
{"meta":{"meta-title":"Peter Ludwig L\u00fctke < Personen","meta-description":"Peter Ludwig L\u00fctke < Personen","canonical-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/900","api-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/api\/personen\/900","zitat":{"bereich":"Person","bearbeitet":"","titel":"Peter Ludwig L\u00fctke"},"count":{"lebensdaten":9,"namensformen":1,"genealogie":0,"biographie":1,"werke":0,"berlinaufenthalte":0,"register":2,"quellen":0},"translations":"personen","breadcrumb":[{"url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen","text":"Personen"},{"url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/900","text":"Peter Ludwig L\u00fctke"}]},"data":{"id":900,"zusatz_id":900,"meta":{"meta-title":"Peter Ludwig L\u00fctke < Personen","meta-description":"Peter Ludwig L\u00fctke < Personen","canonical-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/900","api-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/api\/personen\/900"},"title":"Peter Ludwig L\u00fctke","nachname":"L\u00fctke","vorname":"Peter Ludwig","lexikal-name":null,"titel":"","adelstitel":"","adelspraedikat":"","geburtsdatum":"04.03.1759","geburtsort":"Berlin","geburtsland":null,"staatsangehoerigkeit":"","geschlecht":"m\u00e4nnlich","konfession":"","sterbedatum":"19.05.1831","sterbeort":"Berlin","sterbeland":null,"berufe":["Landschaftsmaler"],"vereine":[" <a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/geselligkeit\/45\" class=\"link-hover text-primary\">Akademie der K\u00fcnste<\/a>"],"bekanntschaften":[],"dynastie":null,"geburtsname":null,"gebadelspraedikat":"","gebtitel":"","geschieden":null,"verwitwet":null,"pseudonym":null,"namensvarianten":"L\u00fcdcke, L\u00fcttke, L\u00fctcke","namensaenderung":null,"lebenslauf":"<b>1759<br><\/b>Geboren am 4. M\u00e4rz in Berlin als Sohn von Peter L\u00fctke, Kurm\u00e4rkischem Elbschiffer.<b><br><br>1780er Jahre<br><\/b>Kaufm\u00e4nnische\nAusbildung bei Anhalt &amp; Wagener. L\u00fctke erh\u00e4lt das Schiffsrecht,\ntritt in das Gesch\u00e4ft seines Vaters ein, \u00fcbernimmt die Leitung der\nFrachten nach Hamburg. Nebenbei geht L\u00fctke k\u00fcnstlerischen Studien nach\n\"es befinden sich in seinem Nachla\u00df noch Ansichten von\nHavelberg &amp; [...], die er von den Schiffen aus zeichnete und malte,\ndie von\neiner besonderen Auffassungsgabe zeugen.\" (Biographie Landesarchiv\nBerlin LAB Rep. 200 Acc. 1219 Nr. 7, verfasst evtl. von Ludwig Eduard L\u00fctke)<br><br><b>1785<br><\/b>L\u00fctke bricht spontan zu einer Kunstreise nach Rom auf:<br>\"<i>Kurze Zeit darauf beabsichtigten die\nGebr\u00fcder Genelly, seine Freunde eine Reise nach Italien und ersuchten ihn beim\nAbschiede im Scherze mitzureisen; doch kaum hatten sie ihn verlassen, als ihn\neine unerme\u00dfliche Sehnsucht nach Italien befiel, die ihn nirgend Ruhe finden lie\u00df. In\ndieser Angst ging er zu den Genelly\u2019s und beschwor sie, ihre Reise noch um\neinige Tage aufzuschieben, um mit seinem Vater R\u00fccksprache nehmen zu k\u00f6nnen. So\nsehr dies auch dem Plane desselben entgegen war, er willigte ein, und nach\nVerlauf von 8 Tagen im<span style=\"\">&nbsp; <\/span>Jahre 1785 sah\nman drei r\u00fcstige Wanderer die Reise durch die Schweiz nach Italien antreten<\/i>.\" (Biographie LAB Rep. 200 Acc. 1219 Nr. 7<u>)<br><\/u><br>Ankunft in Rom im Herbst 1785.