
{"meta":{"meta-title":"Bartolomeo Verona < Personen","meta-description":"Bartolomeo Verona < Personen","canonical-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/906","api-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/api\/personen\/906","zitat":{"bereich":"Person","bearbeitet":"","titel":"Bartolomeo Verona"},"count":{"lebensdaten":10,"namensformen":0,"genealogie":1,"biographie":1,"werke":0,"berlinaufenthalte":0,"register":2,"quellen":0},"translations":"personen","breadcrumb":[{"url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen","text":"Personen"},{"url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/906","text":"Bartolomeo Verona"}]},"data":{"id":906,"zusatz_id":906,"meta":{"meta-title":"Bartolomeo Verona < Personen","meta-description":"Bartolomeo Verona < Personen","canonical-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/906","api-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/api\/personen\/906"},"title":"Bartolomeo Verona","nachname":"Verona","vorname":"Bartolomeo","lexikal-name":null,"titel":"","adelstitel":"","adelspraedikat":"","geburtsdatum":"12.05.1744","geburtsort":"Adorno\/ Piemont","geburtsland":"Italien","staatsangehoerigkeit":"","geschlecht":"m\u00e4nnlich","konfession":"","sterbedatum":"16.08.1813","sterbeort":"Berlin","sterbeland":null,"berufe":["Operndekorationsmaler"],"vereine":[" <a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/geselligkeit\/45\" class=\"link-hover text-primary\">Akademie der K\u00fcnste<\/a>"],"bekanntschaften":[],"dynastie":null,"geburtsname":null,"gebadelspraedikat":"","gebtitel":"","geschieden":null,"verwitwet":null,"pseudonym":null,"namensvarianten":null,"namensaenderung":null,"lebenslauf":"<span style=\"\" lang=\"IT\"><\/span><o:p><\/o:p>\n <p class=\"MsoNormal\" style=\"\"><b>1744<\/b><br>Am 12. Mai wird Verona in Andorno\n bei Biella in Piemont als Sohn des Landwirts Antonio Verona und seiner Frau\n Isabella geboren, die einer Familie bedeutender Theaterdekorateure entstammt. Verona\n geht zu seinen Onkeln, den Theaterdekorateuren Bernardino und Fabrizio\n Galliari, nach Turin.<\/p>\n <p class=\"MsoNormal\" style=\"\">Um 1760 beginnt er seine achtj\u00e4hrige\n Lehrzeit bei den Galliari, die mit einem gro\u00dfen Kreis von Gehilfen\n zun\u00e4chst am Turiner Theater wirken, und sp\u00e4ter in Mailand sowie an anderen\n Theatern Oberitaliens t\u00e4tig sind.<\/p>\n <p class=\"MsoNormal\" style=\"\">Zwischen 1768 und 1773 arbeitet Verona\n zusammen mit den Galliari als Theatermaler in Wien.<\/p>\n <p class=\"MsoNormal\" style=\"\"><b>1773 <\/b><br>Mit Bernardino Galliari, der von\n Friedrich II. zum Hoftheatermaler berufen wurde, und seinem Cousin Giovanni\n Galliari kommt Verona nach Berlin. Als Bernardino Galliari wenig sp\u00e4ter nach\n Italien zur\u00fcckkehrt wird Verona mit der Kabinettordre vom 15. 3. 1773 vom\n Preu\u00dfischen K\u00f6nig zum Hoftheatermaler ernannt. Laut Vertrag vom 1. April\n erh\u00e4lt er als Dekorateur der K\u00f6niglichen Oper ein j\u00e4hrliches Gehalt von 1200\n Reichstalern, wobei ihm alle au\u00dfervertraglichen Arbeiten zus\u00e4tzlich bezahlt\n werden. Zu seinen ersten Auftr\u00e4gen in Berlin geh\u00f6rt die malerische\n Ausgestaltung des Vorraums und des Sitzungssaals der Akademie der\n K\u00fcnste.<\/p>\n <p class=\"MsoNormal\" style=\"\"><b>1774<\/b><br>Malt Verona seine erste selbst\u00e4ndige\n Theaterdekoration f\u00fcr die im Dezember aufgef\u00fchrte Karnevalsoper \u201e<i>Semiramis<\/i>\u201c\n von Carl Heinrich Graun.<\/p>\n <p class=\"MsoNormal\" style=\"\"><b>1774-1776<\/b><br>ist Verona an der\n Innenausstattung des Franz\u00f6sischen Kom\u00f6dienhauses auf dem Gendarmenmarkt beteiligt,\n f\u00fcr das er sp\u00e4ter auch die Theaterdekorationen malt.<\/p>\n <p class=\"MsoNormal\" style=\"\"><b>1775<\/b> <br>Verona gestaltet die Dekorationen f\u00fcr\n die Karnevalsoper im Januar \u201e<i>Das galante Europa<\/i>\u201c von Carl Heinrich Graun und\n f\u00fcr die zum Karneval im Dezember aufgef\u00fchrte italienische Oper \u201e<i>Attilius\n Regulus<\/i>\u201c von Johann Adolph Hasse.<\/p>\n <p class=\"MsoNormal\" style=\"\"><b>1776<\/b><br>Entwurf der Operndekorationen f\u00fcr die\n italienische Oper \u201e<i>Angelica und Medorus<\/i>\u201c von Carl Heinrich Graun, die zum\n Besuch des russischen Gro\u00dff\u00fcrsten im Sommer in Potsdam und zum Karneval im\n Dezember aufgef\u00fchrt wird.<\/p>\n <p class=\"MsoNormal\" style=\"\"><b>1777<\/b><br>entstehen die Dekorationen f\u00fcr die\n italienische Opern \u201e<i>Cleofide<\/i>\u201c von Johann Adolf Hasse zum Karneval im Januar\n und \u201e<i>Rodelinde<\/i>\u201c von Carl Heinrich Graun zum Karneval im Dezember.<\/p>\n <p class=\"MsoNormal\" style=\"\"><b>1778<\/b><br>Verona gestaltet die Dekoration f\u00fcr die\n italienische Oper \u201e<i>Artemisia<\/i>\u201c von Johann Adolf Hasse zum Karneval im Januar.\n Nach der Entlassung des Intendanten Baron von Arnim \u00fcbernimmt Verona\n zusammen mit dem Hofpoeten Abb\u00e9 Landi inoffiziell diesen Posten.<\/p>\n <p class=\"MsoNormal\" style=\"\"><b>1779<\/b><br>Nach dem Berliner Adre\u00dfkalender wohnt\n Verona zu dieser Zeit im Hause des Maurermeisters Kreisel Unter den Linden\n Ecke Charlottenstra\u00dfe.<\/p>\n <p class=\"MsoNormal\"><b>1780<\/b><br>malt Verona Dekorationen f\u00fcr das Theater des\n Prinzen Heinrich in Schlo\u00df Rheinsberg. Au\u00dferdem entwirft er die B\u00fchnenbilder\n f\u00fcr die Auff\u00fchrung des Singspiels \u201e<i>Die sch\u00f6ne Arsene<\/i>\u201c, komponiert von Pierre\n Alexandre Monsigny, f\u00fcr das Orangerietheater in Schwedt und gestaltet die\n Dekoration f\u00fcr die im Dezember aufgef\u00fchrte Karnevalsoper \u201e<i>Armide<\/i>\u201c vom Carl\n Heinrich Graun.<\/p>\n <p class=\"MsoNormal\" style=\"\"><b>1781<\/b><br>Verona malt die Dekorationen f\u00fcr die\n zum Karneval im Januar aufgef\u00fchrte Oper \u201e<i>Die uneinigen Br\u00fcder<\/i>\u201c von Carl\n Heinrich Graun. Am 2. Juli 1781 heiratet Verona die junge, aber schon\n prominete S\u00e4ngerin Caroline Koch.