
{"meta":{"meta-title":"Johann Georg Rosenberg < Personen","meta-description":"Johann Georg Rosenberg < Personen","canonical-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/904","api-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/api\/personen\/904","zitat":{"bereich":"Person","bearbeitet":"","titel":"Johann Georg Rosenberg"},"count":{"lebensdaten":9,"namensformen":0,"genealogie":0,"biographie":1,"werke":0,"berlinaufenthalte":0,"register":2,"quellen":0},"translations":"personen","breadcrumb":[{"url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen","text":"Personen"},{"url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/904","text":"Johann Georg Rosenberg"}]},"data":{"id":904,"zusatz_id":904,"meta":{"meta-title":"Johann Georg Rosenberg < Personen","meta-description":"Johann Georg Rosenberg < Personen","canonical-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/904","api-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/api\/personen\/904"},"title":"Johann Georg Rosenberg","nachname":"Rosenberg","vorname":"Johann Georg","lexikal-name":null,"titel":"","adelstitel":"","adelspraedikat":"","geburtsdatum":"1739","geburtsort":"Berlin","geburtsland":null,"staatsangehoerigkeit":"","geschlecht":"m\u00e4nnlich","konfession":"","sterbedatum":"07.09.1808","sterbeort":"Berlin","sterbeland":null,"berufe":["Landschaftsmaler","Portraitmaler","Radierer"],"vereine":[" <a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/geselligkeit\/45\" class=\"link-hover text-primary\">Akademie der K\u00fcnste<\/a>"],"bekanntschaften":[],"dynastie":null,"geburtsname":null,"gebadelspraedikat":"","gebtitel":"","geschieden":null,"verwitwet":null,"pseudonym":null,"namensvarianten":null,"namensaenderung":null,"lebenslauf":" <b>1739 <\/b><br>wurde Johann (Jean) Georg Rosenberg in Berlin geboren. Er ist Vetter des B\u00fchnen- und Dekorationsmalers Johann Carl Wilhelm Rosenberg (1737 - nach 1797). (Thieme\/Becker, Bd. 29\/30, S. 15).<br><br><b>Seit 1755 <\/b><br>Ausbildung bei Carl Friedrich Fechhelm (1725-1785), Giuseppe Galli Bibiena (1696-1756), bei dem Rosenberg Geometrie und Perspektive studiert, sowie bei Christian Bernhard Rode (1725-1797).<br><br><b>1763 <\/b><br>Rosenberg gestaltet die Ehrenpforte f\u00fcr den Einzug K\u00f6nig Friedrichs II. in Berlin.<br><br><b>1764<\/b><br>Reise nach Holland und Frankreich.<br><br><b>1765 <\/b><br>Im Oktober mit 22 Jahren Aufnahme in die Academie Royale in Paris auf Vorschlag des Malers M. Wille. (Thieme\/Becker, Bd. 29\/30, S. 15)<br><br><b>1766<\/b><br>Theatermaler in Hamburg. R. f\u00fchrt die Dekoration f\u00fcr die deutsche Erstauff\u00fchrung von Voltaires St\u00fcck \"Semiramis\" auf der Ackermannschen B\u00fchne aus.<br><br><b>1767 <\/b><br>T\u00e4tigkeit als Theatermaler in Danzig, K\u00f6nigsberg i. Preu\u00dfen und anderen Orten.<br><br><b>1770\/1772<\/b><br>Engagement als Dekorationsmaler am Hof des Herzogs Karl I. (1713-1780) in Braunschweig-Wolfenb\u00fcttel. Neben verschiedenen Dekorationen entstehen einige Pantomimen.