<u><br><\/u><b><br>1786<br><\/b>In\nRom lernt L\u00fctke Georg Philipp Hackert kennen und arbeitet in dessen\nAtelier. Als Hackert nach Neapel reist, um dort seine Stelle als\nHofmaler des K\u00f6nigs von Neapel anzutreten, begleitet ihn L\u00fctke und\nreist von dort aus nach Sizilien. Im Herbst vollendet L\u00fctke in Rom eine\nLandschaft, die er nach Berlin schickt. <br><br>Auf der ersten\nAkademieausstellung im Mai 1786 werden von L\u00fctke \"Verschiedene\nLandschaften\", vermutlich Zeichnungen gezeigt. (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge,\nBd. 1, 1786: 253)<br><b><br>1787<\/b> <br>Am 22. Juni 1787 wird L\u00fctke \"<i>welcher sich durch die zur diesj\u00e4hrigen Kunst-Ausstellung\neingeschickte sch\u00f6ne Landschaft, den allgemeinen Beyfall des Publicums erworben<\/i>\" (Haude-Spenersche Ztg., Nr. 84, Sonnabend, 17. Juli 1787) zum Ehrenmitglied der Akademie der K\u00fcnste ernannt. <span style=\"font-size: 12pt; font-family: &quot;Times New Roman&quot;;\"><\/span>\n\n\n<p class=\"MsoNormal\">Am 19. Dezember 1787 schreibt Heinitz nach Rom und\nbietet L\u00fctke eine Stelle als Professor der Landschafts- und\n\"Prospect\"-Malerei und der architektonischen Zeichnung an, zudem soll\nL\u00fctke Landschaftsveduten als Vorlagen f\u00fcr die Porzellanmaler der KPM\nliefern. Das anf\u00e4ngliche Gehalt soll 200 Rthlr. betragen. <br><\/p><p class=\"MsoNormal\">Auf der Akademieausstellung zeigt L\u00fctke eine \"r\u00f6mische Landschaft\". (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge,\n Bd. 1, 1787:214)<\/p><p class=\"MsoNormal\"><b><br>1788<\/b><br>In einem Brief aus Rom vom 19. Januar 1788 sagt L\u00fctke die \u00dcbernahme des Amtes zu.<br><\/p><p class=\"MsoNormal\">\n\n<\/p>In einem Brief vom 18. Mai 1788 fragt er Heinitz, ob die Akademie bewilligen k\u00f6nne, eine<br>\"<i>Reise durch Italien die Schweiz und Deutschland in Gesellschaft des H.\nProfe\u00dfor Moriz [zu] machen [...],\nso d\u00e4chte ich von den merkw\u00fcrdigsten Gegenden, Costumen, u. s. w. eine\nReihe Zeichnungen zu entwerfen, welche mit den litterarischen\nBemerkungen des H. Prof. Moriz\nzusammen genommen, ein interessantes Werk geben w\u00fcrde, dessen Verkauf,\nwenn es dem Druk \u00fcbergeben wird, mir zugleich die Kosten der Reise\nersezen w\u00fcrde, die ich sonst allein tragen m\u00fcste.<\/i><o:p><\/o:p><!--<div-->\" (GStA<span style=\"color: black;\"> PK, I. HA Rep. 76 alt <o:p><\/o:p><\/span><span style=\"color: black;\" lang=\"IT\">III Nr. 77<o:p><\/o:p><\/span>, fol. 33)<br><br>Als\njedoch Moritz von der Akademie die Weisung erh\u00e4lt, seinen Aufenthalt in\nRom noch zu verl\u00e4ngern, reist L\u00fctke am 20. Juni 1788 alleine ab. Vor\nseiner Abreise packte er 6 Kisten mit einer in Rom angelegten Sammlung\nvon Gipsabg\u00fcssen, die er auf dem Seeweg nach Berlin verschickt.<br><br>Er\nkommt im Oktober 1788 in Berlin an und beginnt alsbald mit seinem\nUnterricht an der Akademie. Seine Bestallung zum Professor f\u00fcr Landschaftsmalerei erfolgt am 26. Oktober\n1788. (GStA<span style=\"color: black;\"> PK, I. HA Rep. 76 alt <o:p><\/o:p><\/span><span style=\"color: black;\" lang=\"IT\">III Nr. 77<o:p><\/o:p><\/span>, fol. 50f.)<br><br>Auf der Akademieausstellung ist L\u00fctke mit r\u00f6mischen Landschaften vertreten. (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge,\n Bd. 1, 1788:107.108)<br>\n\n<p class=\"MsoNormal\"><br><o:p><\/o:p><b>1789<\/b><br>Am 20. Juni 1789\nwird L\u00fctke, ebenso wie der inzwischen ebenfalls in Berlin eingetroffene\nund an der Akademie angestellte Karl Philipp Moritz auf Wunsch des\nK\u00f6nigs\naufgefordert, an den w\u00f6chentlichen Konferenzen der Akademie als\n\u201egeschikte und kunsterfahrene M\u00e4nner\u201c teilzunehmen. (GStA<span style=\"color: black;\"> PK, I. HA Rep. 76 alt <o:p><\/o:p><\/span><span style=\"color: black;\" lang=\"IT\">III Nr. 77<o:p><\/o:p><\/span>, fol. 57) In der Folge beteiligt sich L\u00fctke mit gro\u00dfem Einsatz an der weiteren Reform der Akademie.