<\/p>\n <p class=\"MsoNormal\" style=\"\"><b>1782<\/b><br>Zum Karneval im Januar wird die Oper\n \u201e<i>Coriolanus<\/i>\u201c von Carl Heinrich Graun mit Veronas Dekorationen ausgef\u00fchrt. Er\n arbeitet in diesem Jahr an Innenausstattungen im Osnabr\u00fccker Schlo\u00df. Am 1. 6.\n Taufe seiner ersten Tochter. Entwurf der Dekorationen f\u00fcr die zum Karneval\n im Dezember aufgef\u00fchrte Oper \u201e<i>Artaxerxes<\/i>\u201c von Carl Heinrich Graun.<\/p>\n <p class=\"MsoNormal\" style=\"\"><b>1783<\/b><br>Verona malt die Dekoration f\u00fcr die Oper\n \u201e<i>Silla<\/i>\u201c von Carl Heinrich Graun, die zum Karneval im Januar aufgef\u00fchrt wird. Am 23. Juni stirbt\n seine Frau bei der Geburt der zweiten Tochter. Dekoration der Karnevalsoper\n im Dezember \u201e<i>Alexander und Porus<\/i>\u201c von Carl Heinrich Graun.<\/p>\n <p class=\"MsoNormal\" style=\"\"><b>1784<\/b><br>Dekoration der Oper \u201e<i>Lucius Papiruius<\/i>\u201c\n von Johann Adolf Hasse zum Karneval im Januar. Verona reist zum ersten Mal\n nach Italien zur\u00fcck, um sich in seiner Kunst, besonders in der Ausf\u00fchrung\n von Perspektivmalereien, weiterzubilden. Vermutlich heiratet er hier seine\n zweite Frau Sofia Perin. Ende des Jahres ist er wieder in Berlin, wo zum\n Karneval im Dezember die Oper \u201e<i>Cajus Fabricius<\/i>\u201c von Johann Adolf Hasse mit\n seinen Dekorationen zur Auf\u00fchrung kommt.<\/p>\n\n <p class=\"MsoNormal\" style=\"\">Zum Karneval im Januar entwirft Verona die\n Dekoration f\u00fcr die Oper \u201e<i>Orpheus<\/i>\u201c von Carl Heinrich Graun. Er arbeitet an\n der Innenraumgestaltung im Alten Schlo\u00df von Hannover.<br><\/p><p class=\"MsoNormal\" style=\"\"><b>1786-1797<\/b><br>Unter der Regierung Friedrich\n Wilhelms II. erlebt Verona seine aufgabenreichste und fruchtbarste\n Schaffenszeit. Er ist f\u00fcr die Theaterdekorationen des Nationaltheaters und\n der K\u00f6niglichen Oper in Berlin, des Theaters in Charlottenburg und der\n beiden Theater in Potsdam verantwortlich. Daneben wirkt er an der\n Innenausstattung der k\u00f6niglichen Bauten mit und entwirft zahlreiche Dekorationen f\u00fcr Fests\u00e4le.<\/p>\n <p class=\"MsoNormal\" style=\"\"><b>1786<\/b> <br>malt Verona die Dekoration zum Karneval\n im Januar f\u00fcr die italienische Oper \u201e<i>Orestes und Pylades<\/i>\u201c von Johann\n Friedrich Agricola. Geburt des ersten Kindes seiner zweiten Ehe. Er wohnt zu\n diesem Zeitpunkt im \u201eGualtierischen Haus\u201c in der Franz\u00f6sischen Stra\u00dfe. Ende\n des Jahres gestaltet er die Dekorationen f\u00fcr das zur Er\u00f6ffnung des\n neugegr\u00fcndeten Nationaltheaters auf dem Gendarmenmarkt am 5. 12.aufgef\u00fchrte\n allegorische Ballett \u201e<i>Das Fest der Schauspielkunst<\/i>\u201c. Neben seiner Anstellung\n als Dekorateur der K\u00f6niglichen Oper bekommt Verona das Amt des\n Theaterdekorateurs am neu gegr\u00fcndeten Nationaltheater in Berlin. Er arbeitet\n hier zun\u00e4chst mit zwei Malern aus Italien zusammen, zu denen sp\u00e4ter noch\n zwei deutsche Maler hinzukommen. Seine erste Arbeit f\u00fcr dieses Haus ist die\n B\u00fchnendekoration f\u00fcr das am 12. Dezember aufgef\u00fchrte Trauerspiel \u201e<i>Ines de\n Castro<\/i>\u201c von Julius Graf von Soden.<\/p>\n <p class=\"MsoNormal\" style=\"\"><b>1787<\/b><br>Geburt des zweiten Kindes. Im\n Nationaltheater gestaltet Verona die B\u00fchnendekoration f\u00fcr die St\u00fccke \u201e<i>Die\n Verschw\u00f6rung des Fiesco zu Genua<\/i>\u201c von Friedrich von Schiller und \u201e<i>Macbeth<\/i>\u201c\n von Gottfried August B\u00fcrger. F\u00fcr das K\u00f6nigliche Opernhaus gestaltet er den\n B\u00fchnenvorhang mit einer Darstellung von Apollo, den Musen und einem Tempel.\n Verona ist in diesem Jahr zum einzigen Mal auf der Berliner\n Akademie-Ausstellung vertreten. Er zeigt dort einen Entwurf f\u00fcr den Umbau\n der K\u00f6nigliche Oper: \u201eEin Modell, zur Ab\u00e4nderung des gro\u00dfen Berliner\n Opern-Theaters, wobey er den Plan der Thuriner-Theaters, die Kuppel des\n ber\u00fchmten Palladio, und die Verzimmerung des Pariser Getreide-Magaziens\n angenommen, und au\u00dfer der Verl\u00e4ngerung des Theaters, auch die Anlegung neuer\n Logen, und die Gewinnung eines Platzes zu seiner Werkst\u00e4tte, zu Cabinetten\n und Garderoben f\u00fcrs Umkleiden der Acteurs und T\u00e4nzer, zu erhalten die\n Absicht hat auch dem Orchester und den Singe-Stimmen, st\u00e4rkern Effect, sowie\n den Zuschauern, eine freyere Aussicht zu verschaffen hoft.\u201c (B\u00f6rsch-Supan,\n Kataloge, Bd. 1, 1778: 395)<\/p>\n\n <p class=\"MsoNormal\" style=\"\"><b>1788<\/b><br>Verona malt die B\u00fchnendekoration f\u00fcr die zur\n feierlichen Wiederer\u00f6ffnung des Opernhauses am 11. Januar aufgef\u00fchrte Oper\n \u201e<i>Andromeda<\/i>\u201c von Johann Friedrich Reichardt, sowie f\u00fcr die am 31. Januar\n gespielte Karnevalsoper \u201e<i>Orpheus<\/i>\u201c von Ferdinando Gasparo Bertoni. Er arbeitet an der Deckendekoration\n des Speisezimmers und der Kleinen Galerie in der Sommerwohnung Friedrich\n Wilhelms II. in Schlo\u00df Charlottenburg. Au\u00dferdem malt Verona f\u00fcr das\n Orangerietheater in Charlottenburg neun kleine Dekorationen, sowie die\n B\u00fchnenbilder f\u00fcr die Oper \u201e<i>Medea in Colchis<\/i>\u201c von Amadeo Naumann - aufgef\u00fchrt\n zum Geburtstag der K\u00f6nigin am 16. Oktober und wiederholt zum Karneval im\n Januar des folgenden Jahres.