
{"meta":{"meta-title":"Caroline Goldschmidt < Personen","meta-description":"Caroline Goldschmidt < Personen","canonical-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/914","api-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/api\/personen\/914","zitat":{"bereich":"Person","bearbeitet":"","titel":"Caroline Goldschmidt"},"count":{"lebensdaten":9,"namensformen":0,"genealogie":0,"biographie":1,"werke":0,"berlinaufenthalte":0,"register":2,"quellen":0},"translations":"personen","breadcrumb":[{"url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen","text":"Personen"},{"url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/914","text":"Caroline Goldschmidt"}]},"data":{"id":914,"zusatz_id":914,"meta":{"meta-title":"Caroline Goldschmidt < Personen","meta-description":"Caroline Goldschmidt < Personen","canonical-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/914","api-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/api\/personen\/914"},"title":"Caroline Goldschmidt","nachname":"Goldschmidt","vorname":"Caroline","lexikal-name":null,"titel":"","adelstitel":"","adelspraedikat":"","geburtsdatum":"1760","geburtsort":"K\u00f6nigsberg","geburtsland":null,"staatsangehoerigkeit":"","geschlecht":"weiblich","konfession":"","sterbedatum":"19.05.1828","sterbeort":"Berlin","sterbeland":null,"berufe":["Kunststickerin"],"vereine":[" <a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/geselligkeit\/45\" class=\"link-hover text-primary\">Akademie der K\u00fcnste<\/a>"],"bekanntschaften":[],"dynastie":null,"geburtsname":null,"gebadelspraedikat":"","gebtitel":"","geschieden":null,"verwitwet":null,"pseudonym":null,"namensvarianten":null,"namensaenderung":null,"lebenslauf":"\n  <b>1791<br><\/b>Goldschmidt sendet ein Bittschreiben an Friedrich Wilhelm II. Sie berichtet von ihrer k\u00fcnstlerischen Arbeit:&nbsp; \u201e<i>Ich besch\u00e4ftige mich mit Sticken<\/i>\u201c. Sie seit weit fortgeschritten und wolle sich in dieser Kunst und im Mahlen vervollkommnen. Da ihr\naber&nbsp; in K\u00f6nigsberg die Gelegenheit dazu fehle, \u201e<i>so w\u00fcnsche ich nach Berlin zu\ngehen<\/i>.\u201c Dort wolle sie die Kunstakademie besuchen. Die Reise nach Berlin und eine Finanzierung des Aufenthalt k\u00f6nne sie nicht g\u00e4nzlich allein finanzieren.\nSie bittet um eine kleine Unterst\u00fctzung.\n\n(GStA PK, I. HA Rep. 76 alt III, Nr. 196, 24.10.1791).<br><br>Das Schreiben wurde an den Kurator der Kunstakademie, Anton von Heinitz, zur Beantwortung weitergeleitet. Er schreibt am 12.11.1791 an Goldschmidt, dass sie mit einer Unterst\u00fctzung nicht rechnen k\u00f6nne, da bei der Akademie keine Mittel daf\u00fcr vorhanden seien.<br><br>Am 07.12.1791 antwortet Goldschmidt, dass sie Heinitz sehr dringlich um eine Verwendung f\u00fcr eine freie Reise von K\u00f6nisgberg nach Berlin und um ein \"<i>kleines Gehalt<\/i>\" bitte. Sie wolle ihre Eltern versorgen und eine n\u00fctzliche B\u00fcrgerin sein. Freiherr von Schr\u00f6tter, der Kurator der K\u00f6nigsberger Provinzial-Kunstschule habe sie dazu ermuntert, eine ihrer Arbeiten der Akademie vorzulegen. <br><br>Der Brief Goldschmidts ist einem Schreiben Schr\u00f6tters beigelegt, in dem dieser sie der Akademie sehr empfiehlt.