<br><\/p>Im Dezember 1789 kauft der K\u00f6nig f\u00fcr 200 Ducaten ein auf der\nAkademieausstellung gezeigtes Landschaftsbild L\u00fctkes: \u201eLandschaft bei\nTaurominum\u201c an. Das Bild wird dem Castellan des Berliner Stadtschlosses zugestellt. (GStA<span style=\"color: black;\"> PK, I. HA Rep. 76 alt <o:p><\/o:p><\/span><span style=\"color: black;\" lang=\"IT\">III Nr. 77<o:p><\/o:p><\/span>, fol. 73)<br><br>Im Katalog der Akademieausstellung ist dieses Bild L\u00fctkes ausf\u00fchrlich beschrieben.<br>(B\u00f6rsch-Supan, Kataloge,\n Bd. 1, 1789:24).<br>\n\n\n\n<p class=\"MsoNormal\"><br><b>1790<\/b><br>Im Akademiereglement von Januar 1790 ist im \u00a7 17.\n\u00fcber \"Landschafts-Mahlerey und Prospect-Zeichnung\" vermerkt, da\u00df der Lehrer\ndieses Fachs, \"sowohl Eleven der Akademie als auch Maler der Porcellanmanufaktur\"\nunterrichten solle. Er solle sie \"in seiner Behausung \u201enach seinem oder\nanderer guten Meister Gem\u00e4hlden copiren la\u00dfen\u201c. Au\u00dferdem solle er \u201eum ihnen zu\nzeigen, wie sie die Natur richtig und mit Geschmack<span style=\"\">&nbsp; <\/span>nachzeichnen und mahlen m\u00fcssen, die besten im\nLande liegenden Gegenden mit ihnen besuchen.\u201c <br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"MsoNormal\">Im M\u00e4rz 1790 reicht L\u00fctke der Akademie einen Vertragsentwurf\nein, nach dem seine aus 125 St\u00fccken bestehende Gipssammlung der Akademie zum\nleihweisen Gebrauch zur Verf\u00fcgung gestellt wird, bis die Akademie eine eigene\nGipssammlung \u201eanzukaufen Gelegenheit haben w\u00fcrde\u201c (GStA PK, <span style=\"\" lang=\"IT\">I. HA Rep 76 alt <\/span>III Nr. 244 Vermerk fol. 1 r). Daf\u00fcr\nwill er von der Akademie 150 Rthlr im Jahr und eine \u201efreie bequeme Wohnung\u201c\nerhalten. [ebd. fol 1 v] <br><\/p><p class=\"MsoNormal\">Eine Wohnung mit Atelier wird ihm im zur heutigen Universit\u00e4ts-, damals Stallstra\u00dfe gelegenen Trakt\ndes Akademie- und Marstallgeb\u00e4udes zugewiesen. Dort h\u00e4lt er auch seinen Unterricht ab.<br><\/p>\n\n<p class=\"MsoNormal\">Die Gips-Sammlung enthielt an \u201egro\u00dfen Figuren\u201c den Apoll von\nBelvedere, den Antinous, den Diskuswerfer, den Borghesischen\nFechter, die Venus Medici, u.a.,&nbsp; au\u00dferdem mehrere Figuren,&nbsp;\nB\u00fcsten, Basreliefs und einige sog. Anatomien.&nbsp; <br><\/p>Die Akademieprofessoren Friedrich Puhlmann und Johann Christoph Frisch werden beauftragt, die Sammlung zu\nexaminieren. Sie finden die Qualit\u00e4t der Abg\u00fcsse \u201c<i>scharf und gut conservieret<\/i>\u201c,\nallerdings kommen sie zu der Auffassung, da\u00df die Sammlung kein\nvollg\u00fcltiger Ersatz f\u00fcr eine akademische Gipssammlung sein k\u00f6nne, denn es\nfehlten darin u.a. der Laokoon und die Kapitolinische Venus.\n\n<p class=\"MsoNormal\">Auf einer Sitzung des Senats der Akademie wird\neine Zeichnung L\u00fctkes vom Brandenburger Tor positiv begutachtet.\n(Senatsprotokoll, GStA I.HA Rep. 76 alt&nbsp; III Nr. 41, fol. 30,\n27.2.1790)<br><\/p>\n\n<p class=\"MsoNormal\"><b><br>1791<\/b><br>L\u00fctke ist an der\nInnenausstattung des Marmorpalais in Potsdam beteiligt. F\u00fcr das sog.\nLandschaftszimmer im oberen Stockwerk des Schlosses malte er\nwandf\u00fcllende Darstellungen der r\u00f6mischen Campagna. Die Leinw\u00e4nde sind\nheute verschollen, jedoch auf fotographischen Vorkriegs-Aufnahmen des Zimmers dokumentiert. (Kat. Friedrich Wilhelm II. und die K\u00fcnste, SPSG 1997, S. 390)<br><\/p><p class=\"MsoNormal\">Ein Jahr nach L\u00fctkes Angebot zur\n\u00dcberlassung der Gipssammlung sagt Heinitz eine \u00dcbernahme der Sammlung\ngegen eine j\u00e4hrliche Leihgeb\u00fchr ab, die\nkostenlose Wohnung k\u00f6nne L\u00fctke gnadenhalber behalten. Auch weitere\nGehaltserh\u00f6hungen stellt er in Aussicht.