<\/p>\n <p class=\"MsoNormal\"><b>1789<\/b> <br>Verona malt die B\u00fchnendekorationen f\u00fcr die Oper\n \u201e<i>Protesilaus<\/i>\u201c von Johann Friedrich Reichardt und Amadeo Naumann, aufgef\u00fchrt\n zum Karneval im Januar, f\u00fcr die Auff\u00fchrung des \u201e<i>K\u00f6nig Lear<\/i>\u201c von William\n Shakespeare am 6. Januar im Nationaltheater, f\u00fcr das am 24. Februar\n ebenfalls dort aufgef\u00fchrte Singspiel \u201e<i>Der Baum der Diana<\/i>\u201c und f\u00fcr das\n Shakespeare-St\u00fcck \u201e<i>Ma\u00df f\u00fcr Ma\u00df<\/i>\u201c, aufgef\u00fchrt am 19. M\u00e4rz. Verona ist\n inzwischen so verm\u00f6gend, da\u00df er am 24. M\u00e4rz das Haus Unter den Linden Nr. 18\n mit dem dazugeh\u00f6rigen, bis zur Behrenstra\u00dfe reichenden Grundst\u00fcck von der\n Geheimr\u00e4tin Septe zu einem Preis von 25 000 Taler erwerben kann. Seinen\n gesellschaftlichen Aufstieg hat er besonders dem freundschaftlichen\n Verh\u00e4ltnis zu dem Geheimk\u00e4mmerer Johann Friedrich Ritz und seiner Gemahlin,\n der sp\u00e4teren Gr\u00e4fin Lichtenau zu verdanken. Im Juli gestaltet er die\n Szenenbilder f\u00fcr eine \u201eopera buffa\u201c von Domenico Cimarosa im\n Charlottenburger Orangerietheater anl\u00e4\u00dflich des Besuchs der Schwester des\n K\u00f6nigs. Im Herbst entwirft er als Festdekoration f\u00fcr den Besuch Friedrich\n Wilhelm II. bei dem Prinzen Heinrich in Rheinsberg am 6. Oktober einen\n transparenten Freundschaftstempel und gestaltet die B\u00fchnendekoration f\u00fcr die\n zum Geburtstag der K\u00f6nigin am 16. Oktober aufgef\u00fchrte Oper \u201e<i>Brennus<\/i>\u201c von\n Johann Friedrich Reinhardt.<\/p>\n <p class=\"MsoNormal\"><b>1790<\/b><br>wird Verona Mitglied der Akademie der K\u00fcnste und\n Assessor des Senats in der Abteilung f\u00fcr Bildende Kunst. F\u00fcr den Karneval im\n Januar malt er die Dekorationen zur italienischen Oper \u201e<i>Ulysses R\u00fcckkunft,\n zur Penelope<\/i>\u201c von Felice Alessandri. F\u00fcr das Nationaltheater gestaltet er\n die B\u00fchnendekorationen zu dem Singspiel \u201e<i>Richard L\u00f6wenherz<\/i>\u201c von Andr\u00e9 Ernest\n Modeste Gr\u00e9try, f\u00fcr das Schauspiel \u201e<i>Die Sonnenjungfrauen<\/i>\u201c von August von\n Kotzebue und f\u00fcr die Oper \u201e<i>Don Juan<\/i>\u201c von Wolfgang Amadeus Mozart.<\/p>\n <p class=\"MsoNormal\" style=\"\"><b>1791<\/b> <br>Verona gestaltet die Dekorationen f\u00fcr\n die italienischen Operen \u201e<i>Darius<\/i>\u201c von Felice Alessandri und \u201e<i>Die Olympiade<\/i>\u201c\n von Johann Friedrich Reichhardt, sowie f\u00fcr das im Schlo\u00dftheater des Neuen\n Palais in Potsdam und im Nationaltheater aufgef\u00fchrte Singspiel \u201e<i>Axur, K\u00f6nig\n von Ormus<\/i>\u201c von Antonio Salieri. Am 25. Oktober wird die Tochter Sophia Carolina\n Wilhelmina geboren. Er beginnt mit der Ausf\u00fchrung der Deckendekoration in der\n Orangerie im Neuen Garten in Potsdam.<\/p>\n <p class=\"MsoNormal\" style=\"\"><b>1792<\/b><br>In diesem Jahr gestaltet er nur die\n Dekoration f\u00fcr die Oper \u201e<i>Vasco di Gama<\/i>\u201c zum Karneval im Januar. Er arbeitet\n an der Deckendekoration in der Orangerie im Neuen Garten in Potsdam. Am\n 1. Juli 1792 unterzeichnet er einen mit dem Generaldirektor des K\u00f6niglichen\n Nationaltheaters Johann Jacob Engel ausgehandelten Vertrag, der ihm als\n Dekorateur des Nationaltheaters ein j\u00e4hrliches Gehalt von 1 000 Reichstalern\n garantiert. Johann Jacob Engel begr\u00fcndet sein Entscheidung dem\n Staatsminister und Kurator der Kunstakademie Friedrich Anton Freiherr von\n Heinitz gegen\u00fcber damit, da\u00df Verona \u201eunentgeldlich so manche Dekoration auf-\n und umgemalt\u201c und dem Natioaltheater \u201ejahrelang alle n\u00f6thigen Setzst\u00fccke,\n ohne an Bezahlung auch nur zu denken, geliefert\u201c habe. Der Vertrag mit\n Verona gehe auch auf die Entscheidung des K\u00f6nigs zur\u00fcck. (GStA, I. HA, Rep\n 76 alt, Abt. III, Nr. 192, fol. 21-22) Verona f\u00fchrt die Ausmalung des\n Zuschauerraums aus und malt s\u00e4mmtliche Theaterdekorationen des Hauses.<br>In diesem Jahr sterben seine beiden \u00e4ltesten Kinder.<\/p>\n <p class=\"MsoNormal\" style=\"\"><b>1793<\/b><br>Am 11. August Geburt seiner Tochter Carolina\n Constantia Friedrike. Verona f\u00fchrt in diesem Jahr die\n Deckenmalereien im Schlafkabinett, im Parolekabinett und vermutlich auch im\n Musikzimmer des Marmorpalais im Neuen Garten in Potsdam aus. In der\n K\u00f6niglichen Oper gestaltet er die Dekoration f\u00fcr die von Vincenzo Righini\n komponierten italienischen Opern \u201e<i>Aeneas in Latium<\/i>\u201c zum Karneval im Januar\n und \u201e<i>Der Triumpf der Ariadne<\/i>\u201c zur Hochzeit des Kronprinzen Friedrich Wilhelm\n und des Prinzen Friedrich Ludwig Karl mit den mecklenburgischen Prinzessinen\n Luise und Friederike am 24. Dezember. Der Direktor des K\u00f6niglichen\n Schauspiels Eberhard Friedrich Christoph Ludwig Freiherr von der Reck stellt\n indessen fest, da\u00df Verona nicht verpflichtet sei, \u201ealle Opern-Arbeiten\"\n allein auszuf\u00fchren. (GStA, I. HA, Rep 76 alt, Abt. III, Nr. 192, fol. 29).\n Auf Antrag von Friedrich Anton Freiherr von Heinitz und Eberhard Friedrich\n Christoph Ludwig Freiherr von der Reck genehmigt der K\u00f6nig am 12. September,\n da\u00df Peter Ludwig Burnat neben Verona als 2. Operndekorateur \u201ean den gro\u00dfen\n Opern Decorations-Arbeiten\u201c mitwirken kann, wenn Verona als 1.\n Operndekorateur damit einverstanden sei. (GStA, I. HA, Rep 76 alt, Abt. III,\n Nr. 192, fol. 37).<\/p>\n <p class=\"MsoNormal\" style=\"\"><b>1794<\/b> <br>Als einzige Theaterdekoration malt\n Verona in diesem Jahr die B\u00fchnenbilder f\u00fcr die Erstauff\u00fchrung der\n \u201e<i>Zauberfl\u00f6t<\/i>e\u201c von Wolfgang Amadeus Mozart am 12. Mai im Nationaltheater.<\/p>\n <p class=\"MsoNormal\"><b>1795<\/b><br>Im Nationaltheater gestaltet Verona die\n Dekoration zu den Auff\u00fchrungen der Oper \u201e<i>Iphigenie in Tauris<\/i>\u201c von Christoph\n Willibald Gluck am 24. Februar, des franz\u00f6sischen Singspiels \u201e<i>Raoul von\n Crequi<\/i>\u201c von Nicolas-Marie Dalayrac am 13. M\u00e4rz und des Schauspiels \u201e<i>Der\n grosse Kurf\u00fcrst vor Rathenow<\/i>\u201c von Rombach am 25. September. Au\u00dferdem\n arbeitet er an der Innendekoration des Potsdamer Stadttheaters, trotzdem\n Friedrich Wilhelm II. am 12. November 1793 Peter Ludwig Burnat diesen\n Auftrag erteilte, und malt dar\u00fcber hinaus zahlreiche B\u00fchnendekorationen. Am\n 24. September fordert Friedrich Anton Freiherr von Heinitz den mit der\n Direktion des Potsdamer Stadttheaters beauftragten Geheimen Rat Bouman auf,\n den K\u00f6nig zu bewegen, da\u00df Peter Ludwig Burnat zun\u00e4chst \u201eals K\u00f6nigl.