<br><br><b>1775<\/b><br>Nach l\u00e4ngerer Krankheit R\u00fcckkehr nach Berlin und Aufgabe der Theatermalerei. R. wendet sich statt dessen der Bildnis- und Architekturmalerei zu. Im Auftrag des Bischofs von Ermland, Ignaz Krasicki, zeichnete er \"\u00fcber 100 Bildnisse\" von Zeitgenossen. Einige dieser Portr\u00e4ts wurde von ihm selbst oder von Stechern wie Daniel Berger (1744-1828), Christian Gottlieb Geyser (1742-1803), J. S. L. Halle (1790-1808), Eberhard Siegfried Henne (1759-1828), Johann Heinrich Lips (1758-1817) und Martin Medardus Thoenert (1754-1814) radiert. (Thieme\/Becker, Bd. 29\/30, S. 15). <br><br><b>1777-1778<\/b><br>Rosenberg&nbsp; radiert neun Schauspielerportr\u00e4ts von \"Borchers bis Witthoeft\" - \"Mitgliedern der Doebbelinischen Gesellschaft in Berlin\" - als \"Profilk\u00f6pfe im Medaillon. b\u00fcrgerl. Kleidung\". Davon erscheinen 8 Portr\u00e4ts im \"Tagebuch f. d. Schaub\u00fchne, auf das Jahr 1779. Gotha, bey C. W. Ettinger\". (Badenhausen (1938) S. 93)<br><br><b>1773-1785<\/b><br>Arbeit an einer Folge von 21 gro\u00dfformatigen \"mit hellen k\u00fchlen Wasserfarben kolorierten\" Berlin-Ansichten. Sie wird unter dem Titel \"<i>Recueil des Prospects les plus beaux et les pus int\u00e9ressants de Berlin<\/i>\" im Verlag J. Morino &amp; Co. herausgegeben und macht ihn mit einem Schlag bekannt. Wie Irmgard Wirth beobachtete, bewies er mit diesen Ansichten \"einen treffsicheren Blick f\u00fcr die wichtigsten und sch\u00f6nsten Geb\u00e4ude, Pl\u00e4tze, M\u00e4rkte und Stra\u00dfen von Berlin ... Sie vermittelten ein anschauliches Bild der damaligen Stadt und ihrer b\u00fcrgerlichen Bewohner.\" (Wirth 1990, S. 21-22) <br>Daneben entstehen 2 Gesamtansichten von Berlin als aquarellierte Umri\u00dfradierungen sowie einige Stadtansichten als \u00d6lbilder. (Thieme\/Becker, Bd. 29\/30, S. 15). Mit diesen au\u00dferordentlich genau ausgef\u00fchrten Berlin-Darstellungen geh\u00f6rt er nach Wirth zu einem \"der ersten bedeutenden Vedutenzeichnern- und -malern der Stadt\". (Wirth 1990, S. 22)<br><br><b>1785 <\/b><br>Aufnahme in die Akademie der K\u00fcnste in Berlin. Von 1786 bis 1808 nimmt Rosenberg an mehreren Akademieausstellungen teil.<br><br><b>1786<\/b><br>Daniel Chodowiecki schreibt an Anton Graff (1736-1813) am 6. Januar: \"Aus unserer sogenadten Akademie ist ein Theater Mahler Fechhelm mit Tode abgegangen und durch den Theater Mahler Rosenberg wieder ersetzt worden.\" (Graff-Briefe 1921, S. 40) Am 11. Februar&nbsp; nimmt Rosenberg an der ersten Versammlung der unter dem Kurator Friedrich Anton Freiherrn von Heinitz wiederbegr\u00fcndeten Berliner Kunstakademie teil. (Lacher 2004, S. 14) <br>Als \"Prospektmahler\" beteiligt er sich an der am 20. Mai er\u00f6ffneten ersten Berliner Akademieausstellung mit sechs gemalten \"<i>Prospekte[n] von Berlin<\/i>\": \"<i>Der Schlo\u00dfplatz und die K\u00f6nigstra\u00dfe<\/i>\", \"<i>Der Platz beym Zeughause<\/i>\", \"<i>Der Haaksche Markt<\/i>\", \"<i>Der Spittelmarkt<\/i>\", \"<i>Berlin von dem tempelhofschen Berge zu sehen<\/i>\" und \"<i>Berlin von den Rollbergen zu sehe<\/i>n\". (B\u00f6rsch-Supan (1971) 1786: 87-92) <br><br><b>1787<\/b><br>Auf der am 21. Mai er\u00f6ffneten Berliner Akademieausstellung zeigt Rosenberg die Gem\u00e4lde \"Eine Landschaft\", die nach Chodowiecki zu den besten Arbeiten der Ausstellung geh\u00f6rte (Graff-Briefe (1921) S. 52). Au\u00dferdem zeigte er den&nbsp; \"<i>Prospekt des Exerzierplatzes vom Neuen Packhof auszusehe<\/i>n\", \"<i>Prospekt des Neuen-Markte<\/i>s\", \"<i>Prospekt von der Friedrichstra\u00dfe nach dem Hackeschen Markt<\/i>.