<\/p>\n\n<p class=\"MsoNormal\"><o:p><\/o:p><o:p><\/o:p>Nach den erhaltenen Beurteilungsb\u00f6gen von 1791 bis 1794 hat L\u00fctke in diesen Jahren folgende Sch\u00fcler:<br><\/p><p class=\"MsoNormal\">- M. L. Sperling (1794: 26 Jahre, aus Berlin, Porcellanmaler, der den Unterricht bei L\u00fctke im Febr. 1789 aufnahm; Sperling stellte auf der Akademieausstellung 1791 4 Zeichungen nach L\u00fctke aus)<br><\/p><p class=\"MsoNormal\">- Seiffert (1794: 26 Jahre, aus Magdeburg, Unterricht seit Juli 1790; Seiffert stellte auf der Akademieausstellungen 1791, 1793 Zeichungen nach L\u00fctke aus))<\/p><p class=\"MsoNormal\">- Schlesinger (1794: 25 Jahre, aus K\u00f6nigsberg, Unterricht seit Juni 1791; stellte auf der Akademieausstellung 1794 ein Werk nach L\u00fctke aus)<\/p><p class=\"MsoNormal\">- M\u00fcller (1794: 28 Jahre,\naus Reval, kopiert nach Hackert in Friedrichsfelde, der erste Eleve der\narchitektonischen Schule, Unterricht seit August 1790) <br><\/p><p class=\"MsoNormal\">- August Ferdinand Bamberg (1794: 20 Jahre, aus Berlin,\nPorzellanmaler, Unterricht seit Januar 1793) <br><\/p><p class=\"MsoNormal\">- Meyer (22 Jahre aus Berlin) wird von L\u00fctke 1792 als\nunbegabt bezeichnet, ich h\u00e4tte \u201e<i>ihm [!], da die Fortschritte so unmerklich<span style=\"\">&nbsp; <\/span>sind, schon l\u00e4ngst dimittirt, wenn nicht\nHerr Baron v. Hertefelds, welcher sich seiner sehr annimt, so sehr um\nFortsezung des Unterrichts gebethen h\u00e4tte<\/i>.\u201c (GStA<span style=\"color: black;\"> PK, I. HA Rep. 76 alt <o:p><\/o:p><\/span><span style=\"color: black;\" lang=\"IT\">III Nr. 77<o:p><\/o:p><\/span>, fol. 77, fol. 84-97; 106f.; 109f., 138f.) <\/p><p class=\"MsoNormal\">Auf der Ausstellung dieses Jahres zeigt L\u00fctke \"Eine Landschaft mit einem Bacchanale in \u00d6l\" (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge,\n Bd. 1, 1791:33). Er selbst hat mit Karl Philipp Moritz und J. G. Frisch an der Redaktion des Katalogs gearbeitet.<br><\/p><b>1793<\/b><br>Der\nKatalog der Ausstellung vermerkt, da\u00df die diesmal gezeigte Landschaft\nals Kaminst\u00fcck f\u00fcr ein Zimmer im Hause Heinitz angekauft wurde.\n(B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, Bd. 1, 1793:S.83)<br>\n\n<p class=\"MsoNormal\"><b>1794<\/b><br>Am 2. April 1794 wendet sich Heinitz an den K\u00f6nig, um zu\nbitten, einen Atelierbau f\u00fcr L\u00fctke zu finanzieren: <\/p>\n\n\n\n<p class=\"MsoNormal\">\u201e<i>Dem Professor L\u00fcttke, [...] gewi\u00df, nach Hackert, der gr\u00f6\u00dfte\nLandschaftsMahler ist, den unser Zeitalter aufzuweisen hat, habe ich, durch\nE. K. M. Gnade unterst\u00fctzt, in dem untern Gescho\u00df des Academie Geb\u00e4udes ein, zu\nseiner LandschaftsMahlerey bequemes Attelier, einrichten la\u00dfen.<br>Allein, die darin befindliche Feuchtigkeit, und der durch\ndringende feine Staub aus dem benachbarten Pferde Stall, haben seine Gesundheit\nso sichtbar angegriffen, da\u00df ich, um diesen geschickten, in seiner Art einzigen\nK\u00fcnstler, f\u00fcr E. K. M. und den Staat zu conserviren, ihn selbst vermocht habe,\ndiese, seiner Gesundheit so \u00e4u\u00dferst nachtheilige Wohnung zu verla\u00dfen<\/i>.\u201c (GStA<span style=\"color: black;\"> PK, I. HA Rep. 76 alt <o:p><\/o:p><\/span><span style=\"color: black;\" lang=\"IT\">III Nr. 77<o:p><\/o:p><\/span>, fol. 98) <\/p>\n\n<p class=\"MsoNormal\">L\u00fctke sei zu arm, sich ein Atelier zu kaufen, die Mieten\nseien teuer und es sei schwierig einen Raum mit genug Licht zu bekommen. Deshalb\nhabe sein Vater ihm einen Bauplatz an der Oranienstra\u00dfe geschenkt. Heinitz\nbittet den K\u00f6nig um 400 Taler, damit nach einem Entwurf Boumanns ein\nAtelierhaus f\u00fcr L\u00fctke errichtet werden k\u00f6nne.