<br>\"<i>Mademoiselle Goldschmidt<\/i>\" stamme \"<i>aus einer\nj\u00fcdischen Famille, die sich aber seit langer Zeit von Seiten der Sitten, so\nsehr unter ihrer Nation auszeichnet, als das M\u00e4dchen, in Absicht ihres Flei\u00dfes\nund Talente zum Zeichnen und Sticken<\/i>\". Das beigef\u00fcgte Werk sollte nicht den schlechtesten Platz auf\nder n\u00e4chsten Ausstellung erhalten. Die Eltern k\u00f6nnen ihre Tochter mit 200 bis 300 Talern im Jahr unterst\u00fctzen, dies reiche aber\nnicht zu ihrem Lebensunterhalt in Berlin. Heinitz wird gebeten, eine L\u00f6sung zu finden, es \u201ew<i>\u00fcrde mir \u00e4u\u00dferst freuen, wenn sich dies M\u00e4dgen als ein Preu\u00dfisches Genie-Product,\nmit und unter Ew. Excellenz Protection geh\u00f6rig auszubilden im Stande w\u00e4re<\/i>.\"\n(GStA PK, I. HA Rep. 76 alt III, Nr. 196, 11.12.1791).<br><b><br>1793<br><\/b>Beteiligung an der Berliner Akademieausstellung:<br>\"<i>Ein Knabenkopf in Wolle gestickt, nach einem Oehlgem\u00e4hlde vom Herrn Frisch\", \"Ein alter Kopf in Wolle gestickt nach einem Oehlgem\u00e4hlde<\/i>\", \"<i>Eine H\u00e4be in Seide, nach einem englischen Kupfer von Cunego<\/i>\". (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 1. Bd. 1793:269-271).<br><br><b>1794<br><\/b>Beteiligung an der Berliner Akademieausstellung:<br>Stickereien:<br>\"<i>Portrait Sr. Maj. des K\u00f6nigs im Profil; eine Nachahmung eines Basreliefs von Schado [sic!], in Wolle<\/i>\", \"Portrait eines jungen M\u00e4dchens, nach einem Bilde von Frisch, in Wolle\", <br><br>\"<i>Zwei Zeichnungen in schwarzer Kreide nach ebendemselben\", \"Ein Alexanderkopf in schwarzer Kreide nach einem Basrelief in Gips<\/i>\" (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 1. Bd. 1794:177-181).<br><br><b>1795<br><\/b>Beteiligung an der Berliner Akademieausstellung:<br>\"<i>Zwei Stickereien, bestimmt zu einem Kaminschirm, unter einer Nummer<\/i>\" (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 1. Bd. 1795:120).<br><br><b>1797<br><\/b>Beteiligung an der Berliner Akademieausstellung:<br>Unter den nachgereichten Arbeiten:<br>\"<i>Ein Frucht- und Blumenst\u00fcck, in Seide und Wolle gestickt<\/i>\" (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 1. Bd. 1797:399).<br><br><b>1798<br><\/b>Beteiligung an der Berliner Akademieausstellung:<br>\"<i>Versuch einer Allegorie auf ein erlauchtes Ehepaar. In Wolle und Seide gestickt\", \"Ein Glas mit Rosen. In Wolle und Seide gestickt<\/i>\". (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 1. Bd. 1798:200.201).<br><br><b>1800<br><\/b>Beteiligung an der Berliner Akademieausstellung:<br>Unter den nachgereichten Arbeiten:<br>\"<i>Ein Mannskopf gestickt. Hoch 10 Z., breit 8 Z.<\/i>\", \"<i>Ein Blumenst\u00fcck; mehrere Fr\u00fchlingsblumen in einer Vase, auf welcher das Medaillon den Dichter Kleist enth\u00e4lt, gestickt. Hoch 15 Z., breit 11<sup>1<\/sup>\/<sub>2<\/sub> Z.<\/i>\", \"<i>Der Kopf des Apollo, nach Gips-Pastel. Hoch 13 Z., breit 9<sup>1<\/sup>\/<sub>2<\/sub> Z.\", \"Der Kopf von einer Tochter der Niobe. nach Gips-Pastel. Hoch 10 Zoll, breit 8 Zoll<\/i>\" (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 1. Bd. 1800:423-426).<br><br>\n  <b>1806<br>\n  <\/b> Ernennung zum au\u00dferordentlichen Mitglied der AdK .(B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 1. Bd. 1818:IX).<br><br>Beteiligung an der Berliner Akademieausstellung:<br>\"<i>Ein Kaminschirm in Seide gestickt. Der Name Louise durch Blumen ausgesprochen, mit der Umschrift: Die Rose meidet diesen Kranz, ungewohnt sich \u00fcbertroffen zu wissen. Die Lilie, das zarte Bild der Reinheit, bezeichnet den ersten Buchstaben des Namens; der Orangenzweig, der bl\u00fchende Fr\u00fcchte tr\u00e4gt, ein Bild der K\u00f6niglichen bl\u00fchenden Mutter; der zarte Glanz des Umblattes und die Pracht der Iris und Sonnenblumen zieren dieses Bouquet, wie die Sch\u00f6nheit das Urbild verherrlicht. Der Epheu, welcher das Ganze umgiebt, ahmt bildlich die Liebe nach, mit welcher Louise den Gemahl, Ihre Kinder und Ihr Volk begl\u00fcckt\", \"Ein Fruchtst\u00fcck nach Dehem, in Seide gestickt<\/i>\". (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 1. Bd. 1806:212.213).