruf einer \"Theaterrezensieranstalt\" ein. (Pruskill 1937, S. 104)<b><br><br>1839<br><\/b>In der Akademie-Ausstellung pr\u00e4sentiert Gubitz unter den Nummern 1121-1128: \"Holzschnitte in acht Rahmen - Darstellungen verschiedenen Genre's, Bildnisse u.s.w. von ihm und unter seiner Leitung\" entstandene Arbeiten von Rudolph Bethge, August M\u00fcller, Julius Patzig, Carl Glantz, H.F. M\u00fcller, Anton Gubitz und Wilhelm Henning. (B\u00f6rsch-Supan 1971, Bd. 2, 1839:1121-1128). <br>Im November wird Gubitz zum Vorstand eines Komitees zur Vorbereitung der Feierlichkeiten f\u00fcr das 400j\u00e4hrige Jubil\u00e4um der Erfindung des Buchdrucks gew\u00e4hlt. (Gubitz 1869, III, S. 258)<b><br><br>1840<br><\/b>Gubitz organisiert die Jubil\u00e4umsfeier zur Erfindung des Buchdrucks in Berlin. (Gubitz, 1869, III, S. 258-266) <br>Bei der Akademie-Ausstellung pr\u00e4sentiert er: Nr. 1064-69: \"Holzschnitte. Mehrere Bl\u00e4tter in einfachem und Doppel-Druck\", \"Vier Bildnisse. Erste Versuche, Platten mit der Relief-Maschine vom Hofmechanikus Wagner gefertigt zum Druck auf der Buchdrucker-Presse zu eignen\", sowie die \"unter dessen Leitung\" entstandenen Arbeiten von Rudolph Bethge, August M\u00fcller, Julius Patzig, Carl Glantz, H.F. M\u00fcller, Anton Gubitz und Wilhelm Henning. (B\u00f6rsch-Supan 1971, Bd. 2, 1840:1064-69).<b><br><br>1842<br><\/b>Gubitz zeigt bei der Akademie-Ausstellung Nr. 1263: \"Holzschnitte, Darstellungen verschiedenen Genre's, Bildnisse u.s.w. von ihm und unter seiner Mitwirkung und Leitung von Rudolph Bethge, August M\u00fcller, H. F. M\u00fcller, Anton Gubitz, Carl Glantz, Julius Patzig, Wilhelm Henning, F.G. Schuseil, Rudolf Genee\". (B\u00f6rsch-Supan 1971, Bd. 2, 1840:1263). <br>Ab Dezember verringern sich seine Druckauftr\u00e4ge vom K\u00f6nigst\u00e4dtischen Theater. Pruskill vermutet, das dies Ursache f\u00fcr den nun eintretenden ablehnenden Ton&nbsp; in den&nbsp; Theaterkritiken zum K\u00f6nigst\u00e4dtischen B\u00fchne&nbsp; ist. (Pruskill 1937 S. 105-106) <b><br><br>1843<br><\/b>Im Januar stellt der Direktor des K\u00f6nigst\u00e4dtischen Theaters Cerf die Auftr\u00e4ge zum Druck von Theaterzetteln an Gubitz ein. (Pruskill 1937, S. 107) <br>Gubitz reicht bei dem von K\u00f6nig Friedrich Wilhelm IV. im selben Jahr eingerichteten Oberzensurgericht eine Klage wegen der seit 1828 \u00fcber seiner Zeitschrift \"Der Gesellschafter\" verh\u00e4ngten Zensurbeschr\u00e4nkungen. (Gubitz 1869, III, S. 83-89)<b><br><br>1844<br><\/b>Auf der Akademie-Ausstellung ist Gubitz vertreten mit den Holzschnitten Nr. 1418:&nbsp; \"Lago Maggiore\", \"Ein alter Kopf\", \"Schmuggler\", \"Der trinkende Hund\". Unter der folgenden Nummer zeigt er \"Holzschnitte, unter Leitung des Prof. Gubitz ausgef\u00fchrt von August M\u00fcller, H.F. M\u00fcller, Anton Gubitz, Julius Patzig, Carl Glantz und Rudolf Gen\u00e9e\". (B\u00f6rsch-Supan 1971, Bd. 2, 1844: 1418.1419).