<\/p>\n\n<p class=\"MsoNormal\">Die Bitte wird abgelehnt. In die alte Wohnung\nL\u00fctkes zieht der Kastellan Grimmer, der wiederum seine bisherigen R\u00e4ume\nim Akademiegeb\u00e4ude f\u00fcr die Architektenschule David Gillys r\u00e4umen mu\u00df.<br><\/p><p class=\"MsoNormal\">Auf\nder diesj\u00e4hrigen Ausstellung zeigt L\u00fctke 3 Zeichnungen aus Rom und\nUmgebung und 6 Gem\u00e4lde mit r\u00f6mischen und italienischen Motiven, die\ngenauer beschrieben werden. (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, Bd. 1, 1794:29-37)<\/p>\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n<p class=\"MsoNormal\">\n\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"MsoNormal\"><o:p><b>1795<\/b><\/o:p><br>Zusammen mit Peter Ludwig Burnat\n gestaltet L\u00fctke das Otaheitische Kabinett - ein Turmzimmer im Schl\u00f6\u00dfchen\n auf der Pfaueninsel - als Bambush\u00fctte mit Landschaftsausblick. <\/p><p class=\"MsoNormal\">Die\nobengenannten Sch\u00fcler L\u00fctkes hatten alle den Unterricht entweder\nabgeschlossen oder wurden, wie Schlesinger von L\u00fctke wegen zu geringer\nFortschritte und schlechten Verhaltens entlassen. 1795 nahm er als\nneuen Sch\u00fcler Egidius Conrad Kuchenbecker auf. Dieser war damals 23\nJahre alt, stammte aus Ostfrie\u00dfland und war im Jahr zuvor als Sch\u00fcler\nvon der Akademie angenomen worden. (GStA<span style=\"color: black;\"> PK, I. HA Rep. 76 alt <o:p><\/o:p><\/span><span style=\"color: black;\" lang=\"IT\">III Nr. 77<o:p><\/o:p><\/span>, fol. 142)<\/p><p class=\"MsoNormal\">Auf\nder Akademieausstellung zeigt L\u00fctke 9 Landschaften in \u00d6l, die im\nKatalog nur mit Titel genannt, aber nicht beschrieben werden. Neben 8\nitalienischen Motiven zeigt L\u00fctke auch eine \"Gegend im Okerthal bei\nGoslar\" (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, Bd. 1, 1795:30-38.S. 58.59). Zwei\nGem\u00e4lde mit italienischen Motiven zeigen die sog. Villa des Maecenas\nbei Tivoli. Am 23.2.1795 unterzeichnet Heinitz eine Zahlungsanweisung\n\u00fcber 50 Taler f\u00fcr einen Prospekt der \"Villa Mecenate a Tivoli\" an\nProfessor L\u00fctke. (GStAPK, I. HA Rep. 76 alt III Nr. 236, fol. 3)<br><\/p><b>1797<\/b><br>Zwei\nausf\u00fchrlich im Katalog beschriebene Landschaften in \u00d6l \"Lago di Nemi\"\nund \"Die Solfatara\" werden ausgestellt. (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, Bd. 1,\n1797:19.20). Auf der gleichen Ausstellung zeigt Daniel Berger 2 Stiche nach Zeichungen von L\u00fctke: \"Zweite Ansicht von Potsdam vom Brauhaus-Berg\"; \"Das Brandenburger Thor zu Berlin\". (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge,\n Bd. 1, 1797:16,17)\n<p class=\"MsoNormal\"><b>1798<\/b><br>L\u00fctke erh\u00e4lt den Auftrag, Veduten von Potsdam anzufertigen, die auf Wunsch des K\u00f6nigs von Daniel Berger gestochen werden sollen.<br><\/p><p class=\"MsoNormal\">Ende 1798 verstirbt L\u00fctkes Vater und vererbte ihm den Anspruch\nauf das Schiffahrtsrecht, mit der Auflage, seiner Schwester innerhalb eines\nJahres 4000 Rthl auszuzahlen.<br><\/p><p class=\"MsoNormal\">In diesem Jahr stellt L\u00fctke nur ein \u00d6lgem\u00e4lde, au\u00dferdem Radierungen zu Buchillustrationen aus. (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge,\n Bd. 1, 1798:11-13)<br><o:p><\/o:p><\/p><p class=\"MsoNormal\"><o:p><b>1799<\/b>&nbsp;<\/o:p><br>Im Februar 1799 richtet Heinitz ein Schreiben an den K\u00f6nig\nund berichtet \u00fcber L\u00fctke der, \u201e<i>im Fache der Landschafts Malerey,\nvorz\u00fcglich excellirt, und nur allein einem Hackert und<br>Claude Lorrain an die Seite gestellt werden\nkann<\/i>\u201c, da\u00df ihm nach dem k\u00fcrzlich erfolgten Tod seines Vaters, die \u201e<i>Hamburger\nSchiffarths Gerechtigkeit<\/i>\u201c zugefallen sei und \u00fcberlegt habe \u201e<i>den Pinsel, mit\ndem eintr\u00e4glichen Schiffarths Gewerbe zu vertauschen<\/i>.