<br><br><b>1818<br><\/b>Beteiligung an der Berliner Akademieausstellung:<br>\"<i>Ein Fruchtst\u00fcck mit Wolle, Seide und Chenille gestickt<\/i>\" (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 1. Bd. 1818:338).<br><br><b>1820<br><\/b>Beteiligung an der Berliner Akademieausstellung:<br>\"<i>Ein Fruchtst\u00fcck in Seide, Chenille und Wolle gestickt<\/i>\". (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 1. Bd. 1818:332).<br><br><b>1822<br><\/b>Beteiligung an der Berliner Akademieausstellung:<br>\"<i>Ein Fruchts\u00fcck nach C[ornelius] de Heen, in Chenille gestickt<\/i>\". (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 1. Bd. 1822:551).<br><br><b>1824<br><\/b>Beteiligung an der Berliner Akademieausstellung:<br>\"<i>Ein Fruchtst\u00fcck in Seide, Chenille und Wolle gestickt, nach de He[en] und der Natur, nach der Anordnung des Professors Collmann, in einem Oelgem\u00e4lde<\/i>\". (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 1. Bd. 1824:35).<br><br><b>1826<br><\/b>Beteiligung an der Berliner Akademieausstellung:<br>\"<i>Eine Gruppe wilder Enten, nach einem Oelgem\u00e4lde; in Seide gestick<\/i>t\" (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 2. Bd. 1826:37).<br><br><b>1828<br><\/b>Am 12. Oktober stirbt Caroline Goldschmidt in Berlin. (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 2. Bd. 1828:IV).<br><br>Quellen:<br><!--[if gte mso 9]><xml>\n <w:WordDocument>\n  <w:View>Normal<\/w:View>\n  <w:Zoom>0<\/w:Zoom>\n  <w:HyphenationZone>21<\/w:HyphenationZone>\n  <w:PunctuationKerning\/>\n  <w:ValidateAgainstSchemas\/>\n  <w:SaveIfXMLInvalid>false<\/w:SaveIfXMLInvalid>\n  <w:IgnoreMixedContent>false<\/w:IgnoreMixedContent>\n  <w:AlwaysShowPlaceholderText>false<\/w:AlwaysShowPlaceholderText>\n  <w:Compatibility>\n   <w:BreakWrappedTables\/>\n   <w:SnapToGridInCell\/>\n   <w:WrapTextWithPunct\/>\n   <w:UseAsianBreakRules\/>\n   <w:DontGrowAutofit\/>\n  <\/w:Compatibility>\n  <w:BrowserLevel>MicrosoftInternetExplorer4<\/w:BrowserLevel>\n <\/w:WordDocument>\n<\/xml><![endif][if gte mso 9]><xml>\n <w:LatentStyles DefLockedState=\"false\" LatentStyleCount=\"156\">\n <\/w:LatentStyles>\n<\/xml><![endif][if gte mso 10]>\n<style>\n \/* Style Definitions *\/\n table.MsoNormalTable\n\t{mso-style-name:\"Normale Tabelle\";\n\tmso-tstyle-rowband-size:0;\n\tmso-tstyle-colband-size:0;\n\tmso-style-noshow:yes;\n\tmso-style-parent:\"\";\n\tmso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt;\n\tmso-para-margin:0cm;\n\tmso-para-margin-bottom:.0001pt;\n\tmso-pagination:widow-orphan;\n\tfont-size:10.0pt;\n\tfont-family:\"Times New Roman\";\n\tmso-ansi-language:#0400;\n\tmso-fareast-language:#0400;\n\tmso-bidi-language:#0400;}\n<\/style>\n<![endif]-->GStA PK, I. HA Rep. 76 alt III, Nr. 196, Acta betreffend die\nAnhero Reise der Caroline Goldschmidt aus K\u00f6nigsberg in Preu\u00dfen, zu ihrer\nVervollkommnung in der Stickerey. 1791-92. 7 Blatt n.f.\n\n<br>","genealogie":"","primaer":null,"sekundaer":null,"berlinaufenthalte":[],"fach":["Bildende Kunst"],"institution":["Akademie der K\u00fcnste"],"ort":[],"verein":[],"quellen_liste":null,"quellen_allgemein":""}}