
{"meta":{"meta-title":"Wilhelm Hensel < Personen","meta-description":"Wilhelm Hensel < Personen","canonical-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/938","api-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/api\/personen\/938","zitat":{"bereich":"Person","bearbeitet":"","titel":"Wilhelm Hensel"},"count":{"lebensdaten":10,"namensformen":0,"genealogie":0,"biographie":1,"werke":2,"berlinaufenthalte":1,"register":2,"quellen":0},"translations":"personen","breadcrumb":[{"url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen","text":"Personen"},{"url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/938","text":"Wilhelm Hensel"}]},"data":{"id":938,"zusatz_id":938,"meta":{"meta-title":"Wilhelm Hensel < Personen","meta-description":"Wilhelm Hensel < Personen","canonical-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/938","api-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/api\/personen\/938"},"title":"Wilhelm Hensel","nachname":"Hensel","vorname":"Wilhelm","lexikal-name":null,"titel":"","adelstitel":"","adelspraedikat":"","geburtsdatum":"06.07.1794","geburtsort":"Trebbin (Mark Brandenburg)","geburtsland":null,"staatsangehoerigkeit":"","geschlecht":"m\u00e4nnlich","konfession":"","sterbedatum":"26.11.1861","sterbeort":"Berlin","sterbeland":null,"berufe":["Graphiker","Maler"],"vereine":[" <a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/geselligkeit\/45\" class=\"link-hover text-primary\">Akademie der K\u00fcnste<\/a>"],"bekanntschaften":{"3":"<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/601\" class=\"link-hover text-primary\">Karl Joachim Friedrich Ludwig Arnim (Schriftsteller, Gutsbesitzer)<\/a>","4":"<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/602\" class=\"link-hover text-primary\">Clemens Wenzeslaus Maria Brentano (Dichter)<\/a>","11":"<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/941\" class=\"link-hover text-primary\">Ludolf Adelbert Chamisso (Milit\u00e4r, Dichter, Botaniker)<\/a>","9":"<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/663\" class=\"link-hover text-primary\">Helmina Ch\u00e9zy (Publizistin, Schriftstellerin)<\/a>","10":"<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/804\" class=\"link-hover text-primary\">Peter Cornelius (Maler)<\/a>","6":"<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/606\" class=\"link-hover text-primary\">August Neidhart Gneisenau (Milit\u00e4r, Reformer)<\/a>","5":"<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/605\" class=\"link-hover text-primary\">Amalie Helvig (Dichterin, Schriftstellerin)<\/a>","8":"<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/658\" class=\"link-hover text-primary\">Julius Eduard Hitzig (Jurist, Schriftsteller, Buchh\u00e4ndler, Verleger)<\/a>","0":"<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/547\" class=\"link-hover text-primary\">Ernst Theodor Wilhelm Hoffmann (Jurist, Schriftsteller, Komponist)<\/a>","1":"<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/559\" class=\"link-hover text-primary\">Friedrich Motte-Fouqu\u00e9 (Schriftsteller)<\/a>","7":"<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/641\" class=\"link-hover text-primary\">Karl Friedrich Schinkel (Architekt)<\/a>","2":"<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/575\" class=\"link-hover text-primary\">Johann Ludwig Tieck (Schriftsteller)<\/a>"},"dynastie":null,"geburtsname":null,"gebadelspraedikat":"","gebtitel":"","geschieden":null,"verwitwet":null,"pseudonym":null,"namensvarianten":null,"namensaenderung":null,"lebenslauf":"\n  <b>1794<br>\n  <\/b> Am 6. Juli wird Hensel als Sohn eines protestantischen Geistlichen geboren.