\" und \"<i>Drey kleine Viehst\u00fcck<\/i>e\". Daneben stellte er folgende Zeichnungen aus: \"<i>Prospekt des Gensd'armes-Markts von der Margrafenstra\u00dfe<\/i>\", \"<i>Prospekt des Gensd'armes-Markts, nach der J\u00e4gerstra\u00dfe<\/i>\", \"<i>Prospekt des Gensd'armes-Markts nach der Taubenstra\u00dfe<\/i>\" sowie ein \"<i>Bildni\u00df<\/i>\". (B\u00f6rsch-Supan (1971) 1787: 61-69) <br>In der Senatskonferenz der Berliner Kunstakademie von 29. Dezember legt \"Morino ... Gouachen von Nigellon (?) nach Prospekten Rosenbergs\" vor,&nbsp; \"staffiert mit Invanterie- bzw. Kavallerieoffizieren\" (Lacher (2004) S. 21)<br><br><b>1788<\/b><br>Rosenberg beteiligt sich in diesem Jahr auf der Akademieausstellung, er\u00f6ffnet am 25. September, nur mit einer Nummer, unter der \"<i>Vier in Kupfer gestochene illuminirte Ansichten von Berli<\/i>n\" verzeichnet sind. (B\u00f6rsch-Supan (1971) 1788: 68) Etwa zur selben Zeit f\u00fchrt er die aquarellierte Federzeichnung \"<i>Vue du Jardin Royal a Charlottenburg<\/i>\" aus.&nbsp; (Friedrich Wilhelm II. und die K\u00fcnste (1997) Nr. III. 71, S.285)<br><br><b>1789<\/b><br>Chodowiecki schreibt an Graff am 13. September: \"<i>Rosenbergs Landschaften sind viel besser als Reinhards seine.<\/i>\" (Graff-Briefe (1921) S. 68) Bei der am 25. September er\u00f6ffneten Akademieausstellung nimmt Rosenberg mit den Gem\u00e4lden \"<i>Zwei kleine Viehst\u00fccke<\/i>\" sowie \"<i>Vier Zeichnungen in schwarz und rother Kreide<\/i>\" teil.&nbsp; Es sind dies: \"<i>Ein schwerer Kavallerist<\/i>\", \"<i>Ein Husar der sein Pferd h\u00e4lt<\/i>\", \"<i>Ein Husar zu Pferde<\/i>\" und \"<i>Eine Gruppe von Husaren<\/i>\". (B\u00f6rsch-Supan (1971) 1789: 58-59) <br><br><b>1791<\/b><br>Rosenberg ist in der am 22. Mai er\u00f6ffneten Ausstellung der Berliner Kunstakademie mit einer Nummer vertreten, unter der folgende Gem\u00e4lde verzeichnet sind: \"<i>Ein Husarenofficier, ganze Figur<\/i>\", das nach Meinung Chodowieckis \"viel Gutes\" hat,&nbsp; \"<i>Zwei Prospekte von Potsdam. Der erste: genommen zwischen Glienecke und Novawes, ohnweit der Nevingerschen M\u00fchle, der zweite: genommen von den Brau-Bergen<\/i>\" und \"<i>Ein Packwagen mit zwei dazu geh\u00f6rigen Pferden<\/i>\", die nach Chodowiecki \"nicht zu verachten\" sind, wobei er jedoch im Brief an Graff vom 7. Juli das Kolorit als \"immer eine wenig zu Braun\" kritisiert, und \"<i>Zwei kleine Viehst\u00fcck<\/i>e\". (B\u00f6rsch-Supan (1971) 1791: 39; Graff-Briefe (1921) S. 96) <br><br><b>1793<\/b><br>Bei der Berliner Akademieausstellung, er\u00f6ffnet am 27. Mai, zeigt Rosenberg die Gem\u00e4lde: \"<i>Ein Prospekt, genommen ohnweit Monbijou, nach der langen Br\u00fccke zu<\/i>\", \"<i>Eine Gegend aus Sch\u00f6neberg, ohnweit der Kirche, nach Steglitz zu<\/i>\", \"<i>Das Portr\u00e4t eines Johanniterritters ganze Figur<\/i>\" und \"<i>Drei kleine Viehst\u00fccke<\/i>\". Au\u00dferdem stellt er \"<i>eine Zeichnung in schwarzer und wei\u00dfer Kreide, vorstellend eine