<b><br><br>1845<br><\/b>Gubitz gewinnt den Prozess gegen die 1828 \u00fcber seine Zeitschrift \"Der Gesellschafter\" verh\u00e4ngten Zensurbeschr\u00e4nkung vor dem Oberzensurgericht. (Gubitz 1869, III, S. 83-89)) <br>Im Mai tritt Gubitz vom Theaterreferat zur\u00fcck. Hintergrund daf\u00fcr ist die Forderung des Direktors des K\u00f6nigst\u00e4dtischen Theaters Cerf an den Besitzter der \"Vossischen Zeitung\" Lessing, sich von Gubitz, dessen Theaterkritiken f\u00fcr die K\u00f6ngst\u00e4dtische B\u00fchne immer negativer ausfielen, zu trennen. (Pruskill 1937, S. 107)<b><br><br>1846<br><\/b>Auf der Akademie-Ausstellung pr\u00e4sentiert Gubitz die Nr. 1221: \"Holzschnitte: Bildni\u00df. Darstellungen zu Volksb\u00fcchern. Landschaft u.s.w.\" und Nr. 1222: \"Holzschnitte, unter Leitung des Prof. Gubitz ausgef\u00fchrt von Carl Glantz, Anton Gubitz, Wilhelm Henning, August M\u00fcller und Friedrich M\u00fcller\". (B\u00f6rsch-Supan 1971, Bd. 2, 1848: 1221-1222).<b><br><br>1847<br><\/b>Gubitz wird zum \"Vorsteher\" der nur noch 21 Mitglieder z\u00e4hlenden \"Literarischen Mittwochsgesellschaft\" gew\u00e4hlt. (Gubitz 1869, III, S. 148-149)<br><b><br>1849<br><\/b>Gubitz schreibt \"das einaktige Lustspiel: 'Der Kaiser und die M\u00fcllerin'\" (Gubitz 1869, III, S.185)<b><br><br>1850<br><\/b>Das Erscheinen seiner Zeitschrift \" Der Gesellschafters\" wird mit dem 34. Jahrgang eingestellt.<br>Gubitz ist letztmalig und ohne seine Sch\u00fcler auf der Berliner Akademie-Ausstellung vertreten. Er zeigt nur zwei kleinen Arbeiten: Nr. 1000: \"Ein Bildni\u00df\" und Nr. 1001: \"Schmuggler am Strande\". (B\u00f6rsch-Supan 1971, Bd. 2, 1850: 1000-1001).<br><b><br>1851<br><\/b>Mit dem Wechsel in der Verwaltung des \"Berliner Hoftheaters\" beendet&nbsp; Gubitz seine T\u00e4tigkeit als Theaterkritiker der \"Vossischen Zeitung\". (Gubitz 1869, III, S. 184-185)<b><br><br>1856<br><\/b>Gubitz f\u00fchrt als Vorstand die Aufl\u00f6sung der \"Literarischen Mittwochsgesellschaft\", \"von dessen Mitgliedern nur noch sechs lebten\" durch. (Gubitz 1869, III, S.149-150)<b><br><br>1857<br><\/b>Am 3. Dezember stirbt sein zweiter Sohn Anton Gubitz. (Gubitz 1868, I, S. 2)<br><b><br>1859<br><\/b>Mit der Ausgabe des 8. Heftes schlie\u00dft Gubitz seine 1824 begonnene Reihe \"Sammlung von Verzierungen in Abg\u00fcssen f\u00fcr die Buchdruckerpresse\" ab.