Aubert Joseph Parent

Lebensdaten

Nachname:
Parent
Vorname:
Aubert Joseph
Geburtsdatum:
13.12.1753
Geburtsort:
Cambai
Geburtsland:
Frankreich
Geschlecht:
männlich
Todesdatum:
27.11.1831
Sterbeort:
Valenciennes
Sterbeland:
Frankreich
Beruf(e):
  • Architekt
  • Bildhauer
  • Zeichner
Verknüpft mit folgenden Vereinen:

Biographie

Lebenslauf:
In den frühen 1790er Jahren kommt P. als Revolutionsflüchtling aus Frankreich nach Berlin.

1797 bis 1806
Durchgängiger Aufenthalt in Berlin. Mitglied der Akademie der Künste ab 1797.

1804/ 05
Herausgabe seines Hauptwerkes "Antiquites de Suisse".

Parent, Aubert Joseph

1797
Beteiligung an der Berliner Akademieausstellung:
„Eine Zeichnung in Rothstein, welche den König auf einem Medaillon vorstellt, welches an einem Olivenzweige angehangt und mit Blumen umgeben ist“, „Einige Uebungen zu Rom verfertiget",  „Ein Rahm, welcher sechs Skitzen eines Entwurfs zu einem Lusthause, welches zugleich zu einem Museum dienen soll, enthält. Dieses Gebäude soll mit dem Geschmack der alten Römer übereinkommen; es ist von einem Liebhaber bestimmt, auf dem Platze der alten Augusta Rauracorum, und bey den Ruinen, die im Canton Basel in der Schweiz noch vorhanden sind, erbauet zu werden. Die Säulen des Porticus werden aus den Bruchstücken, die im Jahre 1794 sind entdeckt worden, genommen“, „Eine andere Zeichnung mit Skitzen eines kleinen Landhauses bey Neufchatel in der Schweiz“,
„Eine entworfene Skitze zur Errichtung eines kleinen Monuments für die zu Berlin im Monat Julius 1797 verstorbene Tochter des Künstlers“, „Ein in Holz geschnittenes Stück, welches eine Lerche, die unter Feldblumen ihre Jungen mit ihren Flügeln bedeckt, vorstellt. Dieses Stück ist der Königin von Preußen dediciret, auf einem Gestelle darüber ist die Krone und der Scepter; worunter man eine Inschrift lieset“, „Eine Vase in halb erhabener Arbeit auf einem blauen Grunde. In dieser Vase befinden sich Frühlingsblumen; unten sind Vögel auf einem Dornzweige, darunter ihr Nest“, „Vögel auf einem Rosenzweige“, „Ein kleiner Blumenstrauß“, „Eine Schlange, die junge Vögel verschlingen will, welche die Mutter zu vertheidigen sucht“, „Alle diese Sachen sind von einem einzigen Stücke“, „Ein Blumenstrauß in Holz geschnitzt“
(Börsch-Supan, Kataloge, 1. Bd. 1797:49-53.234-238.394)

1798
Beteiligung an der Berliner Akademieausstellung:
„Ein Kopf eines alten Mannes, nach der Natur“, „Eine Zeichnung mit Rothstift, die Vögel und Blumen vorstellt“, „Ein Blumenstrauß auf einem blauen Grunde, an welchem das Medaillon Ihrer Majestät der regierenden Königin befestiget ist“, „Eine Gruppe mit Vögeln, die gute Mutter. Allegorie. Ihrer Majestät der regirenden Königin dedicirt“, „Eine Vase mit Blumen und verschiedenen Attributen der Künste“,  „Versuch eines Monuments in Gestalt eines Triumphbogens zum Eingang einer Hauptstadt. Zum Andenken Sr. Maj. des hochseligen Königs Friedrich Wilhelms des Zweiten. Dem König dedicirt.“ (Börsch-Supan, Kataloge, 1. Bd. 1798:46.47.221-224.275)