Frau mit \u00fcbereinander geschlagenen Armen, halbe Figur<\/i>\" sowie zw\u00f6lf Zeichnungen \"von Pferden von verschiedener Race\" aus. (B\u00f6rsch-Supan 1971, Bd.1, 1793: 40-57)<br>&nbsp; <br><b>1794<\/b><br>Zu Beginn des Jahres stimmt der Senats der Berliner Kunstakademie in der Sitzung von 4. Januar f\u00fcr die \"Zulassung des Malers Rosenberg zum Aktunterricht\". (Lacher 2004, S. 45)<br><br><b>1795<\/b><br>Nachdem Rosenberg im Vorjahr nicht auf der Berliner Akademieausstellung vertreten war nimmt er nun wieder an der am 26. September er\u00f6ffneten Ausstellung teil mit den Arbeiten \"<i>Der hochselige K\u00f6nig Friedrich II. zu Pferde<\/i>\", \"<i>Eine Gegend des Stralauer Viertels nach dem Oberbaum zu<\/i>\", \"<i>Drei kleine Viehst\u00fccke<\/i>\" und \"<i>Ein Portr\u00e4t in Pastell<\/i>\". (B\u00f6rsch-Supan (1971) 1795: 47-52) <br><br><b>1797<\/b><br>Auf der n\u00e4chsten, ebenfalls am 26. September er\u00f6ffneten Berliner Akademieausstellung pr\u00e4sentiert Rosenberg \"<i>Ein auf Commando stehender Husarenofficier unterredet sich mit einem holl\u00e4ndischen Wirth \u00fcber die Wege<\/i>\", \"<i>Ein Brodtwagen mit zwey dazu geh\u00f6rigen Pferden<\/i>\", \"<i>Zwey Viehst\u00fccke, unter derselben Nummer<\/i>\", \"<i>Vier etwas kleinere Viehst\u00fccke,<\/i> <i>unter derselben Nummer<\/i>\". <br>(B\u00f6rsch-Supan 1971, Bd.1., 1797: 23-26) <br><br><b>1798<\/b><br>Auf der Berliner Akademieausstellung zeigt Rosenberg ab 23. September&nbsp; \"<i>Zwei Landschaften in Wasserfarben<\/i>\": \"<i>Eine Gegend in Tempelhoff<\/i>\", \"<i>Eine Gegend aus Ricksdorff<\/i>\" sowie die \"Oelmalereien\": \"<i>Ein Viehst\u00fcck<\/i>\", \"<i>Eine Halte von Kavallerie bei Marketenderzelten<\/i>\" und \"<i>Zwei kleine Pferdest\u00fccke<\/i>\". Au\u00dferdem stellt er \"<i>Zwei kleine Viehst\u00fccke, gezeichnet mit rother, schwarzer und wei\u00dfer Kreide<\/i>\" aus. <br>(B\u00f6rsch-Supan 1971, Bd. 1, 1798: 34-39) <br><br><b>1799<\/b><br>Am 14. Dezember wird im Senat der Berliner Kunstakademie im Zusammenhang mit der&nbsp; \"Liste der zur Ausstellung anzufertigenden Bilder\" erw\u00e4hnt, da\u00df \"<i>Rosenberg ... bereits [einen] preu\u00dfischen Hengst mit Stallknecht aus [einem] preu\u00dfischen Gest\u00fct gemalt<\/i>\" hat.&nbsp; (Lacher 2004, S. 58)<br><br><b>1800<\/b><br>Bei der ab 15. September stattfindenden Berliner Akademieausstellung ist Rosenberg mit dem Gem\u00e4lde \"<i>Friedrich Wilhelm III. ganze Figur zu Pferde, in Lebensgr\u00f6\u00dfe, 10 F. hoch, 10 F. breit. Das Pferd ist von preu\u00dfischer Race<\/i>\" vertreten. Daneben stellt er \"<i>Ein Mannsportr\u00e4t mit vergoldetem&nbsp; Rahm<\/i>\" aus. (B\u00f6rsch-Supan 1971, Bd. 1, 1800: 2.58) <br><br><b>1802<\/b><br>Ab 15. September stellt Rosenberg auf der Berliner Akademieausstellung nur das Gem\u00e4lde \"<i>Friedrich der Zweite, in den Jahren des siebenj\u00e4hrigen Krieges. Ganze Figur zu Pferde in Lebensgr\u00f6\u00dfe. 9 Fu\u00df hoch, 9 Fu\u00df brei<\/i>t\" aus. (B\u00f6rsch-Supan 1971, Bd. 1, 1802: 1) <br><br><b>1804<\/b><br>Rosenberg ist auf er am 1. Oktober er\u00f6ffneten Berliner Akademieausstellung vertreten mit dem Gem\u00e4lde \"<i>Friedrich Wilhelm der Zweite zu Pferde