\n  Seiner k\u00fcnstlerischen Begabung, die sich schon fr\u00fch zeigt, kann er aus\n  wirtschaftlichen Gr\u00fcnden zun\u00e4chst nicht nachgehen. Stattdesssen beginnt er\n  auf Wunsch seines Vaters eine Ausbildung im Bergfach. <br>\n   <br>\n   <b>1809<br>\n  <\/b> Tod des Vaters. H. beginnt mit Unterst\u00fctzung eines G\u00f6nners sein Studium\n  an der Berliner Kunstakademie, wo er bei Johann Christoph Frisch Anatomie\n  und Perspektive studiert, sowie nach Antiken und lebenden Modellen zeichnet.\n  Zum Broterwerb entwirft er Illustrationen f\u00fcr Almanache und Taschenb\u00fccher.\n  Daneben versucht er sich in der Technik der Radierung. <br>\n   <br>\n   <b>1812<br>\n  <\/b> Beteiligung an der Berliner Akademieausstellung:<br>\"Der Erl\u00f6ser am \u00d6lberg betend; nach eigener Komposizion in \u00d6l gemahlt\", \"Das eigene Portr\u00e4t des K\u00fcnstlers, Naturgr\u00f6\u00dfe, in \u00d6l\", \"Der Engelsturz\".<br><br>Skizzen nach eigenem Entwurf:<br>\"Jupiter in seinem Donnerwagen als Sieger \u00fcber die himmelsst\u00fcrmenden Giganten\", \"Die Nacht h\u00fcllt die Br\u00fcder Schlaf und Tod in ihren Mantel; aus einer Grotte zu ihren F\u00fc\u00dfen blicken die phantastischen Gestalten der Tr\u00e4ume hervor. Nach der Beschreibung des Pausanias entworfen\", \"Der rasende Herkules\", \"Ganymedes durch den Adler Jupiters entf\u00fchrt\"<br><br>\"Einige Miniatur-Portr\u00e4te\" (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 1. Bd. 1812:128-135).<br>\n   <b><br>\n   1813-1815<\/b> <br>\n   Teilnahme an den Befreiungskriegen. Nach dem Einzug in Paris bleibt er nach\n  Friedensschlu\u00df noch dort, um sich seinen Kunststudien zu widmen. Nach der\n  R\u00fcckkehr nach Berlin ist H. an gro\u00dfen Projekten beteiligt, z. B. an der\n  Ausmalung des Konzertsaales im Schauspielhaus. In den Berliner Salons und\n  den literarischen Kreisen ist der Graphiker hoch gesch\u00e4tzt - so z.B. im\n  Hause des Kriminalrats Hitzig, wo er mit la Motte-Fouqu\u00e9, Houwald, Chamisso,\n  Helmine v. Ch\u00e9zy und E. T. A. Hoffmann verkehrt, sowie bei den St\u00e4gemanns mit\n  Brentano, Wilhelm M\u00fcller, den Br\u00fcdern Gerlach, Amalie von Helvig, Ferdinand\n  von B\u00fclow, Schenkendorf und Gneisenau. Mit eigenen Dichtungen nimmt H. an\n  den von Tieck, Arnim, Chamisso und Brentano veranstalteten lyrischen\n  Wettk\u00e4mpfen teil, zieht jedoch schlie\u00dflich die Malerei der Dichtkunst vor.<br><br><b>1816<br><\/b>Beteiligung an der Berliner Akademieausstellung:<br>\"Kampf eines Ritters gegen eine Zauberin. Oelgem\u00e4lde nach eigner Erfindung. Die Zauberin, welche die S\u00fcnde bedeuten mag, steht in blendender, aber bei n\u00e4herer Beobachtung scheu\u00dflicher Pracht auf dem R\u00fccken eines feurigen Drachen. Sinnverwirrende H\u00f6llengebilde hat sie herauf beschworen in ihr von seltsamen Meersternen, Polypen und riesigen Korallenb\u00e4umen schwimmendes Reich. Ein Ritter beschlo\u00df in frommen Muth und Gottvertrauen den Kampf gegen das verlockende Zauberweib. Die irdische Waffe zerknickt in dem Rachen eines Ungeth\u00fcms; aber nun ist das Schwert zum Kreuze geworden und eine Glorie von Morgenroth und S\u00fchnungsblut ergie\u00dft sich vor dem wunderth\u00e4tigen Zeichen durch das m\u00e4chtige Reich. Die S\u00fcnde sinkt und der Tod entflieht. Von dem Lichte des Kreuzes beschienen, zerflie\u00dfen die tr\u00fcgerischen, verwirrenden Gestalten in Nichts und der Regenbogen der Verhei\u00dfung w\u00f6lbt sich durch den her\u00fcber d\u00e4mmernden Himmel\", \"Die Schlacht bei Gro\u00dfbeeren, Zeichnung in Sepia, nach eigner Erfindung\", \"Bildni\u00df einer Verstorbenen, aus der Erinnerung gemalt\" (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 1. Bd. 1816:141-143).