Karl Christian Wolfart

Lebensdaten

Nachname:
Wolfart
Vorname:
Karl Christian
Geburtsdatum:
02.05.1778
Geburtsort:
Hanau / Hessen
Geschlecht:
männlich
Todesdatum:
18.05.1832
Sterbeort:
Berlin
Beruf(e):
  • Arzt
  • Universitätsprofessor

Biographie

Lebenslauf:
1778
geb. in Hanau in Hessen

1810
kommt als praktischer Arzt nach Berlin

zunächst Privatdozent an der Universität

ab 1812
ordentlicher Professor für Pathologie und Therapie an der Universität

Mitglied der Medizinisch-chirurgischen Gesellschaft

Vertreter des Mesmerismus in Berlin

1812
Treffen mit Mesmer in Frauenfeld als Vertreter der von Hufeland geleiteten staatlichen Kommission zur Überprüfung der wissenschaftlichen Haltbarkeit der Mesmerschen Behandlungsmethoden
mesmerisierte u.a. auch Schleiermacher

1814
Gab er ein Werk Mesmers aus dem Französischen übersetzt heraus
unterschrieb aber den Bericht der Kommission zur Prüfung des Magnetismus: "Doch ist der Magnetismus seiner Natur nach, als sehr bedingt, nicht geeignet, allgemeines Heilmittel zu werden. Auch bedarf er, als mancherlei Mißbrauch unterworfen, der obrigkeitlichen Aufsicht"

Mitglied der Zelterschen Liedertafel, für die er 2 Lieder verfaßte

auch schriftstellerisch tätig
(u.a. ein Festspiel zur Feier der Rückkehr der königlichen Familie nach Berlin;
zwei Dramen: "Die Katakomben" und "Hermann")

Register

Fachregister:
  • Medizin
Institutionsregister:
  • Universität
Gruppen/Vereinigungen-Register:
  • Christlich-deutsche Tischgesellschaft
  • Sing-Academie
  • Medicinisch-chirurgische Gesellschaft (ab 1813: Hufelandische Gesellschaft)

Person: Karl Christian Wolfart, Berliner Klassik, hrsg. v. der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, 2003-2013. URL: https://berlinerklassik.bbaw.de/personen/4210.

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