\u201c <br><\/p><p class=\"MsoNormal\">Um diesen nicht zu\nersetzenden Verlust von der Academie abzuwenden, habe er \u201e<i>diesen ohnehin\nhypochondrischen Mann<\/i>\u201c, beredet, das Schiffahrtspatent zum Unterhalt seiner\nFrau und Kinder zu verpachten. L\u00fctke habe sich darauf eingelassen, w\u00fcnsche aber\nvom K\u00f6nig eine Unterst\u00fctzung zum Bau \u201e<i>ein kleines Haus (welches er als\nElbSchiffer wohlachtungsm\u00e4\u00dfig besitzen mu\u00df) nur von einem\nStockwerke, nach anliegendem Anschlagf\u00fcr 6000 y erbauen zu la\u00dfen<\/i>.\u201c Dort\nwolle er ein Atelier zum Unterricht der Studenten der Landschaftsmalerei\neinrichten. Er wolle auch die H\u00e4lfte des Hausbaus selber finanzieren, wenn ihm\ndie andere H\u00e4lfte vom K\u00f6nig aus der Ober Hofbau Amts Casse vorgeschossen w\u00fcrde,\nund als Hypothek auf das Haus aufgenommen w\u00fcrde.  (GStA<span style=\"color: black;\"> PK, I. HA Rep. 76 alt <o:p><\/o:p><\/span><span style=\"color: black;\" lang=\"IT\">III Nr. 77<o:p><\/o:p><\/span>, fol. 150f.)<\/p>\n\n<p class=\"MsoNormal\">Der K\u00f6nig lehnt das Gesuch ab, da der Bauetat in diesem Jahr bereits \u00fcberzogen sei,\nmacht aber Hoffnungen f\u00fcr die Zukunft.<\/p>\n\n<p class=\"MsoNormal\">Im n\u00e4chsten Jahr erneute Eingabe, aus den Akten geht nicht hervor, wann sie bewilligt wurde. Jedoch wird ein Haus in der Oranienstra\u00dfe 38 errichtet (vgl. Adresskalender 1812).<br><\/p><p class=\"MsoNormal\"><b>1800<\/b><br>Auf der Akademieausstellung zeigt W. Barth, Maler bei der Porzellanmanufaktur, eine Landschaft in \u00d6l nach L\u00fctke. (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge,\n Bd. 1, 1800:125); Frau v. Sch\u00f6nau, geb. v. Collrep pr\u00e4sentiert ein \u00d6lbild \"Die umliegende Gegend des Aetna und Tarominum in Sizilien, nach der Natur gezeichnet vom Professor L\u00fctke und an der hiesigen Bildergallerie kopiert\". (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge,\n Bd. 1, 1800:240)<\/p><b>1801<\/b><br>Geburt des Sohnes Ludwig Eduard L\u00fctke (gest. 1850), der ebenfalls Landschafts-, Architektur- und Marinemaler wird.<br><p class=\"MsoNormal\"><b>1802<\/b><br>In diesem Jahr kauft die Akademie die Gips-Sammlung L\u00fctkes an.<br><\/p><p class=\"MsoNormal\">Nachdem\ner im Jahr 1800 nicht an der Akademieausstellung teilgenommen hatte,\nzeigt er auch in diesem Jahr nur ein \u00d6lgem\u00e4lde, n\u00e4mlich eine Ansicht\naus der Gegend von Neapel.<br>(B\u00f6rsch-Supan, Kataloge,\n Bd. 1, 1802:XXVIII.42)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"MsoNormal\"><o:p><b>1803<\/b>&nbsp;<\/o:p><br>Im Februar 1803 richtet L\u00fctke ein Schreiben an den K\u00f6nig, in\ndem er anbietet, f\u00fcr die Oper w\u00e4hrend der Sommerpause \u201ee<i>inige Wald- und\nLandschaftsScenen, die zu allen Gelegenheiten passend werden k\u00f6nnen, oder auch\neinige schon f\u00fcrs n\u00e4chste Carneval bestimmte Decorationen<\/i>\u201c zu malen. Er habe\nsolches noch mit Heinitz besprochen. <\/p>\n\n<p class=\"MsoNormal\">\u201e<i>Da\u00df ich im theatralischen Fache \u00fcberhaupt nicht unbekannt\nbin, kann ich durch ein in fr\u00fchreren Jahren von mir selbst verfertigtes Modell\neines mechanischen Theaters mit den<span style=\"\">&nbsp;\n<\/span>mannigfaltigsten Decorationen und Machinierien, darthun - welchem Studio\nich mich zuerst widmen wollte, auch <\/i><i>y versichern, da\u00df ich bei meinem\nAufenthalt in Stuttgard auf dem gro\u00dfen Theater eine Waldscene in Tableau-Manier\nmit gew\u00fcnschtem Erfolg im Gro\u00dfen ausgef\u00fchrt habe<\/i>.\u201c (GStA<span style=\"color: black;\"> PK, I. HA Rep. 76 alt <o:p><\/o:p><\/span><span style=\"color: black;\" lang=\"IT\">III Nr. 77<o:p><\/o:p><\/span>, fol. 161f.)