\n Decorateur engagiert\u201c wird \u201eund ihm, neben dem Opern Decorateur Verona\n ebenfalls eine verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfiger Theil, der K\u00f6nigl. Decorations-Arbeiten,\n besonders in dem neuen Theater zu Potsdam \u00fcbertragen\u201c wird. (GStA, I. HA,\n Rep 76 alt, Abt. III, Nr. 192, fol. 62).<\/p>\n <p class=\"MsoNormal\"><b>1796<\/b><br>Verona gestaltet im K\u00f6niglichen Opernhaus\n die Dekorationen f\u00fcr die Oper \u201e<i>Alceste<\/i>\u201c von Christoph Willibald Gluck zum\n Karneval im M\u00e4rz. F\u00fcr das Potsdamer Stadttheater malt er die\n B\u00fchnendekorationen f\u00fcr die opera buffa \u201e<i>Il Matrimonio Secreto<\/i>\u201c von Domenico\n Cimarosa. Der K\u00f6nigliche Geheimk\u00e4mmerer Johann Friedrich Ritz fordert Peter\n Ludwig Burnat zu einem Wettstreit mit Verona auf. Beide sollen drei\n Dekorationen ausf\u00fchren, wobei derjenige der eher fertig wird, alle weiteren\n Dekorationsarbeiten im Potsdamer Stadttheater \u00fcbernehmen soll. Wie der\n Architekt Michael Philipp Daniel Boumann am 17. M\u00e4rz mitteilt, habe Johann\n Friedrich Ritz dies \u201ezur expressen Bedingung gemacht, vorz\u00fcglich um Wett\n Eyfer zu erregen.\u201c (GStA, I. HA, Rep 76 alt, Abt. III, Nr. 192, fol. 66)\n Drei Tage sp\u00e4ter appelliert Friedrich Anton Freiherr von Heinitz an Johann\n Friedrich Ritz, da\u00df Peter Ludwig Burnat als \u201eEinl\u00e4nder\u201c und Absolvent der\n Kgl. Akademie allein schon aus patriotischen Gr\u00fcnden zu bevorzugen sei. Er\n fordert daher, das Peter Ludwig Burnat die Dekorationsarbeiten im Potsdamer\n Theater ausf\u00fchrt, da er \u201eein unbeg\u00fcterter Mann\u201c ohne festes Gehalt sei,\n w\u00e4hrend \u201eVerona, als ein Ausl\u00e4nder, durch sein ansehnliches Gehalt, durch\n seine bisherigen gro\u00dfen ... Verdienste bey dem k\u00f6niglichen Opern Theater\u201c\n bereits weit im Vorteil sei. (GStA, I. HA, Rep 76 alt, Abt. III, Nr. 192, fol.\n 64) Verona war auch an der Ausmalung des 1796 am Potsdamer Theater\n errichteten Anbaus beteiligt und schuf dort insbesondere die Dekoration des\n gro\u00dfen Probensaals. (Horvath, Potsdam 1798, S. 111\/112) Au\u00dferdem gestaltet\n er in diesem Jahr die B\u00fchnendekorationen f\u00fcr die Sommer-Auff\u00fchrungen der\n beiden Singspiele \u201e<i>Die Prinzessin von Amalfi<\/i>\u201c von Joseph Weigl und \u201e<i>Heraclit\n und Democrit<\/i>\u201c, sowie des Balletts \u201e<i>Apollo und Daphne<\/i>\u201c im Charlottenburger\n Schlo\u00dftheater. F\u00fcr das Nationaltheater malt er die Dekorationen zum\n Singspiel \u201e<i>Die neuen Arkadier<\/i>\u201c von Franz Xaver S\u00fcssmayer und f\u00fcr das\n Schauspiel \u201e<i>Die Freunde<\/i>\u201c von Friedrich Wilhelm Ziegler. Dar\u00fcber hinaus f\u00fchrt\n die Ausmalung des gotischen Saals der auf der Pfaueninsel in Gestalt einer\n Ruine errichteten Meierei aus.<\/p>\n <p class=\"MsoNormal\"><b>1797<\/b><br>Im Fr\u00fchjahr malt Verona die B\u00fchnendekorationen\n f\u00fcr die italienischen Opern \u201e<i>Atalante und Meleager<\/i>\u201c und \u201e<i>Armide<\/i>\u201c von Vincenzo\n Righini, sowie \u201e<i>Semirami<\/i>s\u201c von Friedrich Heinrich Himmel im K\u00f6niglichen\n Opernhaus. Zur selben Zeit arbeitet er im Potsdamer Stadttheater an den\n Dekorationen f\u00fcr die Auff\u00fchrungen der beiden opera buffa \u201e<i>Die verschmitzete\n Modeh\u00e4ndlerin<\/i>\u201c von Giovanni Paisiello und \u201e<i>Tutto per Amore<\/i>\u201c, f\u00fcr das\n Divertissement \u201e<i>Der l\u00e4ndliche Liebhaber<\/i>\u201c, sowie f\u00fcr ein Ballettauff\u00fchrung im\n Mai. Am 11. M\u00e4rz wendet sich Freiherr von Heinitz an den\n neuen Direktor des K\u00f6niglichen Nationaltheaters August Wilhelm Iffland mit\n der Bitte, Peter Ludwig Burnat als Absolvent der Berliner Kunstakademie,\n anstelle von Verona mit den k\u00fcnftigen Dekorationsarbeiten zu beauftragen.\n Verona habe bisher s\u00e4mmliche Dekorationen \u201ezum offenbaren Nachtheil des\n K\u00f6nigl. National Theaters\u201c ausgef\u00fchrt. Er sei ein \u201eAusl\u00e4nder, der schon\n l\u00e4ngst sein Gl\u00fcck gegr\u00fcndet und durch die, im DecorationsFach nur ihm zu\n Theil gewordenen Arbeiten, sich in unserem Staat ein betr\u00e4chtliches Verm\u00f6gen\n erworben hat; er stehet au\u00dferdem in einem ansehnlichen fixirten Gehalt, und\n kann redlich in seinem Fache schwerlich etwas mehreres leisten, als was er\n geleistet hat.\u201c (GStA, I. HA, Rep 76 alt, Abt. III, Nr. 192, fol. 67). Iffland antwortet, da\u00df er diese Ansicht zwar teile, sich\n jedoch durch den Vertrag, den sein Vorg\u00e4nger mit Verona geschlossen habe,\n gebunden sehe. (GStA, I. HA, Rep 76 alt, Abt. III, Nr. 192, fol. 69) Im\n Sommer malt Verona f\u00fcr den Festsaal des im Auftrage des Geheimen K\u00e4mmerers Ritz am Neuen Garten in Potsdam erbauten Palais\n Ritz-Lichtenau eine Serie kleiner Landschaftsmedaillons, die er dort im Juli\n anbringt. (GStAPK. BPH, Rep. 192, Ritz A, Nr. 1457, fol. 64 RS) Nach dem\n Regierungswechsel wendet sich Freiherr von Heinitz am 28.\n Dezember erneut mit diesem Anliegen an&nbsp; Iffland und teilt ihm\n mit, da\u00df er nun nicht mehr dem Vertrag seines Vorg\u00e4ngers mit Verona\n verpflichtet sei. (GStA, I. HA, Rep 76 alt, Abt. III, Nr. 192, fol. 74). Die\n ersten Dekorationen die Verona nun im Auftrag von Iffland\n malt, sind die Szenenbilder zum Singspiel \u201e<i>Lodoiska<\/i>\u201c von Maria Luigi\n Cherubini, zum Monodrama \u201e<i>Pygmalion<\/i>\u201c mit Musik von Georg Benda, zum\n lyrischen Drama \u201e<i>Oedipus zu Colonos<\/i>\u201c mit Musik von Antonio Sacchini und zu\n dem Schauspiel \u201e<i>Otto, Prinz von Hessen<\/i>\u201c von Friedrich Gustav Hagemann.