
{"meta":{"meta-title":"Willibald Alexis < Personen","meta-description":"Willibald Alexis < Personen","canonical-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/923","api-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/api\/personen\/923","zitat":{"bereich":"Person","bearbeitet":"","titel":"Willibald Alexis"},"count":{"lebensdaten":9,"namensformen":2,"genealogie":1,"biographie":1,"werke":1,"berlinaufenthalte":1,"register":1,"quellen":0},"translations":"personen","breadcrumb":[{"url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen","text":"Personen"},{"url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/923","text":"Willibald Alexis"}]},"data":{"id":923,"zusatz_id":923,"meta":{"meta-title":"Willibald Alexis < Personen","meta-description":"Willibald Alexis < Personen","canonical-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/923","api-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/api\/personen\/923"},"title":"Willibald Alexis","nachname":"Alexis","vorname":"Willibald","lexikal-name":null,"titel":"","adelstitel":"","adelspraedikat":"","geburtsdatum":"29.06.1798","geburtsort":"Breslau","geburtsland":null,"staatsangehoerigkeit":"","geschlecht":"m\u00e4nnlich","konfession":"franz\u00f6sisch-reformiert","sterbedatum":"16.12.1871","sterbeort":"Arnstadt","sterbeland":null,"berufe":["Schriftsteller","Dichter"],"vereine":[],"bekanntschaften":[],"dynastie":null,"geburtsname":"Georg Wilhelm Heinrich H\u00e4ring","gebadelspraedikat":"","gebtitel":"","geschieden":null,"verwitwet":null,"pseudonym":null,"namensvarianten":null,"namensaenderung":" Vorname: Willibald  Nachname: Aledis   ","lebenslauf":"\n  <b>1798<br>\n  <\/b> Am 29. Juni Geburt in Breslau als Spro\u00df der aus der Bretagne stammenden\n  Refugi\u00e9-Familie Harenc. Seinen Geburtsnahmen Georg Wilhelm Heinrich H\u00e4ring\n  wandelt er sp\u00e4ter als Schriftsteller in das Pseudonym Willibald Alexis um.\n  <br>\n   <br>\n   <b>1806<br>\n  <\/b> Nach den durchlebten Schrecken der Belagerung und Kapitulation Breslaus\n  und dem Tod des Vaters zieht er mit seiner Mutter nach Berlin. Sie werden im\n  Hause seines Onkels Rellstab aufgenommen. Alexis befreundet sich mit dessen Sohn\n  Ludwig. Besuch des Friedrich Werderschen Gymnasiums in Berlin. <br>\n   <br>\n   <b>1815<br>\n  <\/b> Als Freiwilliger im Regiment Kolberg in Belgien ist Alexis an der\n  Belagerung einiger Ardennenfestungen beteiligt. <br>\n   <br>\n   <b>1817<br>\n  <\/b> R\u00fcckkehr nach Berlin, Reifepr\u00fcfung und Beginn des Studiums der\n  Jurisprudenz, sowie der Philosophie, Geschichte und Literatur in Berlin und\n  Breslau bei Savigy und Raumer. Nach seinem Studium arbeitet er als\n  Referendar am Kammergericht und verfolgte nebenbei seine literarischen\n  Ambitionen. Er schreibt Kritiken zu Texten von Walter Scott, Lord Byron,\n  Heinrich Heine und Immermann f\u00fcr die \"Wiener Jahrb\u00fcchern f\u00fcr Litteratur\" und\n  den \"Hermes\". <br>\n   <br>\n   <b>1820<br>\n  <\/b> Als erste Buchver\u00f6ffentlichung erscheint das idyllische Epos \"Die\n  Treibjagd\". Ihm folgt der im Stil Walter Scotts verfasste Roman \"Walladmore\"\n  (1823), mit dem er als Schriftsteller seinen internationalen Durchbruch\n  erzielt. Aufgabe seines Fachberufs als Kammergerichtsreferendar. <br>\n   <br>\n   <b>1827<br>\n  <\/b> Alexis gibt zusammen mit Fr. F\u00f6rster das \"Berliner Conversations-Blatte\"\n  heraus. Im selben Jahr erscheint der Roman \"Schlo\u00df Abalon\", dem 1829 das\n  Theaterst\u00fcck \"\u00c4nnchen von Tharau\" folgt. 