<br><br><b>1818<br><\/b>Beteiligung an der Berliner Akademieausstellung:<br>\"Balaya, der bekannte Indianer; kolossale \u00d6lskizze, nach dem Leben\", \"Spiel des Indianers mit der vierzehnpf\u00fcndigen Kugel, zur rechten sein Sklav mit dem Glockenspiel, links ein zuschauender Turner; \u00d6lgem\u00e4lde\", \"Bildni\u00df eines jungen Mannes. Versuch die \u00d6lfarben nach Art der fr\u00fchern Niederl\u00e4nder und Deutschen mit Leim zu versetzen\", \"Portr\u00e4tgruppe von drei K\u00f6pfen. Miniatur\", \"Verschiedene Rahmen mit Zeichnungen nach der Natur, eigene Erfindung. Unter Einer Nummer\", \"Desgleichen mit radirten Bl\u00e4ttern und Steindrucken\" (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 1. Bd. 1818:171-176).<br><br><b>1820<br><\/b>Beteiligung an der Berliner Akademieausstellung:<br>\"Gem\u00e4lde, Zeichnungen in schwarzer und wei\u00dfer Kreide, nach Gyps\" (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 1. Bd. 1820:480).<br>\n   <br>\n   <b>1821<br>\n  <\/b> K\u00fcnstlerische Leitung des Hoffestes, bei dem lebende Bilder nach Thomas\n  Moores Gedicht \"Lalla Rookh\" dargestellt werden - veranstaltet anl\u00e4\u00dflich des\n  Besuchs des russischen Thronfolgerpaares. Darauf hin erh\u00e4lt er vom K\u00f6nig den\n  Auftrag alle Mitwirkenden in orientalischen Kost\u00fcmen zu portr\u00e4tieren und\n  wird mit einem Reisestipendium ausgestattet, das ihm einen f\u00fcnfj\u00e4hrigen\n  Aufenthalt in Rom erm\u00f6glicht. <br>\n   <br>\n   <b>1823-1828<\/b> <br>\n   Romaufenthalt, Studium der Alten Meister, enger Kontakt mit Julius Schnorr\n  von Carolsfeld, Peter Cornelius, Ludwig Richter, Bertel Thorvaldsen, Karl\n  Friedrich Schinkel, Christian Daniel Rauch, Lepsius, Leopold von Ranke,\n  Stackelberg, August Kestner, August Kopisch, Platen und Waiblinger. Bei\n  Empf\u00e4ngen in der Casa Bartholdy und bei dem Gesandten Bunsen entstehen viele\n  Portr\u00e4tzeichnung seiner sp\u00e4ter hoch ber\u00fchmten Sammlung. Daneben entstehen\n  Studienbl\u00e4tter mit Darstellungen l\u00e4ndlicher Trachten, von Zeremonienen und\n  Festen, das Gem\u00e4lde \"Christus und die Samariterin\", sowie eine Kopie nach\n  Raffaels Transfiguration, die er im Auftrag des K\u00f6nigs schafft. <br><br><b>1824<br><\/b>Beteiligung an der Berliner Akademieausstellung:<br>Unter den nachgereichten Arbeiten:<br>\"T\u00e4nzerinnen\" (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 1. Bd. 1824:562).<br><br><b>1826<br><\/b>Beteiligung an der Berliner Akademieausstellung:<br>\"Bildni\u00df Sr. Majest\u00e4t des K\u00f6nigs; in Miniatur\" (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 2. Bd. 1826:356).<br>\n   <br>\n   <b>1828<br>\n  <\/b> R\u00fcckkehr nach Berlin. Ernennung zum Hofmaler. <br><br>Beteiligung an der Berliner Akademieausstellung:<br>\"Die Samariterin am Brunnen; eigene Erfindung\", \"Die Transfiguration nach Raphael, in Gr\u00f6\u00dfe des Originals\" (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 2. Bd. 1828:218.219).<br><br><b>1828\/1830<br><\/b>Ernennung zum ordentlichen Mitglied der Akademie der K\u00fcnste (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 2. Bd. 1830:III).<br>\n   <br>\n   <b>1829\/1830<\/b> <br>\n   Entstehung der Gem\u00e4lde \"Vittoria von Albano am Brunnen, ihren Freundinnen\n  den Entschlu\u00df mitteilend, ins Kloster zu gehen\" und \"Genzanerin mit dem\n  Tambourin\".