1800
Beteiligung an der Berliner Akademieausstellung:
Zeichnungen: „Zwei Köpfe zum Studieren, mit Rothstein gezeichnet“
Bildhauerarbeiten: „Eine Gruppe von Vögeln, mit Rosenzweigen umgeben“, „Eine andere Gruppe von Vögeln, auf Kirschen", „Zwei Blumensträuße nebst einigen Insekten“, „Ein sterbender Vogel“
Bildhauer Mignatures: „Zwei gegenüberhängende Blumenkörbchen“, „Eine kleine Vase von Blumen, auf welchen eine Gruppe von Vögeln ist, zu einer Tabakdose bestimmt“, „Das Portrait Lavaters, en Profil“,  „Alle diese Arbeiten sind aus einem einzigen Stück“
Architektonische Zeichnungen: „Abriß zur Vorderseite eines Gebäudes“
(Börsch-Supan, Kataloge, 1. Bd. 1800:391-401).

1802
Beteiligung an der Berliner Akademieausstellung:
Zeichnungen:
„Ein antikes Entablement der zusammengesetzten Ordnung, 1801 bei Augst im Kanton Basel in den Ruinen der alten Augusta Rauracorum entdeckt“, „Sechs Skizzen der vornehmsten Aussichten in den Gärten des Herrn Forkart-Weiß zu Basel, nach den Planen [sic!] des Zeichners mit Antiken, die man bei Augst fand, verziert“, „Eine Manns-Akademie mit schwarzer Kreide gezeichnet“, „Zwei Zeichnungen mit rother Kreide unter derselben Nummer“, „4 Bas-reliefs, welche die Jahreszeiten vorstellen, bestehend aus Blumen, Pflanzen, Vögeln, kriechenden Thieren und Insekten, so wie sie jede Jahreszeit hervorbringt“, „Ein Stück, das einen Canarien in der Stelle des Singens auf einem Rosenzweig sitzend vorstellt“, „Ein anderes, darstellend zwei Tauben auf einem Rosenstrauche, die sich liebkosen, nebst einigen Insekten“, „Jede dieser Arbeiten von Holz ist aus einem Stück, ohne daß das geringste hinzugefügt oder ein Bruch vorhanden wäre“
(Börsch-Supan, Kataloge, 1. Bd. 1802:70-73.268-273)

1804
Beteiligung an der Berliner Akademieausstellung:
„Zwei große Basreliefs, Vasen mit Blumen angefüllt“, „Entwurf zu einem Denkmal auf Herrn Büry, ehemaligen Bürgers in Neufchatel“, „In einer Mappe. Sammlung verschiedener Zeichnungen, römische Alterthümer vorstellend, welche von dem Verfertiger in der Schweiz entdeckt worden sind“
(Börsch-Supan, Kataloge, 1. Bd. 1804:260.261.584-586).

1808
Beteiligung an der Berliner Akademieausstellung:
Der Katalog vermerkt, dass sich Parent zur Zeit in Neufchatel aufhält.
„Ein Blumenstrauß“ und „Zwei Viehstücke, Hautrelief, in Holz geschnitzt“
(Börsch-Supan, Kataloge, 1. Bd. 1808:233-235).

1812
Beteiligung an der Berliner Akademieausstellung:
„Ein Blumenkorb mit einem Vogelnest, worin die Jungen von den Alten gefuttert [sic!] werden“, „Eine auf die Arzneikunde sich beziehende Allegorie“, „Die Wirkung des Frühlings, durch acht sich liebkosende Sperlingen vorgestellt“, „Ein sterbender Vogel auf einem altarförmigen Postament“, „Eine Urne, um darin eine Uhr anzubringen“, „Zwei Jahreszeiten, in Relief“, „Projekt nebst Plan und Aufriß eines Opern-Saales“, „Mehrere Zeichnungen, die auf Künste und Handwerke Bezug haben“, „Mehrere Zeichnungen von Arbeiten, die er im vergangenen Jahre verfertigt hat“
(Börsch-Supan, Kataloge, 1. Bd. 1812:281-287.319-321).

Register

Fachregister:
  • Bildende Kunst
  • Architektur
Institutionsregister:
  • Akademie der Künste

Person: Aubert Joseph Parent, Berliner Klassik, hrsg. v. der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, 2003-2013. URL: https://berlinerklassik.bbaw.de/personen/835.

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