1830-1835 Herausgeber des\n  \"Freim\u00fcthigen\". <br>\n   <br>\n   <b>1830-1836<br>\n  <\/b> Erscheinen seiner unter dem Einflu\u00df von Tieck verfassten Novellen, in\n  denen das Thema der eigenst\u00e4ndigen Geschichte Brandenurg-Preu\u00dfens erstmals\n  behandelt wird. 1838 Im Mai Heirat mit der aus einer englischen Familie\n  stammenden L\u00e4titia Perceval. Unter dem Eindruck der jungdeutschen Bewegung\n  entsteht sein literarisches Hauptwerk, der 6 B\u00e4nde umfanssende Roman\n  \"Cabanis\" (1832), mit Themen aus der berlin-brandenburgischen Geschichte.\n  Zudem schreibt Alexis die Romane \"Das Haus D\u00fcsterweg\" (1835). \"Zw\u00f6lf N\u00e4chte\"\n  (1838), \"Der Roland von Berlin\" (1840), \"Der falsche Waldemar\" (1842), \"Die\n  Hosen des Herrn v. Bredow\" (1846), \"Werwolf\" (1848) \"Ruhe ist die erste\n  B\u00fcrgerpflicht oder vor 50 Jahren\" (1852), \"Isegrimm\"\" (1854) und \"Dorothea\"\n  (1856). Daneben verfa\u00dft er zahlreiche Reiseschilderungen, biographische\n  Darstellungen (\"Shakespeare und seine Freunde\", \"Anton Reiser\", \"Friedrich\n  Perthes\"), Geschichten, kleinere Erz\u00e4hlungen und Theaterst\u00fccke wie z. B. das\n  Lustspiel \"Der Prinz von Pisa\" (1843). <br>\n   <br>\n   <b>Ab 1842<\/b> <br>\n   Zusammen mit Julius Eduard Hitzig erfolgt Herausgabe des \"Neuen Pitaval\",\n  einer Sammlung von Kriminalerz\u00e4hlungen. Neben seiner schriftstellerischen\n  Arbeit verfolgt Alexis zahlreichen gesch\u00e4ftliche Aktivit\u00e4ten wie H\u00e4userverk\u00e4ufe,\n  die Einrichtung von Lesekabinetten und Buchhandlungen, die Gr\u00fcndung des\n  Seebads H\u00e4ringsdorf und zusammen mit Ludwig Rellstab die Redaktion der\n  \"Vossischen Zeitung\". 1852 Umzug von Berlin nach Arnstadt. <br>\n   <br>\n   <b>1860<br>\n  <\/b> Schwerer Gehirnschlag, Ged\u00e4chtnisverlust und Blindheit. <br>\n   <br>\n   <b>1871<br>\n  <\/b> Im Alter von 73 Jahren stirbt Alexis am 16. Dezember in Arnstadt.<br><br>SH\/BS<br>\n ","genealogie":"Vater: Georg Wilhelm H\u00e4ring (gest. 1802), Kanzeleidirektor und Geh. Kammersekret\u00e4r bei der Kriegs- und Dom\u00e4nenkammer Breslau. Mutter: Henriette Juliane Louise Charlotte (gest. 1843), Tochter des Berliner Buchh\u00e4ndlers Rellstab","primaer":null,"sekundaer":["<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/bibliographie\/4221\" class=\"link-hover text-primary\">Willibald Alexis zum Ged\u00e4chtnis<\/a>","<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/bibliographie\/4222\" class=\"link-hover text-primary\">Willibald Alexis<\/a>"],"berlinaufenthalte":[{"zeitraum":"von 1806 bis 1815","gebaeude":null,"damals_adresse":"","heute_adresse":"","kommentar":"\n"},{"zeitraum":"ab 1817","gebaeude":null,"damals_adresse":"","heute_adresse":"","kommentar":"\n"},{"zeitraum":"von 1827 bis 1852","gebaeude":null,"damals_adresse":"","heute_adresse":"","kommentar":"\n"}],"fach":["Literatur"],"institution":[],"ort":[],"verein":[],"quellen_liste":null,"quellen_allgemein":""}}