<br><br><b>1830<br><\/b>Beteiligung an der Berliner Akademieausstellung:<br>\"Bildni\u00df einer Dame im Hofcost\u00fcm, Kniest\u00fcck\", \"Ein auf dem Postament einer Sonnenuhr sitzender Knabe biegt eine Malve mit einem Schmetterling zu sich heran. Ganze Figur\", \"Ein Kind, welches das Bild seiner verstorbenen Mutter bekr\u00e4nzt; ganze Figur\", \"Bild eines jungen Componisten. Kniest\u00fcck\", \"Mehrere Portraits unter einer Nummer\", \"Christus erscheint Magdalena am Grabe; Oelskizze eigner Erfindung\", \"Frauen des Albanergebirges bei Rom, am Brunnen; unter ihnen die sch\u00f6ne Vittoria von Albano, welche den Gef\u00e4hrtinnen ihren Entschlu\u00df in's Kloster zu gehen, mittheilt\", \"Eine Genzaneserinn, das Tambourin schlagend, wonach ein Knabe greift\", \"Madame Wilder, Bleistiftzeichnung in ganzer Figur\", \"Mehrere Bildni\u00dfzeichnungen\", \"Faust und Wagner mit dem Pudel; Zeichnung in Sepia\", \"Ein Rahmen mit Zeichnung zu Tiecks Genoveva, zum Stich bestimmt\" (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 2. Bd. 1830:236-247).<br>\n   <br>\n   <b>1831<br>\n  <\/b> Berufung zum Professor f\u00fcr Historienmalerei an der Berliner Akademie\n  der K\u00fcnste.<br><br><b>1832<br><\/b>Atelier in der Leipzigerstra\u00dfe 3.<br><br>Beteiligung an der Berliner Akademieausstellung:<br>\"Neun K\u00f6pfe, Naturstudien in Oel, zu einem begonnen gro\u00dfem Bilde [s.u.]\", \"Taufe eines jungen Neger am Meerstrande. Oelgem\u00e4lde\", \"Traum- und Kerkerscene, nach G\u00f6the's Faust. In Sepia. Besitz Sr. D. des F\u00fcrsten Radziwill\", \"Zwei Rahmen mit Zeichnungen aus Tieck's Werken. F\u00fcr den Stich\", \"Eine Familiengruppe und mehrere andere Bildnisse unter einer Nummer\" (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 2. Bd. 1832:240-246).<br><br>\"Professor Hensel ist mit einer Composition von 17<sup>1<\/sup>\/<sub>2<\/sub> Fu\u00df Breite und 13 Fu\u00df H\u00f6he besch\u00e4ftigt, den Heiland vor dem Richterstuhle des Pilatus darstellend, wozu die unter Nr. 210 dieses Katalogs verzeichneten Studienk\u00f6pfe geh\u00f6ren.\" (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 2. Bd. 1832:XII)<br>\n   <b><br>\n   1834<\/b><br>\n   Beteiligung an der Berliner Akademieausstellung: <br>\"Christus vor Pilatus\" (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 2. Bd. 1834:280). <br>\n   <br>\n   <b>1835<br>\n  <\/b> Reise zum K\u00f6lner Musikfest, nach Paris, Boulogne, Belgien. In den\n  folgenden Jahren entstehen die Gem\u00e4lde \"Mirijams Lobgesang nach dem Durchzug\n  durchs Rote Meer\" (1836), \"Christus in der W\u00fcste\" (1837). <br><br><b>1836<br><\/b>Beteiligung an der Berliner Akademieausstellung:<br>\"Mirjam. Mos. 2. Cap. 15. v. 20\", \"Bildni\u00dfzeichnungen unter einer Nummer\" (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 2. Bd. 1836:336.337).<br>\n   <br>\n   <b>1838<br>\n  <\/b> Reise nach London, Teilnahme an der Kr\u00f6nungsfeier der K\u00f6nigin Viktoria,\n  die er mit ihrem Gemahl und Sohn portr\u00e4tiert.<br>\n   <b><br>\n   1839-1840<\/b> <br>\n   Zusammen mit seiner Frau Fanny und seinem Sohn Sebastian Aufenthalt in Rom.\n  Kontakt mit K\u00fcnstlern der Franz\u00f6sischen Akademie wie Ingres und Gounod.\n  Entstehung der Gem\u00e4lde \"Der Herzog von Braunschweig auf dem Ball in Br\u00fcssel\n  vor dem Treffen von Quatrebras\" und \"Israelitische Hirtin, im Land Gosen,\n  leierspielend\" (1839).<br><br><b>1842<\/b><br>\"Herr Professor Hensel vollendete, au\u00dfer mehreren anderen Bestellungen f\u00fcr vornehme Engl\u00e4nder, f\u00fcr die Herzogin Frau Herzogin von Sutherland ein lebensgro\u00dfes Bild, eine Israelitische Hirtin im Lande Gosen am Ufer des Nils darstellend, als biblische Idylle.