<\/p>\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n<p class=\"MsoNormal\"><o:p><\/o:p>Der neue Kurator der Akademie Hardenberg unterst\u00fctzt seinen Antrag. Der K\u00f6nig jedoch lehnt das\nAngebot ab: Da er \u201e<i>kaum [erst] der Verlegenheit den Decorations-Mahler Professor\nBurnat zu besch\u00e4ftigen, entgangen [ist]; und weil dieser zu Meiner Allerh\u00f6chsten\nZufriedenheit arbeitet, so habe Ich um so weniger Veranla\u00dfung, Mir durch Bewilligung der f\u00fcr den\nL\u00fcttcke nachgesuchten Erlaubni\u00df eine neue Verlegenheit zuzuziehen<\/i>.\"  (GStA<span style=\"color: black;\"> PK, I. HA Rep. 76 alt <o:p><\/o:p><\/span><span style=\"color: black;\" lang=\"IT\">III Nr. 77<o:p><\/o:p><\/span>, fol. 163)<\/p><p class=\"MsoNormal\">Im\nApril wird von der Akademie ein Verzeichnis derjenigen Zeichnungen aus\nihrem Besitz angefertigt, die als Vorlagen an die KPM gegangen sind.\nDarunter befinden sich auch Prospekte von L\u00fctke.<br><\/p><p class=\"MsoNormal\"><b>1804<\/b><br>Auf\nder Akademieausstellung werden vier \u00d6lgem\u00e4lde von L\u00fctke gezeigt: eine\nAussicht in das Okertal bei Goslar (dieselbe wie 1795?), Die M\u00fchle zu\nGlienicke bei Potsdam, und zwei Landschaften: \"Der Morgen\" und \"Der\nAbend\". Au\u00dferdem stellt die Baronesse v. Baumberg Landschaften in Wasserfarbe nach L\u00fctke aus: \" Gegend bei Castellano\" und \"Die Villa des Maecenas zu Tivoli\" (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, Bd. 1, 1804:14-17; 565,566).<\/p><p class=\"MsoNormal\"><o:p><\/o:p><b>1806<\/b><br>Im September 1806 erh\u00e4lt L\u00fctke die Erlaubnis, eine 14-t\u00e4gige\nReise mit seiner Familie zu Verwandten<span style=\"\"> <\/span>in der Niederlausitz\nunternehmen zu d\u00fcrfen, um nach \u201e\u00fcberstandener schwerer Krankheit\u201c sich zu\nerholen. (GStA<span style=\"color: black;\"> PK, I. HA Rep. 76 alt <o:p><\/o:p><\/span><span style=\"color: black;\" lang=\"IT\">III Nr. 77<o:p><\/o:p><\/span>, fol. 166)<\/p><p class=\"MsoNormal\">Er\nzeigt in der Akademieausstellung eine Landschaft in \u00d6l: \"Die ersten\nSonnenblicke nach dem Gewitterregen\" (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, Bd. 1, 1806: 452), die Wirkung des Bildes wird als sehr sch\u00f6n und naturnah gew\u00fcrdigt (Haude- und Spenersche Zeitung, 16.10.1806, Nr. 124). Jeanette Lehmann zeigt ein \u00d6lgem\u00e4lde nach L\u00fctke \"Lago di Nemi\", die KPM zwei Teller mit einem Prospekt nach L\u00fctke (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, Bd. 1,\n1806:205.547.549).<\/p><b>1808<br><\/b>Im zweisprachig, deutsch und\nfranz\u00f6sisch gedruckten Katalog zur diesj\u00e4hrigen Ausstellung zeigt\nL\u00fctke: \"Eine deutsche Landschaft\", zwei \"Italienische Landschaften\" und\n\"Eine holl\u00e4ndische Landschaft\". (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge,\n Bd. 1, 1808:40-43); Berger zeigt erneut einen Stich des Brandenburger Tors nach L\u00fctke und vier Veduten der Landschaft um Potsdam (Ebd., 23.24)<br><br><b>1810<\/b><br>L\u00fctke\nstellt in der Akademie einen Prospekt des Hafens und der Festung\nKolberg und eine weitere Ansicht aus der Gegend von Kolberg aus.\n(B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, Bd. 1, 1810:25.26)<br><br><b>1812<br><\/b>L\u00fctke stellt zwei \u00d6lgem\u00e4lde\naus: \"Das Mausoleum der h\u00f6chstseligen K\u00f6nigin Majest\u00e4t in\nCharlottenburg mit der ganzen Umgebung\" und ein Pendant mit einer\nGartenpartie in Charlottenburg. (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, Bd. 1,\n1812:28.29) Das K\u00f6nigshaus kauft das Mausoleumsgem\u00e4lde f\u00fcr 150\nFriedrichsd'or an. (GStA PK,\nI. HA Rep. 36, Nr. 2728)<br><br><b>1814<br><\/b>L\u00fctke zeigt eine Landschaft in \"deutschem Styl\" in \u00d6l. (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge,\n Bd. 1, 1814:14)<br><br><b>1816<br><\/b>In diesem Jahr erh\u00e4lt L\u00fctkes Landschaftsklasse einen eigenen Raum im Geb\u00e4ude der Akademie.