in Lebensgr\u00f6\u00dfe,&nbsp; 9 Fu\u00df hoch, 8 Fu\u00df breit<\/i>\" (B\u00f6rsch-Supan (1971) 1804: 33) Dieses Gem\u00e4lde entstand vermutlich im Zusammenhang mit den auf den Akademieausstellungen von 1800 und 1802 gezeigten Reiterportr\u00e4ts Friedrich Wilhelms III. und Friedrich II. (Friedrich Wilhelm II. und die K\u00fcnste 1997, Nr. I. 110, S.96)<br><br><b>1806<\/b><br>Bei der Berliner Akademieausstellung, er\u00f6ffnet am 22. September, stellt Rosenberg folgende Arbeiten aus: \"<i>Eine Bataille. Der Kommandeur h\u00e4lt auf einer Anh\u00f6he und ertheilt den Adjutanten seine Befehl<\/i>e\", \"<i>Zwei kleine Halten von leichter Kavallerie bei Marquetenderzelten<\/i>\", \"<i>Zwei Portr\u00e4ts nach der Natur. Ein alter Mann von 80 Jahren. Eine alte Frau von 90 Jahren<\/i>\" sowie die Pferdedarstellungen \"<i>Zwei Zeichnungen von Pferden. Ein arabisches Pferd, mit schwarzer und wei\u00dfer Kreide gezeichnet<\/i>\" und \"<i>Ein T\u00fcrkisches Pferd, Namens Derwisch, in getuschter Manier<\/i>\". (B\u00f6rsch-Supan 1971, Bd. 1, 1806: 52-56) <br><br><b>1808<\/b><br>Rosenberg&nbsp; ist letztmalig auf der am 29. Mai er\u00f6ffneten Berliner Akademieausstellung&nbsp; mit folgenden Darstellungen vertreten: \"<i>Eine Schlacht<\/i>\", \"<i>Zwei kleine Halte von leichter Reiterei bei Marketender-Zelten<\/i>\", \"Z<i>wei Bildnisse, nach der Natur, einen alten Mann und eine alte Frau<\/i>\" und \"<i>Zwei kleine Viehst\u00fccke<\/i>\". (B\u00f6rsch-Supan (1971) 1808: 98-104) &nbsp;<br>Zu seinem Oeuvre z\u00e4hlt C. F. Foerster im Thieme\/Becker unter Verweis auf das T\u00fcbiger Morgenblatt \"<i>Viehst\u00fccke in der Art Potters und Reiterhalte in der Art Wouwermanns, sowie Schlachtenbilder<\/i>\" und \"<i>Darstellungen der verschiedenen Pferderassen<\/i> \" vor allem des \"Friedrich-Wilhelms-Gest\u00fcts bei Neustadt a. d. Dosse\". (Thieme\/Becker, Bd. 29\/30, S. 15)<br><br><b>Beate Schroedter, 2009<\/b><br><br>Nachruf im<br>Morgenblatt f\u00fcr gebildete St\u00e4nde \/ gebildete Leser, Stuttgart; T\u00fcbingen, Cotta 1.1807- 31.1837, 3. Jg. Nr.97, 24. 4. 1809, S. 387 f.:<br>---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------<br>S. 387 <br>\n\n<p class=\"MsoNormal\">\"<span style=\"letter-spacing: 2pt;\">Mahler Johann Rosenberg<\/span>.<br><span style=\"letter-spacing: 2pt;\">Johann Rosenberg<\/span>,\ngeboren zu Berlin im Jahre 1739, kam im J. 1755 zu dem Dekorationsmahler<span style=\"letter-spacing: 2pt;\"> Karl Fechhelm <\/span>in die Lehre, und studierte\ndie Geometrie und Perspektive unter dem k\u00f6nigl. Dekorateur <span style=\"letter-spacing: 2pt;\">Galli Bibiena<\/span>. Im Jahre 1763 mahlte er\nverschiedene Studien von betr\u00e4chtlichem Umfange zur Illumination, besonders die\ngrosse Ehrenpforte, durch welche<span style=\"letter-spacing: 2pt;\"> Friedrich II<\/span>.\nseinen Einzug in Berlin hielt.<\/p>\n\n<p class=\"MsoNormal\">Im Jahre 1764 machte er eine Reise nach Frankreich, Brabant\nund Holland, und kam \u00fcber Hamburg nach Berlin zur\u00fcck. Im J. 1766 wurde er nach\nHamburg verlangt, wo der Schauspiel-Director <span style=\"letter-spacing: 2pt;\">Ackermann<\/span>\ndas deutsche Theater \u00fcbernahm, und es nach einem guten Geschmacke eingerichtet\nhaben wollte.