<\/p>\n <p class=\"MsoNormal\" style=\"\"><b>1798<\/b><br>August Wilhelm Iffland teilt Freiherr von Heinitz am 2. Januar mit, da\u00df er den Vertrag mit Verona\n nicht nur aus finanziellen Gr\u00fcnden aufrecht erhalten wolle, da dieser seine\n Farben selbst bezahlt, sondern auch aufgrund seiner fachlichen und\n menschlichen Qualit\u00e4ten: \u201eIch fand einen th\u00e4tigen unerm\u00fcdlichen Arbeiter an\n ihm, der, weit entfernt mich zu chicaniren, wie man mich es hatte bef\u00fcrchten\n la\u00dfen, oder unn\u00fctzen Auffand zu machen, im Gegentheil dienstfertig,\n zuvorkommend war, und auf m\u00f6glichste Ersparni\u00df selbst da mich aufmerksam\n machte, wo sein Vortheil in Collision kam.\u201c F\u00fcr ihn spr\u00e4chen \u201edie Uebung,\n Erfahrung, der einstimmige Beifall des Publikums und seine Arbeiten\n g\u00fcnstig\u201c. Von seiner Seite habe \u201egar keine Klage, noch Hinderni\u00df von und\n \u00fcber ihn\u201c gegeben. (GStA, I. HA, Rep 76 alt, Abt. III, Nr. 192, fol. 75-78).\n Daraufhin informieren Freiherr von Heinitz und&nbsp; Freiherr von der Reck am 18. M\u00e4rz den K\u00f6nig, da\u00df\n der Vertrag mit Verona am 1. Juli 1792 ohne Endtermin abgeschlossen wurde, und\n zwar nachdem sich Freiherr von Heinitz am 12. M\u00e4rz 1792 f\u00fcr die\n Anstellung Peter Ludwig Burnats bei der Direktion des K\u00f6niglichen\n Nationaltheaters eingesetzt hatte. Sie stellen fest, da\u00df Veronas\n Monopolstellung bei der Ausf\u00fchrung von Dekorationsmalerei in \u00f6ffentlichen\n Geb\u00e4uden, die ihm inzwischen einen Jahresverdienst von 3-5000 Reichstalern\n verschaffen, sich \u201ezum Nachtheil anderer K\u00fcnstler und der Kunst selbst\u201c\n auswirkt und den \u201egerechten und landesv\u00e4terlichen Absichten\u201c des K\u00f6nigs\n entgegen stehe. (GStA, I. HA, Rep 76 alt, Abt. III, Nr. 192, fol. 83). Der\n K\u00f6nig veranla\u00dft daraufhin eine Nachfrage, die Iffland am 23.\n M\u00e4rz mit dem Hinweis beantwortet, da\u00df Verona schnell und brilliant arbeite,\n seit sieben Jahren mit den Theaterr\u00e4umlichkeiten vertraut sei \u201eund dem Staat\n nur wenig koste\u201c. (GStA, I. HA, Rep 76 alt, Abt. III, Nr. 192, fol. 88) Vor\n allem aus Kostengr\u00fcnden best\u00e4tigt der K\u00f6nig am 25. M\u00e4rz Veronas Position und\n erkl\u00e4rt, da\u00df er sich f\u00fcr Burnats Besch\u00e4ftigung nicht mehr\n zust\u00e4ndig f\u00fchle, sondern diese als Aufgabe von&nbsp; Freiherrn von\n Heinitz und Freiherrn von der Reck\n betrachte. (GStA, I. HA, Rep 76 alt, Abt. III, Nr. 192, fol. 87). In diesem\n Jahr gestaltet Verona die Dekorationen f\u00fcr insgesammt neun Inszenierungen am\n Nationaltheater, und zwar f\u00fcr die Singspiele \u201e<i>Palmira, Prinzessin von\n Persien<\/i>\u201c von Antonio Salieri, \u201e<i>Der Ritter Roland<\/i>\u201c von Joseph Hayden, \u201e<i>Die\n Regatta zu Venedig<\/i>\u201c von Dr. Flies und \u201e<i>Die Geisterinsel<\/i>\u201c von Johann\n Friedrich Reichardt; die Schauspiele \u201e <i>Graf von Benjowsky auf Kamschatka<\/i>\u201c,\n \u201e<i>Aufopferung<\/i>\u201c und \u201e<i>Die Korsen<\/i>\u201c von August von Kotzebue, \u201e<i>Der Veteran<\/i>\u201c von Iffland und das Ballett \u201e<i>Die englischen Matrosen<\/i>\u201c. F\u00fcr das\n Potsdamer Stadttheater malt er die Dekorationen zum komisch-pantomimischen\n Ballett \u201e<i>Don Quixote, auf Gamachos Hochzeit<\/i>\u201c von Lauchery. Im Sommer des\n Jahres reicht Verona einen Plan zum Bau eines neuen Theaters ein, der sich\n jedoch neben den beiden von Carl Gotthard Langhans im November eingereichten\n Pl\u00e4nen nicht behauptet.<\/p>\n <p class=\"MsoNormal\"><b>1799<\/b><br>Verona gestaltet auch in diesem Jahr neun\n B\u00fchnendekorationen f\u00fcr das Nationaltheater. Es sind die Dekorationen zu den\n Schauspielen \u201e<i>Die Piccolomini<\/i>\u201c und \u201e<i>Wallensteins Tod<\/i>\u201c von Friedrich\n Schiller, \u201e<i>Die beiden Klingsberge<\/i>\u201c und \u201eJohanna von Montfaucon\u201c von August\n von Kotzebue, \u201e<i>Merope<\/i>\u201c von Friedrich Wilhelm Gotter,<span style=\"\">&nbsp;<\/span> \u201e<i>Hamlet<\/i>\u201c von William Shakespeare und \u201e<i>F\u00fcrst von\n Stromberg<\/i>\u201c von Hofgerichtsrath Maier, sowie zu den Singspielen \u201e<i>Elise<\/i>\u201c von\n Maria Luigi Cherubini und der Oper \u201e<i>Dido<\/i>\u201c von Niccol\u00f2 Piccinni. Die Notlage Burnats, der seit fast drei Jahren keine Auftr\u00e4ge mehr erhalten\n hat, veranla\u00dft Freiherrn von Heinitz, sich am 26. April erneut\n mit dem Anliegen an den K\u00f6nig zu wenden, ab 1. Juni anstelle von Verona\n k\u00fcnftig Burnat mit den Dekorationen f\u00fcr das Nationaltheater zu\n beauftragen. Er macht darauf aufmerksam, da\u00df Brunat ohne Dekorationsauftr\u00e4ge\n seine Akademiesch\u00fcler nicht mehr ausbilden k\u00f6nne, wodurch die \u201egut besetzte\n Lehranstalt\u201c der Dekorations- und Theatermalerei in ihrer Existenz und damit\n die Zukunft dieses Faches in der Residenz gef\u00e4hrdet sei, da es keine\n Nachfolger Verona\u2019s geben wird. Er betont, da\u00df \u201eweder Recht noch Billigkeit,\n daf\u00fcr sprechen, den schon, mit 1 200 rhtl. gut besoldeten, und unter der\n vorigen Regierung reich gewordenen 1ten Opern Decorateur Verona \u2026 gleichsam\n zum Monopolisten der gesamten Decorations Mahlerey in der Residenz zu\n machen.