<b><br><br>1860<br><\/b>Ver\u00f6ffentlichung einer \"Gesamtausgabe seiner 'Gedichte' \". (Friedrich 1922, S. 12)<br><b><br>1861<br><\/b>Ver\u00f6ffentlichung seiner Erz\u00e4hlungen in der zweib\u00e4ndigen Ausgabe \"Wirklichkeit und Phantasie: Gesammelte Erz\u00e4hlungen\"<br><b><br>1864<br><\/b>Gubitz beginnt seine Autobiographie \"Erlebnisse.&nbsp; Nach Erinnerungen und Aufzeichnungen.\" (Gubitz,1868, I, S. 3)<b><br><br>1868\/ 1869<br><\/b>Ver\u00f6ffentlichung seiner Autobiographie \"Erlebnisse.&nbsp; Nach Erinnerungen und Aufzeichnungen.\"<br><b><br>1870<br><\/b>Mit dem 36. Jahrgang wird das Erscheinen des \"Jahrbuchs des N\u00fctzlichen und Unterhaltenden\" und des \"Deutschen Volkskalenders\" eingestellt.<br><br>Am 5. Juni stirbt Friedrich Wilhelm Gubitz im Alter von 84 Jahren in Berlin.<br><br><br>Friedrich Wilhelm Gubitz war nicht nur einer der profiliertesten Holzschneider Deutschlands und Europas im 19. Jahrhundert sondern auch Verleger, Theaterkritiker und Autor. Er verfasste mehr als 70 B\u00fchnenst\u00fccke und verf\u00fcgte mit der Vielzahl von Publikationen, die er heraus gab, \u00fcber ein wahrhaftes Presseimperium. Darunter ist die Zeitschrift \"Der Gesellschafter\", die in 34 Jahrg\u00e4ngen zwischen 1817 und 1850 in Berlin erschien, die bedeutendste. Vor allem in ihrer Anfangszeit erschienen hier nicht nur Rezensionen&nbsp; der wichtigsten literarischer Neuerscheinungen. \"Der Gesellschafter\" bot vor allem vielen jungen Dichtern der Romantik ein erstes Podium zur Ver\u00f6ffentlichung ihrer Texte. Gubitz selbst lieferte f\u00fcr diese Zeitschrift, wie auch f\u00fcr den popul\u00e4ren \"Deutschen Volkskalender, der zwischen 1835 und 1869 erschien, neben vielen Texten auch \u00fcber 100 Holzschnittillustrationen. Als Holzschneider erwarb er sich den nachhaltigsten Ruhm, indem er dieser Kunst in Deutschland zu einer neuen Bl\u00fcte verhalf. Im Gegensatz zu Unger gelang Gubitz mit dem Verkauf seiner Holzschnitte ein kommerzieller Erfolg, der vor allem durch die Nachahmung der als vorbildlich angesehenen englischen Holzschnitte und durch ihre N\u00e4he zum Kupferstich bedingt war. \u201eSein Verdienst \u2026 ist vorrangig darin zu sehen, da\u00df er dem Holzschnitt in Deutschland Ansehen beim gebildeten Publikum erwarb, das der englische Holzschnitt sp\u00e4testens seit 1798 geno\u00df\" (Hanebutt-Benz, 1983, S. 651)<br><br>Adresse: <br>um 1805: Wallstrasse No. 12<b><br><br>Beate Schroedter, 2009<br><br><br><br>Quellen:<br><br><\/b>GStAPK, I. HA. Rep. 76, Abt. III, Nr. 141, Acta betreffend die Anstellung des Hr. Gubitz als Lehrer in der Holz und Formschneidekunst bei der Akademie der bildenden K\u00fcnste 1804-1808.<br><br>Sammlungen seiner Drucke befinden sich im Kupferstichkabinett der Stiftung Preu\u00dfischer Kulturbesitz Berlin,&nbsp; im Germanischen Nationalmuseum N\u00fcrnberg und in der Hamburger Kunsthalle.