<\/p>\n\n<p class=\"MsoNormal\">Hier wurde zum Erstenmale <span style=\"letter-spacing: 2pt;\">Voltaire's\nSemiramis<\/span> in deutscher Sprache gegeben, wozu er die Dekorationen mahlte,\ndie allgemeinen Beyfall erhielten.<\/p>\n\n<p class=\"MsoNormal\">Im J. 1767 machte er eine Reise nach Danzig und K\u00f6nigsberg\nin Preu\u00dfen, stellte die dortigen Theater wieder her und fertigte verschiedene\nneue Dekorationen an. 1770 engagierte er sich bey dem Herzoge<span style=\"letter-spacing: 2pt;\"> Karl <\/span>von Braunschweig als\nDekorations-Mahler, und verfertigte verschiedene Pantomimen. Nach einer\nlangwierigen Krankheit entsagte er dem Theatermahlen, und ging 1775 nach Berlin\nzur\u00fcck, wo er f\u00fcr den F\u00fcrstbischoff von Ermeland mehr als 100 Portr\u00e4ts zeichnen\nmu\u00dfte. Es sind verschiedene von seinen Zeichnungen in Kupfer gestochen worden,\nauch hat er selbst verschiedene radirt. \/S. 388\/ Er hat die ersten Prospekte\nvon Berlin gemahlt, und er wurde wegen dieser gelungenen Arbeit 1785 zum\nwirklichen Mitgliede der k\u00f6nigl. Akademie der K\u00fcnste und mechanischen\nWissenschaften gew\u00e4hlt. Es sind 21 Bl\u00e4tter, die er selbst radirt und\nherausgegeben hat.<\/p>\n\n<p class=\"MsoNormal\">Sein Lieblingsfach waren Vieh- und besonders Pferde-St\u00fccke.\nIn der ersten Gattung suchte er dem ber\u00fchmten Paul Potter, in der letztern den\nPhilip. Wouwermann nachzuahmen. Er mahlte gemeiniglich Halte von Kavallerie bey\nMarketenderzelten, auch hat man einige Bataillen-St\u00fccke von ihm.<\/p>\n\n<p class=\"MsoNormal\">Unter den vielen Pferderacen, die er gezeichnet hat, geh\u00f6ren\nauch die sch\u00f6nen arabischen Pferde, welche auf dem Friedrich-Wilhelmsgest\u00fct bey\nNeustadt an der Dosse waren.\"<\/p><b>Literatur<\/b><br>Allgemeines Lexikon der bildenden K\u00fcnstler von der Antike bis zur Gegenwart. Begr\u00fcndet von Ulrich Thieme und Felix Becker. Band 29\/30, Leipzig 1999.<br><br>Rolf Badenhausen: Die Bildbest\u00e4nde der Theatersammlung Louis Schneider im Museum der Preu\u00dfischen Staatstheater Berlin, Systematischer Katalog, hrsg. v. Rolf Badenhausen, Selbstverlag der Gesellschaft f\u00fcr Theatergeschichte, Berlin 1938<br><br>Briefe Daniel Chodowieckis an Anton Graff, hrsg. v.&nbsp; Charlotte Steinbrucker, Berlin 1921.<br><br>Friedrich Wilhelm II. und die K\u00fcnste. Preu\u00dfens Weg zum Klassizismus, Ausst.-Kat. Potsdam 1997<br><br>Die Kataloge der Berliner Akademie-Ausstellung 1786-1850, bearb. von Helmut B\u00f6rsch-Supan, 2 B\u00e4nde und Registerband, Berlin 1971<br><br>Reimar F. Lacher: Die Konferenzen der Berliner Kunstakademie, 1786-1815. Annalen des Berliner Kunstalltags, In:\"Berliner Klassik. Eine Gro\u00dfstadtkultur um 1800\", Dokumente, Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, 2004 <br><br>Irmgard Wirth : Berliner Malerei im 19. Jahrhundert. Von der Zeit Friedrichs des Gro\u00dfen bis zum Ersten Weltkrieg, Berlin 1990<br><br>","genealogie":"","primaer":null,"sekundaer":null,"berlinaufenthalte":[],"fach":["Bildende Kunst"],"institution":["Akademie der K\u00fcnste"],"ort":[],"verein":[],"quellen_liste":null,"quellen_allgemein":""}}