\u201c (GStA, I. HA, Rep 76 alt, Abt. III, Nr. 192, fol. 98). Der K\u00f6nig\n verzichtet jedoch darauf, Veronas Position zu \u00e4ndern und genehmigt Burnat \u201ezu seiner \u00dcbung\u201c ins Ausland zu gehen. (GStA, I. HA, Rep 76\n alt, Abt. III, Nr. 192, fol.). Verona hingegen erwirbt mit seinen Verm\u00f6gen\n im Fr\u00fchjahr das ehemalige Doebbelinsche Schauspielhaus in der Behrenstra\u00dfe\n Nr. 55 zu einem Preis von 17 200 Talern vom K\u00f6niglichen Physikus Chevalier\n Johann Joseph Pinetti des Merci und im Herbst die seinem Grundst\u00fcck\n benachbarten H\u00e4user Unter den Linden Nr. 17 und in der Behrenstra\u00dfe Nr. 57\n f\u00fcr die Summe von 24 500 Talern von der Vorbesitzerin Susanne Sophie Marie\n Louise, geb. Dorville, Witwe des Hofmarschalls Moritz. Vor diesem nun\n erheblich erweiterten Anwesen l\u00e4\u00dft er Unter den Linden eine durchgehende\n vierst\u00f6ckige, sechzehnachsige repr\u00e4sentaive Palastfassade mit\n Kolossalordnung errichten.<\/p>\n <p class=\"MsoNormal\" style=\"\"><b>1800<\/b><br>Au\u00dfer den Dekorationsarbeiten f\u00fcr die\n italienische Oper \u201e<i>Tigranes<\/i>\u201c von Vincenzo Righini zum Karneval im Januar\n malt Verona f\u00fcnf B\u00fchnendekorationen f\u00fcr das Nationaltheater. Sie betreffen\n die Singspiele \u201e<i>Medea<\/i>\u201c von Maria Luigi Cherubini, \u201e<i>Mudarra<\/i>\u201c von Bernhard Anselm\n Weber, die musikalische Auff\u00fchrung des Volksm\u00e4rchens \u201e<i>Die Nymphe der Donau<\/i>\u201c\n von Ferdinand Kauer, das Schauspiel \u201e<i>Hermann von Unna<\/i>\u201c und die Oper \u201c<i>Marie\n von Montalban<\/i>\u201c von Peter von Winter. Am 8. Februar schlie\u00dft Verona mit Iffland einen neuen Vertrag ab. Dieser erh\u00f6ht sein\n j\u00e4hrliches Gehalt von 1 000 Talern auf 1 600 Taler, garantiert dar\u00fcber hinaus\n zus\u00e4tzliche Verg\u00fctungen sowie das ausschlie\u00dfliche Monopol f\u00fcr alle\n erforderlichen Dekorationen und erteilt ihm das Recht zur Nutzung der Loge 15\n im neuen Haus f\u00fcr sich, seine Familie und seine Mitarbeiter. Freiherr von Heinitz bem\u00fcht sich am 3. Juli in einem Schreiben an Freiherr von der Reck darum,&nbsp; Burnat\n mit den Dekorationen f\u00fcr den n\u00e4chsten Karneval zu beauftragen. Er beklagt\n zugleich, da\u00df \u201eder OpernDecorateur Verona abermahls zum Nachtheil des\n Professoris Peter Ludwig Burnat au\u00dfer einer j\u00e4hrlichen Gehaltszulage alle\n bey dem neuen NationalTheater vorfallenden betr\u00e4chtlichen Arbeiten und\n nahmentlich 22. Decorationen an sich gezogen\u201c habe, womit \u201edem Peter Ludwig\n Burnat zu seiner n\u00fctzlichen und nothwendigen Besch\u00e4ftigung, alle und jede\n Gelegenheit gefli\u00dfentlich entzogen wird\u201c. Freiherr von der Reck stimmt dem Anliegen von Freiherr von Heinitz zwar zu, stellt jedoch in seiner Antwort fest, da\u00df\n Verona \u201emit v\u00f6lligem Aussschlu\u00df des Professors Peter Ludwig Burnat alle\n neuen Arbeiten beym National \u2013 Theater erhalten hat, ist leider gegr\u00fcndet.\u201c\n In den folgenden Jahren \u00fcberschreiten Veronas Rechnungen f\u00fcr die\n Dekorationsarbeiten im Nationaltheater mehr und mehr die Etatsgrenzen. An\n der K\u00f6niglichen Oper jedoch wird er von nun an zunehmend durch Burnat ersetzt.<\/p>\n <p class=\"MsoNormal\" style=\"\"><b>1801<\/b><br>Verona entwirft die ersten \u201egotischen\u201c\n Szenenbilder f\u00fcr die im Januar aufgef\u00fchrte Karnevalsoper \u201e<i>Rosamunde<\/i>\u201c von\n Johann Friedrich Reichardt, das ebenfall im Januar aufgef\u00fchrte Schauspiel\n \u201e<i>Maria Stuart<\/i>\u201c und \u201e<i>Die Jungfrau von Orleans<\/i>\u201c von Friedrich Schiller - der\n letzten gro\u00dfen Auff\u00fchrung im alten Bau des franz\u00f6sichen Kom\u00f6dienhauses am\n Gendarmenmarkt. Au\u00dferdem malt er die B\u00fchnendekoration f\u00fcr das Singspiel\n \u201e<i>Titus<\/i>\u201c von Wolfgang Amadeus Mozart und arbeitet an zahlreich\n B\u00fchnendekorationen f\u00fcr den Neubau des Schauspielhauses.<\/p>\n <p class=\"MsoNormal\" style=\"\"><b>1802<\/b> <br>Verona gestaltet die B\u00fchnendekorationen\n des zur Er\u00f6ffnung des von Carl Gotthard Langhans neu erbauten\n Schauspielhauses am 1. Januar aufgef\u00fchrten Schauspiels \u201e<i>Die Kreuzfahrer<\/i>\u201c von\n August von Kotzebue. Er malt die Dekorationen f\u00fcr das zum Karneval Anfang\n des Jahres aufgef\u00fchrte Ballett \u201e<i>Alfonte und Sirla<\/i>\u201c von Lauchlin Duquesney.\n Im Nationaltheater dekoriert er in diesem Jahr sechs Auff\u00fchrungen; dazu\n geh\u00f6ren die Oper \u201e<i>Das Zauberschloss<\/i>\u201c von Johann Friedrich, die Schauspiele\n \u201e<i>Regulus<\/i>\u201c von Heinrich Joseph von Heinrich Joseph von Collin, \u201e<i>Ion<\/i>\u201c von\n August Wilhelm Schlegel, \u201e<i>Don Ranudo de Colibrados<\/i>\u201c und \u201e<i>Die Hussiten vor\n Naumburg<\/i>\u201c von August von Kotzebue, sowie das franz\u00f6sische Singspiel \u201e<i>Leon\n oder die Burg Montenerc<\/i>\u201c von Nicolas-Marie Dalayrac. Au\u00dferdem entwirft er\n zahlreiche Einzeldekorationen f\u00fcr das neue Schauspielhaus.<\/p>\n <p class=\"MsoNormal\" style=\"\"><b>1803<\/b><br>Verona entwirft f\u00fcr die zu Beginn des\n Jahres aufgef\u00fchrte Karnevalsoper \u201e<i>Epponina<\/i>\u201c von Joseph Sarti die\n Dekorationen. Im Nationaltheater gestaltet er die B\u00fchnenausstattungen zu den\n Schauspiel-Inszenierungen \u201e<i>Die Braut von Messina, oder die feindlichen\n Br\u00fcder<\/i>\u201c von Friedrich Schiller, \u201e<i>Die nat\u00fcrliche Tochter<\/i>\u201c von Johann Wolfgang\n von Goethe, \u201e<i>Coriolan<\/i>\u201c von Heinrich Joseph von Collin und \u201e<i>Helene<\/i>\u201c von Georg\n Friedrich Treitschke; sowie f\u00fcr das Singspiel \u201e<i>Das Labyrinth<\/i>\u201c. Er reist in\n Familienangelegenheiten und zur Wiederherstellung seiner Gesundheit nach\n Italien, setzt aber vorher durch, da\u00df w\u00e4hrend seiner Abwesenheit kein\n anderer K\u00fcnstler mit umfangreichen Dekorationen beauftragt wird.