<br><br><b><br><br>Verwendete Literatur:<br><br><\/b>B\u00f6rsch-Supan, Helmut (Hrsg.): Die Kataloge der Berliner Akademie-Ausstellung 1786-1850. 2 Bde. und Registerband. Berlin 1971.<br><br>Clemens Brentano Philipp Otto Runge Briefwechsel, herausgegeben und kommentiert von Konrad Feilchenfeldt, Frankfurt am Main 1974<br><br>Feilchenfeldt, Konrad: Clemens Brentanos journalistische Beitr\u00e4ge - mit einem gezielten Blick auf seine Zusammenarbeit mit Friedrich Wilhelm Gubitz. In: Jeremias Gotthelf - Weg zu einer neuen Ausgabe, Hrsg. von Barbara Mahlmann-Bauer und Christian von Zimmermann, Beiheft zu editio, Hrsg. von Winfried Woesler, Band 24, T\u00fcbingen 2006, S. 125-145<br><br>Gubitz, Friedrich Wilhelm, Bilder aus Romantik und Biedermeier. Erlebnisse von F. W. Gubitz, <br>hrsg. von Paul Friedrich, Berlin 1922<br><br>Gubitz, Friedrich Wilhelm: Erlebnisse: Nach Erinnerungen und Aufzeichnungen, Bd. 1-3, Berlin: <br>Vereins-Buchhandlung, 1868\/1869<br><br>Gubitz, Friedrich Wilhelm, Erlebnisse, in: Eisenberg, Ludwig von, Gro\u00dfes biographisches Lexikon <br>der Deutschen B\u00fchne im XIX. Jahrhundert, Leipzig 1903, S. 655<br><br>Freydank, Ruth: Theater in Berlin. Von den Anf\u00e4ngen bis 1945, Berlin 1988<br><br>Hanebutt-Benz, Eva Maria: Studien zum deutschen Holzstich im 19. Jahrhundert. In: Archiv f\u00fcr Geschichte des Buchwesens. Bd. XXIV (1983), S. 644-51.<br><br><br>Lacher, Reimar F.: Die Konferenzen der Berliner Kunstakademie, 1786-1815. Annalen des Berliner Kunstalltags, In:\"Berliner Klassik. Eine Gro\u00dfstadtkultur um 1800\", Dokumente, Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, 2004 <br><br>Marx, Eberhard: Friedrich Wilhelm Gubitz und die Wiederlebung des deutschen Holzschnitts im 19. Jahrhundert. Diss. Berlin 1955.<br><br>Morgenblatt f\u00fcr gebildete St\u00e4nde.<br>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Nr. 65, Mittwoch 16. M\u00e4rz 1808, S. 258,<br>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Nr. 183, Mittwoch 2. August 1809, S. 732,<br>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Nr. 186, Sonnabend 5. August 1809, S. 743<br><br>Pruskill, Friedrich: Der Theaterkritiker Friedrich Wilhelm Gubitz (1786-1870). Berlin 1938 (Theater und Drama 9), zugl. Diss. Berlin 1936<br><br>Pruskill, Friedrich: Friedrich Wilhelm Gubitz als Kritiker des K\u00f6nigst\u00e4dtischen Theaters, in: Zeitschrift des Vereins f\u00fcr die Geschichte Berlins. Neue Folge der \"Mitteilungen\", H. 4, 1937, S.102-108. <br>http:\/\/opus.kobv.de\/zlb\/volltexte\/2007\/1473\/pdf\/MVGB_54_1937.pdf, Zugriff: 14.08.09<br><br>Traeger, J\u00f6rg: Philipp Otto Runge und sein Werk. Monographie und kritischer Katalog, M\u00fcnchen 1975<br><b><br><br>Auswahlbibliographie Prim\u00e4rliteratur:<br><br><\/b>Gubitz, Friedrich Wilhelm: Gelobtes Land der Kalender Bilder Festgabe f\u00fcr Familien, Berlin: Buchhandlung<br>Gubitz, Friedrich Wilhelm: Die Abgeordneten auf der B\u00fchne ; Zeitbildlich Vorspiel, Berlin: Bloch, o. J.