\" (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 2. Bd. 1842:XIV)<br>\n   <br>\n   <b>1843<br>\n  <\/b> Englandreise. <br><br><b>1844<br><\/b>Beteiligung an der Berliner Akademieausstellung:<br>\"Albert Edmund, Prinz von Wales. Im Allerh\u00f6chsten Auftrag Sr. Majest\u00e4t des K\u00f6nigs nach dem Leben gemalt\", \"Kaiser Wenzel, f\u00fcr den R\u00f6mersaal in Frankfurt bestimmt\" (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 2. Bd. 1844:372.373).<br>\n   <br>\n   <b>1844-1845<\/b> <br>\n   Winter: Aufenthalt in Rom. Entstehung der Bilder \"Kaiser Wenzel\" (1844),\n  \"R\u00f6mische Frauen am Brunnen\", \"Betende R\u00f6merinnen\" und \"Biewak des Herzogs\n  von Braunschweig\" (1845).<br><br><b>1846<br><\/b>\"Professot Hensel malt f\u00fcr den Thronsaal des herzoglichen Schlosses zu Braunschweig den Bivouac des heldenm\u00fcthigen Herzogs von Braunschweig-Oels bei seiner in Feindes Gewalt befindlichen Hauptstadte Braunschweig im Jahre 1809, auf seinem k\u00fchnen Kriegszug durch Deutschland.\" (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 2. Bd. 1846:XIX).<br><br>Beteiligung an der Berliner Akademieausstellung:<br>\"Scene aus dem r\u00f6mischen Volksleben. Privatbesitz\", \"M\u00e4nnliches Bildni\u00df. Ebenfalls [in Privatbesitz]\" (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 2. Bd. 1846:1495.1496).<br><br>Unter den nachgereichten Arbeiten:<br>\"Des Knaben erste Meerfahrt\" (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 2. Bd. 1846:1746).<br>\n   <br>\n   <b>1847<br>\n  <\/b> Am 14. Mai Tod seiner Frau Fanny. Zeitweise L\u00e4hmung seiner\n  k\u00fcnstlerischen Arbeitskraft. <br><br>\n   <b>1848<br>\n  <\/b> \"Professor Hensel ist mit dem gro\u00dfen Oelgem\u00e4lde f\u00fcr den Thronsaal des Herzoglichen Schlosses zu Braunschweig besch\u00e4ftigt: Das Lager des Herzogs von Braunschweig-Oels in der N\u00e4he seiner Hauptstadt auf dem k\u00fchnen Zuge 1809, unter dem Zustr\u00f6men des Volkes, um seinen angestammten F\u00fcrsten zu begr\u00fc\u00dfen.\" (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 2. Bd. 1848:IX).<br><br>M\u00e4rz: An der Spitze des K\u00fcnstler- und Studentenkorps nimmt H. an der\n  Revolution teil. Die Reise nach K\u00f6ln zur Doms\u00e4kularfeier unternimmt H.\n  jedoch im Gefolge des K\u00f6nigs. <br>\n   <br>\n   <b>1852<br>\n  <\/b> Ernennung zum Senatsmitglied der Kunstakademie. <br>\n   <br>\n   <b>1860<br>\n  <\/b> Teilnahme an der Ehrenwache f\u00fcr den verstorbenen K\u00f6nig Friedrich\n  Wilhelm IV., dessen Bildnis er zeichnet. <br>\n   <br>\n   <b>1861<br>\n  <\/b> T\u00f6dlicher Unfall beim Versuch, ein Kind vor dem \u00dcberfahrenwerden zu\n  retten. <br>\n  <br>\n  ----------------------------------------<br>\n  <br>\n  Die 400 \u00fcberlieferten \u00d6lbildnisse, sowie seine umfangreiche Sammlung\n  hervorragender Portr\u00e4tzeichnungen belegen, da\u00df W. Hensel zu den\n  bedeutendsten Portr\u00e4tisten seiner Zeit geh\u00f6rte. Bekannt mit Kriminalrat\n  Julius Eduard Hitzig, Friedrich de la Motte-Fouqu\u00e9, Houwald, Adalbert von\n  Chamisso, Helmine v. Ch\u00e9zy, E.T.A. Hoffmann, Clemens Brentano, Wilhelm\n  M\u00fcller, den Br\u00fcdern Gerlach, Amalie von Helvig, Ferdinand von B\u00fclow,\n  Schenkendorf August Wilhelm Graf von Gneisenau, Johann Ludwig Tieck und\n  Achim von Arnim, Julius Schnorr von Carolsfeld, Peter Cornelius, Ludwig\n  Richter, Bertel Thorvaldsen, Karl Friedrich Schinkel, Christian Daniel\n  Rauch, Lepsius, Leopold von Ranke, Stackelberg, August Kestner, August\n  Kopisch, Platen und Waiblinger.\n ","genealogie":"","primaer":["<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/bibliographie\/3014\" class=\"link-hover text-primary\">Preu\u00dfische Bildnisse des 19. 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