<\/p>\n <p class=\"MsoNormal\" style=\"\"><b>1804<\/b><br>Zu Beginn des Jahres gestaltet Verona\n die italienische Karnevalsoper \u201e<i>Ginevra von Schottland<\/i>\u201c von Simon Mayr. Im\n Nationaltheater malt er die Dekorationen f\u00fcr die Schauspiel-Auff\u00fchrung von\n \u201eWilhelm Tell\u201c von Friedrich Schiller und \u201e<i>Iphigenie in Auli<\/i>s\u201c von Conrad\n Levezow, f\u00fcr das Singspiel \u201e<i>C\u00e4sar auf Pharmacusa<\/i>\u201c von Antonio Salieri und\n f\u00fcr das mit der Musik von Ferdinand Kauer aufgef\u00fchrte romantische\n Feenm\u00e4rchen \u201e<i>Die Sternenk\u00f6nigin<\/i>\". Dar\u00fcber hinaus malt er f\u00fcr das\n Nationaltheater mehrere Einzeldekorationen und gestaltet f\u00fcr die Auff\u00fchrung\n der \u201e<i>Fanchon<\/i>\u201c von August von Kotzebue einen neune Zwischenvorhang.<\/p>\n <p class=\"MsoNormal\" style=\"\"><b>1805<\/b><br>Vor einer erneuten Italienreise, die\n Verona vom Fr\u00fchjahr bis Herbst zur Regelung seiner Erbschaftsangelegenheiten\n unternimmt, stellt er f\u00fcr das Nationaltheater die B\u00fchnendekorationen f\u00fcr\n folgende Auff\u00fchrungen fertig: die Schauspiele \u201e<i>Herr M\u00fcssling oder wie die\n Zeit vergeht<\/i>\u201c von Karl Alexander Herklots, \u201e<i>Heinrich Reuss von Plauen<\/i>\u201c von\n August von Kotzebue, das romantische Schauspiel mit Gesang \u201e<i>Die zw\u00f6lf\n schlafenden Jungfrauen<\/i>\u201c von Kapellmeister M\u00fcller und die Oper \u201e<i>Armide<\/i>\u201c von\n Christoph Willibald Gluck.<\/p>\n\n <p class=\"MsoNormal\" style=\"\"><b>1806<\/b><br>entwirft Verona im Nationaltheater die\n B\u00fchnendekorationen f\u00fcr die Schauspiel-Auff\u00fchrungen: \u201e<i>Heinrich der Vierte<\/i>\u201c\n von Adolf Bergen, \u201e<i>Die Heimkehr<\/i>\u201c und das Lutherdrama \u201e<i>Weihe der Kraft<\/i>\u201c von\n Zacharias Werner, sowie f\u00fcr das Singspiel \u201e<i>Richard L\u00f6wenherz<\/i>\u201c von Andr\u00e9\n Ernest Modeste Gr\u00e9try und die Zauberoper \u201e<i>Die Sylphen<\/i>\u201c von Friedrich\n Heinrich Himmel.<br><\/p><p class=\"MsoNormal\" style=\"\"><b>1807<\/b><br>gestaltet Verona nur die\n B\u00fchnendekoration f\u00fcr das mit Melodien von Johann Friedrich Reichardt\n inszenierte Liederspiel \u201e<i>Kunst und Liebe<\/i>\u201c \u2013 aufgef\u00fchrt am 30. November im\n Nationaltheater.<\/p>\n <p class=\"MsoNormal\" style=\"\"><b>1808<\/b><br>Verona malt am Nationaltheater die\n B\u00fchnendekoration f\u00fcr die Pantomime-Auff\u00fchrungen von Lauchery \u201e<i>Arlequin im\n Schutz der Zauberei<\/i>\u201c und \u201e<i>Arlequins Geburt<\/i>\u201c, f\u00fcr das Singspiel \u201e<i>Franca de\n Foix<\/i>\u201c von Henri Montan Berton, das Schauspiel \u201e<i>Ida<\/i>\u201c von Franz Ignaz Holbein\n von Holbeinsberg, das historisch-musikalische Drama \u201e<i>Salomons Urteil<\/i>\u201c, sowie\n die Oper \u201e<i>Orpheus und Euridice<\/i>\u201c von Christoph Willibald Gluck. Daneben\n entwirft er die Festdekoration f\u00fcr das am 28. Mai im Konzertsaal des\n Nationaltheaters veranstaltete Fest zu Ehren der Marschallin Victor,\n Herzogin von Bellune.<\/p>\n <p class=\"MsoNormal\" style=\"\"><b>1809<\/b><br>malt Verona im Nationaltheater die\n Dekorationen zum Singspiel \u201e<i>Die Prinzessin von Guise<\/i>\u201c von Jean Pierre Soli\u00e9\n und f\u00fcr das historisch-romantische Schauspiel \u201e<i>Columbus<\/i>\u201c von August\n Klingemann. Im K\u00f6niglichen Opernhaus gestaltet er die Dekorationen f\u00fcr die\n zu Ehren der R\u00fcckkehr des K\u00f6nigspaars aufgef\u00fchrte Oper \u201e<i>Iphigenie in Aulis<\/i>\u201c\n von Christoph Willibald Gluck.<\/p>\n <p class=\"MsoNormal\" style=\"\"><b>1810<\/b><br>Verona malt am Nationaltheater die\n Dekoration f\u00fcr den Einakter \u201e<i>Das Singspiel auf dem Dache<\/i>\u201c von Georg\n Friedrich Treitschke und f\u00fcr das Schauspiel \u201e<i>Deodata<\/i>\u201c von August von\n Kotzebue. Er gestaltet die Ausschm\u00fcckung der St. Hedwigskathedrale f\u00fcr die\n Trauermesse zum Tod der K\u00f6nigin Luise, \u00fcber die die \u201e<i>Zeitung f\u00fcr die\n elegante Welt<\/i>\u201c am 13. August berichtet. Bei Iffland beschwert\n er sich emp\u00f6rt, da\u00df Burnat einiger seiner Dekorationen \u00fcbermalt habe.<\/p>\n <p class=\"MsoNormal\" style=\"\"><b>1811<\/b><br>Im Nationaltheater gestaltet Verona nur\n Dekorationen f\u00fcr die am 18. M\u00e4rz aufgef\u00fchrte romantische Oper \u201e<i>Der Taucher<\/i>\u201c\n von Johann Friedrich Reichardt. Im K\u00f6niglichen Opernhaus dekoriert er das\n lyrische Drama \u201e<i>Die Vestalin<\/i>\u201c von Gasparo Spontini und die bereits zum\n Karneval 1803 aufgef\u00fchrte Oper \u201e<i>Der Zauberwald und Jerusalems Befreiung<\/i>\u201c von\n Vincenzo Righini. Zum letzten Mal reist er nach Italien. Sein Vertrag wird\n jedoch insofern ver\u00e4ndert, da\u00df er bei gleichbleibenden Gehalt von 1 600\n Reichstalern f\u00fcr seine Arbeiten im Nationaltheater als Dekorateur der\n K\u00f6niglichen Oper nur noch eine auf 600 Reichsthaler halbierte Pension\n bekommt. Mit seinem Einspruch, indem er auf seinen Vertrag vom 15. M\u00e4rz 1773\n verweist, hat er aber weder bei Iffland noch bei dem\n Staatskanzler Freiherrn von Hardenberg Erfolg. (I. HA, Rep.100,\n Nr. 1039 fol. 16-18, fol. 50, 56)<\/p>\n <p class=\"MsoNormal\" style=\"\"><b>1812<\/b><br>Verona gestaltet seine letzten\n B\u00fchnendekorationen im Opernhaus f\u00fcr das lyrische Trauerspiel \u201e<i>Hecuba<\/i>\u201c von\n Georges Granges de Fontenelle und das pantomimische Ballett \u201e<i>Echo und\n Narcissus<\/i>\u201c von Telle. Im Nationaltheater dekoriert er das pantomimische\n Divertissement \u201e<i>Nadine, oder der verliebte Zauberer<\/i>\u201c.<\/p>\n <p class=\"MsoNormal\" style=\"\"><b>1813<\/b> <br>malte er unentgeldlich seine letzte\n Dekoration zu dem am 25. Juni im Nationaltheater aufgef\u00fchrten Singspiel\n \u201e<i>Fr\u00fchst\u00fcck der Junggesellen<\/i>\u201c von Nicolas Isouarde.