<br>Gubitz, Friedrich Wilhelm: Gustav Adolf an der Oder; Geschichtlich Schauspiel in 5 Aufz., <br>Berlin: Bloch, o. J.<br>Gubitz, Friedrich Wilhelm: Der Brautkranz ; Dramat. Romanze, Berlin: Bloch, o. J.<br>Gubitz, Friedrich Wilhelm: Sophie Detzloff ; Geschichtliches Lustspiel in 3 Akten, o. O. u. J.<br>Gubitz, Friedrich Wilhelm: Herz und Weltehre ; Schauspiel in f\u00fcnf Akten, Berlin : Bloch, o. J:<br>Gubitz, Friedrich Wilhelm: Der Kaiser und die M\u00fcllerin ; Historisches Lustspiel in e. Aufzuge, <br>Berlin: Bloch, o. J.<br>Gubitz, Friedrich Wilhelm: Karl der Gro\u00dfe daheim ; Vorzeit-Bild. in 3 Akten, o. O. u. J.<br>Gubitz, Friedrich Wilhelm: Keck und verwegen ; Lustspiel in e. Akt, Berlin: Bloch, o. J.<br>Gubitz, Friedrich Wilhelm: Bei Leipzig ; Schauspiel in 1 Akt, Berlin: Bloch, o. J.<br>Gubitz, Friedrich Wilhelm: Lieb' und Friede; Schauspiel in 1 Akt, Berlin: Bloch, o. J.<br>Gubitz, Friedrich Wilhelm: Kr\u00e4ftigr Mittel; Lustspiel in e. Akt, o. O. u. J.<br>Gubitz, Friedrich Wilhelm: Czaar Peter un der Glaser ; Dramatische Anekdote, Berlin: Gubitz, o. J.<br>Gubitz, Friedrich Wilhelm: Hans Sachs oder D\u00fcrer's Fest-Abend; Dramatisches Gem\u00e4lde, Berlin: Bloch, o.J.<br>Gubitz, Friedrich Wilhelm: Die neue Schauspieler-Truppe; Fastnachts-Posse, Berlin: Gubitz, o. J.<br>Gubitz, Friedrich Wilhelm: Die Talentprobe; Lustspiel in 1 Akt, Berlin: Bloch, o.J.<br>Gubitz, Friedrich Wilhelm: Verschiedene Wege; Lustspiel in 5 Akten, Berlin: Bloch, o. J.<br>Gubitz, Friedrich Wilhelm: Die Siegesg\u00f6ttin an die Deutschen : Gedicht, Berlin: Mauer 1814<br>Gubitz, Friedrich Wilhelm: Der lustige Rath : Historisch-romantisches Lustspiel in 5 Akten, <br>Berlin: Gubitz [um 1815]<br>Gubitz, Friedrich Wilhelm: Lieb' und Vers\u00f6hnen oder die Schlacht bey Leipzig: Schauspiel in einem <br>Akt, Berlin: Maurer, 1816<br>Gubitz, Friedrich Wilhelm: Die Prinzessin: Lustspiel in 5 Akten, Berlin: Maurer 1816<br>Gubitz, Friedrich Wilhelm: Die wichtige Folge vom Europ\u00e4ischen Freiheitsk\u00e4mpfe seit dem <br>Friedensschlusse zu Paris, oder die Jahre 1814 u. 1815, Berlin 1816<br>Gubitz, Friedrich Wilhelm: Die selige Frau : Schwank in 1 Akt, Berlin: Gubitz [1816]<br>Gubitz, Friedrich Wilhelm: Sappho: Melodrama in Musik gesetzt von B. A. Weber, Berlin: Bloch [1816]<br>Gubitz, Friedrich Wilhelm: Schriften, Berlin: Maurer 1816<br>Gubitz, Friedrich Wilhelm: Der Verschlossene: Die Recension und der Ballanzug. Der Stein im <br>Schatzhause. Gluth- und Wuthrede vom Geiste des Paters Abraham a Sancta Clara. <br>Die Drachenb\u00e4ndiger. Der Freyheit-Apostel. Alswith und Singa. Gedichte, Berlin 1816<br>Gubitz, Friedrich Wilhelm: Die Prinzessin: Sappho. Die selige Frau. Lieb' und Friede, Berlin 1816<br>Gubitz, Friedrich Wilhelm: Amors neuester Streich, o. O. 1817<br>Gubitz, Friedrich Wilhelm: Allen ist gehofen !, Berlin: Bloch, [1827]<br>Gubitz, Friedrich Wilhelm: Ges\u00e4nge zum D\u00fcrers-Fest am 18. April 1828, Berlin: Hayn, 1828<br>Gubitz, Friedrich Wilhelm: Erz\u00e4hlungen, M\u00e4hrchen und Schw\u00e4nke, Berlin; K\u00f6nigsberg in der Neumark, 1834\/1835<br>Gubitz, Friedrich Wilhelm:Wohlfeilste Volks-Bildergalerie enthaltend Bildnisse ausgezeichneter <br>Personen (16 Tabulae), 2 Teile Berlin; K\u00f6nigsberg, um 1835<br>Gubitz, Friedrich Wilhelm: Gedichte und Scenen: Jeanne d'Arc in der Nacht vor ihrem Tode. Faust u.<br>Mephisto im Jahr 1840. Die Anekdoten-J\u00e4ger. Der Emacipations-Club. Jubel und Trubel, <br>Berlin: Gubitz, 1840<br>Gubitz, Friedrich Wilhelm: Schicksals-K\u00e4mfe; Historisch-romantisches Drama in f\u00fcnf Akten, <br>Berlin: Bloch, 1844<br>Gubitz, Friedrich Wilhelm: Der Kaiser und die M\u00fcllerin: Hist. Lustspiel in 1 Aufz., Berlin: Gubitz, 1850<br>Gubitz, Friedrich Wilhelm: Herz und Ehre: Schauspiel in 5 Akten, Berlin: Gubitz, 1851<br>Gubitz, Friedrich Wilhelm: Lachenden Ernst und Stachel der Laune: gesammelte Bl\u00e4ttchen des <br>Humors, Berlin Vereins-Buchhandlung, 1855<br>Gubitz, Friedrich Wilhelm: Die Entziehung der Vor- und Zwischenmusik im Berliner Schauspielhause <br>durch die gegenw\u00e4rtige General-Intendantur: fliegendes Blatt, Berlin: Vereins-Buch., 1856<br>Gubitz, Friedrich Wilhelm: Winkelr\u00e4nke; Lustspiel in e. Akt v. F. W. Gubitz, o.O. 1857<br>Gubitz, Friedrich Wilhelm: Sammlung von Verzierungen in Abg\u00fcssen f\u00fcr die Buchdruckerpresse,<br>Vereins-Buchhandlung, Heft 1-8, Berlin 1824-1859<br>Gubitz, Friedrich Wilhelm: Gustav Adolph an der Oder; Geschichtliches Schauspiel in 5 Aufz\u00fcgen, <br>: Gubitz, 1859<br>Gubitz, Friedrich Wilhelm: Gedichte: in 2 B\u00e4nden, Berlin: Vereins-Buch, 1860<br>Gubitz, Friedrich Wilhelm: Wirklichkeit und Phantasie: Gesammelte Erz\u00e4hlungen, Bd. 1-2, <br>Berlin 1861<br>Gubitz, Friedrich Wilhelm: Des Nachbars Rosentage: Festg. f\u00fcr Familien; mit 12 Holzschnitten in <br>Doppelfarbe, Berlin: Vereins-Buchhandlung, 1862<br>Gubitz, Friedrich Wilhelm: Erlebnisse: Nach Erinnerungen und Aufzeichnungen, Bd. 1-3, Berlin: <br>Vereins-Buchhandlung, 1868\/1869<br><b><br><\/b><table _base_href=\"http:\/\/stabikat.sbb.spk-berlin.de:80\/DB=1\/SET=5\/TTL=1\/\" border=\"0\" cellpadding=\"0\" cellspacing=\"0\"><tbody _base_href=\"http:\/\/stabikat.sbb.spk-berlin.de:80\/DB=1\/SET=5\/TTL=1\/\"><tr _base_href=\"http:\/\/stabikat.sbb.spk-berlin.de:80\/DB=1\/SET=5\/TTL=1\/\"><td class=\"preslabel\" _base_href=\"http:\/\/stabikat.sbb.spk-berlin.de:80\/DB=1\/SET=5\/TTL=1\/\" valign=\"top\"><br><\/td><td class=\"presvalue\" _base_href=\"http:\/\/stabikat.sbb.spk-berlin.de:80\/DB=1\/SET=5\/TTL=1\/\" valign=\"bottom\"><br><\/td><\/tr><tr _base_href=\"http:\/\/stabikat.sbb.spk-berlin.de:80\/DB=1\/SET=5\/TTL=1\/\"><td class=\"preslabel\" _base_href=\"http:\/\/stabikat.sbb.spk-berlin.de:80\/DB=1\/SET=5\/TTL=1\/\" valign=\"top\"><br><\/td><td class=\"presvalue\" _base_href=\"http:\/\/stabikat.sbb.spk-berlin.de:80\/DB=1\/SET=5\/TTL=1\/\" valign=\"bottom\"><br><\/td><\/tr><tr _base_href=\"http:\/\/stabikat.sbb.spk-berlin.de:80\/DB=1\/SET=5\/TTL=1\/\"><td class=\"preslabel\" _base_href=\"http:\/\/stabikat.sbb.spk-berlin.de:80\/DB=1\/SET=5\/TTL=1\/\" valign=\"top\"><br><\/td><td class=\"presvalue\" _base_href=\"http:\/\/stabikat.sbb.spk-berlin.de:80\/DB=1\/SET=5\/TTL=1\/\" valign=\"bottom\"><br><\/td><\/tr><tr _base_href=\"http:\/\/stabikat.sbb.spk-berlin.de:80\/DB=1\/SET=5\/TTL=1\/\"><td class=\"preslabel\" _base_href=\"http:\/\/stabikat.sbb.spk-berlin.de:80\/DB=1\/SET=5\/TTL=1\/\" valign=\"top\"><br><\/td><td class=\"presvalue\" _base_href=\"http:\/\/stabikat.sbb.spk-berlin.de:80\/DB=1\/SET=5\/TTL=1\/\" valign=\"bottom\"><br><\/td><\/tr><tr _base_href=\"http:\/\/stabikat.sbb.spk-berlin.de:80\/DB=1\/SET=5\/TTL=1\/\"><td class=\"preslabel\" _base_href=\"http:\/\/stabikat.sbb.spk-berlin.de:80\/DB=1","genealogie":"Vater: Johann Christoph Gubitz, Holz- und Stahlschneider (20.11.1754-17.6.1826)\nMutter: Agathe, geb, Goll\nSohn: Anton Gubitz, Holzschneider\nEhefrau: Henriette, geb. Fleck (Hochzeit am 3. 1. 1815)","primaer":["<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/bibliographie\/3273\" class=\"link-hover text-primary\">Erlebnisse<\/a>","<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/bibliographie\/4121\" class=\"link-hover text-primary\">Bilder aus Romantik und Biedermeier<\/a>"],"sekundaer":["<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/bibliographie\/5538\" class=\"link-hover text-primary\">Der Theaterkritiker Friedrich Wilhelm Gubitz<\/a>","<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/bibliographie\/9951\" class=\"link-hover text-primary\">Clemens Brentanos journalistische Beitr\u00e4ge - mit einem gezielten Blick auf seine Zusammenarbeit mit Friedrich Wilhelm Gubitz<\/a>","<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/bibliographie\/9954\" class=\"link-hover text-primary\">Studien zum deutschen Holzstich im 19. 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