<br><br>Auf\nder Ausstellung zeigt L\u00fctke wieder ein \u00d6lgem\u00e4lde: \"Ideal im\nvaterl\u00e4ndischen Styl. Ein Versuch \u00fcber die Frage: inwiefern lassen sich\ndie lokalgr\u00fcnen Farben der Natur unbeschadet der Wirkung und T\u00e4uschung\nin einem Landschaftsbilde anwenden, und wo mag die Gr\u00e4nze dieser\nAnwendung liegen?\". (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, Bd. 1, 1816:17)<br><br><b>1818<br><\/b>L\u00fctke zeigt zwei Landschaften, davon eine \"im niederl\u00e4ndischen Charakter\".<b><br><\/b>(B\u00f6rsch-Supan, Kataloge,\n Bd. 1, 1818:XI.LVI.15.16)<br><br>Weitere\nTeilnahmen an den Akademieausstellungen: 3 \u00d6lgem\u00e4lde: Ansichten von\nSpechtshausen bei Neustadt Eberswalde. Papierfabrik des Herrn\nEbert&nbsp; und \"Eine waldigte Gegend mit einem Fischerhause, eigene\nErfindung\" (1820:6.7), Ansicht der Pfaueninsel von der Mittagsseite\n(1822:5), Tivoli (1824:7), zwei Landschaften \"im vaterl\u00e4ndischen Styl\"\nund \"im niederl\u00e4ndischen Styl\" (1826:6.7), einige Baumstudien nach der\nNatur in Kreide (1828:1).<br><br><b>1822<\/b><br>Auf der Akademieausstellung werden mehrere Sch\u00fclerzeichnungen nach L\u00fctke gezeigt: ein \u00d6lbild der Solfatara von Wilhlem Ahlborn, eine Harzlandschaft von Friedrich Herker, der Aetna von Johann Karl Schultz, eine nicht n\u00e4her bezeichnete Landschaft von Friedrich Julius Tempeltei. (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, Bd. 1,\n1822:414.437.484.492)<p class=\"MsoNormal\"><b>1824<\/b><br>Im Juni 1824 erleidet L\u00fctke einen Schlaganfall und kann danach nicht mehr malen. (Biographie, Landesarchiv)<br><\/p><p class=\"MsoNormal\"><b>1831<\/b><br>Im Mai 1831 stirbt L\u00fctke in Berlin. Seine Professur, die er bis zu seinem Tod innehatte, wird durch Karl Blechen besetzt.<br><\/p><p class=\"MsoNormal\">In\ndem kurzen biographischen Abri\u00df, der vermutlich von seinem Sohn kurz\nnach seinem Tod verfasst wurde, wird erw\u00e4hnt, da\u00df L\u00fctke \"<i>Botanik und\nnach dieser Astronomie und Musik leidenschaftlich liebte [...], und\n[...] sich in diesen Wissenschaften nicht gew\u00f6hnliche\nKenntnisse [erwarb], von ersterer zeugen die Vorgr\u00fcnde seiner\nLandschaften, welche mit\nbewunderungsw\u00fcrdiger Pr\u00e4zision gemalt sind<\/i>.\"<\/p><p class=\"MsoNormal\"><br><\/p><p class=\"MsoNormal\">Erhaltene Werke:<br><\/p><p class=\"MsoNormal\">Landschaftsveduten im 'Otaheitischen Kabinett' im Palais auf der Pfaueninsel (1795)<br><\/p>\n\n<div style=\"\">- Aquarell: Das Ostufer des Heiligen Sees bei Potsdam (um 1795)<br>-\nKolorierte Radierung von Daniel Berger nach L\u00fctke: Blick von der\nTerrasse am Marmorpalais nach S\u00fcgen mit dem K\u00fcchengeb\u00e4ude im\nVordergrund (1801), SPSG Planslg. Zug. Nr. 5041 (Abb. Kat. Fr.W. II.\nund die K\u00fcnste, S. 429)<br>- Kolorierte Radierung von Daniel Berger\nnach einer Zeichnung L\u00fctkes von 1801: Die Weinbergterrassen von Schlo\u00df\nSanssouci (1804), SMBPK, Kupferstichkabinett, Inv. Nr. 169-119 (Abb.\nKat. Fr.W. II. und die K\u00fcnste, S. 304)<br><br>CS<br><\/div><div><div><div><div><div><div><div><div><div><div><p class=\"MsoNormal\"><b><o:p><br><\/o:p><\/b><\/p><p class=\"MsoNormal\"><b><o:p>&nbsp;<\/o:p><\/b><\/p>\n\n\n <\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div>","genealogie":"","primaer":null,"sekundaer":null,"berlinaufenthalte":[],"fach":["Bildende Kunst"],"institution":["Akademie der K\u00fcnste"],"ort":[],"verein":[],"quellen_liste":null,"quellen_allgemein":""}}