<\/p>\n <p class=\"MsoNormal\" style=\"\">Au\u00dfer den genannten Werken z\u00e4hlen zu Veronas\n Arbeiten: die Innenraum-Ausmalungen<span style=\"\">&nbsp;<\/span> im\n Gartensaal des Palais Zedlitz in der M\u00fcnzstra\u00dfe, sowie im Schlo\u00df und im\n G\u00e4rtnerhaus von Paretz. Da seine Dekorationsauftr\u00e4ge die j\u00e4hrlichen\n Etatsgrenzen ab 1800 zunehmend \u00fcberschritten, hat Verona beim K\u00f6niglichen\n Nationaltheater noch umfangreiche offene Rechnungen, zu deren Erstattung er\n im Fr\u00fchjahr gegen die Theaterdirektion einen Proze\u00df anstrengt. Den positiven Ausgang seiner Klage erlebt er jedoch selbst nicht mehr, da\n sich die Bezahlung der Summen noch \u00fcber das Jahr 1816 hinaus hinziehen.\n Schadow urteilt sp\u00e4ter \u00fcber Verona: \u201e An Verona, dem Dekorationsmaler der\n gro\u00dfen italienischen Oper, vermeinte man einen Meister in diesem Kunstfache\n zu besitzen. Der Geschmack, auch die W\u00e4nde in gro\u00dfen S\u00e4len mit Perspektiven\n und Landschaften auszumalen, war Ursache, da\u00df selbst fremde Herrschaften ihm\n beriefen und er das ganze Jahr hindurch besch\u00e4ftigt war und einen Erwerb\n hatte, wie selten einem K\u00fcnstler zuteil wird. Er bildete keinen Sch\u00fcler.\u201c\n Sein erfolgloserer Konkurrent Peter Ludwig Burnat sei \u201eetwas reicher an Kenntnissen als Verona\u201c gewesen.\n (Schadow, Kunstwerke und Kunstansichten, Berlin 1987, Bd. 1, S.9)<\/p>\n <p class=\"MsoNormal\" style=\"\"><b>Am 16. August 1813<\/b><br>stirbt Verona in Berlin an einer\n Lungenentz\u00fcndung. Am 18. August wird er im\n Kirchengew\u00f6lbe der Hedwigskathedrale beigesetzt. Dort findet am 23. August\n zu seinem Gedenken eine musikalisch umrahmte Messe statt. Schadow notiert zu\n diesem Ereignis \u201eVon den hiesigen K\u00fcnstlern starb um diese Zeit der\n Dekorationsmaler der gro\u00dfen Oper, Verona, der dem Publikum als gro\u00dfer\n K\u00fcnstler galt, auch seine Kollegen, die K\u00fcnstler, an Verm\u00f6gen weit \u00fcbertraf.\n Durch Schinkel war in diesem Kunstfach ein Licht aufgegangen, was den\n Arbeiten des Verona einen anderen Wert beilegte.\u201c (Schadow, Kunstwerke und\n Kunstansichten, Berlin 1987, Bd. 1, S.101)<\/p><p class=\"MsoNormal\" style=\"\">In einer Notiz auf der Titelseite der Haude- und Spenerschen Zeitung, Nr. 100, Sonnabend, den 21. August 1813 steht die W\u00fcrdigung: \"Er hat seine Kunst 41 Jahre lang hier ausge\u00fcbt, und\nunsere B\u00fchnen werden die Fr\u00fcchte seiner Talente und seines unerm\u00fcdeten Flei\u00dfes\nnoch lange Zeit hindurch aufzuweisen haben. Nicht minder lange werden seine\nFreunde das Andenken des rechtschaffenen religi\u00f6sen Mannes ehren, der blo\u00df\nseiner Kunst und ihnen lebte<span style=\"font-size: 12pt; font-family: Arial;\">.\" <\/span>In der Haude- und Spenerschen Zeitung, Nr. 101, Dienstag, den 24. August 1813 findet sich ein Lebenslauf des K\u00fcnstlers.<\/p><p class=\"MsoNormal\" style=\"\"><o:p>&nbsp;<\/o:p><\/p>\n <p class=\"MsoNormal\" style=\"\">Wohnungen:<\/p>\n <p class=\"MsoNormal\" style=\"\">Um 1779 Haus des Maurermeisters Kreisel Unter\n den Linden Ecke Charlottenstra\u00dfe (Berliner Adre\u00dfkalender)<\/p>\n <p class=\"MsoNormal\" style=\"\">Um 1786 im \u201eGualtierischen Haus\u201c in der\n Franz\u00f6sischen Stra\u00dfe.<\/p>\n <p class=\"MsoNormal\" style=\"\">1789 Kauf des Hauses Unter den Linden Nr.\n 18<\/p>\n <p class=\"MsoNormal\" style=\"\">1799 Grundst\u00fcckserweiterung durch den Kauf des\n ehemalige Doebbelinschen Schauspielhauses in der Behrenstra\u00dfe Nr. 55 und der\n Nachbarh\u00e4user Unter den Linden Nr. 17 und der Behrenstra\u00dfe Nr. 57<\/p>\n <p class=\"MsoNormal\" style=\"\"><o:p>&nbsp;<\/o:p><\/p>\n <p class=\"MsoNormal\" style=\"\">Literatur:<\/p>\n <p class=\"MsoNormal\" style=\"\">M\u00fcller, Ingvelde: Der Theaterdekorateur\n Bartolomeo Verona. Dissertation, Friedrich-Wilhelms-Universit\u00e4t Berlin,\n 1945<\/p>\n <p class=\"MsoNormal\" style=\"\">Die Kataloge der Berliner\n Akademie-Ausstellungen 1786-1850, bearb. von Helmut B\u00f6rsch-Supan, 2 Bd.,\n Berlin 1971, Bd. 1<\/p>\n <p class=\"MsoNormal\" style=\"\">Horvath, Carl Christian: Potsdams\n Merkw\u00fcrdigkeiten beschrieben, und durch Plans und Prospekte erl\u00e4utert,\n Potsdam 1798, S. 111\/112<\/p>\n <p class=\"MsoNormal\" style=\"\">Johann Gottfried Schadow, Kunstwerke und\n Kunstansichten. Ein Quellenwerk zur Berliner Kunst- und Kulturgeschichte\n zwischen 1780 und 1845, Hrsg. G\u00f6tz Eckardt, Bd. 1-3, Berlin 1987, Bd. 1<\/p>\n <p class=\"MsoNormal\" style=\"\"><o:p>&nbsp;<\/o:p><\/p>\n\n\n\n <p class=\"MsoNormal\" style=\"\">Quellen:<br>Geheimes Staatsarchiv Preu\u00dfischer Kulturbesitz\n I. HA, Rep 76 alt, Abt. III, Nr. 192<br>Geheimes Staatsarchiv Preu\u00dfischer Kulturbesitz\n BPH, Rep. 192, Ritz A, Nr. 1457, fol. 64 RS<br>Geheimes Staatsarchiv Preu\u00dfischer Kulturbesitz\n I. HA, Rep.100, Nr. 1039<\/p>\n <p class=\"MsoNormal\" style=\"\"><o:p>&nbsp;<\/o:p><\/p>\n <p class=\"MsoNormal\" style=\"\">Beate Schroedter<br>\n <\/p>\n ","genealogie":"Vater: Antonio Verona, Landwirt\n\nMutter: Isabella geb. Galliari,\n\nOnkel m\u00fctterlicherseits: Bernardino (1707-1794), Fabrizio (1709-1790) und Giovanni Antonio Galliari, Theaterdekorateure\n\nCousin: Giovanni Galliari (1746-1818), Sohn von Fabrizio Galliari, und ebenfalls Theatermaler\n\nSchwestern: Maria Caterina geb. 1742; Maria Caterina geb. 1750; Maria Magda geb. 1753\n\nBr\u00fcder: Giovan Batta Francesco 1747-1802; Giulio Fabrizio 1757-1778\n\nEhefrau: Caroline, geb. Koch (1758-1783) S\u00e4ngerin; Sofia Perin\n\nSchwiegervater: Johann August Christoph Koch (Direktor des Intermezzotheaters in Potsdam)\n\nKinder aus 2. Ehe: Wilhelmine Sophia Carolina (1791-), verheiratet mit Pietro Galliary (1785-1810 Maler und Dekorateur,) 1814 mit Johann Peter Joseph Rode (Violinist) und Carolina Constantia Friedrike (1793-1820), verheiratet mit Johann Ludwig Urban Blesson (Ingenieurleutnant)","primaer":null,"sekundaer":null,"berlinaufenthalte":[],"fach":["Bildende Kunst"],"institution":["Akademie der K\u00fcnste"],"ort":[],"verein":[],"quellen_liste":null,"quellen_allgemein":""}}